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Schottlands Sommer sind kurz und intensiv. Viele Tiere haben nun Junge, die schnell heranwachsen. Das Meer bietet reichlich Fisch für die hungrigen Küken der Seeadler und Basstölpel. Auch im Sommer kämpfen Schottlands Tiere ums Überleben. Zwei junge Seeadler konkurrieren um Futter, die ältere Schwester kennt keine Gnade. Hungrige Eichhörnchen finden jetzt nur wenig Nahrung. Rothirsche flüchten vor Hitze und Stechmücken in einen See.
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Als eine der ältesten noch bestehenden Nachrichtensendungen im deutschen Fernsehen wird das Magazin bereits seit Dezember 1952 ausgestrahlt. Berichtet wird über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland.
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Es ist Herbst in Schottland, und die Tage werden merklich kürzer und kühler. Im Hochland und an den Küsten wird Futter für die wilden Tiere knapp. Wer kann, zieht nun in den milderen Süden. Wenn auf Schottlands Gipfeln der erste Schnee fällt, beginnt für einige seiner wilden Bewohner die Paarungszeit. Rothirsche kämpfen um Reviere und Weibchen. Und in den Flüssen schwimmen Atlantische Lachse gegen die Strömung an, bis sie ihre Laichgründe erreichen.
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Schottland erlebt einen ungewöhnlich warmen Winter. Für die Tiere ist das oft ein Problem. Ohne Schnee sind die weißen Schneehasen nicht getarnt und werden zur leichten Beute der Adler. Der milde Winter bringt zwar Vorteile für einige Tiere, etwa Eichhörnchen. Doch Stürme peitschen das Meer an die Küsten, und extreme Regenfälle kosten Hochlandbewohner wie Rothirsche viel Energie, da ihr Fell ständig nass ist. Nicht alle überleben diesen Winter.
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Moderator Alexander Kähler im Gespräch mit seinen Gästen: Sabine Falk-Bartz, MDR, Prof. Werner Patzelt, Politikwissenschaftler, Prof. Wolfgang Schroeder, Politikwissenschaftler Universität Kassel
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