04:35
Die Bären sind los, in Asau! In dem kleinen rumänischen Dorf ertönt zum Jahresende lautes Trommeln. Dann schlüpfen die Menschen, egal ob groß oder klein, in aufwändig gepflegte Bärenfelle und tanzen zu den Trommeln. Denn seit Jahrhunderten gilt hier am Rande der Ostkarpaten der Bär den Menschen als Glücksbringer. Ihn einmal im Jahr zu erwecken, verspricht Freude und Trost gleichermaßen. Dem Bären als Symbol des Glücks sollen die Menschen hier schon vor 1.500 Jahren gehuldigt haben. Selbst in den Turbulenzen des letzten Jahrhunderts fanden die Bewohner in dem Ritual des Bärentanzes Halt und Zuversicht. Und beides haben sie hier immer gebraucht, denn die Region gehört zu den ärmsten Rumäniens.
05:15
Die Ruhe ist vorbei - die Bedrohung im Baltikum real: Schleuserkriminalität aus Belarus, Sabotageakte, russische Militärjets im NATO-Luftraum. In Lettland, Litauen und Estland prägt die Nähe zu Russland den Alltag. Während die NATO ihre Truppen aufstockt, versuchen die Menschen, Normalität zu bewahren - mit Familienfesten, kleinen Geschäften und dem Glauben an Frieden.
05:30
08:30
darin: L I V E 08:40 Berlin: Statement von der Jahresauftaktklausur der SPD-Bundestagsfraktion mit Matthias Miersch, Vorsitzender SPD-Bundestagsfraktion, sowie Bärbel Bas, Parteivorsitzende und Bundesarbeitsministerin, und Lars Klingbeil, Parteivorsitzender, Vizekanzler und Finanzminister
09:30
Seit 1776 leben die Einwohner der USA in einer Demokratie. Doch nicht wenige Beobachter registrieren seit dem Amtsantritt von Donald Trump Anzeichen für einen Umbau des demokratischen Staates in Richtung Autokratie. An welchen konkreten Entwicklungen lässt sich dieser Eindruck belegen? Zusammen mit dem Geschäftsführer des Center for Global Studies an der Universität Bonn, Dr. Hendrik W. Ohnesorge, gibt das phoenix Plus "USA-auf dem Weg in die Autokratie?" Aufschluss über diese Frage.
10:00
10:30
Die EU als größter Binnenmarkt der Welt und eine der weltweit größten Volkswirtschaften steht vor vielen Herausforderungen: der Zollstreit mit den USA, die Veränderungen im Automobilmarkt und die Digitalisierung bieten Chancen aber auch Risiken.
11:45
darin: L I V E 12:00 Berlin: Abschluss-Statement von der Jahresauftaktklausur der SPD-Bundestagsfraktion mit Matthias Miersch, Vorsitzender SPD-Bundestagsfraktion. und Manuela Schwesig. Ministerpräsidentin Mecklenburg-Vorpommern.
12:45
13:00
darin: L I V E 13:00 Berlin: Jahresauftaktklausur der Bundestagsfraktion Die Linke, mit Abschluss-Statements von Sören Pellmann, Vorsitzender der Bundestagsfraktion, und Jan van Aaken, Parteivorsitzender
14:00
14:45
15:30
Am Montag, den 15. Dezember 2025, fand eine öffentliche Anhörung der Enquete-Kommission des Bundestags zum Thema "Beschaffung (medizinisches Material, Impfstoffe) und Versorgungssicherheit" im Rahmen der Aufarbeitung der Corona-Pandemie statt.
16:00
Der weltweit erste Film, der sich mit Homosexualität beschäftigt, erschien 1919 in Deutschland: Der Stummfilm "Anders als die Andern", es folgen weitere Filme, Verbote, Skandale und Debatten.
