04:05
TV-Premiere für eine Neuproduktion in ORF III: Ewald "Sunny" Pfleger öffnet die Türen seines Recorder Studios in der Steiermark, erzählt Geschichten aus seinem Leben und lädt Freunde zum Musizieren ein. Ewald "Sunny" Pfleger - Gitarrist und kreativer Kopf von Opus, Komponist von "Live Is Life", einem der meistgespielten österreichischen Songs weltweit - betreibt seit 33 Jahren das Recorder Music Studio in der Nähe von Graz. Genau dort, wo Jahrzehnte österreichischer Musikgeschichte aufgenommen wurden, kehrt er nun vor die Kamera zurück - nicht auf einer großen Bühne, sondern im intimen Rahmen seines eigenen Studios. Mit der Opus Band, den Schick Sisters, Kurt Gober, Christian Kolonovits und Sohn Paul Pfleger werden Songs von seinem neuen Album "The Celebration" präsentiert. Und erstmals eine besondere 6/8-Version von Live is Life. Den roten Faden bildet ein Gespräch mit Wegbegleiter Uli Brée vor dem Mischpult, an dem so viel entstanden ist. Dabei erzählt Ewald Geschichten aus seiner Biografie - vom Welthit "Live is Life" bis zum aktuellen Musikvideodreh in New York.
04:55
Die mehrfach ausgezeichnete Kabarettistin Evelin Pichler erzählt hoch über den Dächern von Wien, wie man mit etwas "Taschenglück" das Leben leichter gestalten kann. Welche fünf Gegenstände würden Sie in Ihre Tasche packen? Ihr Handy? Brieftasche? Taschenmesser? Eine Basilikum-Topfpflanze? Wie wäre es mit etwas Glück? Taschenglück ist viel mehr als nur der billige Silvesterglücksbringer, der zwischen den Münzen verschimmelt und an einem einzelnen, vor Jahren abgelaufenen Hustenzuckerl kleben bleibt. Es ist die Magie, mit der Mary Poppins trickst, wenn ihr pädagogisches Wissen nicht mehr reicht. Es ist der Kompass, der einem auf einer impulsiven und im Suff geplanten Amerika-Reise den Weg zeigt. Es ist das kleine Fünkchen Glück, das man braucht, damit die ÖBB einmal pünktlich erscheint. Ein humorvoller Abend, voller Pointen, Wortwitz und Sarksmus, der die Lachmuskeln beansprucht.
05:40
Mit "16mm - Spezialitäten aus dem Fernseharchiv" ist es ORFIII gelungen, besondere Leckerbissen in einem eigenen Format aufzubereiten. In 45 Minuten zeigt "16mm - Spezialitäten aus dem Fernseharchiv" den Zeitgeist vor rund 55 Jahren. Wir blicken zurück in den 10.Oktober 1970: Kammerschauspieler Richard Eybner plaudert in "Tiere - deine Freunde" über das liebste Haustier, die Katze. Im Anschluss werden in "Postfach 7000" Tipps zur Vermeidung von Augenschäden und die richtige Haltung beim Fernsehen gegeben. Es folgt der "Seniorenclub" mit Radprofi Ferry Dusika, "Kontakt" beschäftigt sich mit den gar nicht kinderfreundlichen Kinderspielplätzen in Wien und der " ORF-Report" berichtet über die um sich greifende Rauschgiftwelle in Österreich und über den Umgang einer eher hilflosen Gesellschaft damit.
06:30
Den Abschluss der Museumswoche bildet KULTUR HEUTE aus dem Schloss Belvedere, dem barockem Schloss mit 800 Jahre alter Kunstgeschichte mit Meisterwerken von Klimt, Schiele, Funke, Messerschmidt und van Gogh. Gemeinsam mit Generaldirektorin Stella Rollig besucht Moderator Patrick Zwerger-Holder die bedeutendsten Werke der Sammlung, darunter natürlich Gustav Klimts weltberühmten "Kuss". Außerdem führt eine Schaltung ins Wiener Fälschermuseum, wo die Museumsleitung Diane Grobe einige der raffiniertesten Kunstfälschungen präsentiert und erzählt, wie sie entstanden sind, warum sie täuschend echt wirken und welche spannenden Geschichten sich hinter ihnen verbergen.
