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TV Programm für Radio Bremen am 14.09.2026

Jetzt

die nordstory 14:00

die nordstory: Die Schwentine - Ein Fluss bewegt

Reportage

Die Schwentine ist einer der längsten Flüsse Schleswig-Holsteins. Früher grenzte sie das Gebiet der Slawen im Osten von dem der Sachsen im Westen ab. Daher rührt ihr slawischer Name Sventana (Die Heilige). Gerade in heutiger Zeit bietet sie einen "heiligen", weil seltenen Rückzugsraum für Pflanzen und Tiere. Den schätzen auch die Menschen. Lukas Wernicke sucht das Gleichgewicht im Kajak und in sich. Der Naturfotograf will die Schwentine mit seiner Kamera entdecken. Die letzten Jahre ist er für Fotoreisen in der ganzen Welt unterwegs gewesen, jetzt will er seine Heimat besser kennenlernen. "Die Natur füllt seine Speicher wieder auf und die Motive der Schwentine sollen die Speicher seiner Kamera füllen", sagt er. Die Gruppe aus dem Waldkindergarten füllt etwas ganz anderes: ihre Lupen-Becher. Darin schauen sie sich alles an, was sie an der Schwentine in die Finger bekommen: Kröten, Bienen, Schnecken. Die Schwentine ist der Spielplatz für die Kinder und gleichzeitig der Ort, an dem sie Ängste überwinden, sich und die Welt entdecken. Die Obstbäuerin Doris Schuster braucht die Schwentine nicht für ihr persönliches Wohlbefinden, sie braucht eine intakte Natur, um ihre Apfelplantage erfolgreich bewirtschaften zu können. Ihre Gleichung ist einfach: je gesünder und vielfältiger die Natur ist, desto gesünder sind ihre Apfelbäume. Aber die warmen Temperaturen der letzten Jahre haben die Anzahl der Schädlinge auf ihrer Plantage steigen lassen. Vielleicht hat Professor Ralf-Udo Ehlers die Antwort, denn er und sein Team suchen im Schwentinental mit moderner Biotechnologie nach einer ungiftigen Schädlingsbekämpfung. Nematoden (Fadenwürmer) lautet ihre Hoffnung. Die Schwentine, die sich durch 17 Seen und einige Ortschaften bis in die Ostsee schlängelt, zeigt: Hier sind Mensch und Natur im Fluss.

Danach

NDR Info 15:00

NDR Info

Infomagazin

Die Nachrichten für den Norden: NDR Info liefert Nachrichten im Fernsehen, im Radio, im Web und als App. Mehr Nachrichten ab NDR Text Seite 112 und im Internet: www.ndr.de/info

WaPo Bodensee 15:10

WaPo Bodensee: Der Fremde

Krimiserie

Niklas ist verknallt und kommt erst morgens früh um fünf heim. Mama Nele stellt ihn dafür zur Rede, was bei Noah und Oma Mechthild auf pures Unverständnis stößt. Nele hat es diesmal mit einem seltsamen Fall zu tun. Denn am Ufer des Bodensees liegt ein toter Mann, ein Bräutigam, erschlagen in der schönsten Nacht seines Lebens. Aber dieser Konrad Ferch ist auf seiner Hochzeit von dem betrunkenen Bootsbauer André Pohl belästigt worden, weil er das Hochzeitsgeschenk, ein teures Motorboot, nicht bezahlt hat. Ist das ein Grund für einen Mord, auch wenn Pohl verzweifelt seine Werft abfackeln will? Bei den Ermittlungen stoßen Nele und Pirmin Spitznagel auf Bilder, die die Braut Anne Ferch seltsam angespannt und traurig zeigen. Die Aussage der alten Frau Stickel macht ihnen klar, dass Ferch nach Pohls Attacke noch lebte. Doch dann taucht aus Annes Vergangenheit ein Phantom wieder auf. Ihr Ex Martin Höfer wurde vor zwei Jahren nach einem Unfall mit seiner Segeljacht für tot erklärt. Nun hat er sehr irdische Motive für seine Rückkehr. Fast zu spät verstehen Nele und ihre Kollegen, was hier gespielt wird. Mithilfe des Schweizer Kollegen Hauptmann Aubry können sie den flüchtigen Höfer mit der ohnmächtigen Anne und einer Tasche voll Geld an Bord stoppen. Doch Höfer bestreitet den Mord. Irgendwas müssen die Ermittler übersehen haben.

