04:15
Sie sind die besten Freunde des Menschen seit Tausenden von Jahren. Es gibt sie in über 400 unterschiedlichen Rassen. Aber wie viel weiß der Mensch wirklich über seinen besten Freund, den Hund? Die dreiteilige Doku-Reihe zeigt die einzigartigen Eigenschaften von Hunden und entdeckt dabei ihre bemerkenswerte Physiologie, ihre emotionale Bindung zum Menschen und ihre außergewöhnlichen, hervorragenden Sinne.
05:00
Was treibt Frauen an, immer wieder denselben Kampf in verschiedenen Facetten zu führen? Und welche Musik brachte ihre Wut und ihren Widerstand zum Ausdruck? Ob Nina Hagen über Abtreibung singt, Cardi B und Megan Thee Stallion weibliche Lust enttabuisieren oder Yoko Ono Schwesternschaft und weibliche Solidarität besingt - die feministische Revolution war und ist: kraftvoll und unüberhörbar. Damit Mariybu heute auf der Bühne stehen und "bin ne Politschlampe, Feminist und Fighter" singen kann, mussten feministische Vorreiter*innen erst einmal viele Rechte erkämpfen. Wahlrecht, Führerschein oder ein eigenes Konto: für uns heute alltägliche und indiskutable Ansprüche. Doch sind diese teils nicht mal 100 Jahre alt. In den 1960er-Jahren sang Aretha Franklin noch für "a little respect", und Lesley Gore emanzipierte sich aus der gesellschaftlich erwarteten Rolle heraus. Kein leichter Schritt, der durchaus mit Konsequenzen verbunden war. Doch brachten sie die Lücken der Gleichstellung zum Vorschein, der Kampf um sexuelle Selbstbestimmung begann. "Ich schaff mir keine kleinen Kinder an, nein, nein, nein!" sang Nina Hagen in ihrer Abtreibungshymne "Unbeschreiblich weiblich" und sprach damit ein jahrhundertelang tabuisiertes Thema an. Bis heute wird weltweit um legale Abtreibung und die persönliche Entscheidungsfreiheit gekämpft. Bis heute wird eingefordert, dass Frauen gewaltfrei leben dürfen. Noch heute hat das Geschlecht großen Einfluss auf das Gehalt oder die ökonomische Stabilität. Dolly Partons Song "9 to 5" setzte sich immerhin schon in den 1980er-Jahren für Gleichberechtigung am Arbeitsplatz ein. Doch wurden diese immer wiederkehrenden Themen mit erstaunlich großen Unterschieden besungen. 1995 durfte Tic Tac Toe das Wort "Scheiße" noch in manchen Radiosendungen nicht sagen, heute sind Songtitel wie "Politschlampe" oder "Drei Fotzen mit nem bomben Arsch" keine Seltenheit. Noch nie gab so viele selbstbestimmte und laute Musikerinnen wie jetzt. Paris Paloma bietet den Song zu den Anti-Trump-Protesten und Mariybu polarisiert mit ihrer sexuellen Selbstbestimmung und Freizügigkeit. Peaches, Finna, SXTN, Luci van Org, Gudrun Gut, Beyoncé, Megan Thee Stallion, Alli Neumann, Cardi B - die Liste ist lang. Wie sehr fließt durch die DNA ihres Widerstands noch der Geist ihrer musikalischen Vorgängerinnen?
05:30
Das Magazin für Frühaufsteher informiert über Politik, Gesellschaft, Kultur und Sport, stets mit besonderem Augenmerk auf Live-Berichterstattungen. Regelmäßig erfährt der Zuschauer außerdem Wissenswertes über Neuerscheinungen im Kino und im Bücherregal.
09:00
09:30
Moderator Theo Koll im Gespräch mit Hendrik Wüst (CDU-Ministerpräsident NRW)
10:45
"Caren Miosga" diskutiert mit Entscheidern in Politik, Wirtschaft, Kultur und Gesellschaft das aktuell relevanteste Thema der Woche. Dabei sollen unterschiedliche Standpunkte und Sichtweisen auf ein Problem sowie die dahinterstehenden politischen Prozesse deutlich werden. Ziel ist es, Mehrwert und Erkenntnisgewinn für Zuschauerinnen und Zuschauer zu generieren und Gesprächswert für die kommende Woche zu schaffen.
12:00
12:45
Die Zeit der Großmächte ist zurück: Gilt nun das Recht des Stärkeren, statt der Stärke des Rechts? Die Diplomatie steht unter Druck - Was können Botschafter und Diplomaten heute noch erreichen?
13:00
13 :30 Phoenix plus Amerikas Machtprobe - Kongresswahlen 2026 Die Kongresswahlen in den USA gelten als wichtigste politische Abstimmung zwischen zwei Präsidentschaftswahlen. Obwohl Donald Trump selbst nicht zur Wahl steht, könnte das Votum im November entscheidend dafür sein, wie viel politischen Spielraum der Präsident in den verbleibenden zwei Jahren seiner Amtszeit behält. Das phoenix plus "Amerikas Machtprobe - Kongresswahlen 2026" (Autor: Christian Schlegel) beleuchtet die Bedeutung der sogenannten Midterm-Wahlen und zeigt, warum ihre Auswirkungen weit über Washington hinausreichen.
14:00
14:45
Vier bis fünf Journalisten diskutieren in unaufgeregter Gesprächsathmosphäre gesellschaftliche und politische Themen, die aktuell für Kontroversen sorgen.
15:45
Die ewige Suche nach einem Endlager
16:00
16:45
Schon in wenigen Jahren könnte es zu einem Angriff Russlands auf Nato- und EU-Gebiet kommen, befürchten Politikerinnen und Politiker. Gleichzeitig wird das Verteidigungsbündnis mit den USA in Frage gestellt. Europa versucht deshalb, seine Verteidigungsfähigkeiten so schnell wie möglich zu stärken.
