04:10
70 Jahre Eurovision Song Contest - unzählige Hits, große Gefühle und legendäre Auftritte! Dafür holt ORF III sogar den Wurlitzer aus der Pension. Ein Abend ganz im Zeichen großer Gefühle, unvergesslicher Melodien und europäischer Musikgeschichte: "Der ORF III Song Contest Wurlitzer" widmet sich ganz den größten Hits aus dem Eurovision Song Contest. Gastgeberin Lizzi Engstler führt mit Charme, Witz und viel Gespür für besondere Momente durch die Sendung und lädt zu einer klingenden Reise durch Jahrzehnte des internationalen Musikbewerbs. Im Mittelpunkt stehen zehn Songs, die allesamt aus dem Eurovision Song Contest stammen und im Vorfeld vom Publikum online ausgewählt wurden. Von legendären Siegertiteln über kultige Auftritte bis hin zu überraschenden Favoriten - die Auswahl spiegelt die Vielfalt und Faszination eines Bewerbs wider, der seit Generationen Menschen in ganz Europa verbindet. Unterstützt wird Lizzi Engstler von einer prominent besetzten Runde: Armin Assinger, Christa Kummer, Alfons Haider und Verena Scheitz bewerten die ausgewählten Songs mit Fachkenntnis, persönlichem Zugang und einer guten Portion Humor. Dabei sorgen nicht nur die musikalischen Darbietungen für Gesprächsstoff, sondern auch die Erinnerungen und Geschichten, die viele dieser Titel bis heute begleiten. Nach jedem Song vergeben die Gäste ihre Punkte und bringen damit Bewegung ins Ranking. Welche Performance überzeugt am meisten? Welche Nummer entfacht die größte Begeisterung? Und welcher Song schafft es, sowohl Jury als auch Publikum zu begeistern? Am Ende des Abends wird schließlich der Sieger des "Song Contest Wurlitzers" gekürt - jener Titel, der sich im spannenden Wettstreit durchsetzen konnte. Ein unterhaltsamer Musikabend voller Nostalgie, Emotionen und überraschender Wendungen.
05:15
Die Dokumentation zeichnet die genauen Geschehnisse des 5. März 1966 nach, als Udo Jürgens für Österreich den Song Contest gewann. Ein Phänomen, eine Ausnahmeerscheinung, eine Ikone der Unterhaltungsmusik: Wenn es darum geht, eine treffende Bezeichnung für den Künstler Udo Jürgens zu finden, überschlagen sich die Kritiker und Kritikerinnen mit lobenden Worten. Tatsächlich kann kaum ein deutschsprachiger Musiker auf eine ähnlich lange und erfolgreiche Musikkarriere zurückblicken. Klassiker wie "Griechischer Wein" oder "Aber bitte mit Sahne" können selbst heutige Teenager noch mitsummen. 1964 nimmt Udo Jürgens erstmals beim Eurovision Song Contest in Kopenhagen teil. Mit "Warum nur, warum?" erreicht er für Österreich den sechsten Platz. Die englische Version "Walk Away", gesungen von Matt Monroe, stürmt die britischen und US-Charts, wird weltweit 1,5 Millionen Mal verkauft. 1965 tritt Udo Jürgens in Neapel erneut beim Grand Prix an und landet mit "Sag ihr, ich lass sie grüßen" auf Platz vier. Schließlich, 1966 in Luxemburg, der Durchbruch: Mit "Merci Chérie" fährt Jürgens den Sieg für Österreich ein und landet einen Welthit - Startschuss seiner internationalen Karriere. Er erhielt mit 31 Punkten fast doppelt so viele wie die zweitplatzierten Schweden. Italien und Monaco erhielten gar keine Punkte. Der britische Vertreter Kenneth McKellar ist bisher der einzige Interpret, der beim Liederwettbewerb im Kilt aufgetreten ist. Milly Scott, die Vertreterin der Niederlande, war die erste schwarze Sängerin im Wettbewerb. Zu Wort melden sich heimische Stars wie Dagmar Koller, Lizzi Engstler oder Peter Kraus. Außerdem zeigt die Dokumentation das letzte Interview mit der Musiklegende und dem Song Contest-Teilnehmer von 1977 Willi Resetarits.
