13:15
Russlands Krieg gegen die Ukraine hat Europas Sicherheitsempfinden erschüttert. Vom hohen Norden bis an die NATO-Ostflanke, vom Atlantik bis zur Iberischen Halbinsel stellt sich dieselbe Frage: Wie gut ist Europa militärisch, politisch und gesellschaftlich aufgestellt?
14:00
14:30
Die Klimakrise führt immer häufiger zu Überschwemmungen, extremer Hitze oder Waldbränden. Es notwendig, dass wir uns auf diese Gefahren einstellen. Zum Glück gibt es überall Visionäre und Forscherinnen, die mit guten, ungewöhnlichen Ideen zu unserem Schutz beitragen.
15:15
Ein KI-generiertes Video - mitten im heute journal. Der Fall löste beim ZDF eine der größten Krisen des Senders aus - und er ist kein Einzelfall: KI-Fälschungen gelangen längst auf verschiedenen Wegen in unsere Nachrichten. Ist das der neue Alltag?
15:30
Täuschend echt: KI erschafft Bilder und Videos, die kaum noch von der Realität zu unterscheiden sind. Wie diese Technologie so mächtig wurde und warum selbst Expert:innen an ihre Grenzen stoßen.
16:00
Die 60er Jahre: vom Bau der Mauer und dem Schock über den Berlin-Besuch von John F. Kennedy bis zu den Studentenprotesten. Am 13. August 1961 wird in Berlin die Mauer gebaut. 28 Jahre lang ist sie ein Symbol des geteilten Deutschlands und des Kalten Kriegs. An diesem Tag wurde die Stadt geteilt: Westberlin wurde abgeriegelt und eingemauert, die Menschen aus der DDR konnten nicht mehr in den Westteil Berlins, die Westberliner nur bedingt später in den Ostteil. Die Mauer steht für eine Teilung im doppelten Sinn: die der Stadt Berlin und die Deutschlands in zwei Staaten. Doch das Leben geht weiter in der geteilten Stadt. Turbulent. Politisch. Bunt. Einfallsreich. Improvisiert. Mal Schauplatz der Weltpolitik und heftiger Auseinandersetzungen, mal Biotop der Aussteiger und Andersdenkenden.
17:00
Wer Weimar besucht, braucht Ausdauer. Goethe und Schiller, Büsten und Bühnen, Klassik und Bauhaus: An unzähligen Orten ist der große Geist der Dichter, Denker und Künstler präsent. Geschichte verpackt vor und hinter strahlenden Fassaden - doch Weimar ist auch die Stadt der Gegensätze zwischen Prunk und Plattenbau, zwischen Museum und Moderne. Wie lebt es sich darin? Wie in einer Puppenstube, erzählt Luzia Ernst. Die 25jährige ist für das Studium an der Musikhochschule Franz Liszt hierhergezogen. Von West nach Ost, ganz bewusst. In eine Stadt, in der die wechselvolle Geschichte atmet. Dass man sich aussuchen könne, in welches Jahrhundert man gerade möchte, das fasziniert sie. Nur nach 22 Uhr wird für sie die weltbekannte Stadt dann doch zum Dorf - wenn die Bürgersteige hochgeklappt werden.
17:30
18:00
Immer mehr Polinnen und Polen verlassen Deutschland, während weniger neu hinzukommen. Lange galt Deutschland als attraktiver Arbeits- und Lebensort doch für viele verändert sich die Rechnung. Die rbb24 Reportage zeigt, warum polnische Arbeitskräfte Deutschland verlassen, was sie nach Polen zurückzieht und welche Folgen das für deutsche Unternehmen hat. Im Mittelpunkt stehen Menschen, die vor persönlichen und wirtschaftlichen Entscheidungen stehen: ein Jurastudent, der Karriere und Familie künftig in Polen verbinden will, ein Unternehmer, der um jeden polnischen Mitarbeiter kämpft, ein LKW-Fahrer, der Aufwand und Ertrag seines Lebens in Deutschland neu bewertet, und ein Paar, das den Schritt zurück bereits gewagt hat.
