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TV Programm für ORF III am 08.03.2026

Tohuwabohu 04:24

Tohuwabohu

Sketch

TV-Chaotikum von Helmut Zenker

Land der Berge 04:58

Land der Berge: Über alle Berge: Weitwandern am Arlbergtrail

Land und Leute

Der Arlberg Trail verbindet die fünf Orte Lech, Zürs, Stuben, St. Christoph und St. Anton und führt auf über 52 Kilometern durch beeindruckende alpine Landschaften. Er verbindet nicht nur Tirol und Vorarlberg, sondern auch die Menschen der Region und ihre Geschichten. Die neue "Land der Berge"-Dokumentation begleitet den Hüttenwirt Markus Kegele, der Nachhaltigkeit lebt, die Skirennläuferin Nina Ortlieb auf ihrem Weg zurück nach einer Verletzung, den Genussmenschen Clemens Walch mit seinen regionalen Produkten, den Sportler Simon Raffeiner, der wandern und Gleitschirmfliegen kombiniert, sowie den erfahrenen Bergführer Rudi Mathies. Abschließend begibt sich die Dokumentation zur Stuttgarter Hütte - hier lebt der nepalesischen Bergsteiger Kami Lama, der vom Arlberg begeistert ist.

Im Kaisergebirge mit Marlies Raich 05:44

Im Kaisergebirge mit Marlies Raich

Land und Leute

Der Wilde Kaiser ist einer der markantesten und beeindruckendsten Gebirgszüge Tirols - ein viele Millionen Jahre altes Gestein aus Dolomit und Kalkstein, geschichtsträchtig und legendenumwoben. Die ehemalige Skirennläuferin und zweifache Weltmeisterin Marlies Raich besucht die von Vielfalt und Gegensätzen durchwobene Region am Fuße des sogenannten Koasa, wie ihn die Einheimischen nennen. Wie kaum ein anderes Bergmassiv übt er seit jeher eine unvergleichliche Anziehungskraft auf Alpinisten aus. Ein Ort, an dem Klettergeschichte geschrieben wurde und Pioniere wie Dülfer, Buhl oder Habeler ihre Spuren im Stein hinterließen. Fernab zahlreicher Möglichkeiten für waghalsige Bergsportler bezaubert die Umgebung mit ihrer einzigartigen Flora und Fauna. So wirkt das Kaiserbachtal mit seinen urigen Almhütten und den wildromantischen Bachläufen wie eine Filmkulisse. Das dortige, über 10.000 Hektar große Naturschutzgebiet ist Heimat für Gämsen, Schmetterlinge, seltene Spinnen sowie für über 900 Pflanzenarten. Für mehr Nervenkitzel sorgt die nahe gelegene Teufelsgasse. Bei einer Durchwanderung in teils schwindelerregender Höhe erkennt man ihren mystischen, nahezu unheimlichen Charakter. Der Sage nach hat der Teufel hier persönlich ein gassenähnliches Labyrinth in den Felsen geschlagen und damit Sünder in die Irre geleitet. Und noch heutzutage lassen sich in den Felswänden Jahrhunderte alte Einritzungen und Zeichen entdecken. Filmischer Höhepunkt dieser "Land der Berge"-Neuproduktion ist ein Rundflug um die Kitzbüheler Alpen, gefolgt von einem atemberaubenden Tandemsprung aus über 4.000 Metern Höhe von Marlies Raich.

Kultur Heute 06:30

Kultur Heute

Magazin

Das wochentägliche Kulturmagazin "Kultur Heute" präsentiert neben den wichtigsten Ereignissen aus den Bundesländern die Top-Themen des Tages - von Hochkultur bis Subkultur.

WETTER/INFO 07:06

WETTER/INFO

Nachrichten

Kultur Heute Weekend 07:59

Kultur Heute Weekend

Magazin

Kultur Heute Weekend präsentiert Themen und Beiträge aus Österreich in einer neuen Bildsprache und Erzählweise - für all jene, die sich auch im digitalen Universum zuhause fühlen. Der Begriff "Kultur" wird weit gefasst: Neben Musik, Serien oder Computerspielen wird auch über die Alltagskultur des Miteinanders, sowie die Kommunikation zwischen den Kulturen in einer pluralen Gesellschaft berichtet.