NDR Info 16:00

NDR Info

Infomagazin

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Wer weiß denn sowas? 16:15

Wer weiß denn sowas?

Quizshow

Superhirn Bernhard Hoëcker und Quizmaster Elton stellen sich gemeinsam mit prominenten Gästen den unglaublichen, amüsanten und überraschenden Fragen von Moderator Kai Pflaume. Prominente Gäste sind diesmal: Sky du Mont und Anja Kling.

NDR Info 17:00

NDR Info

Infomagazin

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Leopard, Seebär & Co. 17:10

Leopard, Seebär & Co.: Planschen mit Prinzessin Rani

Zoo-Doku

* Planschen mit Prinzessin Rani Was ein echter Putzteufel wie Tierpfleger Michael Schmidt ist, der braucht im Elefantenhaus ordentlich Wasser. Zum einen, um die Menge an Mist wegzuschrubben, zum anderen, um müde Elefanten munter zu machen. So eine Dusche aus dem Gartenschlauch ist super und kitzelt so schön unter den Füßen. Rani ist eine richtige Wasserratte. Leider ist der Putzeimer so klein, dass sie nur mit zwei Beinen drin stehen kann. Aber dann badet man die eben nacheinander: erst vorne, dann hinten. * Putzen bei den Präriehunden Volker Friedrich nimmt Wischmopp und Spülmittel zur Hand und macht sich an die Grundreinigung des Präriehundgeheges. Die Präriehunde verschlafen die gesamte Aktion oder verkriechen sich vorsichtshalber noch tiefer in ihren Höhlen, um von Volker nicht weggeräumt zu werden. Erst als das reichhaltige Frühstück aufgefahren wird, kommt Leben in die Bude. * Pudern gegen Parasiten Den Nasenbären juckt immer noch das Fell. Nicht nur Parasiten sind hartnäckig, zum Leidwesen der Nasenbären ist es auch Dr. Adriane Prahl, die zum wiederholten Male mit einigen Tierpflegern zur Puderkur anrückt. Die Bärchen verkrümeln sich schnell in den Ställen, aber einer nach dem anderen wird eingefangen und bestäubt. Jetzt juckt es zwar nicht mehr, aber riechen tut das Zeug ja nicht so gut. * Weide für die Tapire Ein kleiner Snack wäre jetzt nicht schlecht, finden die Tapire Carmina und Xingo. So ein Spaziergang macht ja doch hungrig. Also schlägt sich Pfleger Horst Riethausen kurzerhand für sie in die Büsche. Frische Weide ist für die Tapire ein echter Leckerbissen, und gesund ist sie obendrein. * Baumschmuck im Orang-Utanhaus Bastelstunde für die Orang-Utans oder vielmehr für ihre Pflegerin Lisa Voß. In mühevoller Kleinarbeit füllt sie Jutesäckchen mit Leckereien und befestigt sie dann an einem kleinen Baum. Für jeden Orang ist ein Säckchen dabei. Doch als die Affen ins Gehege gelassen werden, haben die Schüchternen keine Chance. Tuan reißt erst mal den Baum halb aus seiner Verankerung und hat sofort zwei Säckchen am Wickel. Und auch Toba freut sich, dass sie zusätzlich noch die Füße zum Greifen hat. "Leopard, Seebär & Co." zeigt tolle Bilder aus dem hohen Norden, denn dort schreibt das Zooleben seine eigenen Geschichten - mal witzig, mal traurig, aber immer wieder spannend.

