04:40
Weiße, ebenmäßige Zähne haben Ausstrahlung. Sie machen uns attraktiver und erfolgreicher. Wer sie nicht hat, dem können Zahnmediziner helfen. Mit dem Einsetzen von Veneers gibt es eine Behandlung, die verspricht, Zähne schöner zu machen. Und mit einer Performanceschiene kann die Zahnstellung so optimiert werden, dass die Leistungsfähigkeit steigt. Was ist sinnvoll und was schadet dem Körper? Und was können wir tun, wenn die Angst vor dem Zahnarzt so groß ist, dass man gar nicht mehr hingeht? R: Jörn Schnitger
05:30
Hoher Zuckerkonsum gilt als Hauptursache für Krankheiten wie Diabetes, Herz-Kreislauf-Störungen und Stoffwechselkrankheiten. Außerdem kann Zucker ziemlich schnell dick machen. Die meisten Verbraucher wissen das, doch kaum jemand ändert seine Essgewohnheiten. Zu verführerisch ist der Griff nach einem Stück Weingummi, einer Eiswaffel oder einem Glas Limonade. Doch nicht nur im Süßigkeiten-Regal findet man zuckerhaltige Snacks. Mittlerweile steckt der Stoff auch in herzhaften oder vermeintlich gesunden Produkten. Das führt dazu, dass jeder und jede von uns im Schnitt 90 Gramm Zucker pro Tag konsumiert. Dieser Wert liegt weit über der von der WHO empfohlenen Obergrenze von maximal 50 Gramm. Hinter dem Angebot an zuckerhaltigen Lebensmitteln steckt eine milliardenschwere Industrie. Markt Moderator Jo Hiller und sein Team decken gemeinsam mit Insidern und Experten die Schattenseiten und Tricks der Zuckerbranche auf. R: Susan Penack, Rieke Sprotte
06:30
07:00
08:55
Geboren im NS-Straflager: Geschichten einer Zeitzeugin In der neuen Serie "Wo waren Sie, als …?" lässt "Daheim - das Volksgruppenmagazin" Zeitzeuginnen und Zeitzeugen aus den Volksgruppen zu Wort kommen. Sie berichten über große historische Ereignisse und erzählen, wie sie diese aus ihrer ganz persönlichen Perspektive erlebt haben. Die erste Folge widmet sich der Kärntner Slowenin Anica Wurm-Olip. Sie wurde in einem Konzentrationslager geboren und verbrachte ihre früheste Kindheit in jener Zeit, in der Kärntner Sloweninnen und Slowenen von den Nationalsozialisten verfolgt, umgesiedelt und deportiert wurden. Ihre Geschichte macht sichtbar, welche langfristigen Spuren Gewalt und Verfolgung im Leben eines einzelnen Menschen hinterlassen können. Ein Porträt von Isabelle Reitbauer. Von Gulasch bis Buchteln: Die Spuren der K.& K.-Küche Würziges Gulasch, knusprige Kartoffelpuffer oder flaumige Buchteln. So kennen wir die typische Wiener Küche, die aber ganz eindeutig Spuren der K.& K.-Monarchie mit sich trägt. Über Jahrhunderte hinweg haben Einflüsse etwa aus Böhmen oder Ungarn, die Wiener Esskultur geprägt. Isabelle Reitbauer hat sich auf eine kulinarische Spurensuche begeben. Irlands Traveller: Vom Wohnwagen zur Stadtwohnung Sie waren - und sind es noch zum Teil - ein Nomadenvolk, das schon seit Jahrhunderten auf der grünen Insel Irland lebt: die Irish Traveller. Früher zogen sie mit Planwagen und Wohnwagen umher und ließen sich auf öffentlichen Parkplätzen, am Straßenrand und auf Campingplätzen nieder oder leben auf Siedlungsplätzen, die ihnen von den Städten zur Verfügung gestellt wurden. Die Traveller - sie sind mittlerweile als ethnische Minderheit anerkannt - zählen heute rund 25.000 Angehörige und kämpfen mit sozialer Benachteiligung. Ein Bericht von Angelika König. "Wie sagt man...?" In der Serie "Wie sagt man ..?" treffen einander sechs junge Menschen aus den sechs autochthonen Volksgruppen Österreichs und sind für den ORF gewissermaßen als lebende Wörterbücher, die sich miteinander austauschen, im Einsatz. Dieses Mal geht es um Grußformeln.