07:00
08:25
Das Wochenmagazin für die burgenländischen Kroaten mit folgenden Themen: *) Volksgruppenhaus Oberwart eröffnet *) Klapa Dicaki in Split *) Buch Farben des kroatischen Mähren *) Motus Quartett bei Herbstgold *) Aus dem Archiv: Lehrer und Kantor Grgo Gusic *) Vernissage Erich Novoszel Moderation: Silvia Degendorfer Redaktion: Viktoria Palatin
08:55
Das Wochenmagazin für die Kärntner Slowenen mit folgenden Themen: Der Kärntner Landeshauptmann Daniel Fellner lud zum Dialogforum. Erstmals traf er offiziel die Vertreter der slowenischen Volkgsruppe und hörte deren Anliegen. In Oberwart/Borta bietet das neu eröffnete Haus der Volksgruppen neue Möglichkeiten der Zusammenarbeit. Ministerin Suzana Lep Šimenko spricht sich anlässlich ihres Besuches in Kärnten für den Erhalt der HLW in St. Peter/Šentpeter aus. Unter dem Titel "Stimme der Hoffnung" findet anlässlich der Jubiläen "120 Jahre Sodalitas und 100 Jahre Kirchenzeitschrift Nedelja" ein Festakt im katholischen Bildungshaus Tainach/Tinje statt. Na sedežu koroške deželne vlade je bil ta teden na sporedu forum za dialog. Prvic je v svoji novi vlogi sogovornike iz vrst slovenske narodne skupnosti sprejel deželni glavar Daniel Fellner. V Borti novo odprta Hiša narodnih skupnosti ponuja nove možnosti sodelovanja. Ministrica Suzana Lep Šimenko se ob svojem obisku na Koroškem zavzema za ohranitev VŠG v Šentpetru. Pod geslom "Glas upanja" bo v katoliškem domu prosvete v Tinjah potekala slovesnost ob 120-letnici Sodalitete in 100-letnici cerkvenega lista Nedelja. Moderation: Aleksander Tolmaier Redaktion: Niko Kupper Gesamtleitung: Alexander Mak
09:30
ORF III überträgt alle wichtigen News vom Tag, dazu Interviews, Analysen, Live-Schaltungen, Reportagen und alle wichtigen Pressekonferenzen und Updates live!
13:00
Sie sind im Vormarsch, sie sind gefragt wie nie zuvor - die Schafe. Schafe werden seit Jahrtausenden gezüchtet und von Menschen gehalten und ihre Wolle wird seit 10.000 Jahren vielfach verwendet. Auch ihr Fleisch und die Milchprodukte vom Schaf sind immer beliebter geworden. Auch das Schaf an sich, das Tier auf der Weide, die herzigen Lämmer und die über 20 Schafarten, die in Oberösterreich gezüchtet werden, die beeindrucken und das ergibt diesen interessanten Film über die Schafe in Oberösterreich.
13:25
Malta und Mallnitz zählen zu den zertifizierten Bergsteigerdörfern des Alpenvereins und stehen für unberührte Natur, gelebte Traditionen und sanften Tourismus. Diese "Land der Berge"-Neuproduktion unter der Regie von Stefan Sternad porträtiert Menschen, die das Leben in diesen beiden Kärntner Bergdörfern prägen. Das Maltatal, auch als "Tal der stürzenden Wasser" bekannt, beeindruckt mit seiner ursprünglichen Natur und zahlreichen Wasserfällen. Die gebürtige Malteinerin Elfriede Leitner erzählt von der besonderen Kraft und beruhigenden Wirkung der Natur. Wie stark der Zusammenhalt im Ort gelebt wird, zeigt auch Greißlerin Anni Danler-Swatt, die sich mit großem Engagement um die Nahversorgung der Bevölkerung kümmert. Mallnitz liegt auf knapp 1.200 Metern im Nationalpark Hohe Tauern und ist seit jeher ein Ort der Begegnung. Die aus den Niederlanden stammende Familie Sickmann hat hier ihre neue Heimat gefunden. Gastronom Nick Sickmann schätzt den starken Gemeinschaftssinn und die nachhaltige Mobilität des Ortes. Auch die ehemalige Skirennläuferin Regina Sterz lebt mit ihrer Familie in Mallnitz und hebt die hohe Lebensqualität sowie die naturnahe und sichere Umgebung für Kinder hervor.