buten un binnen um 6 | sportblitz | wetter 18:00

buten un binnen um 6 | sportblitz | wetter

Regionalmagazin

Die Nordreportage 18:15

Die Nordreportage: Eine Insel. Ein Polizist. - Sommerstress auf Hiddensee

Reportage

Tausende Urlauber, ein Polizist: Thomas Moritz sorgt auf Hiddensee für Sicherheit und schlichtet Konflikte. In den Sommermonaten brummt es im Urlaubsparadies: Zu den rund 1000 Einheimischen gesellen sich nun etwa 3300 Urlauber und bis zu 3000 Tagesausflügler! Gut für die Inselwirtschaft und eine besondere Herausforderung für die Inselpolizei. Von Juni bis Anfang September bekommt Thomas Moritz deshalb Unterstützung von einem Kollegen vom Festland, mit dem er sich die Früh- und Spätschichten teilt. Mord und Totschlag gehören zum Glück nicht zum polizeilichen Inselalltag, dafür alles andere: Diebstähle, Betrugsfälle, Verkehrs- und Alltagsverstöße, Fahrrad- und Badeunfälle.

DAS! Rote Sofa 18:45

DAS! Rote Sofa

Talkshow

Die langen schwarzen Haare, der kurpfälzische Dialekt und die Leidenschaft für Heavy-Metal-Musik sind Markenzeichen von Bülent Ceylan. Dass er auch ganz anders kann, zeigte er mit der zupackenden Hauptrolle in einer Mozart-Oper und herzerwärmenden Balladen am Konzertflügel. Aktuell tritt er als ordensgeschmückter General in einer penibel gebügelter Phantasieuniform nebst Sonnenbrille auf die Bühne. Passend zum neuen Programm "Diktatürk", das sich die allgegenwärtigen, oftmals diktatorisch wirkenden Vorschriften des Alltags vorknöpft, sei es nun in der Politik, Mode, Beziehung oder Ernährung - ständig will einem jemand sagen, was man zu tun hat. Auf dem Roten Sofa erzählt er, zu welcher Gelegenheit er zu Hause strammstehen muss. Außerdem wird er musikalisch leise Töne anschlagen.

buten un binnen | regionalmagazin 19:30

buten un binnen | regionalmagazin: So lief die Kommunalwahl in Niedersachsen

Regionalmagazin

Das mehrfach ausgezeichnete Format berichtet seit 1980 über aktuelle Geschehnisse in der Hansestadt Bremen. Dabei werden sowohl politische und sportliche, als auch kulturelle Themen berücksichtigt.

Tagesschau 20:00

Tagesschau

Nachrichten

Die Nachrichten der ARD

Markt 20:15

Markt

Konsumentenmagazin

Aktuelles Magazin für Wirtschaft und Verbraucher

Ausgerechnet 21:00

Ausgerechnet: Jeans

Reportagereihe

Egal ob von Erfinder Levi's, C&A oder H&M: Die Jeans ist aus den Kleiderschränken nicht mehr wegzudenken. Knapp sieben Jeanshosen besitzt jeder in Deutschland im Schnitt. Welche Qualitätsunterschiede gibt es zwischen Marken und Eigenmarken und wie sehen die Produktionsbedingungen aus? Reporter Daniel Aßmann begibt sich auf Spurensuche. Im Labor lässt er die Qualität von vier Hosen untersuchen. Ob die Jeans für 145 Euro besser abschneidet als die für 30 Euro? Außerdem reist Daniel nach Portugal, wo viele Hersteller die mit Nachhaltigkeit werben, ihre Jeans produzieren lassen. Er macht sich vor Ort selbst ein Bild von den Produktionsbedingungen. Mit Lavinia Muth, ehemalige Nachhaltigkeitsmanagerin beim Modelabel Armedangels, spricht Daniel darüber, ob faire Arbeitsbedingungen und eine umweltschonende Produktion bei Jeans überhaupt möglich sind. Außerdem schaut sich Daniel an, wie die Jeans-Veredelung, die einer Jeans ihre individuelle Farbe und den angesagten Usedlook gibt, auch mit weniger Chemikalien und Lasertechnologie statt Sandstrahlen möglich ist.

