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TV Programm für ORF III am 05.04.2026

Jetzt

Die Heilerin 2 17:51

Die Heilerin 2

TV-Drama

Halfried Seelig wird nach früheren Anfeindungen inzwischen weithin dafür anerkannt, was sie macht. Ihre Tochter Marion versucht nach der Trennung von ihrem Mann Thomas in ihrer ehemaligen Heimat erneut Wurzeln zu schlagen. Leicht wird es ihr nicht gemacht, besonders nicht von ihrer heranwachsenden Tochter Laura. Anstatt sich wie alle anderen Mädchen ihres Alters auf Partys und mit Buben herumzutreiben, verkriecht sie sich eigenbrötlerisch in ihrer ganz eigenen Welt, in der ähnliche Erscheinungen möglich sind wie für ihre Großmutter Halfried. Doch die Welt der Toten, mit der Laura in Kontakt tritt, ist zwar faszinierend, aber eben doch eine Welt, in der die Lebenden nichts verloren haben sollten. Halfried spürt, dass Laura die gleiche Fähigkeit wie sie selbst hat, und hilft Laura dabei, sich zurecht zu finden.

Danach

Triest - Stadt der vielen Namen 19:26

Triest - Stadt der vielen Namen

Stadtbild

Triest: Über 500 Jahre habsburgisch geprägt, ist die Stadt nach wie vor Schnittstelle dreier großer Kulturen. Die Stadt der vielen Namen zeigt ihre vielen Facetten zwischen gestern und heute. * Triest ist eine Schnittstelle Europas, ein Ort, an dem sich drei große Kulturen begegnen: die romanische, die slawische und die germanische. Auch Meer und Wind haben Einfluss auf die Stadt und ihre Umgebung, prägen die Menschen genauso wie den Wein und die Oliven. * "Trieste è una donna", stellt der 1957 verstorbene Umberto Saba in seinem berühmten Gedicht fest. Dem stimmt auch Fremdenführerin Emanuela Guidoboni zu. Die Stadt verdanke ihre historische Bedeutung einer Frau: Maria Theresia, die im 18. Jahrhundert Triest zu einem wichtigen Handelszentrum der Monarchie ausbaute. Einzigartig ist die Piazza dell'Unità d'Italia, auch Piazza Grande genannt. "Sie ist der Salon der Stadt und der größte zum Meer hin geöffnete Platz Europas", erklärt der Wiener Architekt Erich Bernard, der in Triest lebt. Umgeben von stattlichen Gebäuden wie der Präfektur, dem Grand Hotel Duchi d'Aosta und dem Palast der Landesregierung, liegt sie gegenüber der "Mole Audace", einem Steinpier aus dem 18. Jahrhundert, der zum Flanieren einlädt. Doch die Habsburger hinterließen nicht nur im Zentrum der Stadt ihre Spuren. Rund um das Schloss Miramare wurden auf einer Felsklippe prächtige Gärten im englischen und deutschen Stil angelegt. Für den 22 Hektar großen Park, erbaut um 1860 für Erzherzog Maximilian von Österreich, wurden unzählige Zugwaggons mit Erde aus Kärnten und der Steiermark angeliefert. Dort wurden geometrische Blumenbeete angelegt und exotische Pflanzen aus aller Welt gesetzt. Triest war stets ein Ort vieler Sprachen und Literaten: Jules Verne, Richard Francis Burton, Sigmund Freud, James Joyce, Umberto Saba und viele andere prägten diese multilinguale Region mit ihren Werken, wohl oft bei einer Tasse des berühmten Triestiner Kaffees. Nicht umsonst nennt sich Triest "Il capoluogo del caffè" - die Kaffeehauptstadt, wie uns Kaffeeröster Fabrizio Polojaz erzählt. Triest hat viele Namen, sagt Polojaz: "Man nennt sie auch die Stadt der Hunde - haben Sie schon bemerkt, wie viele Hunde hier sind?" Und sie wird auch "die Stadt der Winde" genannt. Kein Wunder, denn Triest hat gleich vier Winde zu bieten: die Bora, den Libeccio, den Scirocco und den Mistral. Und während der "Barcolana", der größten Segelregatta der Welt, trägt die Stadt alljährlich im Oktober den Titel "Hauptstadt des Segelns". Wind und Meer beeinflussen auch die Landwirtschaft Triests, vor allem den Wein- und Olivenanbau. Devan Sancin, Winzer und Olivenbauer im Breg, einem Gebiet in den Bergen über Triest, berichtet von den besonderen Bedingungen für den Anbau. Im Karst oberhalb der Stadt gibt es zahlreiche "Osmize", Buschenschanken, wie uns Igor und Diego, Vater und Sohn, erzählen. Der Film "Stadt der vielen Namen" ist eine filmische Reise durch die Geschichte einer Stadt im Schnittpunkt europäischer Kulturen. Triest, mit seiner einzigartigen Mischung aus Geschichte, Kultur und Natur, bleibt ein faszinierender Ort, der eine tiefe Verbindung zwischen Vergangenheit und Gegenwart schafft.