Kampf der Frauen - Anfänge der Frauenbewegung in Österreich 08:26

Kampf der Frauen - Anfänge der Frauenbewegung in Österreich

Gesellschaft und Politik

Um 1900 lebten Dienstmädchen und Mägde fast wie Leibeigene. Man durfte sie schlagen und frei über ihre Zeit und Arbeitskraft verfügen. Ihre Töchter, Enkelinnen und Urenkelinnen sollten es besser haben. Doch es war ein langer und mühevoller Weg. Er benötigte das kämpferische Engagement der Pionierinnen der Frauenbewegung, wie zum Beispiel von Adelheid Popp, die Chefredakteurin der Arbeiterzeitung wurde und maßgeblich am Erringen des Frauenwahlrechts beteiligt war. Doch die Geschichte der Frauenbewegung ist eine Geschichte vieler Rückschläge und sie ist noch nicht abgeschlossen. Die Dokumentation "Die Anfänge der Frauenbewegung" beschreibt das Leben als Frau in Österreich zur Jahrhundertwende und erzählt von den Kämpferinnen für ein vollwertiges Leben und für politische Rechte. 45 Minuten, Ein Film von Patrice Fuchs

Hella Pick - Zeitzeugin und Journalistenlegende 09:14

Hella Pick - Zeitzeugin und Journalistenlegende

Dokumentation

Die ORF-III-Dokumentation porträtiert eine der ganz großen Journalistinnen ihrer Zeit. Sie war die weltweit prominenteste Journalistin, die in Österreich geboren wurde und doch ist die 2024 verstorbene Ausnahmekönnerin kaum jemandem bekannt - Hella Pick. Pick kam am 24. April 1929 in Wien auf die Welt. 1939 musste sie als Zehnjährige vor der Verfolgung durch die Nationalsozialisten flüchten und kam mit einem Kindertransport nach Großbritannien. Nach schwierigen Jugendjahren schaffte sie dort einen beeindruckenden beruflichen Aufstieg: Sie studierte Politikwissenschaften, begann ihre journalistische Berufslaufbahn bei der BBC, erhielt einen Job bei einem Spezialmagazin für Westafrika und kam 1961 zum Guardian, wo sie jahrzehntelang als führende internationale Korrespondentin tätig war. Im Zuge ihrer Arbeit berichtete sie über weltpolitische Ereignisse und traf mit bedeutenden Persönlichkeiten wie Willy Brandt, Wojciech Jaruzelski, Nicolae Ceausescu, John F. Kennedy, Henry Kissinger und Winston Churchill zusammen. Ihre Bücher über Simon Wiesenthal und den Umgang des Nachkriegsösterreichs mit der NS-Vergangenheit brachte sie ab den späten 1990er-Jahren immer öfter zurück in ihr Geburtsland.

Katholischer Gottesdienst aus Raum³ in Wien Neuerdberg 10:00

Katholischer Gottesdienst aus Raum³ in Wien Neuerdberg

Gottesdienst

ORF III überträgt live zum dritten Fastensonntag die Wort-Gottes-Feier aus dem Raum³ in Wien Neuerdberg unter der Leitung von Pia Hecht. Die musikalische Gestaltung wird vom Chor CANTonio aus Wr. Neustadt übernommen.

Unsere Wiener Staatsoper 11:02

Unsere Wiener Staatsoper

Zeitgeschichte

Eines der großen österreichischen Nationalsymbole, die Wiener Staatsoper, ist vor 71 Jahren aus den Trümmern des Zweiten Weltkrieges neu erstanden. In der Dokumentation kommen jene Zeitzeugen zu Wort, die den Neuanfang miterlebt haben: Künstler wie Waldemar Kmentt, der bei der Wiedereröffnung 1955 im "Fidelio" den ersten Ton im neuen Haus gesungen hat, Sena Jurinac, die sich zum Zeitpunkt des Bombentreffers im Keller der Staatsoper befunden hat, ferner unter anderen Elisabeth Schwarzkopf, Christa Ludwig und Karl Löbl. Die Dokumentation räumt mit dem Gerücht auf, wonach die Oper Opfer einer Verwechslung mit dem Westbahnhof gewesen sein soll. Außerdem erzählt der Film, dass es nach dem Krieg heftige Tendenzen gegeben hat, die Opernruine weg zu reißen und durch einen Neubau zu ersetzen.

