04:30
In keiner Sportart ist der Erfolg so fragil. Kopf, Körper, Technik und Technologie müssen zusammenpassen, um ganz weit fliegen zu können. Stars wie Katharina Schmid, Andreas Wellinger oder Pius Paschke brauchen dafür enorme mentale Stärke. Die Männer um Olympiasieger Andreas Wellinger und Shooting-Star Pius Paschke starten perfekt in den Winter. Sie träumen davon, einen 23 Jahre alten Fluch zu brechen und endlich wieder die Vierschanzentournee zu gewinnen. Für die Frauen wäre es das Größte, bei der Tournee auch teilnehmen zu dürfen. Doch der Kampf um Schanzengleichheit bleibt schwierig. Die WM in Trondheim soll eigentlich ein Meilenstein für die deutschen Teilnehmerinnen werden, mit erstmals gleichen Preisgeldern für Frauen und Männer. Ein Betrug jedoch erschüttert das Skispringen und droht den ganzen Sport zu vernichten.
05:15
Vilnius ist eine Stadt der Denkmäler, sie pflegt ihre Heroen. Manche werden geehrt, andere nicht erwähnt, obwohl sie oder ihre Ahnen von hier stammen. John Lennon, der nie hier war, wurde mit einem Denkmal bedacht. Andere wie Leonard Cohen und Bob Dylan, deren Wurzeln in Litauen liegen, nicht. Eine einzige von ursprünglich 100 Synagogen wird heute noch genutzt als Gebetshaus für die verbliebene kleine jüdische Gemeinschaft.
05:30
Das Magazin für Frühaufsteher informiert über Politik, Gesellschaft, Kultur und Sport, stets mit besonderem Augenmerk auf Live-Berichterstattungen. Regelmäßig erfährt der Zuschauer außerdem Wissenswertes über Neuerscheinungen im Kino und im Bücherregal.
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Regelmäßig finden sich in der berühmten Berliner Straße mit Blick aufs Brandenburger Tor bekannte Personen aus Politik, Wirtschaft oder Medien ein und debattieren über die aktuellsten politischen Vorkommnisse.
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16:00
Holocaust-Überlebender Leon Weintraub (Jahrgang 1926) berichtet von seinem Schicksal während der NS-Zeit und welche Wendungen sein Leben nahm. Als Auschwitz-Überlebender engagiert er sich gegen das Vergessen.
16:45
Die Geschichte Anne Franks ist weltweit bekannt. Viele wissen aber nicht, dass Anne eine Freundin und Stiefschwester aus Wien hatte. Ihr Name: Eva Geiringer. Sie wird im Januar 1945 in Auschwitz befreit, gemeinsam mit ihrer Mutter und Otto Frank, dem Vater von Anne Frank. Sie kehren nach Amsterdam zurück, wo sich die beiden Familien einige Jahre versteckt hielten. Dort erfahren sie, dass alle anderen Familienmitglieder ermordet wurden: Anne und Margot Frank, ihre Mutter Edith Frank-Holländer; Evas Bruder Heinz und ihr Vater Erich Geiringer. 1953 heiraten die überlebenden Eltern, Evas Mutter Elfriede und Annes Vater Otto. Eva wird so postum zur Stiefschwester Anne Franks.
17:30
18:00
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Pius XII. wird im ersten Jahr des Zweiten Weltkriegs zum Papst gewählt. Wie verhielt er sich zum Holocaust? 2020 hat der Vatikan sein Geheimarchiv für Forscher geöffnet. Hat ihn das Schicksal der Juden kalt gelassen?
19:15
Kaum jemand kennt die 1920 in Wien geborene Ruth Maier, deren Tagebücher und Briefe seit 2014 Teil des UNESCO-Weltdokumentenerbes sind. Ruth Maiers zu Papier gebrachte feinsinnige, analytische und akribische Beobachtungen ihrer Umgebung, aber auch der politischen Entwicklungen in Österreich vor und nach dem Einmarsch deutscher Truppen mitsamt der darauffolgenden Flucht, machen sie nicht von ungefähr zur "Anne Frank von Österreich".
