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TV Programm für Radio Bremen am 06.10.2026

Jetzt

die nordstory 14:00

die nordstory: Die Stadtbildretter von Hamburg

Reportage

Handwerkerinnen und Handwerker retten das Stadtbild von Hamburg, weil sie wissen, wie sie alte Bausubstanz erhalten können. Manchmal sind sie die Letzten ihrer Zunft und finden meistens Lösungen für Fälle, für die es eigentlich keine gibt. Sie gestalten Stuckornamente, kleiden Dächer ein, kümmern sich um Tunneltiere und bessern Fachwerk mit Altholz nach. Sie stehen bei Regen, Kälte und Sturm auf Baugerüsten und fragen sich, ob sie nicht besser einen anderen Beruf hätten erlernen sollen. Aber nein, die Leidenschaft ist größer! Denn am Ende ihrer Projekte haben sie wieder ein Stück von Hamburgs Baukultur erhalten und damit die Identität der Metropole bewahrt. Denn die vielen Sandsteinfassaden, Stuckverzierungen, Kupferdächer, Fachwerkbauten und Baudenkmäler prägen das Aussehen der alten Freien und Hansestadt. Sie machen Hamburgs Silhouette unverwechselbar und sorgen dafür, dass sich Bewohner und Besucher im Stadtraum wohlfühlen. Einerseits ein schönes Erbe, aber auch eines, das gepflegt werden will. Denn es ist Zeit, Wind, Wetter und Baubeschädigern wie Sprayern ausgesetzt. Allein 12.500 Gebäude und Objekte sind in Hamburg als Denkmäler gelistet. Viele davon sind über 100 Jahre alt. Die Profis, die sie fachgerecht restaurieren können, werden zwar immer weniger, aber noch gibt es sie. "die nordstory" hat vier von ihnen und ihre Teams bei ihren Arbeiten begleitet. Der Stuckateur Maik Dechow übt seit 40 Jahren seinen Beruf aus. Wenn er durch Hamburg fährt, sieht er überall Gebäude, die er von außen mit Stuck verziert hat, besonders viele in der Gegend Harvestehude-Rotherbaum. "Das ist ein Eldorado hier für uns Stuckateure. Die Bauherren damals haben es ordentlich krachen lassen, was Pracht und Prunk betrifft." In seiner Werkstatt in Hamburg-Stellingen fertigt er mit seinem Sohn und Mitarbeitenden Säulen, Kapitelle und Baluster. Alles mit viel Geduld. Denn wenn sie die nicht hätten, dann entstehen beim Formenausgießen Fehler, die sie sich später nicht verzeihen würden. Martin Kottmeiers Werkstoff ist Holz. Der Zimmermann hat die Fachwerkhäuser aus dem 17. bis 19. Jahrhundert in der historischen Deichstraße so behutsam erneuert, dass sie immer noch ein Zeugnis für die althamburgische Bauweise sind. Aktuell sind er und sein Team mit einem Haus im Gängeviertel befasst. In seiner Werkstatt liegt ein mehrere Meter langes Fachwerk eines ausgebrannten Gebäudes, das er wieder instand setzen soll. "Ich sag immer, meinen Beruf gibt es schon 3000 Jahre und wird es auch noch 3000 Jahre geben." Die Restauratorin Stephanie Silligmann ist wehmütig. "Wir haben uns so lange um die Tunneltiere gekümmert, die wachsen einem mit der Zeit richtig ans Herz." Über zwei Jahre lang hat sie sich mit Krebsen, Ratten und Fischen beschäftigt. Oder anders gesagt: mit den Keramiken des Alten Elbtunnels, die mit Tiermotiven verziert sind. Jetzt bringt sie die Hälfte von ihnen wieder zurück nach St. Pauli. Aber es gibt für die Hamburgerin genug andere Gebäude und Objekte aus Stein, die sie für die Zukunft retten kann. Mario Zunk erneuert für seinen Arbeitgeber D.H.W. Schultz & Sohn zurzeit das Kupferdach des Kirchturms der St. Thomaskirche in Hamburg-Rothenburgsort. "Wenn man so ein Kupferblech verschneidet, dann kann es passieren, dass Material im Tausenderbereich verschrottet werden muss. Also besser, man passt auf!" Die Fläche von 100 Quadratmetern ist für ihn überschaubar, aber die Dachkehlen und Schrägen sind eine Herausforderung für sein Team. Insbesondere, weil die Denkmalpflege mitredet. Teile des Turms stammen aus dem Jahr 1885.