NDR Info 21:45

NDR Info

Infomagazin

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NDR Story 22:00

NDR Story: Aal in Gefahr

Reportage

Der Europäische Aal ist der Fisch des Jahres 2025. Ein Rang, den nur bedrohte Tierarten bekommen. Und dennoch ist der Aal ein beliebter Speisefisch und gilt auch im Norden als Delikatesse. Stirbt der Aal aus, verschwindet auch ein uraltes Handwerk. Denn für viele Fischer ist er der letzte Brotfisch. Sie fürchten ein Fangverbot und wollen die Art mit anderen Maßnahmen retten. Schaffen sie das? Und was hilft dem Aal wirklich? Dieser Frage geht die "NDR Story" nach. Soll man Aal noch essen? Für die Kundschaft von Aale-Dieter auf dem Hamburger Fischmarkt keine Frage. Seit 1959 steht er dort jeden Sonntag und hat kein Problem, seine Räucheraale loszuwerden. Rund 20 Euro kostet ein mittelgroßes Exemplar. Auch beim Fischverkauf vom Kutter in Schleswig herrscht Andrang. Jörn Ross, einer der letzten Schleifischer, könnte weitaus mehr Aal verkaufen, als er fängt. Der Bestandsrückgang ist dramatisch in der Schlei, in Nord- und Ostsee und in ganz Europa. Nach Untersuchungen des Internationalen Rats für Meeresforschung, ICES, ist das Aufkommen an Jungfischen in Europa seit Anfang der 1980er-Jahre um rund 99 Prozent eingebrochen. Die Wissenschaftler des ICES fordern deshalb ein komplettes Aalfangverbot für Freizeitangler und gewerbliche Fischer. Für Jörn Ross und seinen Sohn Nils wäre das ein Berufsverbot. Ohne den Aalfang, sagen sie, müssten sie den Familienbetrieb schließen. Es gibt ihn seit mehr als 300 Jahren. In den Küstengewässern gilt bereits eine Schonzeit von sechs Monaten. Von Mitte September bis Mitte März dürfen die Fischer keine Aale in der Ostsee fangen. Aber Ross sieht sein Gewerbe zu Unrecht am Pranger. "Wir Fischer sind es, die den Aal schützen und dafür sorgen, dass er uns erhalten bleibt." Wie viele seiner Berufskollegen und zahlreiche Angelvereine engagiert sich Ross beim "Aalutsetten". Dabei werden Millionen von Jungfischen, die sogenannten Glasaale, in Flüssen und Seen ausgesetzt. Sie stammen aus Fängen an der Atlantikküste, vor allem aus Spanien und Frankreich. Früher wanderten die Jungfische von allein in die Binnengewässer ein. Heute kommt nur noch ein Bruchteil auf natürlichem Weg dort an. Es gibt zu viele Hindernisse: Schleusen, Wasserkraftwerke und andere Baumaßnahmen, die den Tieren den Weg versperren oder sie sogar töten. Der Glasaalbesatz soll das kompensieren und dabei den Fischern ihr Einkommen sichern. "Aalutsetten" sagen sie, ist Artenschutz. Ob das stimmt, ist umstritten. Umweltverbände und die Wissenschaftler des ICES fordern auch einen Stopp von Glasaalfischerei und Besatz. Es sei nicht bewiesen, dass diese Maßnahmen die Überlebenschancen des Aals erhöhen. Der Meeresökologe Reinhold Hanel, Leiter des Thünen-Instituts für Fischereiökologie in Bremerhaven, ist Mitglied des ICES. Für ihn steht fest, dass jahrzehntelange Besatzmaßnahmen dem Aal nicht geholfen haben. "Man weiß zu wenig über die Zusammenhänge, um wirklich klar sagen zu können, ob der Mensch hier eingreifen sollte oder nicht. Weil man die Konsequenzen nicht kennt, sei ein Verbot von Aal- und Glasaalfischerei überfällig. Der Aal birgt noch viele Geheimnisse. Schon Aristoteles rätselte, wie er sich vermehrt. Die Tiere laichen in der Sargassosee, ein Meeresgebiet im Nordatlantik, bis zu 7000 Meter tief. Von dort driften die Larven an die europäischen Küsten, wo sie sich zum Glasaal entwickeln. Ein Teil der Jungfische steigt dann in die Binnengewässer auf und wandelt sich zum Gelbaal. Bis zu 30 Jahre bleiben die Tiere an einem Ort, bevor sie sich - dann als Blankaal - wieder auf die Reise in den Sargassosee machen. Wie die Fische navigieren, weiß niemand, und noch nie wurde ein Aal beim Laichen beobachtet. Unklar ist auch, warum der Bestand seit Jahrzehnten schrumpft. Der Klimawandel, Umweltverschmutzung, Parasiten - es gibt viele Bedrohungen. Nicht zuletzt auch der Schmuggel von Glasaalen nach Asien. Aalimporte aus Europa sind verboten. Die "NDR Story" zeigt den Alltag norddeutscher Fischer und ihren Einsatz beim "Aalutsetten". Er begleitet Biologen des Fischereiinstituts in Rostock, die den Aalbestand in Mecklenburg-Vorpommern untersuchen. Gedreht wurde auch an der Havel. Rund 100 Kilometer Flusslauf sind dort mittlerweile weitgehend renaturiert. Deiche, Steine und andere Uferbefestigungen wurden abgebaut, Flussarme, die schon verlandet waren, wieder angeschlossen, Schilf und Auwälder angelegt. Ein idealer Lebensraum für den Aal. Doch aus eigener Kraft schaffen nur wenige Tiere die lange Reise in die Havel. Es sind noch viele Hindernisse aus dem Weg zu räumen, um den Aal zu retten.