18:30
Die Bretagne ist die größte Halbinsel Frankreichs. Ihre fast 3000 Kilometer lange Küste wechselt von mächtigen Granitklippen zu versteckten Buchten und weiten Sandstränden. Es ist eine geschichtsträchtige Region, in der die Legenden blühen und Traditionen und Brauchtum bis heute gepflegt werden. Die Küstenlandschaft ist von Wind und Wellen geprägt. Aber durch das milde Klima gedeiht an manchen Orten eine fast schon mediterrane Vegetation.
19:15
Alabasterküste, Blumenküste, Perlmuttküste - über 600 Kilometer erstreckt sich die Küste der Normandie entlang des Ärmelkanals. Ein fruchtbares Land mit Wiesen, Obstplantagen und Weiden. Steilklippen, Sandstrände und Seebäder prägen die Küste. Abteien, Schlösser und idyllische Dörfer erzählen von ihrer bewegten Geschichte. Der Film führt vom Mont St. Michel über die Landungsstrände der Alliierten bis zur Halbinsel Cotentin.
20:00
Als eine der ältesten noch bestehenden Nachrichtensendungen im deutschen Fernsehen wird das Magazin bereits seit Dezember 1952 ausgestrahlt. Berichtet wird über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland.
20:15
Norwegen gilt als eine der einsamsten, aber auch schönsten Regionen der Erde. Die Reise beginnt in Bergen und führt über die Lofoten und Tromsø bis zum Nordkap und zur Kirkenes Bay. Es ist das Land der eisigen Polarnächte, in denen im Winter die Nordlichter über den Nachthimmel tanzen und die schneebedeckte Landschaft in ein spektakuläres Licht tauchen. Im Sommer geht die Mitternachtssonne über dem Polarkreis mehrere Wochen lang nicht unter.
21:00
Skandinavien gilt seit jeher als Sehnsuchtsort. Einst von einer kilometerdicken Eisschicht bedeckt, erhob sich vor mehr als 100.000 Jahren im Norden Europas ein mächtiger Riese aus dem Meer, dessen gewaltige Natur die Menschen bis heute begeistert. Die skandinavische Halbinsel und die umliegenden nordischen Länder beeindrucken mit einigen Superlativen: dem größten Kontinentalgletscher, dem tiefsten Fjord Europas, vier UNESCO-Weltnaturerbstätten und allein in Schweden mehr als 200.000 Inseln.
21:45
Norwegen boomt als Sommerziel: Rekordtourismus ersetzt Mittelmeerhitze. Doch der Ansturm bringt Konflikte - droht dem Norden jetzt der Übertourismus?
22:15
Am 6. Juni 1944 landeten alliierte Truppen an der Küste der Normandie. Der D-Day war der Auftakt blutiger Kämpfe, die die Welt wochenlang in Atem hielten. Die Wehrmacht wehrte sich verbissen gegen die Angriffe der Amerikaner, Briten und Kanadier. Doch die Materialüberlegenheit der Alliierten wurde immer erdrückender. Die Deutschen verteidigten die "Festung Europa", um ihre Vorherrschaft über den Kontinent zu sichern, doch mit dem D-Day sollte ein neues Kapitel aufgeschlagen werden: In den Schlachten des Sommers 1944 entschied sich das Schicksal Europas.
23:00
Das Attentat von Oberst Stauffenberg am 20. Juli 1944 markiert eine historische Zäsur und die letzte Chance für Deutschland, sich aus eigener Kraft der Diktatur zu entledigen. Die Dokumentation zeigt die Vorgehensweise der Verschwörer und warum ihr Vorhaben scheiterte. Der Film bringt die couragierten Handelnden aus dem Schatten des Vergessens und stellt aktuelle Fragen zum Widerstand.