09:30
ORF III überträgt alle wichtigen News vom Tag, dazu Interviews, Analysen, Live-Schaltungen, Reportagen und alle wichtigen Pressekonferenzen und Updates live!
13:05
Das Tiroler Paznaun ist bekannt für seine festen Winter - liegt es doch auf über tausend Meter Seehöhe. Die kalte Jahreszeit beginnt hier bald nach dem Almabtrieb und dauert weit in das Frühjahr hinein. Die Menschen haben sich auf diesen eigenen Rhythmus der Jahreszeiten eingestellt und nützen den Winter für die Dinge, für die über das sonstige Jahr wenig Zeit bleibt. Elisabeth Aloys verbringt ihre Freizeit am liebsten im Pferdestall. Die ehrenamtlichen Jägerinnen und Jäger füttern während der langen Wintermonate das Wild. Im hohen Schnee hätten die Tiere sonst Notzeit. Paul Kathrein wiederum drechselt bereits an neuen hölzernen Weihnachtskugeln. Kunstvoll gefertigte Holzarbeiten kommen aus der Werkstatt von Paul Kathrein. Der Paznauner Paul Zangerl kennt nichts Schöneres, als im Winter in der Stube neue Gedichte im Paznauner Dialekt zu verfassen und sie dann einem großen interessierten Publikum vorzutragen. R: Dominik Walser
13:50
Es zählt zu den vielleicht urigsten Tälern des Osttiroler Hochgebirges: das Defereggental, das gerade im Winter romantische Abgeschlossenheit ausstrahlt. Die Leute haben gelernt, mit allen Jahreszeiten hier heroben zurecht zu kommen, erinnert sich "Hittl-Wirt" Albin Kleinlercher. Damit Zimmer für zahlende Gäste frei wurden, rückte die ganze Familie auf einem großen Strohsack zusammen. Der meterhohe Schnee im Winter schloss die Höfe gelegentlich ein. Die bäuerliche Arbeit war hier immer schon beschwerlich und ist es bis heute geblieben. Auch wenn sich die Zeiten geändert haben und heute alles viel komfortabler geworden ist - noch gibt es Leute, die nach wie vor im Einklang mit der Natur leben. Gestalter Gebhard Hölzl zeigt die Schönheiten der weißen Landschaft, und wie sich die Menschen hier darin ihr Leben eingerichtet haben.
14:35
Der Winter ist eine Jahreszeit voller Gegensätze. Wenn der erste Schnee die Landschaft auf märchenhafte Weise verzaubert, beginnt für uns Menschen oft eine Zeit voller unbeschwerter Freude mit der weißen Pracht. Für viele Wildtiere jedoch bricht mit dem glitzernden, kalten Firn eine lange Phase der Entbehrungen und ein noch härterer Kampf ums Überleben an.
15:30
TV-Publikumsliebling und ehemalige Skikönigin Marlies Raich entdeckt bereits zum fünften Mal für "Land der Berge" die schönsten Regionen in Österreichs Alpen: Diesmal meldet sie sich aus den Kitzbüheler Alpen. Ihre sportlichen Abenteuer führen Sie auf Almen und Plätze rund um einen der schönsten Aussichtsberge in Tirol: Die 1829 Meter hohe Hohe Salve. Unterhalb dieser alpinen Panorama-Dachterrasse erstreckt sich die gleichnamige Ferienregion in den Kitzbüheler Alpen. Von den ersten Sonnenstrahlen nach einer Nacht am Berggipfel wachgeküsst zu werden - das hat schon was. Es ist ein einzigartiger Moment, der wohl für jeden Bergfreund unvergesslich bleibt. So auch für Marlies, am Feldalphorn, inmitten der Kitzbühler Alpen. Felsige Gipfel, schroffe Felswände, mystische Höhlen und sanfte Grasberge werden zu Fuß, mit dem Bike und als krönender Abschluss aus der Luft erkundet: Der Tandem-Flug über die Hohe Salve mit einem atemberaubenden Bergpanorama ist nicht nur Marlies ein spannendes Bergabenteuer. (Doku 2020)
16:15
Harry Prünster aus dem Zillertal in Tirol .Aus dem Riesen-Skiraum des Zillertales hat er sich die Skigebiete von Finkenberg und Tux ausgesucht. Christas Skialm am Penkenjoch ist eine Drehscheibe dieses Gebietes, wo Harry sich von Christa ihr Reich zeigen lassen wird. Über die Eggalm kommt Harry schließlich ins Vogelnest, einer Hütte auf historischem Boden. Den Abend wird er zuletzt mit dem legendären Bergsteiger Peter Habeler im Baumreich des Hotels Tuxertal verbringen.
