04:30
Die Blütezeit des Römischen Reichs war auch die des Kolosseums. Moderne Analysen von Knochenfunden belegen: Gladiatoren waren die Sportstars der Antike - mit spezieller Ernährung und medizinischer Spitzenversorgung. Doch als das Christentum im 3. Jahrhundert an Einfluss gewann, begann der Niedergang Roms - und mit ihm der des Kolosseums. Der zweite Teil der Dokumentation zeigt, wie der Bedeutungsverlust des Kolosseums mit dem Niedergang des Römischen Reichs einherging. Zwar stiegen zahlreiche Gladiatoren von Gefangenen zu gefeierten Athleten auf, doch die aufwendigen Spiele wurden für das Reich zunehmend zur finanziellen Belastung. Die Amphitheater, einst Orte der Unterhaltung und der imperialen Repräsentation, verwandelten sich in Schauplätze politischer Gewalt: Hier starben nun Gegner Roms - vor allem Christen - den Märtyrertod. Nach dem Untergang des weströmischen Reiches kann sich Rom den Luxus des Kolosseums nicht mehr leisten, der letzte bekannte Bericht, der die Spiele erwähnt, stammt aus dem Jahr 523 nach Christus. Das Kolosseum, einst Symbol römischer Macht, wird zum Mahnmal eines untergegangenen Imperiums. Regie: Pete Chinn, Bianca Zamphira, Ben Holgate
05:25
"Wenn ich mir auf die berühmte einsame Insel nur ein Buch mitnehmen dürfte, dann würde ich die Bibel wählen. Denn es ist nicht ein Buch, sondern tausend Bücher" - seit der Volksschule schon interessiert sich Star-Kabarettist Josef Hader für das Buch der Bücher. Für diesen Film begibt sich Hader zum ersten Mal in seinem Leben nach Israel, um dort an historisch bedeutsamen Orten der Entstehungsgeschichte der Bibel nachzugehen. Sein kabarettistisches Talent prägt den Film ebenso wie seine ernsthafte Auseinandersetzung mit dem Stoff.
06:30
07:00
08:30
Was wäre ein Garten ohne Feste? Ob Hochzeit oder Geburtstag, ob Sommerparty oder Kinderfest - gute Ideen für Schmuck, Beleuchtung oder Tischdekorationen sind immer gefragt. In einer neuen Folge von "GartenKULT" zeigen Gartenprofi Josef Starkl und Moderatorin Katharina Gritzner, mit welchen Ideen der Garten leicht und kostengünstig zum "Festgarten" wird.
08:55
Wallfahrt und Wanderung. Beide Begriffe haben für die 166. Sendung "Klingendes Österreich" eine geradezu wundersame Gültigkeit. Seit 500 Jahren ziehen Pilger aus Kärnten, Slowenien, Ost,- und Südtirol zur Gottesmutter von Maria Luggau. Jene Wanderung hingegen, von Innervillgraten in Osttirol über die die hohen Berge des Karnischen Kammes nach Sappada - Plodn im venezianischen Herrschaftsbereich, begann schon vor fast 1000 Jahren. Ein Film von Elisabeth Eisner.