NDR Kultur - Das Journal 22:45

NDR Kultur - Das Journal

Magazin

"die nordstory - Maasholm macht neu": Reportage über ein Fischerdorf im Wandel Wenn morgens die ersten Kutter den Hafen von Maasholm verlassen und die Sonne über der Schlei aufgeht, scheint in dem Dorf in Schleswig-Holstein vieles noch wie früher. Doch hinter der idyllischen Kulisse verändert es sich schneller, als viele Menschen wahrhaben wollen. Früher waren es 30 Fischer, heute sind es nur noch fünf. Einer von ihnen ist der 25-jährige Max Riegert. Er fischt auf der Schlei und der Ostsee, kämpft um einen Beruf, der einst das ganze Dorf ernährte. Makler Carsten Henningsen sagt über sich selbst, dass er mit verantwortlich ist für den Wandel im Dorf. Er verkauft alte Fischerhäuser an Leute, die sich ein Haus in Maasholm leisten können. Oft sind das Hamburger, die dort das Wochenende verbringen. "die nordstory - Maasholm macht neu" (NDR Fernsehen, 18. September 2026, um 20:15 Uhr) erzählt von Menschen, die ihre Heimat nicht aufgeben. Von Mut und Ideenreichtum, von Abschieden und Neuanfängen. Es ist ein Film über den Wandel eines kleinen Fischerdorfes an der Schlei - und über die Menschen, die zeigen, dass Zukunft dort entsteht, wo jemand bereit ist, sie anzupacken. Nachwuchs-Tierfilmer und Social-Media-Star: Gamander López beim Green Screen Naturfilmfestival in Eckernförde Er ist erst 24 und schon ein erfolgreicher Naturfilmer und Wildtierfotograf: Gamander López. Mit zehn Jahren bekam er seine erste Kamera, schon immer fasziniert von Tieren, vor allem von denen vor der heimischen Haustür. Mit seinen Fotos wurde er zum Social-Media-Star mit über zwölf Millionen Followern auf diversen Kanälen. Er postet beeindruckende Fotos und kleine Videos davon, wie er sich gut getarnt auf die Lauer legt. Der Social-Media-Erfolg ermöglicht es ihm, finanziell unabhängig seiner Passion zu folgen. Jetzt zeigt er seinen ersten Langfilm "Home to Many" auf dem Internationalen Green Screen Naturfilmfestival in Eckernförde. In der Dokumentation beobachtet er Eichhörnchen, Enten, Gänse, Schwäne und grüne Halsbandsittiche im Stadtpark seines Wohnortes Bonn. Und es ist erstaunlich, was in Sachen Wildlife in der heimischen Tierwelt so alles los ist: kleine Dramen auf dem Ententeich. "NDR Kultur - Das Journal" hat den Newcomer Gamander López in Eckernförde getroffen. Die Aktion #ichstillwoichwill in Hamburg: warum Stillen bis heute provoziert Stillende Mütter - heilig auf Gemälden im Museum, aber obszön im Alltag? In der Öffentlichkeit werden sie teilweise angestarrt, beleidigt oder weggeschickt. Autorin Britta Fuchs ("Unstillbar") hat mit Sirid Böhm und Fotografin Anika Krickl eine Kampagne gegründet: Unter dem Hashtag #ichstillwoichwill posten Mütter mit ihren Babys Fotos vom Stillen