04:31
TV-Chaotikum von Helmut Zenker
05:03
Dörfliche Gemeinschaft ist ohne Musik nicht vorstellbar - das gilt ganz besonders für das Salzkammergut. Dort gehört die Volksmusik ganz selbstverständlich zum Leben und vor allem natürlich zum reichhaltigen Brauchtum. Vom Neujahrsblasen über den Fasching in Ebensee, den "Geigentag" im Sommer bis zu dem Schützenmahl ist ein spezifisches Musizieren lebendig. Das "Paschen", besondere Formen und Texte des Landlers und des Jodlers klingen durch die Täler und Orte, in denen sich die Menschen viel Eigenart bewahrt haben. Die Dokumentation porträtiert das Leben der Leute und zeigt, wie sich hier das Gestern und das Heute zu einer typischen Lebensweise verbinden.
05:35
Der Arlberg - weltbekanntes Skigebiet und Treffpunkt für den Jetset. Es sind die weitläufigen Kiefernwälder, die der Region den Namen gaben. Im Vorarlberger Volksmund heißen Kiefern nämlich Arlen. Schnee und Eis prägen eine raue Landschaft, in der sich eine speziell angepasste Tierwelt entfaltet. Gämsen, Rehe, Rothirsche, Murmeltiere, Schneehühner, Steinadler und viele mehr haben sich einen Lebensraum zwischen den Wäldern, Felsen und Gipfeln des Arlbergs erobert. Ein Mikrokosmos der jedoch langsam ins Wanken gerät. Die Winter beginnen später und enden früher. Die Hitze kriecht immer weiter hoch Richtung Gipfel. Für die Tierwelt, die auf die Kälte spezialisiert ist, eine völlig neue Situation. Wie reagiert sie darauf? Wer kommt mit dem Wandel der Wildnis zurecht und wer nicht? Ein bildgewaltiges UNIVERSUM erschließt eine der berühmtesten Natur- und Skiregionen der Welt. Ein Film von Manfred Corinne
06:22
Harry macht diesmal dem steirischen Skigebiet um den Hauser Kaibling in den Schladminger Tauern seine Aufwartung. Der ORF-Sendemast winkt herab vom 2015 Meter hohen Hauser Kaibling - hier gibt es bereits seit 100 Jahren Ski-Hütten. Gleich zwei feiern dort heuer ihr 25jähriges Bestehen: Die Schoarl-Hütte und der Berggasthof Sampl. Beide Hütten sind ganzjährig geöffnet und bieten süße regionale Spezialitäten wie Almrauggerln. Eine originelle Art der Pistenpflege sind die Ennstal-Schafe, die im Sommer von einem Hirten begleitet die Almen beweiden, um eine guten Bodenqualität zu bewahren. Diese Tiere belasten durch ihr geringes Gewicht den Boden nicht und düngen den Boden mit ihrem Kot. Außerdem sorgen sie dafür, dass die Almwiesen nicht zuwachsen. Zum Ausklang taucht überraschend Harrys Band "No Humptata" auf und sorgt für beste Stimmung!
07:06
08:11
Nicht immer waren diese drei Begriffe voneinander getrennt, wie sie es aktuell sind - ein Blick zurück zu den Griechen zeigt uns, dass sie im direkten Bezug zueinanderstanden: Alles, was wahr ist, galt zugleich als gut; alles Gute war schön, und alles Schöne wiederum wahr. Dieser direkte Zusammenhang ist im Laufe der Jahre verloren gegangen. Prof. Musalek erläutert, wie es insbesondere in belastenden Situationen wichtig ist, einen Blick auf die positiven und schönen Seiten des Lebens zu richten.
09:10
Kultur Heute Weekend präsentiert Themen und Beiträge aus Österreich in einer neuen Bildsprache und Erzählweise - für all jene, die sich auch im digitalen Universum zuhause fühlen. Der Begriff "Kultur" wird weit gefasst: Neben Musik, Serien oder Computerspielen wird auch über die Alltagskultur des Miteinanders, sowie die Kommunikation zwischen den Kulturen in einer pluralen Gesellschaft berichtet.
09:36
Turbulent witzige Liebeskomödie mit Doris Day. Als sie den Telefonanschluss mit Rocky Hudson teilen muss, verliebt sie sich wortgewandt in den Charmeur. Für ihre Rolle ist Doris Day für den Oscar als beste Hauptdarstellerin nominiert worden. Der erfolgreiche Schlagerkomponist Brad Allen und die attraktive Innenarchitektin Jan Marrow müssen einen Telefonanschluss miteinander teilen. Sehr zum Ärger von Jan, denn Brad hat die Angewohnheit, seinen Verehrerinnen Melodien vorzusingen und so ständig den Apparat zu blockieren. Eines Tages bekommt Brad seine streitbare Telefonpartnerin zum ersten Mal zu Gesicht. Beide sind voneinander entzückt, ohne zu wissen, in wen sie sich verliebt haben.