10:00
Ein blühender Garten mit vielerlei Bäumen und guten Früchten - so wird in der Heiligen Schrift das Paradies beschrieben. Viele Botschaften der Bibel sind ohne Pflanzenwelt kaum vorstellbar: An die 120 verschiedene Formen sind genannt, vom Feigenbaum über den Weinstock und das Senfkorn bis zur Lilie. Zahlreiche derartige kleine Paradiese finden sich im kirchlichen Umfeld bis zum heutigen Tag. Die Dokumentation "Paradies auf Erden - Klostergärten in Niederösterreich" zeigt acht beeindruckende Beispiele. Vorgestellt werden neben einzelnen Pflanzen und den Schönheiten der gesamten Gartenanlagen auch die Menschen, die sie pflegen (Gestaltung: Barbara Baldauf, Kamera: Helmut Muttenthaler und Michael Binder)
10:25
In dieser Produktion tauchen die beiden Kabarettisten Viktor Gernot und Wolfang "Fifi" Pissecker ins Abenteuer Weitwandern ein. Auf unterschiedlichen Wegen und mit unterschiedlichen Herangehensweisen wandern sie von der Bundeshauptstadt Wien bis hin zum Wallfahrtsort Mariazell. Viktor Gernot wandert die "Via Sacra", einen alten und geschichtsträchtigen Pilgerweg, der an den Grenzen von Wien beginnt und durch das Mostviertel bis nach Mariazell führt. Er trifft dabei auf den Abt in Heiligenkreuz, besucht den Theaterbahnhof in Altenmarkt, erkundet die Araburg in Kaumberg, gelangt in das Stift Lilienfeld, fährt mit dem Sessellift auf den Muckenkogel und erreicht schließlich Annaberg, wo er die Zipline austestet. Dass er den richtigen Weg manchmal nicht auf Anhieb findet, scheint ihn nicht weiter zu stören. Wolfgang "Fifi" Pissecker, ist derweil am etwas anspruchsvolleren Wiener Wallfahrerweg 06 unterwegs. In Kaumberg trifft er - fit und weitwandererprobt - auf den etwas geschafften Viktor Gernot, bevor er über St. Aegyd und die Mariazeller Bürgeralpe ans Ziel gelangt. (2021)
11:10
Heilige Berge von oben und unten: In dieser ORF-III-Produktion zeugen Flugaufnahmen von Berggipfeln und Hügelketten im oberösterreichischen Alpenvorland und im Toten Gebirge von Kultstätten und Kirchen, die unsere Vorfahren errichteten. Im Tal mit Blick auf die Berge stehen der Mensch und seine Beziehung zu Natur und Kultur im Mittelpunkt. Der Film rückt das, was wir jeden Tag sehen, in ein anderes Licht, schaut auf das Alltägliche mit fremden, "frischen" Augen. Ob Berge "heilig" sind, im Sinne, dass man Gott näherkommt oder sich selbst, oder vielleicht für Augenblicke sich selbst vergisst, ist wohl abhängig vom Menschen, der die Berge besucht. Im Film erzählen Einheimische, Wanderer und BergsteigerInnen sehr persönliche Geschichten und Erlebnisse im Zusammenhang mit dem Bergsteigen.So erzählt Pfarrer Gerhard Hackl aus Vorderstoder vom Bergsteigen als Meditation, das vom Schauen zum Staunen und zum Danken führt. Eine ungewöhnliche Auseinandersetzung mit dem Thema "Berg" und ein Film, der zum Nachdenken und zu Respekt vor den Bergen anregt und den Begriff "Heilige Berge" in ein neues Licht rückt. (Doku 2021)
11:55
In der Wiener Stadthalle findet ein großer Schlagerwettbewerb statt. Auch der aus Tirol stammende Pilot Martin hat sich dafür Chancen ausgerechnet. Er hat dem erfolgreichen Schlager-Star Linda eine seiner Kompositionen geschickt. Seither wartet er jedoch vergebens auf Antwort. Da kommt Martins Großvater Leopold nach Wien. Er lernt Linda kennen und beschließt sogleich, das Schicksal in die Hand zu nehmen.
13:40
Beate Klockenhoff lässt sich von ihrem viel beschäftigten Mann Philipp scheiden. Mit ihrer Tochter Christine reist sie zur Erholung in ein tirolerisches Alpendorf. Dort beginnt sie eine Affäre mit dem attraktiven Franzl. Dessen langjährige Freundin Dorle platzt vor Eifersucht. Christine klettert indes heimlich auf einen Berg. Sie will Alpenrosen pflücken, die mit Zauberkraft ihren Vater zurückholen.
15:15
Meister Eders Schwester ist gekommen, um ihm mal ein schönes Essen zu kochen. Zum Nachtisch gibt es Schokoladenpudding und mit Pumuckls Hilfe ist der Pudding in Windeseile aufgegessen. Pumuckl beschließt, dass es von nun an jeden Tag Schokoladenpudding geben soll und da sich Eder am nächsten Tag weigert, wieder einen zu kochen, macht sich Pumuckl selbst an die Arbeit. Noch bevor größere Katastrophen passieren können, kommt die Putzfrau. In der Küche sieht sie das begonnene Werk und versucht es zu Ende zu führen. Doch heute hat sie offenbar zwei linke Hände: Alles geht daneben. Dies hat sie natürlich Pumuckl zu verdanken.
15:40
Pumuckl entdeckt, dass wieder einmal ein Kunde etwas in Eders Werkstatt vergessen hat. Leider darf er nichts sagen, würde er ja sonst die Kundschaft erschrecken. Also macht er mit Meister Eder aus, dass er in Zukunft immer wie ein Hund bellt, wenn ihm etwas auffällt. Bald stellt sich heraus, dass auch das keine gute Idee ist: Im Kramerladen sieht Pumuckl von Eders Manteltasche aus ein Geldstück am Boden liegen. Mit seinem jämmerlichen Gebell bringt Pumuckl seinen Meister Eder im Handumdrehen in höchste Verlegenheit.
