10:30
Kaum ein Fotograf zeigt die Dolomiten in ihrer gewaltigen Schönheit und Faszination so eindrucksvoll wie der in Meran geborene Fotograf Georg Tappeiner. Er begleitet den Bergsteiger Hanspeter Eisendle bei einer seiner Klettertouren an der Südwand der Marmolata. Das Ziel: die besondere Verbindung zwischen Mensch und Berg bildlich einzufangen. Auch die Bergsteigerin und Instagrammerin Magdalena Mittersteiner aus Lana, die sich als Botschafterin der Berge versteht, hat einen besonderen Zugang zu der Südtiroler Bergwelt.
11:15
Das Alpenglühen, jenes Farbenspiel der Gipfel im Morgen- oder Abendlicht, hat heute eine weitere, gänzlich unromantische Bedeutung. Denn in den Alpen wird es durch die Klimaerwärmung immer wärmer. Am Sonnblick, in 3.000 Metern Höhe, wurde im August 2023 eine Rekordtemperatur von fast 15 Grad gemessen. Im Alpenraum wird es schneller wärmer als anderswo in Europa. Nicht nur die Gletscher, auch das Eis in den Höhlen der Alpen schmilzt dahin.
12:00
Die Alpen sind nicht nur ein beliebtes Urlaubsziel, sondern auch ein wichtiger Trinkwasserspeicher. Durch Tourismus und Klimawandel sind sie bedroht. Wie können wir die Berge besser schützen? Im Hochgebirge macht sich der Klimawandel besonders bemerkbar. Wintersport ist in vielen Gebieten nur noch mit künstlicher Beschneiung möglich. Doch Tourismus und Schutz der Natur müssen kein Widerspruch sein. Wie das funktionieren kann, damit beschäftigen sich Ingenieur Anton Aschbacher und Hotelier Wolfgang Hinteregger in der Region Katschberg in Österreich.
12:30
Island: eine Insel, entstanden aus Feuer und Eis. Forschende erkunden die Welt der Vulkane und Geysire und lassen vergangene Welten auferstehen. Doch was macht die Insel so einzigartig?
13:15
Die majestätischen Tafelberge Venezuelas, von den Einheimischen ehrfürchtig als "Tepuis", Häuser der Götter, bezeichnet, sind mehr als nur beeindruckende Naturwunder. In den Tiefen darunter wagt sich ein internationales Forschungsteam in ein Abenteuer voller Geheimnisse und Entdeckungen. Das Team begibt sich auf den Auyan-Tepui, einen der imposanten Tafelberge, und dringt tief in dessen Höhlensystem vor. Dort untersucht es rätselhafte Insekten- und Vogelarten und stößt auf faszinierende Urzeitwesen, die älter sind als Dinosaurier: lebendige Steine.
14:00
Der Himalaja ist das berühmteste Hochgebirge Asiens. Im Osten der Gebirgskette erhebt sich der Mount Everest - mit 8848 Metern der höchste Berg der Erde. Alle Achttausender liegen in Asien: vier im Karakorum-Gebirge und zehn im Himalaja. Nur wenige Wildtiere können in solch eisigen Hochgebirgen existieren. Schneeleoparden sind jedoch hervorragend an die extremen Bedingungen angepasst und verbringen die meiste Zeit ihres Lebens in Höhen von über 3000 Metern. Aber auch im tropischen Süden erstrecken sich viele Bergketten - mit einer völlig eigenen Tierwelt. Mit großem Aufwand ist es den Drehteams gelungen, bisher kaum bekanntes Tierverhalten zu dokumentieren. Dafür setzten sie auch hochauflösenden Kameradrohnen und leistungsfähige automatische Kamerafallen ein.
14:35
Afrikas Süden - unberührte Natur, eine Vielzahl an unterschiedlichsten Tieren und Pflanzen. Empfindliche Ökosysteme, die auf Balance angewiesen sind. An Land und im Wasser.
14:45
Afrikas Süden - unberührte Natur, eine Vielzahl an unterschiedlichsten Tieren und Pflanzen. Empfindliche Ökosysteme, die auf Balance angewiesen sind. An Land und im Wasser.
15:00
Südafrika ist nicht nur durch weite Savannen, sondern auch durch beeindruckende Gebirgszüge geprägt. Die Felsen der Drakensberge, die an Drachenzacken erinnern, gaben der größten Erhebung ihren Namen. Die Zulu nennen diese majestätischen Berge "uKhahlamba", die "Wand der aufgestellten Speere". Damit beschreiben sie das sogenannte Amphitheater, die berühmteste Felswand der Drakensberge. Sie erstreckt sich über mehrere Kilometer Länge und bis zu 1.200 Höhenmeter. Zahlreiche Wasserfälle stürzen hier in die Tiefe.
15:40
Der Anblick ist ebenso atemberaubend wie unerwartet: Unmittelbar nördlich des Äquators erheben sich aus dem Tropenwald in Uganda mit Gletschern bedeckte Berge - das Ruwenzori-Gebirge. Es ist mit 5.109 Metern das dritthöchste Gebirge Afrikas und bildet die Grenze zur Demokratischen Republik Kongo. 1991 wurde auf der ugandischen Seite der Ruwenzori-Mountains-Nationalpark gegründet, um den Regenwald und die Tiere, die darin leben, zu schützen.