Danach

NDR Info 15:00

NDR Info

Infomagazin

Die Nachrichten für den Norden: NDR Info liefert Nachrichten im Fernsehen, im Radio, im Web und als App. Mehr Nachrichten ab NDR Text Seite 112 und im Internet: www.ndr.de/info

WaPo Bodensee 15:10

WaPo Bodensee: Abgetaucht

Krimiserie

Der Bodensee gilt als größter Schiffsfriedhof Europas. Damit zieht er Schatzsucher aus der ganzen Welt an. Und genau so einen Schatzsucher entdecken Pirmin Spitznagel und Paul Schott auf ihrer Patrouille. Der Taucher Arno Gierke gesteht, dass er sowohl seinen Partner als auch sein Boot vermisst. Als die WaPo das Boot in einem nahen Hafen findet, wird klar, dass die Schatzsucher etwas entdeckt haben müssen, das sie an den einschlägig bekannten Goldschmied Ingo Kramm verhökern wollten. Doch wo steckt Gierkes Kompagnon? Indessen versucht Mechthild Fehrenbach, ihrer Tochter Nele zu verschweigen, dass das Dach des Hauses neu gedeckt werden muss und ihr das Geld dazu fehlt. Sie zockt dafür im Internet beim Online-Poker. Alles scheint gut zu gehen. Doch mitten in der Glückssträhne startet Niklas den Router neu.

NDR Info 16:00

NDR Info

Infomagazin

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Wer weiß denn sowas? 16:15

Wer weiß denn sowas?

Quizshow

Sport-Duell: Sportlicher Wochenauftakt mit Lea Wagner, die im Ersten die "Sportschau" und seit 8. April 2024 auch das Quiz "Frag mich mal was Leichteres" im Ersten moderiert. Beim Rateduell trifft sie auf ihren Kollegen Wolff-Christoph Fuss, Fußballfachmann bei Sky.

NDR Info 17:00

NDR Info

Infomagazin

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Leopard, Seebär & Co. 17:10

Leopard, Seebär & Co.: Ein Pflegekind für Volker Friedrich

Zoo-Doku

Weil das Schneeeulenbaby Bubu ständig aus dem Nest fiel, hat Volker Friedrich nun einen Pflegesohn. Und obwohl Schneeeulen nicht gerade zu den hübschesten Tierkindern zählen, ist Papa Volker stolz auf seine kleine Handaufzucht. Guido Westhoff beschäftigt sich mit profaneren Dingen und geht auf große Shoppingtour: exotische Fische für das Tropen-Aquarium.

buten un binnen um 6 | sportblitz | wetter 18:00

buten un binnen um 6 | sportblitz | wetter

Regionalmagazin

Die Nordreportage 18:15

Die Nordreportage: Notruf auf Fehmarn - Die Retter von der Sonneninsel

Reportage

Sommer, Sonne, volle Strände: und Hochbetrieb für den Rettungsdienst: Wenn auf der schleswig-holsteinischen Ostseeinsel Fehmarn die Urlaubssaison läuft, sind Sandrina Schröder und Hannes Kränzke im Dauereinsatz. Während ihrer Schichten müssen die beiden Notfallsanitäter jederzeit mit Alarm rechnen, auch mitten in der Nacht. Das eingespielte Team ist dann immer auf alles vorbereitet: Es kann um Leben und Tod gehen, um eine harmlose Verletzung oder die gesamte Bandbreite dazwischen. Gerade im Sommer ist der Einsatz auf der Insel eine besondere Herausforderung. Drei Rettungswagen müssen rund 13.000 Insulaner und Zehntausende Feriengäste versorgen. Wenn ein Patient ins 30 Kilometer entfernte Krankenhaus aufs Festland muss, gibt es für den Rettungswagen nur einen Weg: über die viel befahrene Fehmarnsundbrücke. Dort behindert eine Dauerbaustelle den Verkehr und sorgt bei der Fahrt für zusätzlichen Nervenkitzel. Denn bei einem Notfall zählt oft jede Minute. Ist der Landweg zu weit oder gerade kein Notarzt auf Fehmarn zur Verfügung, unterstützt Christoph 12 die Inselretter. Der Zivilschutzhubschrauber bringt den Arzt vom Festland zum Einsatzort und fliegt den Patienten nach der Erstbehandlung direkt in die passende Klinik. Notfallsanitäterin Sandrina ist auf Fehmarn aufgewachsen. Manchmal kennt sie die Menschen, die sie und ihren Kollegen Hannes um Hilfe rufen. Sie sagt: "Da ist man natürlich ein bisschen nervös und will alles besonders gut machen. Aber das wollen wir bei jedem Patienten." "Die Nordreportage" begleitet die Retter von der Sonneninsel bei ihrer Arbeit zwischen Blaulicht und Sommerhitze, bei skurrilen und dramatischen Einsätzen. Manchmal reicht die Zeit dazwischen für ein Fischbrötchen am Hafen oder einen Kaffee mit den Kollegen auf der Wache. Währenddessen sind die beiden immer abrufbereit. Denn der nächste Notruf auf Fehmarn kann jederzeit eingehen.

