18:45
Ein grausiges Video taucht im Internet auf: Zu sehen ist, wie in einer Wüstenregion militärisch gekleidete Männer einen am Boden liegenden Mann mit einem Vorschlaghammer erst foltern, dann töten. Dabei lachen sie und scherzen, geben sich kaum Mühe, ihre Gesichter zu verbergen. Die Story "Russlands Schattenarmee" ist eine Spurensuche nach den Killern aus dem Video. Sie liefert Erkenntnisse und Hintergründe über eine Gruppe privater Kämpfer, die an immer mehr Orten der Welt auftauchen, die es aber - zumindest nach offiziellen Angaben des Kreml - gar nicht gibt.
19:15
Die einen bunkern Konserven im Keller, die anderen statten ihr Haus mit Wassertanks und Notstromaggregaten aus. Auch Survivalfans, die wochenlanges Überleben im Wald trainieren, haben Zulauf. Was ist sinnvolle Vorsorge, was übertrieben?
19:45
20:00
Als eine der ältesten noch bestehenden Nachrichtensendungen im deutschen Fernsehen wird das Magazin bereits seit Dezember 1952 ausgestrahlt. Berichtet wird über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland.
20:15
Die Fangquoten von Tintenfischen haben sich in zehn Jahren verzehnfacht. Mittlerweile gilt er fast auf der ganzen Welt als Delikatesse. Nachfrage und Preise stiegen in den letzten Jahren sprunghaft an. Bis heute wird jeder Oktopus, der auf einem Teller landet, im Meer gefangen. Trotzdem ist der Oktopus auf der Roten Liste als nicht bedroht eingestuft, obwohl etwa fünf Millionen Tonnen Tintenfische pro Jahr auf den Esstellern dieser Welt landen. Zu viele, meint Hannes Jaenicke. Sein Einsatz gilt diesmal einem der faszinierendsten Meeresbewohner - dem Oktopus. Muss ein Tier erst kurz vor der Ausrottung stehen, damit wir uns für es einsetzen? Für Hannes Jaenicke lautet die klare Antwort: "Nein". Mit Forschern in Kroatien, mit Tierschützern in Griechenland und nachhaltigen Fischern in Indonesien macht er sich auf die Reise.
21:00
Im Tierreich wimmelt es nur so von erstaunlichen Fähigkeiten, rationalen Handlungen und mitfühlenden Vierbeinern. Trotzdem sehen viele Menschen die Tiere noch immer als wenig empfindsam und dumm an. Tiere sind dem Menschen oft ähnlicher, als es ihm lieb ist. Sie verwenden Werkzeuge, haben eine Sprache und entwickeln manchmal sogar eine eigene Kultur. Lange Zeit haben Psychologen und Biologen die Fragen nach dem tierischen Bewusstsein außerhalb der seriösen Forschung verortet. Man könnte schlichtweg nicht in den Kopf des Tieres hineinschauen. Kognitionsbiologen wie Ludwig Huber sind sich jedoch sicher, dass es im Tierreich wahre Intelligenzbestien gibt.
21:45
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Moderatorin Lena Mosel im Gespräch mit Volker Resing, Publizist; Anna Lehmann, taz; Florian Schmidt, t-online und Christine Dankbar, Frankfurter Rundschau
23:00