14:10
Österreich von oben - diese Best-of-Produktion präsentiert die Natur- und Kulturlandschaften der Alpenrepublik aus der Vogelperspektive und entdeckt dabei die "Juwele des Landes". Im Film werden auch historische Bauten und unbekanntere Gegenden umkreist und in verschiedenen Jahreszeiten und Wetter- sowie Lichtstimmungen in Szene gesetzt: von der Wachau bis zum Großglockner, von Hallstatt bis Schönbrunn. Formal folgt der Film einem Tag: Der Großglockner, mit 3798 Metern der höchste Berg Österreichs, erstrahlt im sanften, rosa Morgenlicht. Die barocke Schlossanlage Schönbrunn, UNESCO Weltkulturerbe, präsentiert sich im hochsommerlichen Sonnenschein. Auf dem "großen Ahornboden" auf 1200 Meter Seehöhe wachsen rund 2000 Bergahornbäume, umringt von den schroffen Felswänden des Karwendelgebirges. Im Tiroler Außerfern besitzt der Lech noch den Charakter eines Wildflusses mit ausgedehnten Schotterbänken. Dürnstein in der Wachau und die Mozartstadt Salzburg präsentieren sich in magischer Winterstimmung. Die hereinbrechende Nacht über der Donaumetropole Wien beschließt die filmische Reise quer durch Österreich. Eine Dokumentation von Georg Riha
15:05
Zu Allerheiligen und Allerseelen 2021 begibt sich Bildmagier Georg Riha in ORF III wieder auf filmische Landvermessung aus der Vogelperspektive. In der fünften Staffel seiner eindrucksvollen Reihe "Über Österreich" erkundet der vielfach preisgekrönte Regisseur und Produzent die Alpenrepublik neuerlich im Helikopterflug und entdeckt dabei zahlreiche weitere Juwele des Landes. Nach Ex-Skistar Franz Klammer in Staffel drei und Altbundespräsident Heinz Fischer in der vierten "Erkundung", wie Riha seine außergewöhnlichen Ausflüge bezeichnet, ist diesmal Journalistin und ORF-Ikone Ingrid Thurnher prominente Kopilotin und Präsentatorin der ersten drei von insgesamt vier Folgen. Ehemals selbst Besitzerin eines Pilotenscheins, gibt die gebürtige Vorarlbergerin so manche persönliche Anekdote preis. So erinnert sie sich u. a. beim Flug übers Ländle an die frühere Schwammerlsuche mit ihrem Großvater in den Wäldern rund um Bludenz. Im ersten Teil der neuen Erkundung begibt sich Ingrid Thurnher von der Burg Neuhaus im Bezirk Baden zum Altausseersee im Salzkammergut und stattet auf dem Weg dahin dem steirischen Ennstal, das noch von morgendlichen Nebelschwaden bedeckt ist, einen Besuch ab. Die Kirche St. Georg in Sternberg unweit des Wörthersees ist nur für 66 amtlich vermerkte Seelen da. Im Westen Österreichs liegt die Schesaplana, der höchste Berg im Rätikon - atemberaubend erstreckt sich auch der Pitztaler Gletscher, den der Adler überfliegt. Regie: Georg Riha Text: Felicitas Freise Sprecher: Peter Simonischek
16:00
ORF III überträgt alle wichtigen News vom Tag, dazu Interviews, Analysen, Live-Schaltungen, Reportagen und alle wichtigen Pressekonferenzen und Updates live!
16:10
Inmitten der traumhaften Bergkulisse des Hochschwab liegt die Gemeinde Wildalpen. In dieser gebirgigen Naturidylle lebt man meist im Einklang mit der Natur und in einem geselligen Miteinander. Die Musikkapelle Wildalpen trifft gerade die letzten Vorbereitungen für das große Musikfest, während sich Eva und Albert Zettl auf der Schwarzalm um ihr Vieh kümmern. Gestalterin Isabel Gebhart besucht außerdem Sissi Schnaubelt, die mit ihren Enkelkindern musiziert und Manfred Arrer, der sich als Förster und Jäger im Wald bestens auskennt. Martin Pechhacker ist 99 Jahre alt und erzählt in dieser Landleben-Neuproduktion aus seinem bewegten Leben. Auch talentierte Handwerker gibt es rund um den Hochschwab. Einer von ihnen ist Stefan Weißensteiner. Er schnitzt in seiner Werkstatt beeindruckende Werke aus Holz. Wildalpen hat auch für die Bundeshauptstadt eine große Bedeutung. Hier speist sich eine der beiden Hochquellleitungen, die das alpine klare Wasser nach Wien transportieren. Die Wiener Hochquellleitung feiert heuer ihr 150-jähriges Bestehen.
