20:15
Atemberaubende Vulkane in einer unberührten Natur, eine über 300 Jahre alte Schleusenanlage, die noch immer funktioniert. Im Süden Frankreichs reiht sich ein UNESCO-Weltkulturerbe an das andere. Eine Reise von Béziers, wenige Kilometer vom Mittelmeer entfernt, bis in die Auvergne, dem Land der Vulkane. In Béziers befindet sich die Schleusenanlage von Fonseranes. Sie ist Teil des Canal du Midi, der das Mittelmeer mit Toulouse verbindet. Anne-Louise Goudier ist Schleusenwärterin und manövriert Freizeitkapitäne durch imposante Schleusenbecken. Im Regionalpark Haut-Languedoc befindet sich eines der größten tibetisch-buddhistischen Zentren Europas, Lerab Ling. Monatelang wird dort mit tonnenschweren Granitblöcken ein Stupa errichtet, ein Monument für den Frieden. Schafzüchter Maël Alric hat zusammen mit seinen Eltern den Familienbetrieb durch so manche Krise geführt. Jetzt zeigt er, dass es sich lohnt, Träume zu haben. Vor einigen Jahren wurde er französischer Meister im Duathlon. Fahrradfahren und Laufen. Jetzt will er es noch einmal wissen beim Halbmarathon über die größte Brücke der Welt, dem Viadukt von Millau. Dort ist der Arbeitsplatz von Romain. Ein Traumjob mit Panoramablick auf eine atemberaubende Landschaft, in die ein Räuber zurückgekehrt ist: der Wolf. Im Wolfspark von Gévaudan hat die Biologin Audrey hautnah Kontakt mit Wölfen und gibt ihr Wissen weiter, um Vorurteile abzubauen. Im Norden, in der Auvergne, befindet sich das größte Vulkangebiet Europas. Flore Millon überwindet ihre Höhenangst und schwebt in ihrem Gleitschirm hoch in den Lüften über eine atemberaubende Landschaft.
21:00
Im Süden Frankreichs liegt die Ardèche, eine Landschaft, die von dem gleichnamigen Fluss geprägt wurde. Dessen wilde Stromschnellen sind das Revier von Théo Brun und Coline Charel. Die beiden Kanuten sind hier aufgewachsen und auf dem Sprung zu größeren Erfolgen. Aber am liebsten trainieren sie immer noch hier. Vor 125 Millionen Jahren schuf die Ardèche auf ihrem Weg durch das Kalkgestein atemberaubende Klippen und Höhlen. Die spektakulärste wurde erst 1994 entdeckt und verbirgt in ihrem Inneren fantastische Felsmalereien. Die Archäologin Carole Fritz und ihr Team haben für Forschungszwecke als Einzige Zutritt zur Grotte Chauvet. Für diese Dokumentation hat sie exklusiv eine NDR Kamera dabei. So ist es auch möglich, einen Blick ins sogenannte Chauvet 2 zu werfen, eine nahezu identische Replik der Höhle, die Besuchern die Werke der eiszeitlichen Künstler zugänglich macht. Knapp unter der Erde finden Trüffelsucher im Schatten von Flaumeichen Trüffeln, die sogenannten "schwarzen Diamanten" der Ardèche. Gerard Blaye vertraut bei der Suche nach den Sommer- und Wintertrüffeln der Region der Spürnase seiner Dackel Ronie und Myla. Im Norden des Départments Ardèche, in Annonay, haben die Papierfabrikanten Jacques-Etienne und Joseph-Michel Montgolfier 1783 den Heißluftballon erfunden. Der Jungfernflug ihrer Ballonhülle aus Papier wird jedes Jahr am 4. Juni im Zentrum der Stadt nachinszeniert. Unter der Regie von Papierfabrikant und Ballonfahrer Roland de Montgolfier. Der Nachfahre der berühmten Brüder lässt es sich auch nicht nehmen, mit dem Nachbau eines "Montgolfiere"-Heißluftballons persönlich am alljährlichen großen Ballonfestival der Stadt teilzunehmen.
21:45
Die Nachrichten für den Norden: NDR Info liefert Nachrichten im Fernsehen, im Radio, im Web und als App. Mehr Nachrichten ab NDR Text Seite 112 und im Internet: www.ndr.de/info
22:00
Eine spektakuläre Protestaktion löst einen polizeilichen Großeinsatz aus: Hans Siegenthaler (Thomas Huber) lässt Flugblätter vom Hochhaus der Schanz AG regnen, die Bernadette Schanz (Melissa Anna Schmidt) als Mörderin seiner Tochter bezeichnen. Tatsächlich glaubt sogar Hauptmann Furrer (Pierre Kiwitt), dass die Konzernchefin damals die junge Frau nach einem Eifersuchtsstreit erstochen hat. Da der Strafprozess jedoch mit einem Freispruch endete, scheint eine Neuaufnahme fast ausgeschlossen. Borchert (Christian Kohlund) und Kanzleichefin Dominique (Ina Paule Klink) versprechen ihrem Mandanten Siegenthaler dennoch, einen Weg zu suchen, die Schuldige zur Rechenschaft zu ziehen. Als auf Bernadette mit seinem Gewehr geschossen und ihr Ehemann Beat (Michael Krabbe) schwer verletzt wird, deutet alles auf Siegenthaler hin. Statt der Justiz zu vertrauen, taucht er unter und macht sich noch verdächtiger. Doch Borchert und Dominique glauben weiterhin an seine Unschuld. Als Borchert das Netz aus Lügen und Abhängigkeiten freilegt, sieht er die Chance, seinem Mandanten zu helfen.
23:30
Nach der Bergung der letzten Opfer endet die Rettungsaktion. Doch überraschend wird Betonarbeiter Hasan Dahir lebend gefunden. Marita erkennt schnell, dass er und andere Zeugen Informationen verschweigen. Das Team erfährt, dass Dahir laut Schichtplan am Tag des Unfalls gar nicht auf der Baustelle hätte sein sollen. Die Ermittlungen erfordern auch die Suche nach physischen Beweisen in den Trümmern. Unterdessen kämpfen die Paanios gleichzeitig mit der Trauer um Linnea und der Unternehmenskrise. Fehler bei Bauleitung und Ausführung werden sichtbar und merkwürdige Aktivitäten auf der Baustelle kurz vor dem Unfall werfen Fragen auf. Zusätzlich reißt der Besuch ihres Vaters alte Wunden in Maritas Leben auf.