16:05
Die Weihnachtszeit ist angebrochen. Pumuckl hat von den Kindern sehr interessante Dinge über den Nikolaus aufgeschnappt und will es nun von Eder genau wissen. Der Kobold bildet sich ein, dass der Nikolaus nur zu Kindern, aber nicht zu ihm kommt und dass er ihm deshalb auch nicht gefährlich werden kann. Vor lauter Übermut treibt er es zu toll und malt schließlich auch noch die Wand an. Eder hat jetzt genug und sagt, dass er den Nikolaus holt, damit Pumuckl seine gerechte Strafe bekommt. Und der Nikolaus kommt tatsächlich.
16:35
Eder liest in der Zeitung, dass ein als Gasmann getarnter Betrüger einen alten Rentner um seine Ersparnisse gebracht hat. Das macht Pumuckl hellhörig: Man muss mit den Leuten viel vorsichtiger sein, denkt er sich. Als er an einem Nachmittag allein in der Werkstatt ist, tritt eine Frau ein. Pumuckl kommt natürlich nicht auf die Idee, dass sie eine Diebin sein könnte In dem Zeitungsbericht war ja nur etwas über Männer gestanden. Erst als die Frau Eders goldene Uhr wegnimmt und die Werkstatt schnell verlässt, kommen ihm Zweifel. Pumuckl nimmt die Verfolgung auf, erlebt mit Meister Eder aber bald eine peinliche Überraschung.
17:00
Weihnachten steht vor der Tür. Pumuckl kommt ganz aufgeregt von draußen in die Werkstatt und berichtet Eder, dass sich die ganze Welt in ein Meer von Lichtern, Glitzer und schönen Sachen verwandelt habe. Eder erklärt ihm, dass man sich am Heiligen Abend beschenkt. Das findet Pumuckl toll und er beschließt sich diesem Brauch anzuschließen. Er verlässt die Werkstatt und nachdem er in der Bäckerei das eine oder andere Kekserl zu sich genommen hat, folgt er zwei Mädchen nach Hause. Die beiden haben für ihre Mütter je ein Nadelkissen genäht. So ein Kissen möchte Pumuckl am liebsten sich selbst schenken und er lässt die beiden gleich für sich und Meister Eder mitgehen.
17:30
Pumuckl ist ganz aus dem Häuschen, als er aus dem Fenster schaut: Der Hof, die Dächer und sogar die Luft ist voll von weißen tanzenden Flocken. Eder erklärt ihm, dass dies der erste Schnee ist und Pumuckl möchte unbedingt Schnee in die Werkstatt holen, um damit zu spielen. Eder verbietet es ihm, aber als der Schreinermeister die Werkstatt verlässt, schafft Pumuckl kartonweise Schnee herein und leert ihn neben dem Ofen aus. Aber immer wenn er die nächste Ladung bringt, ist der Schnee verschwunden, bis sich schließlich ein kleiner See gebildet hat. Meister Eder findet das gar nicht komisch, als er zurückkommt. Aber damit nicht genug: Pumuckl stiftet mit dem ersten Schnee auch noch in der Nachbarschaft Unruhe.
17:55
Im Winter ist es in der Werkstatt ziemlich kalt: Pumuckl friert so sehr, dass Meister Eder einen kleinen Winterpullover besorgen will. In einem Spielwarengeschäft lässt er sich allerlei Puppenjäckchen vorlegen, kann aber nichts Passendes finden. Da fällt ihm die freundliche Frau Schröder ein. Diese ist tatsächlich bereit, einen kleinen Pullover zu stricken. Zuvor muss Eder an dem kitzeligen Pumuckl allerdings noch Maß nehmen. Der Pullover, den Frau Schröder bald darauf bringt, ist zwar sehr schön, aber etwas zu klein. Pumuckl beginnt mit Schere und Leim zu hantieren, was ihm und dem Pullover schlecht bekommt.