16:55
Als Maria Wedam überfallen wird, kommt ihr der Spaziergänger Dr. Lendl zu Hilfe. Wenig später wird Lendl erstochen aufgefunden. Als auch die Witwe Lendl stirbt, kommt Stockinger bei seinen Ermittlungen im Haus der Lendls dem Täter auf die Spur.
17:50
Stockinger und Antonella ermitteln in Mariamoos, als der Tiefbauingenieur Faulhaber erschossen wird. Für die Tat kommen viele Ortsbewohner in Frage, denn Faulhaber baut eine Umfahrungsstraße. Besonders der Autowerkstattbesitzer Steirer würde dadurch viel Geld verlieren. Co-Produktion Taurus Film / ORF
18:45
Bei der Arteriosklerose verengen schleichende Kalk- und Fettablagerungen die Schlagadern, was den Blutfluss im gesamten Körper beeinträchtigt. Da diese Verkalkung lange Zeit ohne spürbare Symptome verläuft, bleibt sie oft jahrelang unbemerkt. Doch die moderne Medizin bietet wirksame Wege, um das Fortschreiten zu stoppen und Gefäße wieder zu entlasten. Welche therapeutischen Möglichkeiten stehen heute zur Verfügung? Und wie lässt sich die eigene Gefäßgesundheit durch Medikamente und den passenden Lebensstil gezielt schützen? Siegfried Meryn beantwortet Ihre Fragen gemeinsam mit einer Expertin oder einem Experten zum Thema in MERYN am Montag. Schicken Sie uns Ihre Fragen per Mail an medizin@orf.at oder telefonisch unter +43/1/87878-25641.
19:18
ORF III überträgt alle wichtigen News vom Tag, dazu Interviews, Analysen, Live-Schaltungen, Reportagen und alle wichtigen Pressekonferenzen und Updates live!
19:25
Nachrichten in Einfacher Sprache- das ist das Wichtigste vom Tag in kurzen Sätzen, mit einfachen Wörtern, ohne Fremdwörter und mit Untertitel.
19:40
Das wochentägliche Kulturmagazin "Kultur Heute" präsentiert neben den wichtigsten Ereignissen aus den Bundesländern die Top-Themen des Tages - von Hochkultur bis Subkultur.
20:15
In Zeiten allgemeiner Verunsicherung wirken heimische Lebensmittel wie ein Qualitätsanker. Doch sind der Tiroler Speck und das Steirische Kürbiskernöl wirklich so tirolerisch oder steirisch, wie das die Marken suggerieren? Manuel Obermeier und Johanna Heiß zeigen in dieser neuen Ausgabe des Themenmontags, wie viel - oder genauer: wie wenig - Verlass auf heimische Herkunftskennzeichnungen ist. Denn die gesetzlichen Verpflichtungen sind hier weitaus lascher, als es die Markennamen suggerieren. Moderator Stephan Bydlinski macht sich auf den Weg, um den tatsächlichen Ursprung vermeintlich heimischer Produkte zu ergründen: Wo stand das Schwein, das dann zum "Tiroler Speck" wurde? Woher kommen die "steirischen" Kürbiskerne? Und ist im Restaurant "Marchfelder Spargel" tatsächlich verlässlich aus dem Marchfeld? Diese und andere Herkunftskennzeichnungen hinterfragt die Dokumentation und geht ebenso auf Produkte ein, die durch das sogenannte Indoor-Farming gezüchtet worden sind.
21:05
Konsumieren, regional und umweltverträglich, das kann so einfach sein - folgt man den Siegeln und Labels, die das suggerieren. Sie sollen Vertrauen schaffen, doch oft steckt mehr Marketing als Realität dahinter. Die Flut an Eigenkreationen, unklaren Definitionen und Werbebegriffen bei Siegeln und Labels macht es Verbrauchern schwer, sich zurecht zu finden. Gerade in der Textilbranche hat sich eine wahre Siegel-Industrie entwickelt. Viele Hersteller erfüllen zwar formale Mindeststandards, umgehen aber strenge Kontrollen, indem sie nur einen Teil ihrer Kollektion zertifizieren lassen. Viele Marken erfinden sogar eigene Hauslabels, die keinerlei Kontrolle unterliegen. Auch bei Lebensmitteln wird getrickst: Auf Obst und Gemüse prangen immer häufiger regionale Siegel. Doch "aus der Region" ist kein geschützter Begriff. Oft reicht es, wenn das Produkt in der Region verpackt oder gelagert wird. Bei verarbeiteten Lebensmitteln genügt es manchmal, dass nur ein kleiner Anteil der Zutaten tatsächlich aus der angegebenen Region stammt. Moderator Jo Hiller zieht am Ende seiner Reise durch die Siegel-Welt eine ernüchternde Bilanz.
