18:30
Luxus war in der DDR von Staats wegen nicht vorgesehen. Doch wenn es um Devisen ging, gab es Ausnahmen. "ZDF-History" zeigt, wie im Osten manchmal Träume wahr wurden. Die Handelsunternehmen Genex, Intershop oder Delikat hatten in der DDR Güter für gehobene Ansprüche im Angebot. Ab Ende der 70er-Jahre gab es Autos, Häuser, Boote und sogar Reisen für DDR-Bürger. Doch wer shoppen wollte, brauchte Westgeld.
19:15
Das Leben in der DDR war begrenzt - im wahrsten Sinne des Wortes. Doch mit Witz und Phantasie eroberten manche DDR-Bürger Freiräume, ohne sich direkt mit der Staatsmacht anzulegen. Sie schufen sich ihre ganz eigenen Traumwelten. Der Phantasie schienen dabei keine Grenzen gesetzt. Ob exotische Speisen, extravagante Mode oder gar Sportwagen "Marke Eigenbau": Hauptsache, dem Alltag zumindest für ein paar Stunden entfliehen.
20:00
Als eine der ältesten noch bestehenden Nachrichtensendungen im deutschen Fernsehen wird das Magazin bereits seit Dezember 1952 ausgestrahlt. Berichtet wird über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland.
20:15
Diese investigative Recherche der "SWR Story"-Redaktion führt tief in die Strukturen rechtspopulistischer Netzwerke im Südwesten. Die Dokumentation ermöglicht einen Blick hinter die Kulissen einer bürgerlichen Fassade: Abweichler:innen werden auf Linie gebracht, politische Kontrahent:innen als "Störer" markiert und bekämpft. Die Autor:innen treffen Bürgerinnen und Bürger, die Opfer gezielter Einschüchterung wurden. Sie sprechen mit Insider:innen, die davon berichten, dass interne Kritik unterbunden wird, Andersdenkende ausgeschlossen werden.
21:00
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22:15
Der erste Völkermord des 20. Jahrhunderts wurde von Deutschen begangen. Im damaligen Deutsch-Südwestafrika - dem heutigen Namibia - hatten sich zwischen 1904 und 1908 die beiden Volksgruppen der Herero und der Nama gegen die deutschen Kolonialherren erhoben. Das Kaiserreich hatte Jahre zuvor eigene Kolonien verlangt und auch bekommen, Deutsch-Südwestafrika war eine von ihnen. Das Gebiet war damals schon riesig, aber karg und trocken. Die Rinderherden der Herero und der Nama wanderten frei über das Land, auf der Suche nach Gras. Die Deutschen aber zogen willkürlich Grenzen ein, immer häufiger kam es zu gewaltsamen Konflikten. 1904 erhoben sich die Herero gegen die Besatzer, 1905 die Nama. Beide Aufstände wurden brutal niedergeschlagen, Vernichtungsbefehle wurden erlassen, Konzentrationslager eingerichtet. 2021 erst bezeichnete die Bundesregierung die Gräueltaten als das, was sie waren: ein Völkermord. Ein Versöhnungsabkommen wurde verhandelt, bis heute aber ist es nicht in Kraft. Die Opferverbände der Herero und der Nama sagen, sie seien nicht ausreichend eingebunden gewesen. 2025 sollte das Abkommen dann ratifiziert werden, aber wieder passierte nichts. Wann kommt endlich die Versöhnung?
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