11:17
Beschwingt vergnügte Liebeskomödie mit Rock Hudson und Doris Day. Charmant, mit viel Witz und Situationskomik inszeniert. Die ehrgeizige Geschäftsführerin Carol Templeton ist auf ihren schärfsten Konkurrenten Jerry Webster schlecht zu sprechen. Zwar kennt sie ihn nicht persönlich, dafür aber seine haarsträubenden Geschäftspraktiken. Beim Versuch, Jerry einen Auftrag abzujagen, verliebt sich Carol. Sie ahnt jedoch nicht, dass es sich bei jenem charmanten Mann ausgerechnet um Jerry Webster handelt.
13:03
Gregory Tuttle, Dozent am Konservatorium einer amerikanischen Kleinstadt, ist Vater dreier sehr musikalischer und noch dazu hübscher Töchter im heiratsfähigen Alter. Nachdem sich Fran gerade verlobt hat, taucht der erfolgreiche und weltgewandte Komponist Alex Burke im Haus der Tuttles auf. Er verdreht den beiden anderen Schwestern, Laurie und Amy, den Kopf.
15:03
"Blödel", ein netter junger Bursche, hat im Hause seiner Stiefmutter nichts zu lachen. Sie kommandiert den gutmütigen Gimpel von morgens bis abends herum, während sie ihre eigenen Söhne Rupert und Maximilian schrecklich verwöhnt. Um nicht ganz leer auszugehen, flüchtet "Blödel" sich in seine Träume, in denen er Hinweise auf viele versteckte Millionen erhält, die ihm sein verstorbener Vater hinterlassen haben soll. Fatalerweise wacht der junge Mann aber regelmäßig auf, bevor er erfahren kann, wo sich das Versteck befindet. Auch bei der Arbeit träumt "Blödel" gern vor sich hin. Dann besucht ihn stets ein guter Geist, der ihn offensichtlich ins Herz geschlossen hat. Er hilft dem netten Tollpatsch sogar mit seinen Zauberkünsten, als die habgierige Stiefmutter eine Supergala-Party gibt, um die reizende Prinzessin Charmant für ihren Sohn Rupert zur Gemahlin zu gewinnen. Mit: Jerry Lewis (Aschenblödel Fella), Ed Wynn (Guter Geist), Dame Judith Anderson (die böse Stiefmutter), Anna Maria Alberghetti (Prinzessin Charmant), Henry Silva (Stiefbruder Maximilian), Robert Hutton (Stiefbruder Rupert), u.A. Drehbuch: Jerry Lewis, Joe Besser und Frank Tashlin Regie: Frank Tashlin
16:35
Eigentlich hat Mr. T.P. (Brian Donlevy), der mächtige Boss der "Paramutual" Filmstudios, keinen Grund zur Klage. Seit Jahren klingelt die Kasse, denn seine Filme zählen regelmäßig zu den großen Welterfolgen. Wenn nur nicht das Heer seiner Angestellten unablässig immense Summen zum Fenster hinauswerfen würde. Um verschwenderische Mitarbeiter gezielt ausfindig zu machen, beschließt Mr. T.P. einen Spion zu engagieren: Nach Möglichkeit jemand Unbekannten, der unter den Bespitzelten keinen Verdacht erregt. Gerade der Richtige scheint der unfähige Plakatankleber Morty S. Tashman (Jerry Lewis) zu sein. Als Bürobote eingestellt, kommt Morty auf dem Studiogelände herum - lässt dabei allerdings keine Gelegenheit aus, um die Filmproduktion ins Chaos zu stürzen. Die Verwechslung der Stechuhr mit einem "einarmigen Banditen" zählt noch zu seinen harmlosen "Irrtümern". Schlimmer kommt es, als der trottelige Laufbursche sich bei Dreharbeiten unter einige Komparsen mischt: Ein gefeierter Kunstfilmregisseur erleidet daraufhin beinahe eine Herzattacke - denn während der Mustervorführung seines neuesten Werks grinst ihn das Gesicht des trotteligen Laufburschen von der Leinwand herunter an. Und nachdem Morty einige wichtige Dokumente in der Kopierabteilung abgegeben hat, sieht es dort aus, als hätte eine Bombe eingeschlagen. Außer sich vor Wut, feuert Mr. T.P. seinen unfähigen Spion. Doch die Entlassung erweist sich als großer Fehler, denn inzwischen lacht das halbe Studio über den tollpatschigen Morty, dem eine steile Karriere als Komiker bevorsteht. Mit: Jerry Lewis (Morty S. Tashman), Brian Donlevy (Mr. T. Paramutual), Isobel Elsom (Irma Paramutual), Sig Ruman (Baron Elston Carteblanche), Fritz Feld (Wabenlottnee), Howard McNear (Dexter Sneak), u.A. Drehbuch: Jerry Lewis und Bill Richmond Regie: Jerry Lewis
18:11
Der schüchterne Professor Julius F. Kelp verliebt sich in das begehrteste Mädchen der Universität. Seine Liebe zu der schönen Stella scheint jedoch hoffnungslos. Um sie dennoch zu erobern, verwandelt er sich mit einem Zauberelixier in den attraktiven, selbstbewussten Sänger Buddy Love, dem alle Mädchenherzen zufliegen. Die Wirkung des Wundermittels hält allerdings nur eine bestimmte Zeit an.
