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TV Programm für Radio Bremen am 13.09.2026

Jetzt

Sportschau - Bundesliga am Sonntag 21:45

Sportschau - Bundesliga am Sonntag

Sport

In der seit 1961 ausgestrahlten Sendung dreht sich alles um Sport. Berichtet wird über die Fußballspiele der Woche sowie über weitere Begegnungen aus verschiedenen Disziplinen. Regelmäßig wird das Tor des Monats gewählt.

Danach

Kaum zu glauben! 22:10

Kaum zu glauben!

Biologie

Es ist doch unglaublich: Die beliebte Rateshow "Kaum zu glauben!" feiert 2024 tatsächlich schon ihr zehnjähriges Jubiläum. Auch in den anschließenden Ausgaben sorgen Kai Pflaume und sein Rateteam wieder mit lustigen, spannenden, spektakulären und emotionalen Geschichten für äußerste Unterhaltung. Das gewiefte Rateteam, bestehend aus Bernhard Hoëcker, Hubertus Meyer-Burckhardt, Stephanie Stumph und Wincent Weiss, will wieder den Geheimnissen der Kandidatinnen und Kandidaten auf die Schliche kommen. In sehenswerten Filmauflösungen zeigt sich dann schließlich, ob sie mit ihren Vermutungen richtig lagen. Es bleibt also spannend, wenn wieder die Möwentröte ertönt und die witzigen Ratehinweise manchmal mehr in die Irre als in die richtige Richtung führen, aber immer für reichlich Erheiterung im Publikum sorgen. Viel Vergnügen.

Sportclub Story 22:55

Sportclub Story: Tischtennis forever - Weltmeister mit 90

Dokumentation

Wenn Tischtennis-Weltmeister Hans Nolte einen zu hohen Ball serviert bekommt, zögert er nicht lange. Dann zieht er durch. Vorhand. Klack. Punkt. So hat er schon gespielt, als er jung war - offensiv, entschlossen, oft ein bisschen ungeduldig. Und genauso spielt er noch im Alter von 90 Jahren. Seine Schmetterbälle machen jedem Gegner Angst. In der Sporthalle von Kirchweyhe in Niedersachsen, unweit von Bremen, kennt jeder diesen Moment. Nolte steht leicht vornübergebeugt an der Platte, konzentriert, ruhig. Die Gegner sind oft 60 oder 70 Jahre jünger als er. Hans Nolte ist zweifacher Senioren-Europameister im Tischtennis. Aber er hat noch ein größeres Ziel: die Senioren-Weltmeisterschaft in Südkorea. Er hat Europa noch nie verlassen. Aber mit 90 tut er es. Die Reise geht nach Gangneung in Korea, wo 2018 die olympischen Eiswettbewerbe stattgefunden haben. Rund 3.000 Athletinnen und Athleten über 45 Jahre sind im Juni in die koreanische Küstenstadt gereist, um ihre Weltmeister in verschiedenen Altersklassen zu ermitteln. 17 Männer davon spielten in der Altersklasse Ü90, darunter die beiden Norddeutschen Hans Nolte aus Kirchweyhe und Horst Hedrich aus Bad Essen. Der Film begleitet die beiden 90-jährigen Spieler zu diesem Turnier und erzählt gleichzeitig eine größere Geschichte: die Geschichte eines Sports, der gerade wieder entdeckt wird. Tischtennis war lange ein unterschätzter Sport. Zu wenig Glamour, zu sehr Vereinsheim, zu wenig große Arena. Doch wer genauer hinsieht, erkennt schnell: Tischtennis hat Eigenschaften, die kaum eine andere Sportart vereint. Man braucht wenig Platz, kaum Ausrüstung, und vor allem: Es gibt kaum Verletzungsrisiko, man kann es ein Leben lang spielen. Oder wie Horst Hedrich sagt: "Tischtennis is for life." Hans Nolte ist dafür das beste Beispiel. Geboren 1935, begann er in den 1950er-Jahren mit dem Sport. Damals war Konrad Adenauer Bundeskanzler und Deutschland gerade zum ersten Mal Weltmeister im Fußball geworden. Und in vielen Turnhallen standen einfache Tischtennisplatten. Seitdem hat Nolte den Schläger kaum noch aus der Hand gelegt. Heute trainiert er mehrmals pro Woche beim SV Kirchweyhe in Niedersachsen. Besonders gern spielt er mit Jugendlichen. Die Jungen profitieren von seiner Erfahrung, und Nolte profitiert von ihrer Energie. Wer mit 18-Jährigen trainiert, muss wach bleiben. Doch die Tischtennisplatte ist für ihn mehr als ein Ort des Wettkampfs. Vor einigen Jahren verlor Hans Nolte seine Frau. Der Sport, sagt er selbst, hat ihm geholfen, diese Zeit zu überstehen. Der Verein wurde zu einer Art zweiter Familie. Diese Begegnungen zwischen Generationen gehören zu den schönsten Momenten des Films. Hier wird sichtbar, was Tischtennis sein kann: ein Sport, der Menschen verbindet. Beim Ü90-Turnier von Gangneung zeigt sich schnell, dass Hans und Horst zu den stärkeren Spielern gehören. Aber im Halbfinale treffen die beiden jeweils auf einen Chinesen, auch im Senioren-Tischtennis die absolute Weltklasse. Immerhin einer der beiden nimmt diese Hürde, es kommt zu einem deutsch-chinesischen Showdown in Korea. Am Ende fließen Tränen in der riesigen Olympia-Halle von Gangneung. Weniger wegen des Ausgangs des Final-Matches, sondern weil Hans Nolte klar wird, dass er wohl zum letzten Mal hier mitgespielt hat. "Mit 92 habe ich keine Chance mehr. In meinem Alter wirkt jedes Jahr wie vier oder fünf, wenn man jung ist."

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