DAS! Rote Sofa 18:45

DAS! Rote Sofa

Talkshow

Anna Osicki: eine junge Frau, die mit ihrer unbändigen Lebenskraft und Resilienz Hunderttausende Menschen inspiriert. Nach einer vermeintlich harmlosen Knieoperation im Jahr 2017 infizierte sie sich mit einem multiresistenten Krankenhauskeim, was einen jahrelangen, qualvollen Leidensweg auslöste. Nach über 30 Operationen und lebensbedrohlichen Blutvergiftungen stand sie vor dem radikalsten Entschluss ihres Lebens: Sie entschied sich bewusst für die Amputation ihres Beines. In ihrem gerade erschienenen Buch "Komme was wolle - Ich gehe weiter" blickt sie offen und schonungslos auf diese Zeit voller Angst, aber auch voller Hoffnung zurück. Wie sie es geschafft hat, trotz Beinamputation fest im Leben zu stehen und wie sie als Mutmacherin für andere in den sozialen Netzwerken fungiert, erzählt Anna Osicki in der Sendung.

buten un binnen | regionalmagazin 19:30

buten un binnen | regionalmagazin: 50 Jahre Opferhilfe in Bremen: Der Weiße Ring feiert Jubiläum

Regionalmagazin

Das mehrfach ausgezeichnete Format berichtet seit 1980 über aktuelle Geschehnisse in der Hansestadt Bremen. Dabei werden sowohl politische und sportliche, als auch kulturelle Themen berücksichtigt.

Tagesschau 20:00

Tagesschau

Nachrichten

Die Nachrichten der ARD

Visite 20:15

Visite

Magazin

Brustkrebs: kein Krebs ist gleich Die Diagnose Brustkrebs trifft in Deutschland jedes Jahr etwa 75.000 Frauen und 700 Männer, für die meisten ein Schock. Die Krankheit und die nötigen Therapien bedeuten einen erheblichen Einschnitt ins Leben, bringen oft erhebliche körperliche und seelische Belastungen, Schmerzen, Ängste und Schwäche mit sich, zumindest vorübergehend. Die gute Nachricht: Tatsächlich steigen die Heilungschancen seit Jahren an. Grund dafür: immer bessere und individuellere Therapiemöglichkeiten. Entscheidend für diese Entwicklung sind insbesondere Fortschritte in der Pathologie. An Gewebeproben werden mit modernen biomedizinischen Methoden die spezifischen Eigenschaften des Tumors bestimmt. Und genau dieser Fingerabdruck entscheidet darüber, welche der modernen, zielgerichteten Therapien wie Antikörper oder Antihormone am besten passen und auf welche körperlich belastenden Schritte wie Bestrahlung oder Chemotherapie verzichtet werden kann. So können heute auch seltener vorkommende Krebsformen gut behandelt werden. Das invasiv lobuläre Karzinom macht etwa zehn bis 15 Prozent aller Brustkrebsfälle aus. Diese tückische Krebsform bildet keine tastbaren Knoten, sondern breitet sich diffus im Gewebe aus. Hier bedarf es besonderer Aufmerksamkeit, um diese Gefahr nicht zu übersehen. Im Interview: Prof. Maggie Banys-Paluchowski, Gynäkologin und Brustkrebsexpertin vom Universitätsklinikum Schleswig-Holstein Lübeck. Der Filmbeitrag und das Studiointerview gehören zum Themenschwerpunkt "Brustkrebs" von ARD Gesund. Anlässlich des Brustkrebsmonats erscheinen ab 1. Oktober 2026 vielfältige Angebote der ARD Gesundheitsredaktionen: Beiträge für TV, Audio und Social-Plattformen, dazu Informationen im Web unter ardgesund.de/brustkrebs ab 01.10.2026 in der ARD Mediathek verfügbar