17:30
Der Angriffskrieg gegen die Ukraine hat den Wandel Russlands zur Diktatur beschleunigt. Wird aus Putin ein Stalin 2.0? Inzwischen beruht Putins Herrschaft auf einem Führerprinzip, das ihm als Präsident die oberste Befehlsgewalt in politischen, rechtlichen, wirtschaftlichen und militärischen Belangen sichert. Die imperiale Machtfülle der Stalinzeit gilt Putin als Vorbild. Die Kritik am einstigen Kremlherrscher ließ er zurückdrängen. Längst stehen nicht mehr Verbrechen und Unterdrückung im Zentrum der Erinnerung, sondern die imperiale Größe der Stalin-Ära. Nach dem Sieg über Hitler hatte der Kremlherrscher die von ihm geführte Sowjetunion in den Rang einer nuklearen Weltmacht gehoben. Doch seine Ära steht auch für unermesslichen Terror und Leid. Eine Gewaltherrschaft wie unter Stalin wird es unter Putin nicht geben, sind sich Historiker einig, aber längst spricht man von einem "System Putin", welches das einst verharmlosend als "gelenkte Demokratie" bezeichnete Konstrukt weit hinter sich lässt. Gewaltenteilung gibt es nur pro forma, das Parlament dient eher der Akklamation als der Kontrolle. "Der Krieg hat zu einer deutlichen Zunahme der staatlichen Repression gegen alle Formen von Widerspruch geführt und zur Konzentration der personifizierten Macht, was Russland in eine regelrechte Diktatur drängt", heißt es im Demokratieindex für 2022 (ein weltweit viel beachteter Report der britischen Zeitschrift "The Economist"). So tief wie kein weiteres Land fiel Russland um 22 Plätze in dem internationalen Ranking. Klassische Merkmale der Diktaturen des 20. Jahrhunderts treten zum Vorschein, auch solche, die Putin mit Stalin verbinden: eine imperiale, historisch oder ideologisch begründete Vision. Verbunden mit einer Gleichschaltung der Medien, Demonstration militärischer Macht, Unterdrückung der Opposition, aggressiver Propaganda und Personenkult. Und außenpolitisch, militärisch? Der Kampf, den Stalin einst gegen den Hitlerfaschismus führte, werde nun gegen die (angeblichen) Faschisten in der Ukraine fortgesetzt. Doch führt der von Putin entfesselte Angriffskrieg gegen die Ukraine womöglich zum Scheitern des "Systems Putin"?
18:15
Mitten im Indischen Ozean liegt die Ilha de Moçambique - eine Insel, auf der Geschichte und Gegenwart eng mit dem Meer verbunden sind. Fast 500 Jahre portugiesischer Kolonialherrschaft haben ihre Spuren hinterlassen. Afrikanische, arabische, asiatische und europäische Einflüsse prägen die Insel bis heute.
18:30
Afrikas Flüsse sind so unterschiedlich wie faszinierend. Vom Nil über den Luangwa bis zum Okavango: Jedes der Gewässer bildet die Lebensader für eine eigene Gemeinschaft aus Tieren und Pflanzen. Der Nil ist mit fast 7000 Kilometern der längste unter Afrikas Flüssen. An seinem Oberlauf wachsen Regenwälder und Buschland, in denen zahlreiche Tiere leben - wie Krokodile, Schimpansen, Giraffen und die ebenso eleganten wie scheuen, luchsähnlichen Servale.
19:15
Wenn sich Gazellen, Leoparden und Zebras am Ufer des Luangwa tummeln, ist die Regenzeit in Sambia angebrochen. In der Trockenzeit hingegen verwandeln sich Fluss und Ufer in eine lebensfeindliche Umgebung.
20:00
Als eine der ältesten noch bestehenden Nachrichtensendungen im deutschen Fernsehen wird das Magazin bereits seit Dezember 1952 ausgestrahlt. Berichtet wird über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland.
20:15
Vulkane und Blitze, Eisberge und Lawinen, Tornados und Sonnenwinde: Die BBC-Dokureihe begibt sich auf die Spuren der Naturphänomene Wind, Eis und Feuer. In drei Folgen ergründet die Naturwissenschaftlerin Helen Czerski mit Hilfe modernster Kameratechnologie extreme Wetterereignisse. Der erste Teil schaut ins Auge des Sturms: Seltene Filmaufnahmen und neue technische Hilfsmittel verändern das Verständnis von Tornados, den schnellsten Winden auf der Erde, und Sonnenwinde führen zu einem faszinierenden Naturereignis: dem Polarlicht.
21:00
In der zweiten Folge steht das Eis im Mittelpunkt. Durch Lawinen sterben jedes Jahr hunderte Menschen. Wer unter betonhartem Schnee begraben liegt, hat nur geringe Chancen zu überleben. Wie aus den zarten Flocken eine tödliche Urgewalt entstehen kann, untersuchen Wissenschaftler. Dabei machen sie die Veränderungen in der Struktur des Schnees sichtbar - und damit auch den Auslöser von Lawinen.
21:45
22:15
Moderatorin Michaela Kolster im Gespräch mit Gitta Connemann, CDU Bundesvorsitzende der Mittelstands- und Wirtschaftsunion (MIT) und Andreas Audretsch B'90/Grüne, stellv. Vorsitzender Bundestagsfraktion.
23:00
Vor 75 Jahren begann in Nürnberg der größte Mordprozess der Geschichte. 21 Nazi-Führer mussten sich vor Gericht für Verbrechen verantworten, die im Zweiten Weltkrieg zum Tod tausender unschuldiger Menschen geführt hatten.