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"Terra X History" erzählt die Geschichte berühmter Hits unterm Hakenkreuz wie "Davon geht die Welt nicht unter" oder "Das kann doch einen Seemann nicht erschüttern". Vor mehr als 80 Jahren waren sie Gassenhauer und auch Instrumente der NS-Propaganda.
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Wohl keine Protestbewegung ist so eng mit der Musikgeschichte verbunden wie die Kämpfe schwarzer Menschen für Freiheit, Gleichheit und Gerechtigkeit. Auf welchem musikalischen Erbe steht der Soundtrack der Black-Lives-Matter-Bewegung? Welche Songs haben Schwarze in Deutschland inspiriert? Ganze Genres wie Rap und Blues sind untrennbar mit der Selbstermächtigung der schwarzen Bevölkerung verbunden. Von Billie Holiday ("Strange Fruit") über James Brown ("Say It Loud - I'm Black and I'm Proud") und Bob Marley ("Get Up, Stand Up") bis hin zu Advanced Chemistry ("Fremd im eigenen Land") und SXTN ("Ich bin schwarz"): Black Pride und Empowerment ziehen sich durch die Musikgeschichte der letzten 80 Jahre.
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Kriegsangst und die Sehnsucht nach Frieden: Beides prägt viele große Protestsongs der letzten 100 Jahre. Und so manch ikonischer Song von einst ist aktueller denn je. Welche Kraft haben die großen Friedenshymnen von Joan Baez, Bob Dylan, John Lennon und Yoko Ono heute noch? Und findet sich die Zeitenwende auch in der neueren Musik wieder? "Im Schützengraben sind wir alle Bros", rappen die Berliner Jungs von K.I.Z in ihrem 2024er-Song "Frieden" in gewohnt ironischer Manier. Sind die Friedenshymnen von einst für Musiker heute noch Inspiration?
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Es sind mehr als Ohrwürmer. Es ist Musik, die die Welt verändern will - und verändert hat: die großen Protestsongs der letzten 100 Jahre. Ob im Kampf gegen Aufrüstung, für sexuelle Selbstbestimmung und soziale Gerechtigkeit oder als Stärkung der schwarzen Protestbewegung: Jede Revolte hat ihre ikonischen Songs, die aufrütteln, anklagen, inspirieren und ermutigen. Von Bob Dylans Friedenshymne "Blowin' in the Wind" (1962) bis zur Liedzeile "Im Schützengraben sind wir alle Bros" im Song "Frieden" (2024) von K.I.Z. Von Aretha Franklins vehement eingefordertem "Respect" (1967) über Peaches' Aufruf "Fuck the Pain Away" (2000) bis zu Beyoncés "Run the World (Girls)" (2011): An den Songs lässt sich ablesen, wie sich Friedensbewegung und Feminismus entwickelt haben. Dasselbe gilt für den revolutionären Kampf für soziale Gerechtigkeit von der "Internationalen" (1871) über Ton Steine Scherbens "Keine Macht für Niemand" (1972) und "Killing in the Name" von Rage Against the Machine (1992).
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Schottland mit seinen Highlands, Lochs und verfallenen Schlössern - ein Sehnsuchtsort für viele Reisende. ZDF-Korrespondentin Hilke Petersen hat sich auf eine Tour gemacht von der südlichen Grenze, die Schotten und Engländer trennt im Vereinigten Königreich, bis hoch in den Norden. Das Kamerateam kommt durch faszinierende Landschaften, erlebt typische Klischees und schottische Mythen, die den Reiz ausmachen für etwa vier Millionen internationale Gäste im Jahr. Dass immer mehr auch nach ihren schottischen Wurzeln suchen, ist ein wachsender Trend, denn Schottland ist historisch eine Auswanderer-Nation.
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"Terra X History" erzählt die Geschichte berühmter Hits unterm Hakenkreuz wie "Davon geht die Welt nicht unter" oder "Das kann doch einen Seemann nicht erschüttern". Vor mehr als 80 Jahren waren sie Gassenhauer und auch Instrumente der NS-Propaganda.
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Ende des Zweiten Weltkriegs treffen alliierte Piloten während ihrer Einsätze auf seltsame Lichterscheinungen: Leuchtende Kugeln scheinen ihren Maschinen zu folgen und mit ihnen zu spielen. Die militärische Führung will nicht ausschließen, dass es sich bei dem Phänomen, das auch an anderen Orten beobachtet wird, um eine bislang unbekannte Waffe der Nazis handelt. Die Piloten geben dem mysteriösen "Gegner" den Spitznamen "Foo Fighter". Sichtungen unidentifizierter Flugobjekte gab es schon lange, bevor in den 1950er-Jahren der Begriff Ufo dafür geprägt wird. Der sogenannte Roswell-Zwischenfall ist 1947 der Startschuss für eine wahre Ufo-Hysterie - vor allem in den USA. Der Wissenschaftler David J. Hall und die "Ufologin" Anna Whitty gehen den bekanntesten dieser UFO-Sichtungen nach, von den Foo Fightern des Zweiten Weltkriegs bis in die Gegenwart: Welche Belege gibt es - und wie stichhaltig sind sie?
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Bei Foo Fighters denken die meisten wohl zunächst an die gleichnamige Band. Aber es war auch der Name, den alliierte Piloten unidentifizierten Flugobjekten im Zweiten Weltkrieg gaben. Diese Ufos - wie sie heute heißen - treten in den unterschiedlichsten Formen auf: als unbekannte Fluggeräte, rätselhafte Leuchtkörper oder grelle Lichterscheinungen. Doch sind sie tatsächlich Belege für außerirdische Besuche auf unserem Planeten? Welche natürlichen Phänomene könnten die Beobachtungen erklären? Und gibt es vielleicht sogar direkte Zusammenhänge zwischen dem Kalten Krieg und der Ufo-Hysterie der 1940er- und 1950er-Jahre?