16:15
Bei Alexander Bommes treten vier Kandidaten an gegen ein Superhirn, den Jäger. Keine leichte Aufgabe, denn die Jäger sind ausgewiesene Quiz-Champions.
17:00
Die Nachrichten für den Norden: NDR Info liefert Nachrichten im Fernsehen, im Radio, im Web und als App. Mehr Nachrichten ab NDR Text Seite 112 und im Internet: www.ndr.de/info
17:10
Nestbesetzer: ganz ungeniert. Eine nicht ganz ungefährliche Zahnpflege bei den Kegelrobben. Babypause: Warum Mama Hera keinen Nachwuchs bekommt.
18:00
18:15
Waldeinsatz für Familie Nowak, Dienstleister für Forstarbeit aus Liebenburg in Niedersachsen: 300 Bäume sollen in nur zwei Tagen gefällt werden. Das schafft nur ihr größter Harvester. Das Problem: Die Maschine darf nicht überall im Wald fahren. Und dort, wo der Harvester fahren darf, kommt er die Steigung nicht hoch. Die Söhne Hendrik und Philipp müssen Spezialketten über die Räder ziehen. Für einige Sägewerke sind manche Bäume zu groß. Dann kommt Jens Kettelhake aus Ahnsbeck im Kreis Celle mit seinem mobilen Sägewerk zum Einsatz. Aus den Stämmen werden hochwertige Tischplatten. Sein neuer Auftrag: ein Zehn-Meter-Baum mit einem Durchmesser von 1,45 Meter. Jens` Maschine ist aber nur für maximal 1,50 Meter ausgelegt. Das wird Zentimeterarbeit. Immer wieder trifft Jens beim Sägen auf Metall: mitten im Stamm! Oft sind es Munitionsreste aus dem Krieg. Wenn Jens jetzt nicht aufpasst, zerstört er sein sieben Meter langes Sägeblatt. Für ihren nächsten Einsatz rückt Familie Nowak mit schwerem Gerät an: Harvester, Rückezug und Mulcher. Chef Jörg und seine Söhne sollen an einer Bundesstraße Bäume fällen, die drohen, auf die Straße zu kippen. Doch durch das Unterholz passen die großen Maschinen nicht. Eine Fällraupe soll es richten. Die ist klein, stark, und wird per Fernsteuerung bedient. Nur wenige Betriebe im Norden haben so ein Gerät. Während Papa Jörg mit der Kettensäge die Bäume fällt, muss Sohn Hendrik mit der Raupe die tonnenschweren Bäume per Stahlseil sichern. Ein gefährlicher Job. "Die Nordreportage" begleitet Forstarbeiter und Sägewerkbetreiber bei ihren spannenden Einsätzen. Dabei drängt die Zeit. Zum Schutz von Natur und Tieren dürfen die Arbeiten in den Wäldern in der Regel nur im Herbst und Winter erledigt werden.
18:45
Weil ihr oftmals nicht gefiel, was sie da in Büchern las, begann Cornelia Funke selbst zu schreiben. Jahre später, heute, ist die 67-jährige eine der international erfolgreichsten Kinder- und Jugendbuchautorinnen. Vor dem Erfolg hatte sie Pädagogik studiert und parallel dazu Buchillustration. Ihren Durchbruch schaffte Cornelia Funke mit dem Roman "Der Herr der Diebe" und natürlich mit der "Tintenherz"-Trilogie. Über 60 Bücher sind es mittlerweile geworden, übersetzt in mehr als 50 Sprachen. Typisch für ihren Stil ist eine fantasievolle Sprache, die oft magische Welten mit der Realität verbindet. Nach Jahren in Kalifornien hat sich Cornelia Funke in der Toskana niedergelassen und widmet sich dort neben dem Schreiben auch der Förderung anderer Künstler*innen. Um all dies wird es auf dem Roten Sofa gehen.
19:30
Das mehrfach ausgezeichnete Format berichtet seit 1980 über aktuelle Geschehnisse in der Hansestadt Bremen. Dabei werden sowohl politische und sportliche, als auch kulturelle Themen berücksichtigt.