16:40
Harry Prünster wird diesmal auf 2 Skibergen des niederösterreichischen Mostviertels skifahren. Auf dem Annaberg wird er die Anna-Alm besuchen, wo ihm die Wirtin Cathy die Geschichte der Heiligen Anna erzählen wird. 20km weiter, gleich bei Mariazell wird Harry dann auf die Gemeindealpe bei Mitterbach die Pisten testen und sich im Terzerhaus von Karl und Tom stärken. Zuletzt kehrt er noch im Bäreneck ein, wo er sich hoffentlich keinen Bären aufbinden lässt, wie die Hütte zu ihrem Namen kam.
17:10
In einem Brief an Oswald Huber bittet der Kommerzienrat Wernike aus Mannheim, er möge sich seiner Frau Melitta, derzeit Gast im Hotel Sacher, annehmen, da sie, wie er ja wisse, naiv und unselbständig sei und dem praktischen Leben meist hilflos gegenüberstehe. Diese Meinung wird umgehend durch einen Anruf des Polizeirats Winter bestätigt. Die Polizei hat nämlich Melitta in einer Kommune angetroffen und in Gewahrsam genommen, da sie keine Papiere bei sich hatte und sie unter Verdacht des Haschischhandels stand. DarstellerInnen: Fritz Eckhardt (Oswald Huber), Elfriede Ott (Resi Huber), Maxi Böhm (Blecha), Ossy Kolmann (Maler Kerzl), Fritz Muliar (Herr Waczek), Reinhold Tischler (Max), Marianne Schönauer (Gnädige Frau), Manfred Inger (Breuer), Josef Hendrichs (Siegfried Hrdlicka), Robert Werner (Inspektor Sykora), Brigitte Neumeister (Ilona Lebzelte), Dolores Schmidinger (Stubenmädchen Johanna), Heinz Reincke (Manager Horst Schulz). Regie: Hermann Kugelstadt. Österreich, 1973
18:15
In Wien soll eine Commonwealth-Konferenz stattfinden. Huber und die Inhaberin des Hotels wundern sich, dass niemand von den erwarteten Konferenzteilnehmern dem Sacher als Gast zugewiesen wurde. DarstellerInnen: Fritz Eckhardt (Oswald Huber), Elfriede Ott (Resi Huber), Maxi Böhm (Blecha), Ossy Kolmann (Maler Kerzl), Fritz Muliar (Herr Waczek), Reinhold Tischler (Max), Marianne Schönauer (Gnädige Frau), Manfred Inger (Breuer), Josef Hendrichs (Siegfried Hrdlicka), Robert Werner (Inspektor Sykora), Brigitte Neumeister (Ilona Lebzelte), Dolores Schmidinger (Stubenmädchen Johanna), Heinz Reincke (Manager Horst Schulz). Regie: Hermann Kugelstadt. Österreich, 1973
19:18
ORF III überträgt alle wichtigen News vom Tag, dazu Interviews, Analysen, Live-Schaltungen, Reportagen und alle wichtigen Pressekonferenzen und Updates live!
19:25
Nachrichten in Einfacher Sprache- das ist das Wichtigste vom Tag in kurzen Sätzen, mit einfachen Wörtern, ohne Fremdwörter und mit Untertitel.