21:55
Fleisch von glücklichen Tieren, Milch zu fairen Preisen für die Bäuerinnen und Bauern, Lebensmittel aus der Region. Die Verbraucher und Verbraucherinnen möchten alles richtig machen und hochwertige Ware kaufen, aus artgerechter Tierhaltung, fair und nachhaltig produziert. Aber im Dickicht der Siegel und Label hat man kaum eine Chance, sich zurechtzufinden. Denn immer wieder versprechen sie viel und halten wenig. Die Kennzeichnung "Haltungsform" soll etwa Verbraucher informieren, woher abgepacktes Fleisch kommt und wie die Tiere gehalten wurden. Doch Verbraucherschützer kritisieren das Siegel. Es gibt eine Vielzahl von Siegeln, die Bio-Produkte kennzeichnen. Die EU hat Mindestkriterien für ökologischen Landbau festgelegt, deutsche Anbauverbände setzen auf strengere Regeln. Beim Fischkauf greifen viele Kunden zu Produkten mit MSC-Siegel. Das Zertifikat soll garantieren, dass der Fisch nachhaltig gefangen wurde. Hält das MSC-Siegel, was es verspricht? Kann man wirklich nachhaltig die Meere leerfischen? Oft sitzt wie beim MSC die Industrie selbst mit am Tisch, wenn die Kriterien festgelegt werden. Entsprechend kompromissbelastet ist oft das Resultat. R: Katarina Schickling
22:45
Seit fünfzehn Jahren kämpft die gebürtige Vorarlbergerin Eva Amann gegen ein Astrozytom, einen Gehirntumor, der in ihrem Kopf immer wieder nachwächst und mittlerweile auch bösartig geworden ist. Die tapfere Frau hat in dieser Zeit nicht nur geheiratet, sondern auch einer Tochter das Leben geschenkt, weil sie immer davon überzeugt war, den Kampf gegen die Krankheit gewinnen zu können. Um anderen Betroffenen Mut zu machen, hat sie die jüngste ihrer zahlreichen Operationen von ihrem Ehemann mitfilmen lassen und dabei auch Regieanweisungen gegeben. Diese zehnstündige Operation an der Uniklinik in Graz wurde nämlich zu einem großen Teil im Wachzustand durchgeführt! Das ist nötig, um möglichst wenig Schaden an der Motorik der Patientin anzurichten und gleichzeitig möglichst viel vom Tumor entfernen zu können. Die Operation ist der rote Faden des Films, in dem neben der extrem spannenden und berührenden Geschichte von Eva Amann auch die neuesten Entwicklungen bei der Behandlung von Gehirntumoren gezeigt werden. Vieles davon gibt Anlass zur Hoffnung, denn nicht nur spezielle Operationstechniken, sondern auch neue Möglichkeiten der Chemotherapie könnten im Kampf gegen "Den Feind in meinem Kopf" bald in der klinischen Praxis zum Einsatz kommen.
23:35
In den letzten Jahren hat die Krebsbehandlung große Fortschritte gemacht, dank neuer Therapien überleben immer mehr Menschen immer länger ihre Diagnose. In vielen Fällen aber wirken die Behandlungen noch nicht ausreichend oder haben zu gravierende Nebenwirkungen. Die treffpunkt medizin-Neuproduktion "Neue Waffen gegen Krebs" beschäftigt sich mit den Fortschritten, die in naher Zukunft zu erwarten sind, aber auch mit Methoden, die in den letzten Jahren entwickelt wurden und jetzt immer mehr in der medizinischen Praxis ankommen. Ausgehend von berührenden Patientengeschichten, die oft sogar mit völlig unerwarteten Heilerfolgen enden, taucht der Film in die Welt der Betroffenen genauso ein wie in jene der Klinik und der Grundlagenforschung.