06:12
Mittersill liegt im Salzburger Oberpinzgau, eingebettet zwischen den Gipfeln der Hohen Tauern. Seit Jahrhunderten ist der Ort ein Übergang zwischen Nord und Süd - geprägt vom Handel über den Felbertauern und der Tradition der Säumer. Heute wird diese Geschichte von den Menschen vor Ort weitergetragen: Beim Strudelfest bringen die Bürgermusik und die Wirte rund um Organisator Michael Sinnhuber die Stadt zusammen. Am Hintersee findet der Fliegenfischer Andrej Mihalko Ruhe und hat seine Leidenschaft zum Beruf gemacht. Auf den alten Saumwegen erinnern die Säumer an eine Zeit, in der Waren noch über die Tauern getragen wurden. In der Backstube der Familie Pletzer entstehen die "Fünfmandler" - Lebzelten nach alter Rezeptur, einst Proviant der Säumer. Auf der Meilinger Alm arbeiten Christof Hochfilzer und sein Vater Vitus im Rhythmus der Natur. Die Wegewarte Simon Hirschbichler, Alfred Steger, Matthias Zotter und Harald Millgrammer sorgen dafür, dass die Steige begehbar bleiben. Im Felberturm-Museum halten Direktorin Georgia Winkler-Pletzer und Kustodin Manuela Goffitzer die Vergangenheit lebendig. Beim internationalen Säumerfest der Felbertauern Säumer kommen schließlich Menschen aus ganz Europa zusammen, um diese Tradition zu feiern. Der Film von Christian Papke zeigt Mittersill als einen Ort, an dem Brauchtum, Handwerk und Natur eng verbunden sind.
07:06
08:45
er Event des Jahres, der Europäische Songcontest in Wien, beschäftigt auch Karl Hohenlohe in seiner aktuellen Ausgabe der Kunst-Sendung "Was schätzen Sie?". Unter den Gästen dieser Sendung sind ehemalige österreichische Kandidaten wie Gary Lux (1985 "Kinder dieser Welt", 1987 "Nur noch Gefühl") oder Manuel Ortega (2002 "Say a Word"), die sich an ihre großen Momente erinnern. Außerdem: das originale Kleid, mit dem Conchita 2014 in der Siegerperformance "Rise like a Phoenix" aufgetreten ist - 110 Arbeitsstunden und drei Anproben waren notwendig, um dieses Kunstwerk aus sechzehn Metern Stoff fertigzustellen. R: Marcus Gotzmann
09:30
Laurenz Seiwald wurde als Celina geboren. Von seiner Familie von Beginn an geliebt und getragen, spürte er dennoch früh, dass tief in ihm etwas nicht stimmte. Während er nach außen das Mädchen war, das die Welt in ihm sah, tobte im Inneren ein Ringen, das er selbst kaum in Worte fassen konnte. Erst als Jugendlicher entdeckte er den Begriff "Transgender" - ein Wort, das auf einmal Klarheit brachte. "Plötzlich hatte ich eine Sprache für das, was ich fühlte", erinnert er sich. Diese Erkenntnis war wie ein Kompass, der den Weg wies - hin zu mehr Mut, hin zu sich selbst. Im Gespräch mit Marianne Hengl erzählt Laurenz Seiwald von langen Gesprächen mit FreundInnen, von MitschülerInnen, die überfordert waren, und von seinem Opa, der mit offenen Herzen zuhörte. Er beschreibt die stille Angst, nicht verstanden zu werden - und gleichzeitig die Hoffnung, auf Menschen zu treffen, die mit Geduld und Liebe bleiben. Es sind Geschichten voller Zweifel, aber auch voller Stärke. Geschichten, die zeigen, wie wichtig ehrlicher Austausch ist - und wie viel Heilung in Verständnis liegt.
10:00
ORF III überträgt den katholischen Gottesdienst zum 6. Sonntag im Osterfestkreis live aus der Pfarre Raum³ in Wien Neuerdberg.
11:00
Am 5. Mai 1945, also vor 81 Jahren, befreiten die Alliierten das Konzentrationslager Mauthausen. Anlässlich des Jahrestages findet am 10. Mai 2026 die jährliche internationale Befreiungsfeier in der KZ-Gedenkstätte statt. Besonders im Mittelpunkt stehen heuer die Täter und Täterinnen im Nationalsozialismus. ORF III überträgt die Gedenkfeier live und kommentiert. Durch die Sendung führt ORF-III-Moderator Philipp Maiwald. Zu Gast sind: Barbara Staudinger, die Direktorin des jüdischen Museums Wien, der Historiker Hannes Leidinger und Kommentator Peter Fritz.