Zum Weltfrauentag 11:30

Zum Weltfrauentag: Aus der Wiener Staatsoper: RISE!

Konzert

Am Weltfrauentag, dem 8. März, steht mit Christina Stürmer eine sehr prominente Debütantin auf der Bühne der Wiener Staatsoper. Gemeinsam mit Star-Geigerin Lidia Baich, Staatsopern-Ensemblemitglied Ilia Staple, der kanadischen Singer-Songwriterin Rachelle Jeanty, der jungen iranischen Sängerin Vazista und vielen weiteren Frauen wird die Wiener Staatsoper durch das Format "RISE! - Women's Voices for Change" zur Bühne für weibliche Stärke, Solidarität und Zusammenhalt. 2000 Frauen werden für ein Benefizkonzert ihre Stimmen erheben, musikalisch geleitet von Künstlerinnen verschiedener Genres. Ein großes kulturelles Format, als Zeichen für alle Frauen, die ihre Stimmen nicht erheben dürfen. Die Initiative steht unter dem Ehrenschutz von Doris Schmidauer. Ein kulturelles Statement für Veränderung und ein musikalisches Erlebnis, das verbindet!

Filmlegenden - Romy Schneider 12:49

Filmlegenden - Romy Schneider

Film/Kino/TV

Die ORF-III-Produktion widmet sich dem Leben der wohl bekanntesten österreichischen Schauspielerin aller Zeiten: Romy Schneider. Sie ist die süße Sissi gewesen und später die zerbrechliche Schönheit, der ganz Frankreich zu Füßen lag. Sie war die folgsame Tochter daheim und die "Femme fatale" in ihren französischen Filmen. Sie wollte ausbrechen aus dem starren Korsett, in das Familie und Kostümfilme sie gesteckt hatten, und wurde zur Gefangenen im Netz großer Emotionen. Für Orson Welles war sie die beste Schauspielerin ihrer Generation. Hollywood jubelte, vierzig Jahre nach Greta Garbo und Marlene Dietrich, fünfzehn Jahre nach Marilyn Monroe hätte die Leinwand wieder einen großen Star. Ihr Lächeln, ihre geheimnisvollen Blicke bleiben unvergessen. Und auch das Rätsel um den mysteriösen Tod von Romy Schneider ist auch nach mehr als 40 Jahren immer noch ungelöst. Der Grund dafür ist die fehlende Autopsie, denn die Ärzte wollten keine durchzuführen. Die Todesursache erschien ihnen klar: Herzversagen in Folge einer Überdosis! Romy Schneider, da waren sich damals viele einig, konnte einfach nicht mehr. Um Romy Schneider und der Lösung der vielen Rätsel rund um sie möglichst nahezukommen, kommen in der neuen Dokumentation von Regisseurin Gabriele Flossmann Menschen zu Wort, die man bisher kaum oder noch nie gehört hat - obwohl jeder und jede Einzelne von ihnen eine höchst eigene Expertise hat. Wie Mathieu Carriére, ihr Filmpartner in Romys letztem Film "Die Spaziergängerin von Sans-Souci". Als enger Freund und Vertrauten war Carriére drei Tage vor ihrem Tod bei Romy zu Gast. Zu Wort kommt auch Gertraud Jesserer, die Jugendfreundin, mit der Romy Schneider bis zuletzt in engstem Briefkontakt stand. Weitere Gesprächspartner sind Günter Krenn, Autor mehrere Romy-Schneider-Biografien, der international renommierte Psychiater Alfried Längle, Ariane Rykov, die Leiterin des Romy -Schneider-Archivs sowie Romys Tochter Sarah Biasini, die sich in ihrem Buch "Die Schönheit des Himmels" erstmals öffentlich mit ihrer früh verstorbenen Mutter auseinandergesetzt hat.