16:45
17:30
18:00
Der Verdacht wiegt schwer: Eine Berliner Geschäftsfrau wickelt von ihrer Wohnung aus, den internationalen Ölhandel für den Iran ab. Der steht in vielen Ländern auf Sanktionslisten. Mails, die dem ZDF vorliegen, zeigen wie der Iran mit Hilfe von Schattentankern versucht, Sanktionen zu umgehen. Organisiert wird der Handel mutmaßlich auch von Deutschland aus. Bislang haben die deutschen Behörden davon noch keine Kenntnis. Aktivisten der Online-Plattform "Wiki-Iran" hatten geheime Daten einer iranischen Ölhandelsfirma öffentlich gemacht. "Wiki-Iran" ist eine Exil-Plattform, die Leaks und Informationen über die Aktivitäten des iranischen Regimes veröffentlicht. Die Plattform gilt als seriös und hatte schon in der Vergangenheit immer wieder brisantes Datenmaterial aus dem Iran veröffentlicht. ZDF-Autor Arndt Ginzel durchsuchte das Material und stieß dabei auf eine interessante Spur: eine Ölhandelsfirma mit Sitz in Berlin, die direkt in Verbindung steht mit einer iranischen Ölhandelsfirma, die wiederum Verbindungen zum iranischen Verteidigungsministerium haben soll. In den Unterlagen fand er auch eine Adresse und einen Namen: den einer Geschäftsfrau aus Berlin - sogar eine Kopie ihres Ausweises war in den geheimen Unterlagen. "Die Spur" deckt in dieser Reportage auf, wie das iranische Regime, mutmaßlich über ein Netzwerk aus Tarnfirmen und Mittelsleuten, sanktionierten Ölhandel verschleiert - und dass dabei, so der Verdacht, auch Akteure aus Deutschland mithelfen. Die Spuren führen in ein undurchsichtiges Geflecht aus angeblichen Briefkastenfirmen, verschwundenen Gesellschaften und widersprüchlichen Aussagen. Ist Deutschland Teil einer globalen Schattenwirtschaft, die dem iranischen Regime Milliardeneinnahmen aus sanktionierten Ölhandel sichert? Und was sagt die Berliner Geschäftsfrau zu ihrer Rolle? Mehr unter https://diespur.zdf.de
18:30
Anschläge wie die des sogenannten Islamischen Staates oder der Hamas zeigen mit brutaler Härte: Terror ist jederzeit und überall möglich. Doch wie werden diese Anschläge finanziert? Die erschütternde Antwort: auch mit Geld aus Deutschland.
19:15
Das Südchinesische Meer - eine stark umkämpfte, wirtschaftlich und geopolitisch bedeutende Region. Vor allem China stellt vehement Besitzansprüche. Die Lage droht zu eskalieren. Um seinen Einfluss auszubauen, lässt Chinas Präsident Xi Jinping Inseln besetzen oder Militärmanöver vor fremden Küsten durchführen. Besonders auf den Philippinen und in Taiwan sind die Aggressionen zu spüren - mit gravierenden Auswirkungen für die Bevölkerung. Aufgrund der Bedeutung für den globalen Seehandel und die Fischerei sowie des Vorkommens von wertvollem Erdöl und Erdgas weckt das Südchinesische Meer Begehrlichkeiten bei vielen angrenzenden Staaten.
20:00
Als eine der ältesten noch bestehenden Nachrichtensendungen im deutschen Fernsehen wird das Magazin bereits seit Dezember 1952 ausgestrahlt. Berichtet wird über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland.
20:15
Vulkane und Blitze, Eisberge und Lawinen, Tornados und Sonnenwinde: Die BBC-Dokureihe begibt sich auf die Spuren der Naturphänomene Wind, Eis und Feuer. In drei Folgen ergründet die Naturwissenschaftlerin Helen Czerski mit Hilfe modernster Kameratechnologie extreme Wetterereignisse. Der erste Teil schaut ins Auge des Sturms: Seltene Filmaufnahmen und neue technische Hilfsmittel verändern das Verständnis von Tornados, den schnellsten Winden auf der Erde, und Sonnenwinde führen zu einem faszinierenden Naturereignis: dem Polarlicht.
21:00
In der zweiten Folge steht das Eis im Mittelpunkt. Durch Lawinen sterben jedes Jahr hunderte Menschen. Wer unter betonhartem Schnee begraben liegt, hat nur geringe Chancen zu überleben. Wie aus den zarten Flocken eine tödliche Urgewalt entstehen kann, untersuchen Wissenschaftler. Dabei machen sie die Veränderungen in der Struktur des Schnees sichtbar - und damit auch den Auslöser von Lawinen.
21:45
Vom Ontake in Japan über den Nyiragongo in der Demokratischen Republik Kongo bis zum Puyehue-Cordón Caulle in Chile bergen aktive Vulkane weltweit noch viele Geheimnisse, die Wissenschaftler dank modernster Kameratechnik erst nach und nach lüften. Helen Czerski zeigt, warum diese Bilder dabei helfen, Vulkane besser zu "verstehen". Von Blitzen geht eine tödliche Gefahr aus - bis zu 30mal pro Sekunde blitzt es auf der Erde. Hochgeschwindigkeitskameras zeigen, was bei einem Einschlag passiert und enthüllen, was Menschen mit der Entstehung von Aufwärtsblitzen zu tun haben.
