20:00
Als eine der ältesten noch bestehenden Nachrichtensendungen im deutschen Fernsehen wird das Magazin bereits seit Dezember 1952 ausgestrahlt. Berichtet wird über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland.
20:15
Zwischen Auwald, überschwemmten Wiesen und dem eigentlichen Fluss March liegt ein wechselhaftes Wunderland: fischende Reiher, Auhirsche und Wildschweine, eine schier unerschöpfliche Menge an Fischen, Urzeitkrebsen, und an jeder Flussbiegung pelzige Wasserbewohner wie Biber, Bisam und Nutria. Und im umliegenden Steppenland überschreiten Bienenfresser die Staatsgrenzen nach Lust, Laune und Bedürfnis.
21:00
Das Alpenglühen, jenes Farbenspiel der Gipfel im Morgen- oder Abendlicht, hat heute eine weitere, gänzlich unromantische Bedeutung. Denn in den Alpen wird es durch die Klimaerwärmung immer wärmer. Am Sonnblick, in 3.000 Metern Höhe, wurde im August 2023 eine Rekordtemperatur von fast 15 Grad gemessen. Im Alpenraum wird es schneller wärmer als anderswo in Europa. Nicht nur die Gletscher, auch das Eis in den Höhlen der Alpen schmilzt dahin.
21:45
Die Alpen Österreichs sind eine faszinierende Welt mit rund 950 Dreitausendern. Darunter sind berühmte Gipfel wie der Dachstein, der Sonnblick und der Höchste von allen, der Großglockner. Die alpine Gebirgslandschaft ist die letzte große Wildnis Mitteleuropas. Nur wenige Länder haben so viele verschiedene Landschaften auf engstem Raum: schroffes Hochgebirge und Schnee bedeckte Gletscher sind Lebensraum für Steinadler und Gämsen, Edelweiß und Steinböcke. Die ausgedehnten Schilfflächen des Neusiedler Sees bieten ideale Brutplätze für Rohrdommeln, Haubentaucher und Rohrsänger.
22:30
Der Massentourismus hat Gipfel und Grate erschlossen und Österreich als "Skination" zur internationalen Marke gemacht. Vieles, was wie urtümliche Natur wirkt, wurde bereits vor langer Zeit vom Menschen geprägt. Dennoch gibt es sie, die wilden, unberührten Orte mit einer Tierwelt, die ihresgleichen sucht. Die zweite Folge führt in Märchenwälder und zu den Granitriesen der Alpen, zu rauschenden Gebirgsbächen und in die Auwälder entlang der ruhig dahinfließenden Donau.
23:15