20:00
Die Nachrichten der ARD
20:15
Ein Viertel des niederländischen Lebensraums ist der Nordsee abgetrotzt, große Teile des Landes liegen unterhalb des Meeresspiegels. Die Bedrohungen durch den Klimawandel sind hier allgegenwärtig. Die Dokumentation begleitet Menschen, die einen "Plan B" für die Zukunft haben. In Utrecht, der "Fahrrad-Hauptstadt" des Landes, hat man städtische Mobilität längst neu gedacht. Ein riesiges Netz aus Fahrradstraßen, Brücken und Unterführungen durchzieht die Stadt. Fahrradwege-Planer Johan Diepens entwickelt nun sichere Kreisverkehre für Drahtesel. Wenn überhaupt noch Auto, dann so, wie es Sylvia Frints und ihr Team von der Universität Eindhoven jüngst gebaut haben. Ihr Elektro-Flitzer wurde fast komplett aus wiederverwertetem Kunststoff hergestellt. Der Clou: Der Wagen speichert CO2 aus der Umwelt, während er fährt. Architekt Marco Vermeulen aus Rotterdam will weg von Beton und Stahl. Diese CO2-intensive Bauweise gehört seiner Meinung nach der Vergangenheit an. Er konzipiert städtische Gebäude aus bio-basierten Materialen. Zum Beispiel den höchsten Holz-Wolkenkratzer der Welt. Küstenschutz der Zukunft: Das Land lässt bewusst Lücken in den Dünen, baggert sie stellenweise sogar auf. Dario Duijves, der Dünenförster, muss den Anwohnern nun erklären, dass diese Maßnahme für die Vegetation auf den Dünen überlebenswichtig ist. Landwirt John Huiberts wagt sich tatsächlich an die "heilige Kuh" der niederländischen Landwirtschaft: Tulpen. Er hat es geschafft, Tulpenzwiebeln ganz ökologisch zu produzieren. Seine "Bio-Tulpen" erobern nun den Markt.
21:00
Rote Holzhäuser an malerischen Seen und Elche, die vorüberziehen, das allgemeine Bild von Schweden ist oft durch die touristischen Orte im Süden geprägt. Doch im Fjäll weiter nördlich, dem Berg- und Hügelland im Herzen Schwedens, zeigt das Land seine unberührte und wilde Seite. Hier, entlang der Grenze zu Norwegen, gibt es wahrscheinlich mehr Rentiere, Bären und Luchse als Einwohner. Das einsame Hinterland fernab der großen Städte hat seinen besonderen Reiz. Die Menschen, die hier leben, wollen mit keinem Ort der Welt tauschen. Denn das Fjäll bedeutet für sie Freiheit. Jeden Tag verbringt Linnea Andersson viele Stunden im Auto und genießt den Blick auf Schwedens Berge. Die 23-jährige Postbotin fährt Briefe, Pakete und Zeitungen in die entlegensten Orte. 300 Kilometer schafft sie jeden Tag. Job, aber auch Training: Nach Feierabend holt sie den Werkzeugkasten raus und schraubt mit Papa Jan-Ola in der Garage an alten Rennautos. In ihrer Familie sind die Wettfahrten mit den verbeulten Boliden schon eine Tradition. Und jetzt möchte Linnea die schnellste Postbotin werden. Zumindest auf der Rennstrecke. Der Schwedische Touristenverein betreibt viele Wanderhütten. Die kleinste und höchstgelegene ist die Station Blåhammaren. Auf 1.086 Metern empfangen Alexandra Lundgren und ihr junges Team die Gäste. Die 34-Jährige hat die über 100 Jahre alte Hütte erst vor zwei Jahren übernommen und lernt hier oben jeden Tag zu improvisieren. Nebel, Stromausfall, Blitzeinschläge, in Schwedens Bergen muss man mit allem rechnen. Nur nicht mit Alltag. Der Zeitpunkt lässt sich nicht planen. Doch wenn die Sami ihre Rentierherden aus dem Fjäll in die Gatter im Tal treiben, ist das der Höhepunkt im Jahr. Die Tiere werden gezählt, markiert und gefangen. In Schweden leben rund 20.000 Samen, viele verdienen ihr Geld mit der