19:40
Das wochentägliche Kulturmagazin "Kultur Heute" präsentiert neben den wichtigsten Ereignissen aus den Bundesländern die Top-Themen des Tages - von Hochkultur bis Subkultur.
20:15
Nicht nur waghalsige Unternehmer häuften in der Monarchie viel Geld an. Es war auch viel altes Geld unterwegs, das durch die Generationen gereicht wurde. Familien wie Lobkowitz, Lacy oder Harrach waren Grundherren oder auch Industrielle, die ihre Vorrechte als Adelige in einträgliche Geschäfte ummünzten und so aus ihrem Status heraus das Vermögen ihrer Dynastie mehrten. Auch wenn der Großadel seine gesellschaftliche Bedeutung gegen Ende der Monarchie verlor, blieb in vielen Fällen das Geld. Und oft schafften es die Familien auch, das Vermögen über den Fall der Habsburger hinaus im Haus zu halten. Der zweite und letzte Teil dieser Kurzserie stellt unter anderem eine historische Schuldverschreibung aus dem 16. Jahrhundert vor, die, wenn man ihre Gültigkeit bis heute anerkennt, heute Millionen wert wäre. R: Christian May
21:05
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22:00
Kitzbühel war nicht immer in erster Linie ein Skisport-Ort. Die Geschichte der Gemeinde reicht tief in die österreichische Geschichte zurück - 2021 feierte sie ihr 750-jähriges Bestehen. Der Aufstieg der Bergbaugemeinde zu ihrem historischen Höhenflug setzte zeitgleich zu jenem der Habsburgerdynastie ein. Die Wege der beiden - Kitzbühel und Habsburg - sollten sich noch öfter kreuzen. Die große Zeit Tirols und Kitzbühels begann mit Kaiser Maximilian, nicht nur wegen seiner persönlichen Liebe zu den Bergen, sondern vor allem wegen der reichen Bodenschätze, mit denen die Casa d'Austria ihren Machtausbau in Europa finanzierte. Zwischen dem Ende des Bergbaus und dem Beginn des Skitourismus klafft eine zeitliche Lücke von über einem Jahrhundert - eine schwere Zeit für Kitzbühel, in der der Ort seine neue Bestimmung suchte. Der Maler Alfons Walde machte Kitzbühel mit seinen ikonischen Ansichten berühmt und stieß damit das Tor zur neuen Identität des Ortes aus.
22:50
Es war vielleicht eine Art Fanal für das heraufdämmernde Ende der Monarchie: zwei Thronfolger, die den Thron nie sehen sollten. Sowohl Kronprinz Rudolf als auch Erzherzog Franz Ferdinand verfolgten ganz unterschiedliche Konzepte als der greise Franz Joseph. Beide hätten, jeder auf seine Weise, eine andere Monarchie gebaut, eine, die sich vermutlich nicht in den Abgrund des Ersten Weltkriegs gestürzt hätte. Moderator Friedrich von Thun fragt sich, wie die Welt aussehen würde, wenn es die Kugeln von Mayerling und von Sarajevo nicht gegeben hätte.