13:55
Ein Liebespaar hätten sie sein können. Aber damals waren die Umstände dagegen. Jetzt, im Alter, klopft überraschend das Abenteuer an die Tür. Und plötzlich finden Konrad und Katharina sich gemeinsam mittendrin. Entführung, Polizei, Lösegeld, das volle Programm. Jetzt heißt es, Lebensmut und Humor zusammenkratzen, Augen auf und durch.
15:30
Dass Paula keine Kinder bekommen kann, bremst ihren Wunsch nach einem Kind überhaupt nicht - dann wird eben adoptiert. Und dass es auch andere Mitbewerber um 'Lieselotte' gibt, macht die Aufgabe nur reizvoller. Mitbewerber sind in karrierebewussten Zeiten wie diesen dazu da, aus dem Felde geschlagen zu werden. Mit allen Mitteln, bis hin zu kriminellen.
17:00
Wolferl ist ein Muttersöhnchen durch und durch. Mutti Maria hat im Leben des Bankangestellten total das Sagen. Bis Kosmetikerin Eva aus Sachsen ein Auge auf den Musterknaben wirft. Wolferl wäre den Reizen der jungen Frau durchaus zugetan. Nur Mutti wird den Teufel tun, ihren Klammergriff um alles, was Wolferl betrifft, kampflos aufzugeben. Aber Eva hat nicht nur einen Willen, sondern auch die Bereitschaft, ihn durchzusetzen.
18:35
Das Leben ist gut. Traum-Mann, Traumhochzeit und nun ist Kinderbuch-Autorin Marie auch noch schwanger. Da der Traum-Mann als Pilot ständig unterwegs ist, zieht Marie zu Schwiegermutter Leopoldine aufs Land. Die ist allerdings wenig begeistert von der Schwiegertochter. Das Familienparadies im Grünen wird zum emotionalen Schlachtfeld.
20:10
Mit "Merci, Chérie" gewann Udo Jürgens 1966 den Grand Prix Eurovision de la Chanson in Luxemburg und setzte damit einen wichtigen Meilenstein für das Land. Heuer jährt sich der erste Sieg für Österreich beim Eurovision Song Contest zum 60. Mal. Ein Welthit feiert Jubiläum und ORF III feiert mit! Erlebnis Bühne blickt auf diesen Kassenschlager, der als ikonischer Song bis heute Millionen begeistert und der dem österreichischen Komponisten und Sänger zum internationalen Durchbruch verhalf.
20:15
Er ist einer der größten Popstars des Landes: Rainhard Fendrich. ORF III zeigt eines der absoluten Highlights seiner Ausnahmekarriere: Fendrich symphonisch vor dem Schloss Schönbrunn. Mit allen Hits - von "Es lebe der Sport" über "Weusd a Herz hast wie a Bergwerk" bis "I am from Austria" - und Rainhard Fendrich höchstpersönlich im Gespräch, der über diese exklusiven Konzertabend spricht. Mit einem Konzert vor 60.000 Menschen auf dem Wiener Rathausplatz eröffnete Fendrich 1992 gemeinsam mit den Wiener Symphonikern und dem Schönberg Chor unter der Leitung von Christian Kolonovits die legendären Wiener Festwochen. Genau 30 Jahre später entschieden sich Fendrich und Kolonovits dazu, noch einmal ein Orchester-Konzert zu präsentieren: Fendrich symphonisch. Gemeinsam mit der Philharmonie Salzburg und für nur drei Konzerte: davon zwei in Salzburg und eines in Wien. Aufgezeichnet wurde das Spektakel 2022 vor der malerischen Kulisse des Schloss Schönbrunn.
21:20
Der junge, introvertierte Matteo stammt aus gutbürgerlichem Haus. Aus Scham verschweigt er seiner Familie, dass er homosexuell ist. Selbst als Matteo in den Verdacht gerät, nach einer Party seine Begleiterin vergewaltigt und ermordet zu haben, gesteht er nicht die Wahrheit. Matteos Mutter Sara glaubt fest an die Unschuld ihres Sohnes. Als sie von seiner wahren Veranlagung erfährt, kämpft Sara für Matteo.
22:55
12 Frauen treffen einander, 30 Jahre nach der Matura. Es gibt viel zu erzählen. Die vertraute Stimmung schlägt jäh um, als Iris den Frauen eröffnet, sie zusammengebracht zu haben, um in ihrer Runde zu sterben. Ihr, der Erfolgreichen, bleiben nur die Kameradinnen von einst.