22:30
Urlaub wie im Bilderbuch: Endlose weiße Sandstrände, türkisfarbenes Meer und das ganze Jahr Sommer. Immer mehr Reiseveranstalter entdecken Sansibar, die Insel im Indischen Ozean, für sich. Der alte Teil der der Hauptstadt, Stone Town, ist UNESCO-Weltkulturerbe. Ein Hauch von Exotik weht über die Gewürzinsel. Die Menschen empfangen die Reisenden warmherzig und gastfreundlich. Doch wachsender Tourismus bringt auch Probleme - immer mehr Müll, immer weniger Platz für Einheimische. Kann diese Traumdestination - anders als andere touristische Hotspots - die negativen Folgen des Tourismus noch aufhalten?
23:00
00:30
Juni 2023: US-Unternehmer Stockton Rush taucht zusammen mit vier Passagieren mit dem Tauchboot "Titan", das er selbst entwickelt hat, zum Wrack der "Titanic" in 3.800 Meter Tiefe. Es wird eine dramatische Reise ohne Wiederkehr. Der Kontakt bricht ab - fünf Tage später entdeckt man nur noch Trümmer. Offenbar ist die "Titan" bereits beim Abtauchen implodiert. Die Passagiere müssen sofort tot gewesen sein. Nach wenigen Tagen beginnt die Aufarbeitung des tödlichen Tauchgangs. Dabei sind die zentralen Fragen: Was genau hatte die Implosion ausgelöst? Warum hatte die Betreiberfirma "OceanGate" die "Titan" nie bei den Behörden registrieren und von unabhängiger Seite auf Sicherheit überprüfen lassen? Und war das Tauchboot wirklich nach den Tauchgängen in der Tiefsee ordnungsgemäß gewartet worden? Schritt für Schritt enthüllt die Dokumentation die Hintergründe über die wahren Ursachen des Unglücks.
01:15
Extremwetter, Stürme und Tornados auf hoher See nehmen ständig zu und sind für die Schifffahrt ein riesiges Problem geworden. Ein Grund, warum Marine-Bergungsmannschaften einen regelrechten Boom erleben. Die Kamera begleitet den gefährlichen Einsatz dreier Bergungsteams: Auf hoher See sollen Baumstämme aus einem Kriegswrack geborgen werden, und in Florida liegt ein Pontonboot in einem Sumpfgebiet fest.
02:00
Notfall vor der Delaware Bay: Ein gesunkener Schlepper blockiert eine wichtige Wasserstraße und muss sofort geborgen werden. Das Bergungsteam um Phil Risko hat nur drei Tage Zeit, um den Schlepper zu entfernen. In Florida wollen Chris Ward und sein Team zwei Boote, die Hurrikan Sally beschädigt hat, an nur einem Tag bergen. Aber das zweite Boot steckt im Schlamm fest und lässt sich nicht heben. Dem Team bleiben nur noch zwei Stunden Tageslicht, bevor es zu spät ist für die Aktion.
02:45
Ein Mammutprojekt beschäftigt ein internationales Team von Bergungsspezialisten. Vor Georgia kenterte der Autotransporter "Golden Ray". An Bord eine Fracht mit über 4000 Neufahrzeugen. Der Transporter kippte kurz nach dem Ablegen nach einem Manöver und kenterte. Jetzt, nach einem Jahr Planung, soll er geborgen werden. Die Idee: Der schwere Rumpf soll zerschnitten und in Einzelteilen abtransportiert werden. Eine Aufgabe für einen Spezialhebekran.
03:30
Wenn die Natur zuschlägt und Schiffe havarieren, sind sie die letzte Rettung. "Mission Schiffsbergung" begleitet die besten Bergungsteams der Welt bei ihrem Wettlauf gegen Wassereinbruch und Korrosion. Die Bergungsarbeiten der "Golden Ray" laufen auf Hochtouren. Der Transporter soll in acht Teile geschnitten und aus dem Wasser gehoben werden - eine aufwendige und spektakuläre Aktion.
04:15
Neue Probleme bei der Bergung des Auto-Frachters "Golden Ray" an der Küste Georgias. Die Schiffsberger müssen die Vorschriften zum Schutz der Umwelt beachten. Sie installieren ein riesiges Netz, das die Wrackteile am Abtreiben hindern und so die Küstengebiete schützen soll.