17:45
Die wilde Atlantikküste Irlands galt vor der Entdeckung Amerikas als das Ende der Welt. Die spektakulären Landschaften ziehen Menschen seit jeher in ihren Bann, dienen oft als Kulisse für große Hollywoodproduktionen wie zuletzt "Star Wars".
18:30
Die Alpen Österreichs sind eine faszinierende Welt mit rund 950 Dreitausendern. Darunter sind berühmte Gipfel wie der Dachstein, der Sonnblick und der Höchste von allen, der Großglockner. Die alpine Gebirgslandschaft ist die letzte große Wildnis Mitteleuropas. Nur wenige Länder haben so viele verschiedene Landschaften auf engstem Raum: schroffes Hochgebirge und Schnee bedeckte Gletscher sind Lebensraum für Steinadler und Gämsen, Edelweiß und Steinböcke. Die ausgedehnten Schilfflächen des Neusiedler Sees bieten ideale Brutplätze für Rohrdommeln, Haubentaucher und Rohrsänger.
19:15
Der Massentourismus hat Gipfel und Grate erschlossen und Österreich als "Skination" zur internationalen Marke gemacht. Vieles, was wie urtümliche Natur wirkt, wurde bereits vor langer Zeit vom Menschen geprägt. Dennoch gibt es sie, die wilden, unberührten Orte mit einer Tierwelt, die ihresgleichen sucht. Die zweite Folge führt in Märchenwälder und zu den Granitriesen der Alpen, zu rauschenden Gebirgsbächen und in die Auwälder entlang der ruhig dahinfließenden Donau.
20:00
Als eine der ältesten noch bestehenden Nachrichtensendungen im deutschen Fernsehen wird das Magazin bereits seit Dezember 1952 ausgestrahlt. Berichtet wird über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland.
20:15
Vor 100 Jahren beginnt eine neue Ära der Mobilität: Städte wie Berlin wachsen rasant, Autos verstopfen die Straßen, Schnellzüge und Schnelldampfer verkürzen Entfernungen. Berlin wird hinter New York und London zur drittgrößten Stadt der Welt und zu einem der wichtigsten Knotenpunkte für Fernzüge. Über den Atlantik liefern sich Ozeandampfer ein Rennen um das "Blaue Band", während wagemutige Flugpioniere wie Hermann Köhl, Ehrenfried von Hünefeld und James Fitzmaurice mit ihren Atlantiküberquerungen weltweit gefeiert werden. Technik beschleunigt das Reisen - doch für Millionen bleibt die Eisenbahn das wichtigste Verkehrsmittel.
21:00
Vor 100 Jahren scheint die Welt kleiner zu werden: Zeppeline, Flugzeuge und Motorräder bringen Menschen in Bewegung. Im November 1928 schwebt erstmals die LZ 127 "Graf Zeppelin" über Berlin, Atlantikfahrten per Luftschiff gelten als schnell und komfortabel, Polarexpeditionen verlagern sich vom Schlitten in die Luft. Die Mobilität des "kleinen Mannes" liegt meist auf zwei Rädern: Motorräder mit Beiwagen werden zur Familienkutsche, Tickets werden erschwinglicher und Fernreisen möglich. Frauen erobern Lenkrad und Steuerknüppel - Pilotinnen wie Amelia Earhart oder Elly Beinhorn werden zu internationalen Stars.
21:45
"Der Gardasee, das ist mein Herz. Ich liebe es, morgens auf dem Wasser zu sein, wenn die Sonne aufgeht, der See ruhig ist und ich ganz allein hier bin", sagt Alberto Rania. Er ist der einzige Fischer, der im Norden des Sees noch geblieben ist. Rania kann gut verstehen, dass es so viele Deutsche hierher zieht - in eine wunderschöne Landschaft mit kristallklarem Wasser, Bergen, Olivenhainen und malerischen Dörfern. Es gibt leckeres Essen, guten Wein, man kann wandern, klettern, Rad fahren oder Wassersport treiben. Und fast überall wird deutsch gesprochen - 70 Prozent der Touristinnen und Touristen kommen aus Deutschland.