Erlebnis Bühne mit Barbara Rett 20:15

Erlebnis Bühne mit Barbara Rett: Wien grüßt Triest 2026

Klassische Musik

Primavera da Vienna - das Osterfestival der Wiener Symphoniker geht in die zweite Runde und schickt auch heuer am Ostersonntag musikalische Frühlingsgrüße aus Triest nach Wien. Ebenso im Programm spiegeln sich die Verbindungen zwischen Italien und Österreich wider. Mit der bulgarischen Sopranistin Krassimira Stojanowa und dem italienischen Tenor Francesco Meli bringt Chefdirigent Petr Popelka eine heitere Auswahl mit Fokus auf Giacomo Puccini und Franz Lehár ins azurblaue Politeama Rossetti. Dabei dürfen Hits aus Opern wie "Tosca", "La fanciulla del West" und "La Bohème" ebenso nicht fehlen wie Stücke aus "Die lustige Witwe" oder der Walzer "Gold und Silber". ORF III zeigt das Konzert als TV-Premiere.

Brüder 22:08

Brüder

Komödie

Bruder werden ist nicht schwer, Bruder sein dagegen sehr. Zumal wenn man so unterschiedlich ist, wie der kleine Gauner Ludwig (Wolfgang Böck), der erfolgreiche Koch (Erwin Steinhauer) und der introvertierte Krankenpfleger Adrian. Ernst muss immer das letzte Wort haben, Ludwig lässt es noch seltener dazu kommen. Und Adrian steht, wie eh und je, zwischen beiden und zwischen allen Stühlen. Was sie noch halbwegs zusammenhielt, war die Mutter. Einen Vater haben sie nie gekannt. Jetzt liegt sie in Leipzig todkrank. Und die drei machen sich zunächst auf die Reise zu ihr und dann auf Vatersuche. Es wird eine Berg- und Talfahrt der Gefühle, die auch höchst traurig enden könnte, führte sie nicht von einer grotesk-absurd-komischen Situation in die andere. Und am Ende zur Erkenntnis, dass es trotz allem eine feine Sache ist, Brüder zu sein.

Franziskas Welt - Hochzeiten und andere Hürden 23:41

Franziskas Welt - Hochzeiten und andere Hürden

Drama

Im Leben von Pastorin Franziska Kemper (Christine Neubauer) geht momentan alles drunter und drüber. Freund Antonio quälen Bindungsängste, während Franziskas Ex-Mann trotz neuer Liebe offenbar nicht loslassen kann. Ein komplexer seelsorgerischer Fall stiftet zusätzlich Verwirrung. Just an dem Tag, an dem Franziskas Ex-Mann wieder heiratet, erleidet ihr Vater einen Schwächeanfall und Franziska soll an seiner Stelle die Trauung vornehmen. Dabei hatte sich ihr Freund Antonio schon so sehr auf ein paar gemeinsame Stunden mit Franziska gefreut. Dem nicht genug, versucht die herzensgute Seelsorgerin der Buchhändlerin Karin Jacobsen zu helfen, die vor dem Scherbenhaufen ihrer Ehe steht. Ihr Mann Paul hat Alzheimer, ist frisch verliebt und erinnert sich nicht mehr an seine Ehe mit Karin.