19:59
Die Wiener Philharmoniker begeistern im Musikverein Wien unter der Leitung von Dirigent Jakub Hruša mit einem ungarisch-tschechischen Programm. Zu hören sind Zoltán Kodálys "Tänze aus Galánta", Antonín Dvoráks "Die Waldtaube", Leoš Janáceks "Taras Bulba" und Béla Bartóks "Der wunderbare Mandarin". Die ausgewählten Werke thematisieren teils brutale Geschichten, die zur Zeit ihrer Uraufführungen schockierten. Barbara Rett und der Vorstand der Wiener Philharmoniker, Daniel Froschauer, sprechen in diesem Kulissengespräch über den blutrünstigen Raritätenmix des 3. Abonnementkonzert dieser Saison.
20:15
Unter der musikalischen Leitung von Jakub Hruša unternehmen die Wiener Philharmoniker einen Ausflug in die ungarisch-tschechische Musiklandschaft. Auf dem Programm: Zoltán Kodálys "Tänze aus Galanta" - eine Sammlung von volkstümlich inspirierten Tänzen der Sinti und Roma aus der Gegend um Galanta. Außerdem: Antonín Dvoráks Symphonische Dichtung "Die Waldtaube", Leoš Janáceks Rhapsodie für Orchester "Taras Bulba" und Béla Bartóks Tanzpantomime "Der wunderbare Mandarin". Der tschechische Dirigent Jakub Hruša hat sich bereits mit Orchestern weltweit einen Namen gemacht: Er ist Chefdirigent der Bamberger Symphoniker, Generalmusikdirektor des Royal Opera House Covent Garden sowie designierter Musikdirektor der Tschechischen Philharmonie. Im goldenen Saal des Musikverein Wien errichten Hruša und die Wiener Philharmoniker spektakuläre Klanggebäude mit höchster Präzision und gewaltiger Intensität. Goldener Saal, Musikverein Wien 2025 TV-Premiere
21:50
Gregory Tuttle, Dozent am Konservatorium einer amerikanischen Kleinstadt, ist Vater dreier sehr musikalischer und noch dazu hübscher Töchter im heiratsfähigen Alter. Nachdem sich Fran gerade verlobt hat, taucht der erfolgreiche und weltgewandte Komponist Alex Burke im Haus der Tuttles auf. Er verdreht den beiden anderen Schwestern, Laurie und Amy, den Kopf.
23:49
Der schüchterne Professor Julius F. Kelp verliebt sich in das begehrteste Mädchen der Universität. Seine Liebe zu der schönen Stella scheint jedoch hoffnungslos. Um sie dennoch zu erobern, verwandelt er sich mit einem Zauberelixier in den attraktiven, selbstbewussten Sänger Buddy Love, dem alle Mädchenherzen zufliegen. Die Wirkung des Wundermittels hält allerdings nur eine bestimmte Zeit an.
