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Eine schroffe Inselwelt ragt vor der Küste Norwegens aus dem Polarmeer - die Lofoten. Die Kraft der Natur, das extreme Wetter und die vielen Kontraste aus Klippen, Fjorden und Stränden prägen das Leben hier. Nördlich des Polarkreises stellt das Licht Natur und Menschen vor besondere Herausforderungen: in der Dunkelheit der arktischen Winternacht genauso wie im strahlenden Glanz der Mitternachtssonne. An einem eisigen Winterabend schultert ein Fotograf seine Ausrüstung: Er steigt zu einem Pass auf, um die schroffen Gipfel der Inseln im Schein des Polarlichts zu fotografieren. Denn dann verzaubert das grünlich schimmernde Himmelsleuchten die nächtliche Berglandschaft.
05:15
Egal ob Hühner, Schafe oder Brillenbären - für die Tiere der DDR brechen in den 1950ern besondere Zeiten an. Die junge Republik will einen neuen sozialistischen Menschen erschaffen, und auch das Tier wird jetzt in den Dienst dieser Vision gestellt. Dr. Anett Laue hat das neue Mensch-Tier-Verhältnis der DDR untersucht und Erstaunliches herausgefunden.
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Themen und Hintergründe
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Russlands Krieg gegen die Ukraine hat Europas Sicherheitsempfinden erschüttert. Vom hohen Norden bis an die NATO-Ostflanke, vom Atlantik bis zur Iberischen Halbinsel stellt sich dieselbe Frage: Wie gut ist Europa militärisch, politisch und gesellschaftlich aufgestellt?
12:00
12:45
Moderatorin Anke Plättner im Gespräch mit Cordula Tutt, WirtschaftsWoche; Hans-Jürgen Völz, Chefvolkswirt Bundesverband mittelständische Wirtschaft (BVMW); Prof. Christoph Butterwegge, Politikwissenschaftler und Armutsforscher; Christine Dankbar, Frankfurter Rundschau.
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Ende Februar greifen Israel und die USA den Iran an. Schon nach kurzer Zeit erweist sich die Meerenge "Straße von Hormus", über die rund ein Fünftel des Welthandels abgewickelt wird, als möglicherweise entscheidend für den Ausgang des Krieges.
15:30
Die Zeit der Großmächte ist zurück: Gilt nun das Recht des Stärkeren, statt der Stärke des Rechts? Die Diplomatie steht unter Druck - Was können Botschafter und Diplomaten heute noch erreichen?
15:45
Kann die EU sich noch auf den atomaren Schutzschirm der Amerikaner verlassen? Emmanuel Macron kündigt bei seiner Grundsatzrede auf dem Marinestützpunkt Ile Longue an, dass er sein Nukleararsenal ausbauen will, um Frankeich und Europa zu schützen. Was bedeutet das für Deutschland und die NATO?
16:00
Gewalt gegen Frauen ist ein riesiges Problem in Deutschland - das zeigen aktuelle Studien: 40 Prozent aller Frauen werden Opfer von körperlicher oder sexueller Gewalt - und die Zahlen steigen. Besonders alarmierend: Ein Großteil dieser Taten geschieht durch Partner oder Ex-Partner. Der Autor und Journalist Anil Altintas will den Ursachen auf den Grund gehen. Er spricht mit Tätern, trifft die Opfer und befragt Expert*innen aus Wissenschaft, Forschung und Prävention. Gemeinsam suchen sie nach Antworten auf eine zentrale Fragen: Was bringt Männer dazu, gewalttätig gegenüber Frauen zu werden? Einfach zuzuschlagen? Und: beginnt Gewalt nicht bereits viel früher? Bei Sprüchen und Demütigungen? Welche Rolle spielen dabei traditionelle Geschlechterbilder und die viel zitierte "Krise der Männlichkeit"?
16:45
Warum nehmen Deepfakes, Datenmissbrauch und digitale Gewalt immer mehr zu? Collien Fernandes beleuchtet als Host die Schattenseite der rasant voranschreitenden digitalen Entwicklung. Mit frei verfügbaren Tools ist es inzwischen einfach, täuschend echte Fake-Inhalte zu erstellen und diese zu verbreiten. Deepfakes werden gezielt eingesetzt, um Menschen zu sexualisieren, zu diskreditieren oder zu manipulieren. Moderatorin und Schauspielerin Collien Fernandes, die sich seit Jahren mit dem Thema Deepfakes und digitale Gewalt beschäftigt und sich für strengere Gesetze und mehr Schutz von Opfern engagiert, spricht mit Expertinnen und Experten aus Wissenschaft und Zivilgesellschaft.