22:30
Der Berg ruft - und die Menschen strömen hin. Die Alpen erleben seit den 1950er Jahren einen Touristenboom. Die Menschen können sich jetzt bescheidenen Urlaub leisten und wollen etwas erleben. Der alpine Raum lockt mit Natur, Erholung und dosiertem Abenteuer. Eine unwiderstehliche Mischung aus "zu Hause" und "weit weg". Viele Familien reisen erstmals in die Alpen. Hinter ihnen liegt der Alltag, vor ihnen der Großglockner. Komfort ist auf der Reise damals Nebensache. Glücklich ist, wer sich früh ein eigenes Auto leisten kann.
23:15
Das wohl bestgehütete Geheimnis Venedigs liegt mitten in der Innenstadt, im Markusdom. Seit über 1000 Jahren ruhen hier angeblich die Gebeine des heiligen Evangelisten Markus.
00:45
Von Anfang an ist Australien ein nach Sport verrücktes Land, sind Kampf und Wettbewerb Teil der DNA der aufstrebenden Nation. Die Kolonialherren brachten die britischen Sportarten wie Kricket und Rudern mit, die auch in der neuen Heimat zu Massenattraktionen werden. Sportliche Wettkämpfe tragen erheblich zur Entwicklung von Nationalstolz bei und halten in Kriegszeiten die Moral hoch. Während der Großen Depression in den 1930er Jahren wird mit Phar Lap sogar ein Rennpferd zum Helden und Hoffnungsträger des notleidenden Landes.
01:30
Die Deportationen von Sträflingen nach Australien beginnen 1787 und dauern hundert Jahre an. Insgesamt werden mehr als 160.000 Verbrecher in die entfernte Kolonie verbannt. Zur Strafe werden sie als billige Arbeitskräfte eingesetzt und stellen somit einen großen Teil der ersten Europäer in "Terra Australis". Auch Alkohol und Drogen spielen in der Kriminalgeschichte Australiens eine unrühmliche, aber entscheidende Rolle. Die größten Verbrechen in der Geschichte Australiens aber sind die Massaker an den First Australians.
02:15
Es sind der Goldrausch von 1851 und die aufkeimende Schaf- und Weizenproduktion, die nicht nur immer mehr Immigranten nach Australien locken, sondern auch den Wandel von einer britischen Strafkolonie zur wohlhabenden Nation vorantreiben. Australien entwickelt sich zu einer prosperierenden Nation dank seiner wachsenden Bevölkerung, ergänzt durch Handwerk, Landwirtschaft und Immigration.
03:00
Das wohl bestgehütete Geheimnis Venedigs liegt mitten in der Innenstadt, im Markusdom. Seit über 1000 Jahren ruhen hier angeblich die Gebeine des heiligen Evangelisten Markus.
03:45
Der Film zeichnet die dramatische Geschichte von Schiffbrüchigen nach, die in den 60er-Jahren des 19. Jahrhunderts auf den unwirtlichen Aucklandinseln, die zu Neuseeland gehören, strandeten. Innerhalb weniger Monate wurden zwei Bootscrews auf dieselbe Insel verschlagen, ohne einander zu bemerken. Während die Besatzung der "Grafton" trotz der schwierigen Umstände überlebte, starben fast alle Schiffbrüchigen der "Invercauld". Was war der Grund? Eine Laune des Schicksals hat die unwirtliche Inselgruppe am Rand der Welt zum Schauplatz unfreiwilliger Überlebensexperimente gemacht, zu einer zeitlosen Geschichte über menschliches Verhalten unter extremen Bedingungen. Dabei zeigt sich, dass Gemeinschaftssinn, solidarisches Handeln und Empathie am Ende der Schlüssel zum Überleben sind - und nicht egoistisches Verhalten, das nur kurzfristig Vorteile bringt.
04:30
Der Film folgt den Spuren deutscher Aussteiger, die sich ab dem Ende der 1920er-Jahre auf der zum Galapagos-Archipel gehörenden Insel Floreana niederließen. Es sollte eine Rückkehr ins Paradies werden, zurück zu einer naturnahen Lebensweise. Doch Mitte der 1930er-Jahre kam es auf der Insel zu Vorfällen, die ein weltweites Medienecho zur Folge hatten. Waren die Bewohner des Paradieses zu Mördern geworden?