20:00
Als eine der ältesten noch bestehenden Nachrichtensendungen im deutschen Fernsehen wird das Magazin bereits seit Dezember 1952 ausgestrahlt. Berichtet wird über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland.
20:15
Der international gefeierte, preisgekrönte Film gibt auf nie gezeigte Weise Einblick ins Innere des Machtzirkels im Dritten Reich. Wie war es möglich, dass die Mehrheit der Deutschen Hitler, Goebbels und Konsorten in die schlimmsten Verbrechen der Menschheitsgeschichte, Holocaust und Zweiter Weltkrieg folgten und selbst zu Täter:innen wurden. Es ist der erste Film der Hitler nicht getrennt vom Holocaust darstellt.
21:45
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Diese Diskussionsrunde kommt ohne Publikum aus, aber nicht ohne Gäste: Sowohl Politiker, als auch bedeutende Persönlichkeiten der Gesellschaft sowie sachkundige Fachleute sind zum Gespräch geladen.
23:00
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Pius XII. wird im ersten Jahr des Zweiten Weltkriegs zum Papst gewählt. Wie verhielt er sich zum Holocaust? 2020 hat der Vatikan sein Geheimarchiv für Forscher geöffnet. Hat ihn das Schicksal der Juden kalt gelassen?
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Kaum jemand kennt die 1920 in Wien geborene Ruth Maier, deren Tagebücher und Briefe seit 2014 Teil des UNESCO-Weltdokumentenerbes sind. Ruth Maiers zu Papier gebrachte feinsinnige, analytische und akribische Beobachtungen ihrer Umgebung, aber auch der politischen Entwicklungen in Österreich vor und nach dem Einmarsch deutscher Truppen mitsamt der darauffolgenden Flucht, machen sie nicht von ungefähr zur "Anne Frank von Österreich".
01:30
Holocaust-Überlebender Leon Weintraub (Jahrgang 1926) berichtet von seinem Schicksal während der NS-Zeit und welche Wendungen sein Leben nahm. Als Auschwitz-Überlebender engagiert er sich gegen das Vergessen.
02:15
Es ist ein Symbol für Freiheit und Wohlstand: Das Auto hat wie keine andere Erfindung das Herz der Deutschen erobert und sie mobil gemacht. Es fährt daher von Beginn an außer Konkurrenz. "Freie Fahrt für freie Bürger", lautete einst die Parole aus Zeiten der Massenmotorisierung. Woher kommt die Leidenschaft fürs Fahren? Und: Ist diese Liebe wirklich unzerbrechlich? "Terra X History" geht dem Mythos Auto auf die Spur.
03:00
Der Film erzählt die Geschichte des Automobils und der motorisierten Geschwindigkeit aus rein weiblicher Perspektive. 1888 unternimmt Bertha Benz eine erste Probefahrt mit dem Patent-Motorwagen und schreibt damit werbewirksam Autogeschichte - der Beginn einer Liaison zwischen Frauen und Autos, die bis heute kritisch beäugt und gesellschaftlich oft belächelt wird. Anhand zahlreicher historischer Filmaufnahmen, Fotos und Animationen begibt sich die Dokumentation auf die Spuren der ersten Frauen hinterm Steuer.
03:45
In den 1950er Jahren möchte in beiden Teilen Deutschlands fast jeder ein Auto besitzen. Egal, ob das Gefährt nun Trabant, Ford Taunus, Wartburg, Porsche oder VW Käfer heißt - es wird von den stolzen Besitzern gehegt, gepflegt und von Hand gewaschen. Der Film blickt zurück auf Benzinkutschen, Nuckelpinnen und Rostlauben. Kuriose und dramatische Themen, die Autofahrerinnen und Autofahrer von den 1950ern bis in die 1990er Jahre bewegen, kommen in der Dokumentation vor wie die Ölkrise, Tempolimit, Autotelefone, Schülerlotsen oder die Mausefallen der Polizei.