15:45
Neon-Leggings, Zauberwürfel und Neue Deutsche Welle von Aachen bis nach Bielefeld. Die 80er waren ein buntes Jahrzehnt, das unser Land geprägt und bewegt hat - oft genug auch erschüttert. Auf der einen Seite Disco-Fieber, schrille Mode und schräge Frisuren; auf der anderen Seite leidenschaftliche Proteste, politische Umbrüche und Skandale. Es war das Jahrzehnt, in dem sich Hunderttausende auf den Weg machten, um gegen die Nachrüstung und die hier stationierten Atomwaffen zu protestieren. Ein neues Umweltbewusstsein erwachte - ausgelöst durch die Angst vor "Saurem Regen" und "Waldsterben".
16:30
1981: In Bonn kamen Hunderttausende zur ersten Friedensdemo in den Hofgarten, und die Händler auf dem Marktplatz gaben Demonstrationsrabatt - um vor dem erwarteten Krawall schnell noch alle Waren zu verkaufen. Die Fußballfrauen von der kleinen SSG 09 aus Bergisch Gladbach wurden Weltmeister - obwohl es diesen Titel im Frauenfußball damals noch gar nicht gab, ebenso wenig wie eine weibliche Nationalmannschaft. Anne Trabant-Haarbach feierte 1981 ihren größten sportlichen Erfolg. Die Trainerin und Spielerin von Bergisch Gladbach 09 gewann mit ihrem Team die inoffizielle Damen-Fußball-Weltmeisterschaft in Taiwan. Es war der entscheidende Schritt zur Gründung einer Damen-Nationalmannschaft. Zwischen Poppern, Protesten und sportlichen Triumphen erzählt der Film Geschichten von Menschen, deren Leben sich in diesem Jahr 1981 grundlegend verändern sollte.
17:15
Die sieben Weltwunder der Antike bergen bis heute viele Geheimnisse. Wie phänomenal waren sie? Wie sahen sie wirklich aus? "ZDF-History" geht auf Spurensuche. Die Idee zu den "Top-Sieben" der antiken Bauwerke stammt aus Griechenland. Nicht nur die Größe, auch ihre prunkvolle Gestaltung und herausragende mythologische Bedeutung machten die Schauplätze schon damals zu magischen Orten. Nur eines der Bauwerke kann die Nachwelt heute noch bestaunen: die gigantischen Grabmäler der Pharaonen in Ägypten.
17:45
Lyon: Auf dem Fourvière-Hügel gründen die Römer die erste "colonia" namens Lugdunum im besetzten Gallien. Bald schon präsentiert sich Lugdunum in der Antike als "kleine Schwester Roms". Die römischen Invasoren gestalten die Siedlung nach dem Vorbild Roms: mit einem großen Theater, dem "Bundesheiligtum der drei Gallien", einem Amphitheater und einem hydraulischen Netzwerk. Durch den Bau und die Nutzung römischer Bauwerke soll die Gunst der eroberten Völker gewonnen werden.
18:30
Im Zuge der Eroberung Galliens durch Julius Cäsar im 1. Jahrhundert vor Christus profitieren zahlreiche gallische Siedlungen von der Baufreudigkeit der neuen römischen Herrscher. Im südfranzösischen Arles zeugen viele römische Denkmäler vom erworbenen Wohlstand. Das 21 Meter hohe und 450 Meter lange Amphitheater mit 60 Arkaden ist eine Nachbildung des Kolosseums in Rom.
19:15
Die keltische Siedlung Lutetia ist wehrhaft. Die Römer können sie zunächst nicht einnehmen. Beim zweiten Feldzug erbauen sie am linken Seineufer eine römische Siedlung. Dem Keltenstamm der Parisii überlassen die Römer die Insel in der Seine - die spätere Île de la Cité. Am gegenüberliegenden Ufer entsteht eine neue Stadt nach römischem Vorbild mit Thermen, einem Forum und einem Amphitheater.
20:00
Als eine der ältesten noch bestehenden Nachrichtensendungen im deutschen Fernsehen wird das Magazin bereits seit Dezember 1952 ausgestrahlt. Berichtet wird über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland.
20:15
Jasmina Neudecker folgt der Spur des Feuers auf einer spektakulären Reise durch unsere Heimat. Von Südwesten bis tief in den Osten Deutschlands lassen sich Spuren entdecken, die auf die Macht des Feuers hinweisen. Quer durch Deutschland erstreckt sich ein gewaltiges Vulkanband: Das Feuer aus der Tiefe formte außergewöhnliche Felsformationen am Scheibenberg in Sachsen - seltsame Lavasäulen, die eine geheimnisvolle Entstehungsgeschichte erzählen. Es spendet bis heute fruchtbaren Boden, wie am Kaiserstuhl im Südwesten Deutschlands, und es hinterließ, wie im Erzgebirge, seltene Metalle, ohne die digitale Kommunikation unmöglich wäre.
21:00
Jasmina Neudecker geht auf eine fesselnde Reise durch Deutschland, zu exotisch vertrauten Zielen. Sie folgt dem Weg des Wassers und will herausfinden, wie das Element Natur, Tierwelt und uns Menschen prägt. Die Entdeckungsreise beginnt abenteuerlich: Jasmina Neudecker steigt hinab in die Vetterhöhle auf der Schwäbischen Alb. Nach Unmengen von Schlamm, engsten Höhlengängen und gefährlichen Abseilaktionen öffnen sich vor ihr kathedralengleiche Höhlenräume. Ein unterirdischer See verzaubert nicht nur, sondern hilft, ein Rätsel zu lösen: Woher kommt das unerschöpfliche Wasser des Blautopfes in Blaubeuren?
21:45
Europa ist der klimatische "Gunstkontinent". Sein überaus vorteilhaftes Klima verdankt er einem Ereignis auf der anderen Seite des Atlantiks. Die Schließung der Landbrücke zwischen Nord- und Südamerika erschafft den Golfstrom, dessen warme Gewässer in Europa ein außergewöhnliches Klima entstehen lassen - Palmen in Irland und Obstbäume in Norwegen. In allen anderen Regionen der Erde ist es auf demselben Breitengrad deutlich kälter. Gletscher der letzten Eiszeit hinterlassen in Europa fruchtbaren Löss, der durch Wind und Wasser über den ganzen Kontinent verteilt wird und eine getreidebasierte Landwirtschaft ermöglicht.
22:30
Die Cordillera Cantábrica, die Verlängerung der Pyrenäen, ist ein Rückzugsort für zahlreiche bedrohte Tierarten wie Schmutz- und Bartgeier sowie die letzten Braunbären der Iberischen Halbinsel. Dirk Steffens macht sich mit dem Braunbärforscher Vincenzo Penteriani und seinem Hund Bhalu, dessen speziell trainierter Geruchssinn Bären aufspürt, auf die Suche. Europas wilder Westen hat ebenfalls einen Goldrausch aufzubieten. Allerdings fand der schon vor Jahrtausenden statt: in Las Médulas, der größten Goldmine des römischen Reiches.
23:15
Die Doku zeichnet anhand von sieben entscheidenden Wendepunkten in Maffays Leben nach, wie er erst zum Schlagersänger, dann zum umjubelten Rockstar und schließlich zu einer deutschen Legende wird.