Romy 13:38

Romy

TV-Biografie

Romy Schneider, Weltstar aus Österreich, gefeierte Ikone von Leidenschaft und Sinnlichkeit. Noch bewegender als ihre Filme war ihr Leben. Grandios verkörpert Jessica Schwarz Romys Aufstieg von der "Sissi" bis zur Diva, und deren unglückliche Suche nach dem privaten Glück. Als sie endlich alles erreicht zu haben scheint, was sie sich so sehr gewünscht hatte, nimmt ihr ein tragischer Unfall den geliebten Sohn.

Eine Liebe für den Frieden - Bertha von Suttner & Alfred Nobel 15:29

Eine Liebe für den Frieden - Bertha von Suttner & Alfred Nobel

Porträt

Berührendes, bildgewaltiges Porträt zweier Lichtgestalten der Moderne. Mitreißend verkörpert Birgit Minichmayr die österreichische Friedensverfechterin Bertha von Suttner, die durch ihren Charme und ihr Charisma den schwedischen Erfinder Alfred Nobel (Sebastian Koch) zur Stiftung des Nobelpreises anregt. In der Rolle von Suttners Ehemann brilliert Philipp Hochmair! Vom ersten Moment an ist der geniale Chemiker Alfred Nobel fasziniert vom selbstsicheren Auftreten der mittellosen Adeligen Bertha. Sie soll ihm geschäftlich zur Hand gehen. Leider ist Bertha schon vergeben. Ihr Herz gehört dem jungen Draufgänger Arthur Freiherr von Suttner. Überstürzt heiraten die beiden und ziehen in den Kaukasus. Gleichwohl reißt der Kontakt zu Nobel nicht ab. Brieflich bleiben Bertha und der stille Dynamit-Erfinder eng miteinander verbunden und werden mehr und mehr zu unverzichtbaren Verbündeten im idealistischen Kampf für eine friedlichere, gerechtere Gesellschaft.

Hanne 17:04

Hanne

TV-Drama

Tage der Ungewissheit prägen das Leben von Neo-Pensionistin Hanne, die sich einer möglicherweise erschütternden Diagnose stellen muss. Die Zeit bis zum endgültigen Befund verbringt sie zwischen Ohnmacht und Optimismus. In der Titelrolle des mit dem Grimme-Preis ausgezeichneten Fernsehfilms brilliert Iris Berben! Chefsekretärin Hanne hatte sich den Start in die Pension anders vorgestellt. Bei einer Routineuntersuchung erhält sie den niederschmetternden Befund, möglicherweise an Leukämie erkrankt zu sein. Erst in drei Tagen sollen die Laborresultate Gewissheit verschaffen. Hanne ist wie betäubt. Wie soll sie diese Zeit der Ungewissheit überbrücken? Zwischen neu entdeckter Lust am Abenteuer und panischer Angst erlebt Hanne ein intensives Wochenende und macht dabei manch überraschende Bekanntschaft.

Einmal so wie ich will 18:39

Einmal so wie ich will

TV-Komödie

Mitten im südafrikanischen Busch beschließt Emma, dass es so nicht weitergehen kann. Nach 25 Jahren braver Ehe verlässt sie ihren Mann Ferdinand und zieht mit ihrem Rollkoffer ins Unbekannte. Auf der Straußenfarm des eigenbrötlerischen John findet sie die Freiheit, die sie sucht - und die Herausforderung ihres Lebens.

Erlebnis Bühne mit Barbara Rett 20:15

Erlebnis Bühne mit Barbara Rett: Ein Hoch auf Harnoncourt!

Klassische Musik

Zum 10. Todestag von Nikolaus Harnoncourt: ORF III widmet dem großen österreichischen Dirigenten eine Hommage. Nikolaus Harnoncourt hat die Musikwelt geprägt und ist als Mensch und Musiker bis heute unvergessen. Barbara Rett präsentiert musikalische Höhepunkte aus seiner Laufbahn: von Mozart bis Gershwin, von der Oper bis zum Neujahrskonzert! Dazu erzählen Wegbegleiterinnen und Wegbegleiter von Harnoncourts Bedeutung für ihr Schaffen und ihr Leben. TV-Premiere

Romy 21:37

Romy

TV-Biografie

Romy Schneider, Weltstar aus Österreich, gefeierte Ikone von Leidenschaft und Sinnlichkeit. Noch bewegender als ihre Filme war ihr Leben. Grandios verkörpert Jessica Schwarz Romys Aufstieg von der "Sissi" bis zur Diva, und deren unglückliche Suche nach dem privaten Glück. Als sie endlich alles erreicht zu haben scheint, was sie sich so sehr gewünscht hatte, nimmt ihr ein tragischer Unfall den geliebten Sohn.

