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In China spricht man selten über Träume. Junge Menschen brechen mit Traditionen und erzählen ihre Geschichten - mutig, unangepasst, eine stille Rebellion mit Folgen für alle. Wie denken die Chinesinnen und Chinesen selbst über ihr Land? Welche Hoffnungen und Ziele haben sie? "Die Träume unserer Generation sind ganz anders", sagt eine junge Frau. "Mein Traum sollte nicht auf meinen Kindern aufbauen, sondern auf mir selbst." "Ich habe das Gefühl, dass ich alles versuchen kann und alles erreichen kann, was ich mir vornehme", glaubt eine andere. "Ich habe keine großen Ambitionen", gibt ein junger Mann zu. "Ich will einfach genug Geld zum Leben haben, damit ich das tun kann, was mir gefällt." Und wieder ein anderer betont: "Ich will keine Arbeitsmaschine werden, sondern eine interessante Seele."
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Kaum ein Ereignis hat die Welt so verändert wie die Entdeckung Amerikas durch Christoph Kolumbus 1492, sie war der Auftakt für die "Europäisierung der Erde". Die Konquistadoren gestalteten die "Neue Welt" nach ihren Vorstellungen um und beuteten sie mit Hilfe schwarzafrikanischer Sklaven aus. In der "Alten Welt" bescherten die Reichtümer aus Übersee europäischen Städten ein "Goldenes Zeitalter", aus Amerika eingeführte Lebensmittel wie die Kartoffel revolutionierten die Ernährung Europas. Ohne die Entdeckung und Eroberung der "Neuen Welt" wäre die jahrhundertelange europäische Dominanz auf der Erde nur schwer vorstellbar. Doch was wäre gewesen, wenn Kolumbus Amerika nicht entdeckt hätte?