17:30
18:00
Auf den großen Opernbühnen der Welt stehen, tosenden Applaus genießen und die Leidenschaft zur klassischen Musik zum Beruf machen - für viele junge Menschen ist das der Traum schlechthin. In Deutschland ebnen renommierte Musikhochschulen mit internationalem Ruf den Weg, um genau diesen Traum Wirklichkeit werden zu lassen. Doch die Klassische Musik ist eine Branche, die von Druck, Abhängigkeiten und Machtgefälle geprägt ist. Gerade ganz am Anfang der Karriere, im Studium, sind die jungen Menschen ganz unten im Machtgefüge. Ihnen gegenüber stehen Lehrende, die meist als künstlerische Genies wahrgenommen werden, deren musikalisches Können offenbar über allem steht. REPORT MAINZ trifft Betroffene, die sexuelle, verbale oder diskriminierende Gewalt erfahren haben. Und zeigt, warum die Strukturen an Musikhochschulen Machtmissbrauch begünstigen können und Täter fast unantastbar scheinen. Der Film erzählt, wie für die Betroffenen der Weg zum vermeintlichen Traumberuf zum Albtraum wurde, Karrieren durch das Melden von Missbrauch ausgebremst wurden und die Täter weiter in der Branche für ihr musikalisches Können gefeiert werden.
18:30
Luxus war in der DDR von Staats wegen nicht vorgesehen. Doch wenn es um Devisen ging, gab es Ausnahmen. "ZDF-History" zeigt, wie im Osten manchmal Träume wahr wurden. Die Handelsunternehmen Genex, Intershop oder Delikat hatten in der DDR Güter für gehobene Ansprüche im Angebot. Ab Ende der 70er-Jahre gab es Autos, Häuser, Boote und sogar Reisen für DDR-Bürger. Doch wer shoppen wollte, brauchte Westgeld.
19:15
Das Leben in der DDR war begrenzt - im wahrsten Sinne des Wortes. Doch mit Witz und Phantasie eroberten manche DDR-Bürger Freiräume, ohne sich direkt mit der Staatsmacht anzulegen. Sie schufen sich ihre ganz eigenen Traumwelten. Der Phantasie schienen dabei keine Grenzen gesetzt. Ob exotische Speisen, extravagante Mode oder gar Sportwagen "Marke Eigenbau": Hauptsache, dem Alltag zumindest für ein paar Stunden entfliehen.
20:00
Als eine der ältesten noch bestehenden Nachrichtensendungen im deutschen Fernsehen wird das Magazin bereits seit Dezember 1952 ausgestrahlt. Berichtet wird über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland.
20:15
Diese investigative Recherche der "SWR Story"-Redaktion führt tief in die Strukturen rechtspopulistischer Netzwerke im Südwesten. Die Dokumentation ermöglicht einen Blick hinter die Kulissen einer bürgerlichen Fassade: Abweichler:innen werden auf Linie gebracht, politische Kontrahent:innen als "Störer" markiert und bekämpft. Die Autor:innen treffen Bürgerinnen und Bürger, die Opfer gezielter Einschüchterung wurden. Sie sprechen mit Insider:innen, die davon berichten, dass interne Kritik unterbunden wird, Andersdenkende ausgeschlossen werden.
21:00
Diese Diskussionsrunde kommt ohne Publikum aus, aber nicht ohne Gäste: Sowohl Politiker, als auch bedeutende Persönlichkeiten der Gesellschaft sowie sachkundige Fachleute sind zum Gespräch geladen.
21:45
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Der erste Völkermord des 20. Jahrhunderts wurde von Deutschen begangen. Im damaligen Deutsch-Südwestafrika - dem heutigen Namibia - hatten sich zwischen 1904 und 1908 die beiden Volksgruppen der Herero und der Nama gegen die deutschen Kolonialherren erhoben. Das Kaiserreich hatte Jahre zuvor eigene Kolonien verlangt und auch bekommen, Deutsch-Südwestafrika war eine von ihnen. Das Gebiet war damals schon riesig, aber karg und trocken. Die Rinderherden der Herero und der Nama wanderten frei über das Land, auf der Suche nach Gras. Die Deutschen aber zogen willkürlich Grenzen ein, immer häufiger kam es zu gewaltsamen Konflikten. 1904 erhoben sich die Herero gegen die Besatzer, 1905 die Nama. Beide Aufstände wurden brutal niedergeschlagen, Vernichtungsbefehle wurden erlassen, Konzentrationslager eingerichtet. 2021 erst bezeichnete die Bundesregierung die Gräueltaten als das, was sie waren: ein Völkermord. Ein Versöhnungsabkommen wurde verhandelt, bis heute aber ist es nicht in Kraft. Die Opferverbände der Herero und der Nama sagen, sie seien nicht ausreichend eingebunden gewesen. 2025 sollte das Abkommen dann ratifiziert werden, aber wieder passierte nichts. Wann kommt endlich die Versöhnung?
23:00