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Protagonisten des Films sind vier Nordkoreaner, denen die Flucht vor 2019 gelungen ist. Sie berichten in der Doku von Nico Schmolke und Johannes Müller über ihr Schicksal und ihr damaliges Leben in Nordkorea. Menschenrechtsaktivisten ergänzen, was sie durch die Befragung von vielen anderen Nordkorea-Flüchtlingen über das Leben im Land herausgefunden haben.
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Kim Jong-nam, Halbbruder des nordkoreanischen Diktators Kim Jong-un, wurde im Februar 2017 am helllichten Tag auf dem Flughafen von Kuala Lumpur ermordet. Die Umstände seines Todes werfen viele Fragen auf. Zwei Frauen wurden festgenommen. Doch wer sind diese Frauen? Sind sie Auftragsmörderinnen oder nur Figuren in einem tödlichen politischen Spiel? Die Dokumentation geht über die Schlagzeilen hinaus und untersucht die Hintergründe. Wie kam es dazu, dass zwei so unterschiedliche Frauen gemeinsam in ein Attentat auf einen potenziellen Rivalen der nordkoreanischen Führung verwickelt waren, und was haben japanische Comedyshows damit zu tun? Der Film hinterfragt jeden Aspekt des Falls - vom Menschenhandel über politische Spionage auf höchster Ebene bis zur internen Dynamik der nordkoreanischen Dynastie.
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Im Film von Nico Schmolke, Johannes Müller und Jan Vollmer erzählt der ehemalige deutsche Botschafter Thomas Schäfer, wie er vor gut zehn Jahren optimistisch auf den neuen Staatschef Kim Jong-un schaute. Die Modernisierung des Landes erweckte den Anschein, dass es auch militärisch und geopolitisch gemäßigter zugehen könnte. Doch diese Hoffnungen wurden enttäuscht, als Kim mögliche Konkurrenten um die Macht aus dem Weg räumte und 2017 mit einem enormen Nukleartest den Weg Nordkoreas zur Atommacht vollendete.