Eine Liebe für den Frieden - Bertha von Suttner & Alfred Nobel 23:29

Eine Liebe für den Frieden - Bertha von Suttner & Alfred Nobel

Porträt

Berührendes, bildgewaltiges Porträt zweier Lichtgestalten der Moderne. Mitreißend verkörpert Birgit Minichmayr die österreichische Friedensverfechterin Bertha von Suttner, die durch ihren Charme und ihr Charisma den schwedischen Erfinder Alfred Nobel (Sebastian Koch) zur Stiftung des Nobelpreises anregt. In der Rolle von Suttners Ehemann brilliert Philipp Hochmair! Vom ersten Moment an ist der geniale Chemiker Alfred Nobel fasziniert vom selbstsicheren Auftreten der mittellosen Adeligen Bertha. Sie soll ihm geschäftlich zur Hand gehen. Leider ist Bertha schon vergeben. Ihr Herz gehört dem jungen Draufgänger Arthur Freiherr von Suttner. Überstürzt heiraten die beiden und ziehen in den Kaukasus. Gleichwohl reißt der Kontakt zu Nobel nicht ab. Brieflich bleiben Bertha und der stille Dynamit-Erfinder eng miteinander verbunden und werden mehr und mehr zu unverzichtbaren Verbündeten im idealistischen Kampf für eine friedlichere, gerechtere Gesellschaft.

Happy End 01:00

Happy End

Drama

Familie Laurent betreibt eine boomende Baufirma - das Fundament des Erfolgs aber bröckelt: Die resolute Patriarchin und Chefin Anne, mit dem Anwalt Lawrence Bradshaw verheiratet, hat ihren Sohn Pierre zum Managing Director gemacht, doch der ist bei weitem nicht kompetent genug für seine Aufgabe. Auch rein privat gibt es Probleme: Annes Bruder Thomas, ein Arzt, der ebenfalls in der Mehrgenerationen-Villa wohnt, soll sich plötzlich um seine zwölfjährige Tochter Eve kümmern - die zieht zu ihm, nachdem ihre Mutter versucht hat, sich umzubringen. Eve fühlt sich in ihrer neuen Umgebung mit dem Papa und dessen neuer Frau Anaïs samt Kleinkind einsam und fremd. Dann unternimmt auch Georges, der verbitterte alte Vater von Anne und Thomas, einen Selbstmordversuch… Hergestellt in Zusammenarbeit mit dem ORF Film/Fernseh-Abkommen

Der Schah und der Ayatollah 02:46

Der Schah und der Ayatollah

Dokumentation

1979 beendete die Islamische Revolution unter der Führung von Ayatollah Khomeini die Herrschaft des Schahs Mohammad Reza Pahlavi und damit eine über 2.500 Jahre alte Monarchie. Warum scheiterte der letzte persische Kaiser - eine der Schlüsselfiguren der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts - so tragisch? Die Geschichte des Schahs begann mit Ideen von Fortschritt und Reform und endete im blutigen Chaos. Eine entscheidende Rolle spielte sein ambivalentes Verhältnis zur Religion und zum Klerus. Anders als sein Vater setzte Schah Mohammad Reza Pahlavi immer auch auf die Unterstützung seiner Politik durch die religiösen Führer. Aber sie sind es schließlich, die ihn zu Fall bringen. Wie sehr der Abstieg des Schahs mit dem Aufstieg des iranischen Fundamentalismus unter Ayatollah Khomeini zusammenhängt, wie es zum Regimewechsel von der Monarchie zur Islamischen Republik kam, zeigt diese Dokumentation. Der Film schildert die Lebenswege der beiden Rivalen, Schah Mohammad Reza Pahlavi und Ayatollah Khomeini, der Leitfigur der Islamischen Revolution und dem ersten Herrscher der Islamischen Republik Iran. Khomeini wird schon kurz nach dem Amtsantritt des Schahs in den 40er Jahren des vergangenen Jahrhunderts zu seinem entschiedenen Gegner und bekämpft ihn während seiner gesamten Herrschaft bis zum bitteren Ende. Höhepunkte dieser Auseinandersetzung sind die Weiße Revolution von 1963 und das dramatische Jahr, in dem sich die Machtverhältnisse umkehrten und der Ayatollah innenpolitisch zur zentralen Größe wurde. Hatte ihn der Schah einst außer Landes verwiesen, so wurde er in der Islamischen Revolution zum Hoffnungsträger all derer, die sich vom Schah und von der Monarchie betrogen fühlten. Am Ende siegte der islamische Fundamentalismus, eine neue Herausforderung für die Weltpolitik. Die Dokumentation erzählt die Lebenswege der beiden Kontrahenten, die sich mehr als 30 Jahre lang feindlich gegenüber standen.