Zucht. Doch die wird immer schwieriger. Schlechtes Wetter kann die Arbeit von mehreren Wochen zunichtemachen. Ein Sturm etwa kann die Herde in alle Himmelsrichtungen zerstreuen. Auch Bären und andere Raubtiere sind eine ständige Bedrohung. Viele schlimmer sei aber etwas anderes, sagt Toamma Dorra. In den 1970er-Jahren habe sein Sameby, seine Gemeinschaft von Rentierzüchtern, uralte Weideflächen in Norwegen verloren. Entschädigt wurden sie mit Land auf der schwedischen Seite, für das sie künftig zahlen sollen. Rund 1.000 Braunbären leben in der Region. Sie sind seit 1927 streng geschützt, aber vermehren sich sehr stark. Nicht zuletzt für die Sami mit ihren frei umherziehenden Rentieren ein Problem. Kontrolliert darf deshalb auf Bären Jagd gemacht werden. Bert-Ivan Mattsson arbeitet seit über 20 Jahren als Ranger und bei der Jagdaufsicht. Für die Jagd gelten Regeln, die von Bert-Ivan überwacht werden. Wird ein Bär erlegt, muss der 63-jährige Schwede sofort gerufen werden. Denn er soll sicherstellen, dass in der Region nicht mehr Tiere erschossen werden, als bei der Lizenzjagd erlaubt ist. Im Norden erreichen die schwedischen Berge dann schon fast alpines Niveau. Auf den 1.000 bis 2.000 Meter hohen Gipfeln ist jedenfalls jede Form von Kraxeln, Höhenwandern und Skifahren möglich, inklusive aller denkbaren Unfälle. Mattias Södern, unter der Woche bei einem Bauunternehmen beschäftigt, widmet seine Wochenenden der Bergrettung. Er musste dafür eine spezielle Ausbildung absolvieren. Denn wer hier zum Einsatz gerufen wird, braucht nicht nur Klettererfahrung, sondern sollte auch schwindelfrei sein. Oft hängt Mattias mit seiner Rettungstrage unter einem Helikopter hoch oben über den Baumwipfeln.
21:45
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22:00
Bei dem Brand einer Segeljacht im Sportboothafen kommt eine Obdachlose beinahe ums Leben. Kommissarin Julia Thiel (Lisa Maria Potthoff) nimmt die Ermittlungen auf. Die abgefackelte Jacht gehört einem Verein, der gestrauchelten Kids maritime Grundkenntnisse vermitteln soll. Vor zehn Jahren war das Schiff in eine Havarie verwickelt, bei der ein Urlauberehepaar starb und nur der sechsjährige Sohn überlebte. Karin Lossow (Katrin Sass) erinnert sich gut an den Fall. Ist der Junge nun zurückgekehrt, um den Tod seiner Eltern zu rächen? Und handelt es sich dabei etwa um den vorbestraften Jäckie, der sich auf Usedom herumtreibt? In ihn hat sich Julias Tochter Sophie verliebt.
23:30
Die Spuren des Zugunglücks von Iddensen vor den Toren Hamburgs mit 15 Toten und Hunderten Verletzten graben sich auch ein halbes Jahr danach noch tief in die Seelen der Menschen. Auch Ina Brückner und Marion Söndermann haben bei dem Unglück einen geliebten Menschen verloren. Eine von ihnen hat bei der Demo zum sechsten Monatstag einen Bahnmitarbeiter schwer verletzt. Die Frauen, mittlerweile eng befreundet, nehmen beide die Schuld auf sich. Doch nicht nur das irritiert Nina Sieveking und Daniel Schirmer. Nina hält beharrlich daran fest, dass Marion Söndermann etwas verschweigt, und gerät darüber in einen Konflikt mit Frau Küppers, die sich an die Fakten hält. Dass drei kleine Jungs in einem Hi-Fi-Laden mit 200-Euro-Geldscheinen wedeln, macht Inhaber Carlo zu Recht stutzig. Harry Möller und Nils Sanchez gehen der Sache nach und landen mit ihren Ermittlungen tatsächlich auch beim Bahnunglück von Iddensen. Doch es gelingt ihnen, die Weichen neu zu stellen.