15:30
Der Film blickt auf die dramatischen Ereignisse im Juli 1965 zurück, als Ostwestfalen-Lippe von der schwersten Hochwasserkatastrophe der Nachkriegszeit heimgesucht wurde. Auch Teile von Niedersachsen, Hessen und der damaligen DDR waren betroffen. Besonders hart traf das Hochwasser das Dorf Etteln südlich von Paderborn. Wegen seiner Tallage lief es voll wie eine Wanne, Menschen kämpften ums Überleben, während die Helfer fieberhaft und oft vergeblich versuchten, die Eingeschlossenen zu retten. Die Heinrichsflut 1965 gilt als die größte Naturkatastrophe in der Geschichte von OWL. Städte wie Paderborn und Lippstadt sowie zahlreiche Dörfer in der Region waren betroffen.
16:15
Es war die schwerste Nordseesturmflut das 20. Jahrhunderts. Eine Katastrophe, die die Überlebenden bis heute verfolgt. Es war die Nacht vom 31. Januar auf den 1. Februar 1953. 1.836 Menschen kamen ums Leben, tausende Tiere ertranken, rund 200.000 Hektar Land wurden überspült. Tage, die sich tief ins kollektive Gedächtnis der Niederländer eingebrannt haben. Nach der verheerenden Flut blieb nichts mehr so wie vorher. Die niederländische Regierung beschloss den sogenannten Deltaplan. Ein Schutzsystem aus Deichen und Sperrwerken entlang der Küste. Die so stark betroffene Provinz Zeeland stand dabei im Mittelpunkt. Das Oosterscheldesperrwerk ist das größte und vielleicht bekannteste Bauwerk.
17:00
Straßen sind mehr als nur graue Asphaltstreifen, seit Jahrhunderten sind sie Lebensadern der Menschheit, voller Geschichten und Geschichte - und in bestimmten Ländern und Gegenden bergen sie auch große Gefahren, viel menschliches Leid und Tod. Dokumentarfilmer Oliver G. Becker wagte sich auf die gefährlichen Straßen des afghanischen Hindukusch-Gebirges, auf die berüchtigte Moloto-Road in Südafrika, entlang der Schwindel erregenden Abhänge der bolivianischen Anden und auf weitere "Todesstraßen" in Indien, Georgien und an der Elfenbeinküste.
17:45
Manch riskante Autoroute hat natürliche Ursachen: Extremwetter, Lawinen und Erdrutsche. In manchen Gegenden glauben die Einheimischen gar, böse Geister würden Reisende töten. Dabei sind viele Gefahren vom Menschen gemacht: Räuber oder Terroristen lauern Reisenden auf, auch knallharter Arbeitsdruck, soziale Not und gierige Geschäfte mit Massentransporten verursachen weltweit tragische Fahrfehler. Allein im 20. Jahrhundert starben 35 Millionen Menschen auf den Straßen weltweit - hinzukommen 1,5 Milliarden Verletzte!
18:30
Manche Risiken auf diesen Autorouten haben natürliche Ursachen: Extremwetter, Lawinen und Erdrutsche. In manchen Gegenden glauben die Einheimischen gar, böse Geister würden Reisende töten. Dabei sind viele Gefahren vom Menschen gemacht: Räuber oder Terroristen lauern Reisenden auf, auch knallharter Arbeitsdruck, soziale Not und gierige Geschäfte mit Massentransporten verursachen weltweit tragische Fahrfehler. Allein im 20. Jahrhundert starben 35 Millionen Menschen auf den Straßen weltweit - hinzukommen 1,5 Milliarden Verletzte!
19:15
Straßen sind viel mehr als nur graue Asphaltstreifen, die uns Reisen und Handel ermöglichen. Seit Jahrhunderten sind sie Lebensadern der Menschheit, voller Geschichten und Geschichte - und in bestimmten Ländern und Gegenden bergen sie auch große Gefahren, viel menschliches Leid und Tod. Dokumentarfilmer Oliver G. Becker wagte sich auf gefährliche Straßen in Neuseeland, Schottland und Australien.
20:00
Als eine der ältesten noch bestehenden Nachrichtensendungen im deutschen Fernsehen wird das Magazin bereits seit Dezember 1952 ausgestrahlt. Berichtet wird über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland.
20:15
Amazonas - das größte Flusssystem unseres Planeten. Er durchquert über eine Länge von 7.000 Kilometern den südamerikanischen Kontinent. Über 1.000 Seitenarme hat allein der Hauptstrom, 17 davon sind länger als der Rhein. Ein Fünftel allen Süßwassers fließt hier und nährt den größten Regenwald der Erde. Einmal im Jahr ist "Land unter" - Waldflächen doppelt so groß wie Deutschland stehen dann mehrere Monate zehn, fünfzehn Meter unter Wasser.
21:00
Um den Rang des weltweit längsten Flusses wetteifert der Nil mit dem Amazonas - je nach Art der Definition. Eines steht fest: Mit über 6.800 Kilometern Länge gehört er zu den Giganten. Sein Weg führt durch ganz Nordafrika vom Äquator bis zum Mittelmeer. Erst seit Ende des 19. Jahrhunderts ist bekannt, dass der Fluss aus einer Vielzahl von Oberläufen gebildet wird.
21:45
Aus fast der Hälfte der Fläche der Vereinigten Staaten fließt das Wasser des Mississippi Richtung Süden in den Golf von Mexiko. Seinen Ursprung hat der Strom in schmalen, oft wenig bekannten Quellflüssen in den Ausläufern der Rocky Mountains. Hier dauert der Winter nicht selten fünf Monate. Dann sind Milliarden Tonnen Wasser zu Eis und Schnee erstarrt und bis zum Frühling gefangen.
22:30
Der Hudson River ist rund 500 km lang und entspringt am Mount Marcy, dem höchsten Berg des Bundesstaates New York. Er zieht seine Bahnen durch einen der größten Nationalparks der USA, den Adirondacks, bis er schließlich in der Weltmetropole New York City in den Atlantik mündet. Der Film entführt die Zuschauer auf eine inspirierende und atemberaubende Reise entlang einer der berühmtesten und ökologisch wichtigsten Wasserstraßen Nordamerikas.
23:15