Farah Diba Pahlavi - Die letzte Kaiserin 03:40

Farah Diba Pahlavi - Die letzte Kaiserin

Porträt

Farah Diba Pahlavi ist die Witwe des letzten Schahs des Iran. In ihren eigenen Worten erzählt Farah Diba Pahlavi ihre turbulente Lebensgeschichte und wie sie zur ersten und einzigen Kaiserin in der Geschichte Persiens wurde. Die Geschichte dieses Landes und seine Kultur sind ebenso Thema dieser Dokumentation wie das Leben von Farah, einem Vorbild für Frauen im Iran. Der Film begleitet Kaiserin Farah Pahlavi auf einer Reise durch ihre wahrhaft einzigartige Liebesgeschichte. Er dokumentiert ihr heutiges Leben in Paris, begleitet sie zum Todestag des Schahs zu dessen Grab in Kairo und reist mit ihr zur Biennale in Venedig. Reichhaltiges, teilweise unveröffentlichtes Archivmaterial aus allen Lebensabschnitten Farah Pahlavis, insbesondere aus dem Iran der 1960er und 1970er Jahre, wird im Dokumentarfilm gezeigt - auch Amateurvideos aus ihrem privaten Archiv. Ihr Sohn Reza Pahlavi ruft derzeit aus dem amerikanischen Exil zum Umsturz des Regimes auf und beansprucht eine politische Führungsrolle im Iran.

444 Tage der amerikanischen Demütigung 04:34

444 Tage der amerikanischen Demütigung

Dokumentation

Am 4. November 1979, wenige Monate nach der Machtübernahme durch Ajatollah Khomeini im Iran, stürmten islamistische Studenten die US-Botschaft in Teheran und nahmen die amerikanischen Diplomatinnen, Diplomaten und Militärangehörige, die sich dort aufhielten, als Geiseln. Ein Alptraum, der 444 Tage dauern sollte - bis zur Freilassung der Geiseln im Januar 1981. Die Weltmacht USA musste sich dabei Forderungen eines Landes im revolutionären Chaos beugen. In dieser Krise standen sich Ajatollah Khomeini und US-Präsident Jimmy Carter gegenüber. Aber es mischten auf beiden Seiten auch Unterhändler und Vermittler mit und suchten nach einer Lösung. Neben den offiziellen wie inoffiziellen Gesandten beider Staaten engagierte sich die gesamte internationale Gemeinschaft, um den Konflikt zu beenden, der die Welt in Atem hielt. Schließlich wurde deutlich, dass Algerien als Vermittler die besten Chancen hatte. Die 52 amerikanischen Geiseln wurden am 20. Januar 1981, einige Minuten nach der Vereidigung des neuen US-Präsidenten Ronald Reagan, freigelassen. Die schmerzhafte Erfahrung der eigenen Verletzlichkeit prägte die USA nachhaltig. Im Iran wiederum dient die Glorifizierung dieses Machtkampfs bis heute zur Legitimierung des herrschenden Regimes. Die Krise markierte den Beginn tiefgreifender Veränderungen des politischen Gleichgewichts im Nahen und Mittleren Osten.