18:25
Eder hat Zwetschken gekauft und Pumuckl lässt sich trotz Warnung eine nach der anderen schmecken. Da kommt Frau Gruber mit ihrer Tochter Erika, um von Meister Eder einen kleinen Schreibtisch mit einem Geheimfach anfertigen zu lassen. Der Schlüssel dazu soll so klein sein, dass er an das schöne Silberarmband passt, das Erika am Handgelenk trägt. Auch Pumuckl findet das Kettchen schön und so lässt er es geschickt in seinem Bettchen verschwinden. Erika bemerkt den Verkust schnell, doch alles Suchen hilft nichts: Das Kettchen ist verschwunden. Pumuckl trinkt auf die Zwetschken kaltes Wasser und bekommt heftiges Bauchweh. Eder bringt Pumuckl ins Bett und stößt dabei auf das Kettchen. Jetzt ist das Maß voll: Eder wirft den Pumuckl hinaus und will ihn nicht wieder sehen.
18:50
Nach dem großen Krach hat der Pumuckl Meister Eder verlassen. Die beiden fühlen sich so alleine aber gar nicht glücklich. Der Kobold bleibt jedoch spurlos verschwunden. Bis Herr Bernbacher am Stammtisch merkwürdige Dinge von zu Hause berichtet: Schlüssel sind weg, alles fällt um oder herunter, sogar Frau Bernbachers Perücke ist unter das heiße Bügeleisen geraten. Bernbacher glaubt jetzt selbst schon an Kobolde und baut eine Falle, um den Pumuckl darin zu fangen und ihn dann in einer Kiste nach Amerika zu schicken. Ist Meister Eders kleiner Freund zu retten?
19:18
ORF III überträgt alle wichtigen News vom Tag, dazu Interviews, Analysen, Live-Schaltungen, Reportagen und alle wichtigen Pressekonferenzen und Updates live!
19:25
Nachrichten in Einfacher Sprache- das ist das Wichtigste vom Tag in kurzen Sätzen, mit einfachen Wörtern, ohne Fremdwörter und mit Untertitel.
19:40
Das wochentägliche Kulturmagazin "Kultur Heute" präsentiert neben den wichtigsten Ereignissen aus den Bundesländern die Top-Themen des Tages - von Hochkultur bis Subkultur.
20:15
Voller Ungeduld wartet Oberin Ludwiga auf das Eintreffen der jungen Ordensschwester Camilla aus Rom. Der Ruf der eigensinnigen, aber liebenswerten Nonne, die ins Landkloster Marienthal strafversetzt wurde, lässt Schlimmes erahnen. Und tatsächlich beginnen sogleich die Probleme. Bei den Vorbereitungen zu einer Hochzeit geschieht in der Klosterkapelle ein Mord. Umgehend nimmt Camilla die Ermittlungen auf - und kommt damit Kommissar Josef Baumert empfindlich in die Quere.
21:50
Camilla ist ein Energiebündel mit Mission. Die Klosterschwester hat es sich zur Aufgabe gemacht, schwarze Schäfchen der irdischen Gerichtsbarkeit zuzuführen - nicht immer zur Freude ihres weltlichen Pendants. Spritzige Krimi-Komödie in bester Screwball-Tradition. Bei der Heimkehr von einem Konzert kommt Schwester Anabel einem Einbrecher ins Gehege. Sie überlebt die Kollision schwer verletzt und fällt ins Koma, der Einbruch selbst entpuppt sich rasch als Kunstraub mit womöglich tödlichen Folgen. Denn Anabel wurde von vorne niedergeschlagen, kann den Täter also erkannt haben und schwebt daher in höchster Gefahr. Als die Rufe nach Personenschutz an Kommissar Baumert abprallen, ermittelt ihre beste Freundin Camilla kurzerhand auf eigene Faust.
23:25
Erneut liefern sich Ordensfrau Camilla und Kommissar Baumert (alias Ann-Kathrin Kramer und Günther Maria Halmer) bei Mordermittlungen ein Kräftemessen. Als Winzerhelfer Franky Strobel getötet wird, begeben sich die eigensinnige Nonne und der mürrische Schnüffler unabhängig voneinander auf Spurensuche. Inmitten der Weinberge entdeckt Schwester Camilla die Leiche von Winzerhelfer Franky Strobel. Sogleich informiert sie Kommissar Baumert über den grausigen Fund, kann aber wieder einmal nicht umhin, selbt zu ermitteln. Während Baumert Strobels Arbeitgeber Feuerbach genauer unter die Lupe nimmt und dabei einen möglichen Weinskandal aufdeckt, vermutet Camilla, dass Strobels Tod etwas mit den ominösen Schadensfällen zu tun hat, die in letzter Zeit gehäuft auf dem Feuerbach'schen Weingut aufgetreten sind.