an öffentlichen Orten. Ende Mai 2026 wurde eine stillende Mutter in Saarbrücken aus einem Einkaufszentrum geworfen. Seitdem hat die Kampagne noch einmal richtig Fahrt aufgenommen. "NDR Kultur - Das Journal" begleitet stillende Mütter bei einer Aktion in der Hamburger Kunsthalle. Er ist reich, sie nicht: der Roman "Die zweitgrößte Liebe" von Ruth-Maria Thomas Was passiert, wenn sich zwei Menschen mit unterschiedlichen Lebenswirklichkeiten ineinander verlieben? Darum geht es im aktuellen Roman von Ruth-Maria Thomas. Hauptfigur Michelle hat Schulden, muss jeden Cent umdrehen. Ihr neuer Partner Henry kommt aus reichem Hause, will ihr ein sorgenfreies Leben mit teuren Restaurants und Urlauben bieten. Doch will sie das überhaupt? Und kann Liebe soziale Unterschiede überwinden? Nach und nach müssen die beiden feststellen, dass soziale Herkunft und finanzielle Fragen ihre Beziehung belasten. Der Roman "Die zweitgrößte Liebe" ist eine spannende Liebesgeschichte und eine präzise Milieustudie. Das Buch ist völlig zu Recht ein Bestseller. "NDR Kultur - Das Journal" trifft Ruth-Maria Thomas in Hamburg, wo ihr Roman spielt. Jazz made in Hamburg: Dirk Bleese und die JazzWerk Big Band Dirk Bleese gehört seit vielen Jahren zu den prägenden Musikern der Hamburger Jazzszene. Seit 1993 lebt er in der Freien und Hansestadt, hat u.a. die Initiative JazzHaus Hamburg gegründet, mehrere Festivals geleitet. Mit seinem neuen Ensemble JazzWerk Big Band bringt der Pianist, Komponist und Arrangeur orchestralen Jazz auf die Bühne, mal mit feinsinnigem Swing, mal mit packenden Grooves. Die Band versammelt renommierte Solisten und Bandleader der deutschen Szene und spielt vor allem Bleeses Arrangements und Kompositionen. Regelmäßig ist die JazzWerk Big Band im angesagten Nica Jazz Club zu erleben - gewissermaßen als dessen Hausband - und steht für einen modernen, lebendigen Big-Band-Sound. Am 18. September 2026 spielt die JazzWerk Big Band in der Hamburger Elbphilharmonie. "NDR Kultur - Das Journal" besuchte die Band vorab im Nica Jazz Club.

Die Bombe tickt 23:15

Die Bombe tickt

TV-Drama

Deutschland nach der Wiedervereinigung: Während Jessica sich im Westen schnell zurechtfindet und als Radiomoderatorin beruflich Fuß fasst, erlebt ihr Bruder Ralph Arbeitslosigkeit, Perspektivlosigkeit und soziale Unsicherheit. Auf der Suche nach Orientierung gerät er zunehmend in rechtsextreme Kreise. Dort findet er Anerkennung und Gemeinschaft, die ihm in seinem bisherigen Leben fehlen. In einer mecklenburgischen Kleinstadt wächst die Ablehnung gegenüber Ausländern und Asylbewerbern. Die Stimmung in der Bevölkerung wird immer aggressiver und aufgeheizter. Ralph übernimmt zunehmend die Ideologien seines neuen Umfelds und entfernt sich immer weiter von seiner Schwester.