17:00
Der New Forest National Park im Süden Englands ist ein Waldgebiet, das seit seiner Gründung durch Wilhelm den Eroberer seit fast 1000 Jahren unter speziellem Schutz steht. In diesem einzigartigen Biotop aus dichten Eichenwäldern, weiten Heidelandschaften und tiefen Mooren leben die wilden New Forest Ponys. Der Film begleitet das erste Lebensjahr eines Pony-Fohlens und entdeckt mit ihm die vielen Wunder der Natur im Wald der wilden Ponys.
17:45
Die Moore in den Alpen entstanden in der Eiszeit. Die Gletscher schürften Täler und Becken in die Landschaft, in denen sich Wasser sammeln konnte. Es entstanden flache Seen, die verlandeten und zu Mooren heranwuchsen. Lange unbemerkt und in den 1950iger Jahren noch als "nutzloses" Land angesehen, rücken Moore nun immer stärker in das Blickfeld der Wissenschaft. Denn auch das Moor-Mikrobiom, die Zusammensetzung von Mikroorganismen, die für alle Stoffwechselvorgänge und die Gesunderhaltung der Erde und aller Lebewesen verantwortlich ist, erweist sich im Moor als besonders vielfältig, unbedingt schützenswert und weitgehend unerforscht.
18:30
Das Obere Mittelrheintal: In die alten Gemäuer links und rechts des Rheins sind tierische Burgherren eingezogen und haben die einstigen Ritter und Grafen abgelöst Das milde Weinbauklima sorgt in diesen Breiten für eine einzigartige Fauna und Flora. Eine Pflanze wurde sogar nach der Region benannt: die Bopparder Schleifenblume. Sie wächst weltweit nur an zwei Schieferhängen bei Boppard. Zahlreiche andere zoologische Kostbarkeiten wie die seltene Zippammer, der wärmeliebende Segelfalter, die blauschwarze Holzbiene oder die farbenprächtige Smaragdeidechse, die sonst alle eher in Südeuropa leben, fühlen sich hier zu Hause.
19:15
Slowenien befindet sich im Herzen Europas: zwischen Italien, Österreich und Kroatien. Zwischen Alpen und Meer. Es gehört zu den kleinsten Ländern des Kontinents, dessen ungeachtet ist die Vielfalt der unterschiedlichen Landschaften, die eine Fülle von Tier- und Pflanzenarten bergen, groß. Die Dokumentation zeigt in jeder Region des Landes die für sie typische Tier- und Pflanzenwelt. In den weiten Wäldern Sloweniens leben noch Braunbären und Wölfe, es überwintern Scharen von Edelfinken in hohen Bäumen und in einer Höhle verbirgt sich der geheimnisvolle Grottenolm, ein europäischer Schwanzlurch. Doch nicht nur in der nahezu unberührten Wildnis, sondern auch in direkter Nachbarschaft zum Menschen finden sich zahlreiche Tierarten, darunter Füchse, Igel und Fledermäuse.
20:00
Als eine der ältesten noch bestehenden Nachrichtensendungen im deutschen Fernsehen wird das Magazin bereits seit Dezember 1952 ausgestrahlt. Berichtet wird über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland.
20:15
Diese vierteilige BBC-Earth-Dokumentation zeigt, wie Tiere und Pflanzen mit den Möglichkeiten und Herausforderungen umgehen, die jede der Jahreszeiten mit sich bringt. Der Frühling bringt neues Leben, doch er ist auch das Signal aufzuwachen und schneller zu sein als alle anderen. Der Frühling ist die Zeit des Neubeginns, des Werdens und Wachsens. In den Bergen Alaskas erwachen Bären aus der Winterruhe. Die Jungen wurden in einer Höhle tief unter Schnee verdeckt geboren und sehen die Welt draußen jetzt zum ersten Mal.
21:00
Der Sommer ist eine Zeit der Fülle. Die Natur zeigt sich von ihrer schönsten Seite und bietet den Tieren die Chance, an üppiges Futter zu kommen und auf Partnersuche zu gehen. Auf der Weihnachtsinsel beginnt die Wanderung der Roten Landkrabben. Die leuchtend roten Krebstiere leben normalerweise verborgen im Wald. Bei hoher Luftfeuchte machen sich 40 Millionen Krabben auf den Weg zum Strand zur Paarung und um dort Eier abzulegen.
21:45
Im Herbst zeigt sich die Natur in leuchtend roten Farben und mit üppigem Nahrungsangebot. Viele Tiere legen nun Vorräte an, um die Winterkälte zu überstehen. Die kanadischen Laubwälder mit ihren vielen Eicheln sind ein Schlaraffenland für Streifenhörnchen. Biber bringen ihre Bauten in Ordnung und legen Vorräte aus Zweigen und Blättern an.
22:30
Der eisige Winter zwingt die Natur zur Ruhe und zu einzigartigen Überlebensstrategien. Wer keine warme Höhle zum Überwintern hat und im Freien nach Futter sucht, muss sich warm einpacken. Moorschneehühner haben ein extrem dichtes Gefieder, selbst auf Füßen und den Augenlidern. Polarfüchse haben kleine Ohren und kurze Beine - das reduziert die Körperoberfläche und verringert den Wärmeverlust. Im eisigen Bergland der japanischen Insel Honshu leben Japanmakaken. Sie nutzen das Wasser heißer Quellen als Wellness-Oase.
23:15