16:20
Mit seinen 5.895 Metern ist der Kilimandscharo nicht nur der mit Abstand höchste Berg Afrikas, er ist auch das Wahrzeichen Tansanias und steht symbolisch für den ganzen Kontinent. Für die Einheimischen ist der Berg weiblicher Natur - schüchtern in die Wolken gehüllt und bescheiden. "Kilima" ist Swahili und bedeutet kleiner Hügel, "Njaro" ist eine Ortsbezeichnung, die für Wasser steht und die Bedeutung des Berges als Lebensspender für die Region unterstreicht. An seinen Hängen fallen deutlich mehr Niederschläge als in den weiten Ebenen, die ihn umgeben.
17:00
Vor mehr als 90 Millionen Jahren vom Festland getrennt, entwickelte sich auf Madagaskar eine unvergleichliche Artenvielfalt. Rund fünf Prozent aller weltweit existierenden Tier- und Pflanzenarten sind hier zu Hause. Im Fokus des Film stehen das bis zu 2.600 Meter hohe Andringitra-Massiv mit seinen mehr als tausend Pflanzenarten und vielfältigen Tierwelten sowie das fast 2.300 Meter hohe Ibity-Massiv, bekannt für seine teils endemischen Aloe-Vera-Arten. Doch Madagaskars Wälder sind bedroht: Jährlich verschwinden durch Brandrodung rund 120.000 Hektar Wald.
17:45
Große Kräfte wirkten bei der Entstehung Patagoniens auf die Anden ein. Der durch vulkanische Aktivität entstandene Druck verschob die Gebirgskette und ließ so eine neue Landschaft voller Gegensätze entstehen. Im Süden fegen eisige Winde über die Region hinweg und verhindern beinahe jede Vegetation. Der dicht bewachsene Westen dagegen bietet seltenen Tieren und Pflanzen eine Heimat.
18:30
Im Windschatten der Anden liegt die trockene Seite Patagoniens. Hier fällt das ganze Jahr über nur wenig Regen. Wer in dieser feindlichen Umgebung überleben will, muss besonders erfinderisch und robust sein.
19:15
Über 7.000 Kilometer lang erstreckt sich die Küste Patagoniens, die von drei Ozeanen berührt wird: dem Pazifik, dem Atlantik und der Antarktis. Am berüchtigten Kap Hoorn treffen die drei Meere aufeinander, was starke Strömungen verursacht. In diesem einzigartigen Lebensraum gibt es alles im Überfluss, aber trotzdem müssen sich die Tiere, die dort leben, jeden Tag aufs Neue behaupten.
20:00
Als eine der ältesten noch bestehenden Nachrichtensendungen im deutschen Fernsehen wird das Magazin bereits seit Dezember 1952 ausgestrahlt. Berichtet wird über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland.
20:15
Die mächtige Gebirgskette der Rocky Mountains erstreckt sich über rund 5.000 Kilometer und bietet eine Vielzahl an rauen Lebensräumen. Die erste Episode folgt mehreren tierischen Protagonisten und zeigt, mit welchen Problemen diese zu kämpfen haben. Alle haben aber eines gemeinsam: Für ihren Nachwuchs geht es ums Überleben in der Wildnis.
21:00
Die Rocky Mountains prägen Nordamerika. Die zweite Episode folgt der neuen Generation unter den Bewohnern der Rockies. Während der Puma-Nachwuchs lernt, sich von Aas zu ernähren und junge Dickhornschafe um die Paarung ringen, trainiert ein junger Fuchs, im tiefen Schnee nach Mäusen zu tauchen.
21:45
Trotz dünner Luft und spektakulärer Steilhänge entpuppen sich die Gipfel der Welt als sicheres Refugium zahlreicher bedrohter Tierarten wie Kondor und Berglöwe, aber auch uriger Bergvölker und rekordverdächtiger Alpinisten. Auf schneebedeckten Höhen und steppenartigen Plateaus trifft das Filmteam im Himalaja auf farbenfrohe Buddhisten-Kunst, auf nach Luft ringende Everest-Marathon-Teilnehmer und stark gefährdete Tiere wie Schneeleoparden und tibetanische "Hot Spring Snakes".
22:30
Die Anden durchziehen den südamerikanischen Kontinent von der Karibik bis nach Feuerland. Auf rund 7500 Kilometern finden sich windumtoste Sechstausender, brodelnde Vulkane, karge Hochebenen und menschenleere Wüsten. Und neben dem landschaftlichen Reichtum besitzt die gesamte Andenregion riesige Vorkommen an Bodenschätzen. Diese Folge gewährt Einblicke in die extremen Gegensätze der Anden, der weltweit längsten Gebirgskette.
23:15
Kaum ein Fotograf zeigt die Dolomiten in ihrer gewaltigen Schönheit und Faszination so eindrucksvoll wie der in Meran geborene Fotograf Georg Tappeiner. Er begleitet den Bergsteiger Hanspeter Eisendle bei einer seiner Klettertouren an der Südwand der Marmolata. Das Ziel: die besondere Verbindung zwischen Mensch und Berg bildlich einzufangen. Auch die Bergsteigerin und Instagrammerin Magdalena Mittersteiner aus Lana, die sich als Botschafterin der Berge versteht, hat einen besonderen Zugang zu der Südtiroler Bergwelt.