20:15
"Eisige Welten" führt in den hohen Norden, in die Heimat der großen borealen Wälder und der kargen Tundren. Diese riesige Wildnis wird von jahreszeitlichen Extremen beherrscht. Der Film zeigt Wölfe, die dort im Winter überleben, indem sie als Superrudel aus 25 Tieren bei der Jagd zusammenarbeiten. Mit dem Amerikanischen Bison haben sie sich keine leichte Beute ausgesucht, doch die mächtigen Wildrinder sind die einzigen Tiere, die den Wölfen zu dieser Jahreszeit als Nahrung dienen.
21:00
Die Bewohner der arktischen Regionen haben verschiedene Anpassungsstrategien entwickelt, um die Veränderungen in diesen klimatisch herausfordernden Lebensräumen zu bewältigen. Die Reise beginnt auf dem gefrorenen Kontinent der Antarktis im äußersten Süden, dem lebensfeindlichsten Ort der Erde. Nachdem sie im Winter auf dem Eis aufgewachsen sind, werden die Kaiserpinguinküken im Frühjahr von ihren Eltern verlassen. Um zu überleben, müssen sie ihren eigenen Weg über das tückische Meereis zu den reichen Gewässern des Südlichen Ozeans finden.
21:45
22:15
Moderatorin Michaela Kolster im Gespräch mit ihren Gästen Prof. Wolfgang Schroeder, Politikwissenschaftler Universität Kassel und Prof. em. Hans-Werner Sinn, Wirtschaftswissenschaftler und ehem. Präsident ifo Institut für Wirtschaftsforschung
23:00
Das teuerste Großprojekt Deutschlands: Stuttgart 21. Für die einen ist und bleibt es wirtschaftlich unsinnig und voller Fehlplanungen. Andere betrachten es als ein beeindruckendes Zeugnis deutscher Ingenieurskunst. Nur: Züge fahren dort über 30 Jahre nach Projektbeginn immer noch nicht. Stattdessen ist der Stuttgarter Hauptbahnhof und das Schienennetz drumherum ein Dauerprovisorium, das täglich unzähligen Reisenden Geduld abverlangt. Warum dauert der Bau so lange? Und wieso baut die Bahn den Bahnhof überhaupt? Die Doku "Stuttgart 21 - Die Jahrhundertbaustelle" von Helmar Büchel und Michael Fräntzel gibt die Antwort.