23:45
Nicht nur waghalsige Unternehmer häuften in der Monarchie viel Geld an. Es war auch viel altes Geld unterwegs, das durch die Generationen gereicht wurde. Familien wie Lobkowitz, Lacy oder Harrach waren Grundherren oder auch Industrielle, die ihre Vorrechte als Adelige in einträgliche Geschäfte ummünzten und so aus ihrem Status heraus das Vermögen ihrer Dynastie mehrten. Auch wenn der Großadel seine gesellschaftliche Bedeutung gegen Ende der Monarchie verlor, blieb in vielen Fällen das Geld. Und oft schafften es die Familien auch, das Vermögen über den Fall der Habsburger hinaus im Haus zu halten. Der zweite und letzte Teil dieser Kurzserie stellt unter anderem eine historische Schuldverschreibung aus dem 16. Jahrhundert vor, die, wenn man ihre Gültigkeit bis heute anerkennt, heute Millionen wert wäre. R: Christian May
00:30
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01:25
Kitzbühel war nicht immer in erster Linie ein Skisport-Ort. Die Geschichte der Gemeinde reicht tief in die österreichische Geschichte zurück - 2021 feierte sie ihr 750-jähriges Bestehen. Der Aufstieg der Bergbaugemeinde zu ihrem historischen Höhenflug setzte zeitgleich zu jenem der Habsburgerdynastie ein. Die Wege der beiden - Kitzbühel und Habsburg - sollten sich noch öfter kreuzen. Die große Zeit Tirols und Kitzbühels begann mit Kaiser Maximilian, nicht nur wegen seiner persönlichen Liebe zu den Bergen, sondern vor allem wegen der reichen Bodenschätze, mit denen die Casa d'Austria ihren Machtausbau in Europa finanzierte. Zwischen dem Ende des Bergbaus und dem Beginn des Skitourismus klafft eine zeitliche Lücke von über einem Jahrhundert - eine schwere Zeit für Kitzbühel, in der der Ort seine neue Bestimmung suchte. Der Maler Alfons Walde machte Kitzbühel mit seinen ikonischen Ansichten berühmt und stieß damit das Tor zur neuen Identität des Ortes aus.
02:10
Es war vielleicht eine Art Fanal für das heraufdämmernde Ende der Monarchie: zwei Thronfolger, die den Thron nie sehen sollten. Sowohl Kronprinz Rudolf als auch Erzherzog Franz Ferdinand verfolgten ganz unterschiedliche Konzepte als der greise Franz Joseph. Beide hätten, jeder auf seine Weise, eine andere Monarchie gebaut, eine, die sich vermutlich nicht in den Abgrund des Ersten Weltkriegs gestürzt hätte. Moderator Friedrich von Thun fragt sich, wie die Welt aussehen würde, wenn es die Kugeln von Mayerling und von Sarajevo nicht gegeben hätte.
03:00
Nicht nur waghalsige Unternehmer häuften in der Monarchie viel Geld an. Es war auch viel altes Geld unterwegs, das durch die Generationen gereicht wurde. Familien wie Lobkowitz, Lacy oder Harrach waren Grundherren oder auch Industrielle, die ihre Vorrechte als Adelige in einträgliche Geschäfte ummünzten und so aus ihrem Status heraus das Vermögen ihrer Dynastie mehrten. Auch wenn der Großadel seine gesellschaftliche Bedeutung gegen Ende der Monarchie verlor, blieb in vielen Fällen das Geld. Und oft schafften es die Familien auch, das Vermögen über den Fall der Habsburger hinaus im Haus zu halten. Der zweite und letzte Teil dieser Kurzserie stellt unter anderem eine historische Schuldverschreibung aus dem 16. Jahrhundert vor, die, wenn man ihre Gültigkeit bis heute anerkennt, heute Millionen wert wäre. R: Christian May
03:55
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04:50
Kitzbühel war nicht immer in erster Linie ein Skisport-Ort. Die Geschichte der Gemeinde reicht tief in die österreichische Geschichte zurück - 2021 feierte sie ihr 750-jähriges Bestehen. Der Aufstieg der Bergbaugemeinde zu ihrem historischen Höhenflug setzte zeitgleich zu jenem der Habsburgerdynastie ein. Die Wege der beiden - Kitzbühel und Habsburg - sollten sich noch öfter kreuzen. Die große Zeit Tirols und Kitzbühels begann mit Kaiser Maximilian, nicht nur wegen seiner persönlichen Liebe zu den Bergen, sondern vor allem wegen der reichen Bodenschätze, mit denen die Casa d'Austria ihren Machtausbau in Europa finanzierte. Zwischen dem Ende des Bergbaus und dem Beginn des Skitourismus klafft eine zeitliche Lücke von über einem Jahrhundert - eine schwere Zeit für Kitzbühel, in der der Ort seine neue Bestimmung suchte. Der Maler Alfons Walde machte Kitzbühel mit seinen ikonischen Ansichten berühmt und stieß damit das Tor zur neuen Identität des Ortes aus.