Panorama 3 21:15

Panorama 3

Infomagazin

Das Politik-Magazin geht Missständen nach und dokumentiert die Folgen - hintergründig, engagiert und pointiert.

NDR Info 21:45

NDR Info

Infomagazin

Die Nachrichten für den Norden: NDR Info liefert Nachrichten im Fernsehen, im Radio, im Web und als App. Mehr Nachrichten ab NDR Text Seite 112 und im Internet: www.ndr.de/info

Tatort 22:00

Tatort: Spur des Blutes

Krimireihe

Die Hauptkommissare aus Köln, Max Ballauf und Freddy Schenk, werden zu einem Kanal am Stadtrand gerufen. Eine 19-jährige Drogenabhängige ist ermordet worden. Schnell stellt sich heraus, dass das Opfer Lara Krohn auf den Straßenstrich ging, um ihre Sucht zu finanzieren. Ihre beste Freundin, die gleichaltrige Kim, vermutet, dass Lara von einem Freier getötet wurde. Gerichtsmediziner Dr. Roth kann mehrere fremde DNA-Spuren an der Leiche sicherstellen. Aufgrund der vielen infrage kommenden Täter sind die Kommissare stark von der Laborauswertung dieser Spuren abhängig. Aber ausgerechnet in dieser Situation, in der sie dringend auf die Hilfe ihrer Kollegin Natalie Förster von der Kriminaltechnik angewiesen sind, ist die nicht richtig bei der Sache. Warum wirkt Natalie plötzlich so fahrig und scheint Ermittlungsergebnisse zu verschleppen? Sie beginnt auf eigene Faust, eine Spur zu verfolgen.

Weltbilder 23:30

Weltbilder: Die Ärzte der Ägäis

Reportage

Die griechische Stavros-Niarchos-Stiftung hat seit 2014 ein System von mobilen medizinischen Teams (Mobile Medical Units) aufgebaut. Monatlich steigen sie in Piräus auf die Fähre, um Menschen auf kleinen entlegenen Inseln für jeweils eine knappe Woche medizinisch zu versorgen. Denn die Kosten für einen Arztbesuch auf dem Festland können sich viele Inselbewohner nicht leisten. Und im Winter sind Überfahrten wegen schlechten Wetters oftmals ganz unmöglich. Der Augenarzt Christos Christoulakis ist von Anfang an bei diesen Einsätzen dabei: "Wir geben etwas. Aber wir bekommen auch sehr viel zurück." Zusammen mit Tasos Stamatiadis, dem technischen Leiter der Mission, ist er auf dem Weg nach Serifos. Auf der Fähre werden sie von zwei Lkws voll mit medizinischem Gerät begleitet, darunter ein tragbares Röntgengerät, ein digitales 3D-Mammografiegerät und ein Knochendichtescanner. Auf Serifos wird in wenigen Stunden ein Pop-up- Krankenhaus errichtet, mit dem die Insel vier Tage lang über die medizinische Infrastruktur einer kleinen Stadt verfügt: mit vielen verschiedenen Fachärzten und Krankenschwestern, die alle ehrenamtlich arbeiten. Auf der Insel wird das Medizinteam schon erwartet. Viele der knapp 1500 Einwohner kommen zu Untersuchungen vorbei, oft zu mehreren. Das "reisende Krankenhaus" hilft ihnen so, trotz der fehlenden Infrastruktur weiter auf Serifos zu leben. Manchen Patienten allerdings müssen die Ärzte zu einer Therapie auf dem Festland raten, so wie Susanna Diogou, die Lähmungserscheinungen in ihrem linken Fuß hat. Aber dafür müsste die Familie sich für längere Zeit trennen. Ein Dilemma, das viele Menschen auf den Inseln fürchten.