01:35
Eigentlich hat Mr. T.P. (Brian Donlevy), der mächtige Boss der "Paramutual" Filmstudios, keinen Grund zur Klage. Seit Jahren klingelt die Kasse, denn seine Filme zählen regelmäßig zu den großen Welterfolgen. Wenn nur nicht das Heer seiner Angestellten unablässig immense Summen zum Fenster hinauswerfen würde. Um verschwenderische Mitarbeiter gezielt ausfindig zu machen, beschließt Mr. T.P. einen Spion zu engagieren: Nach Möglichkeit jemand Unbekannten, der unter den Bespitzelten keinen Verdacht erregt. Gerade der Richtige scheint der unfähige Plakatankleber Morty S. Tashman (Jerry Lewis) zu sein. Als Bürobote eingestellt, kommt Morty auf dem Studiogelände herum - lässt dabei allerdings keine Gelegenheit aus, um die Filmproduktion ins Chaos zu stürzen. Die Verwechslung der Stechuhr mit einem "einarmigen Banditen" zählt noch zu seinen harmlosen "Irrtümern". Schlimmer kommt es, als der trottelige Laufbursche sich bei Dreharbeiten unter einige Komparsen mischt: Ein gefeierter Kunstfilmregisseur erleidet daraufhin beinahe eine Herzattacke - denn während der Mustervorführung seines neuesten Werks grinst ihn das Gesicht des trotteligen Laufburschen von der Leinwand herunter an. Und nachdem Morty einige wichtige Dokumente in der Kopierabteilung abgegeben hat, sieht es dort aus, als hätte eine Bombe eingeschlagen. Außer sich vor Wut, feuert Mr. T.P. seinen unfähigen Spion. Doch die Entlassung erweist sich als großer Fehler, denn inzwischen lacht das halbe Studio über den tollpatschigen Morty, dem eine steile Karriere als Komiker bevorsteht. Mit: Jerry Lewis (Morty S. Tashman), Brian Donlevy (Mr. T. Paramutual), Isobel Elsom (Irma Paramutual), Sig Ruman (Baron Elston Carteblanche), Fritz Feld (Wabenlottnee), Howard McNear (Dexter Sneak), u.A. Drehbuch: Jerry Lewis und Bill Richmond Regie: Jerry Lewis
03:06
Der 3. März 1986 markiert einen der wichtigsten Schicksalstage der Zweiten Republik. Mit dem Erscheinen des profil-Artikels über die Kriegsvergangenheit Kurt Waldheims beginnt eine Auseinandersetzung, die Österreich nachhaltig verändert. Die neue ORF-III-Dokumentation von Judith Doppler bleibt nicht bei diesem Moment stehen. Sie folgt den Linien, die sich bereits zuvor abzeichnen, greift den ersten öffentlichen Vorwurf auf und erzählt von einer Gesellschaft im Wandel, von Medien, die beginnen, anders zu arbeiten, und von einem Generationenkonflikt, der zunehmend sichtbar wird. Archivmaterial und Gespräche mit Zeitzeuginnen und Zeitzeugen wie Erwin Pröll, Marika Lichter, Monika Sommer und Eva Novotny machen den Moment zum Brennglas der Geschichte und zeigen, was dieser Aufbruch ausgelöst hat und was davon geblieben ist.
03:54
Sieben Jahre lang, von 1938-1945, war Österreich Teil des Deutschen Reichs unter dem NS-Regime Adolf Hitlers. Es war eine Schreckensherrschaft, doch viele Österreicherinnen und Österreicher waren selbst Mitglieder der NSDAP und auch aktiv an den Verbrechen der NS-Zeit beteiligt. Nach Kriegsende 1945 versuchte Österreich zunächst, diese Zeit weitgehend zu verdrängen. Nationalsozialismus und Holocaust blieben viele Jahre ein Tabu. Die These von Österreich als "erstem Opfer Hitler-Deutschlands" wurde übernommen und prägte das Selbstverständnis des Landes. Erst die Affäre um die Kriegsvergangenheit Kurt Waldheims und seine persönliche Verantwortung brachte die Aufarbeitung der NS-Zeit ins Rollen. Der Film geht der Frage nach, wie der Umgang mit dem Nationalsozialismus nach 1945 vollzogen wurde - vonseiten der Republik, aber auch von den Österreicherinnen und Österreichern selbst.
04:41
4. November 1988. Es ist ein ungewöhnlich kalter Tag. Ganz Österreich schnippt zum Dauerbrenner "Don´t worry be Happy". Am Abend steht die Premiere von Thomas Bernhards "Heldenplatz" am Programm des Burgtheaters. Das Stück ist eine Abrechnung mit der Nachkriegsgeschichte, die seit Wochen die Gemüter erregt. Dazu kommt ein Bundespräsident, der sich - wie eine Bernhard-Figur - wehrhaft gegen die Erinnerung stemmt. Kurt Mayer dokumentiert die Geschehnisse um die heiß umkämpfte Theater-Aufführung als Denkstück verweigerter historischer Wahrheit.