09:28
Sie steht auf der Theaterbühne, vor der Kamera, gibt Schauspielunterricht und ist in der Horrorkomödie "Die Blutgräfin" von Ulrike Ottinger im Kino zu sehen. Schauspielerin Maria Fliri aus Feldkirch. Seit vielen Jahren lebt sie in Wien und trotz ungewöhnlicher Arbeitszeiten hat sie es geschafft zwei Kinder großzuziehen. Was das Älterwerden in ihrem Job bedeutet und was die größten Herausforderungen sind, das erzählt sie in "Säg amol" - Vorarlberg im Interview.
10:00
ORF III überträgt die Wort-Gottes-Feier live aus Raum³ in Wien Neuerdberg.
11:08
Im Tannheimer Tal in Tirol findet man Bergseen, die bei Windstille spiegelglatt sind und in denen sich die dahinter steil aufragenden Felswände spiegeln, dazu eine klare Luft, wie man sie nur über tausend Metern Seehöhe findet. "Heimat Österreich" zeigt in dieser Neuausgabe das sommerliche Leben hier heroben. Jedes Jahr wird das so genannte Herz-Jesu-Feuer im Gedenken an den Widerstand Tirols gegen Napoleon auf den Berghängen entzündet. Die Dokumentation begleitet unter anderem Reinhold Kofler, der als Pensionist seine ganze Leidenschaft in den Fischverein steckt. Er kümmert sich um den Barsch-Bestand im Vilsalpsee, einem der beeindruckenden Gewässer in diesem Tal, das zu den schönsten Hochtälern von ganz Europa zählt.
11:53
Während es Thomas Stipsits in der von ihm und Iris Moizi geschriebenen Komödie nach Italien zieht, wo er unter der Regie von Daniel Geronimo Prochaska im neuen Kinofilm ITALIEN - NON MIO ESOLO als Schlagersänger Gery Black eine Sinnkrise überwindet, kommt Iris Berben nach Wien. Dort steht sie für den neuen Film von Yasmin Baumgartner SENTIMENTAL FAIL CLUB vor der Kamera. Für nostalgische Momente sorgt ein Besuch beim Kostümverleih. Dort lagern die legendären Kostüme von Romy Schneider aus den Sissi-Filmen und Kostümbildnerin Monika Buttinger wurde auch für den gerade in den Kinos startendern BRUNO - DER JUNGE KREISKY fündig. Gerade haben sie die Dreharbeiten für ihr neues Werk in Rom abgeschlossen, wird schon die letzte Arbeit WIENER BLUES: THE LONELIEST MAN IN TOWN von Tizza Covi und Rainer Frimmel bei der Viennale Premiere feiern. Begleitet wird der Bluesmusiker Alois Koch alias Al Cook, der in Wien einen radikalen Neuanfang wagen muss.
12:23
Der österreichische Dorfkaiser Joseph Pirnegger (Harald Krassnitzer) ist ein wahrer Meister der Intrige. Welten prallen aufeinander, als er in Schwiegertochter Svea (Paula Kalenberg) auf eine ebenbürtige Gegnerin trifft. Die selbstbewusste Hanseatin fordert Joseph zu regelrechten Höhenflügen heraus und treibt den Generationenkonflikt schnell auf die Spitze. Durch die Hochzeit mit ihrem Verlobten Peter verschlägt es Nordlicht Svea ins schöne Salzburger Land. Im Alpendorf St. Josef wollen die zwei heiraten. Kaum eingetroffen, sorgt Peters gewiefter Vater Joseph dafür, dass sein Sohn rasch Wurzeln schlägt: mit einem maßgeschneiderten Job als Chefveterinär im künftigen Nationalpark. Svea bringt er in der Nachbargemeinde Klamm unter. Dort soll sie den störrischen Bürgermeister Mingner für die Nationalpark-Idee begeistern. Doch Svea hat ihren ganz eigenen Kopf.
13:54
Seit Kurzem sind Svea und Peter stolze Eltern eines süßen Mädchens. Auch beruflich läuft es rund für die gewissenhafte junge Deutsche. Sie wird zur neuen Bürgermeisterin von Klamm gekürt und stürzt sich sogleich voll in die Arbeit. Das geliebte Projekt ihres Schwiegervaters, den Nationalpark, will sie erst nach intensiven Nachverhandlungen absegnen. Joseph schäumt vor Wut! Als er Svea daraufhin das Leben so schwer wie möglich zu machen versucht, gerät der Konflikt alsbald vollends aus den Fugen.
15:31
In einer Großstadt kommt es zu einer Serie grässlicher Frauenmorde. Die Polizei ist anfänglich ratlos, doch dann verfolgt sie eine Spur, die zu Jesse, einem jungen Arbeiter, führt. An jedem Tatort wird ein Gegenstand gefunden, der Jesse gehört. Jesse versucht verzweifelt, dem Polizisten Bender seine Unschuld zu beweisen. Auf Jesses Seite stehen seine Freundin Janis, eine junge Tänzerin, die versucht, in Jesses sich immer wiederholenden Albträumen den Schlüssel zu den Verbrechen zu finden, sowie der Polizist Dittrich, der sich mehr als Bender auf seine Intuition verlässt und Jesse bis zum Beweis des Gegenteils als unschuldig betrachtet. Hergestellt in Zusammenarbeit mit dem ORF Film/Fernseh-Abkommen
17:03
Gibt es sie noch, die große Liebe? Aurelie (Melika Foroutan) hegt tiefe Zweifel. Schließlich wurde sie gerade wieder einmal rigoros fallengelassen. Dabei ist alles, was man zum Glück braucht, ein Quäntchen Mut und Vertrauen. Wunderbar facettenreiche, bis in die Nebenrollen großartig besetzte Liebeskomödie, gedreht im Herzen von Paris. Als Vorlage diente der gleichnamige Bestseller von Nicolas Barreau. Todunglücklich verschlägt es die Pariser Köchin Aurelie in eine Buchhandlung. Ihr Freund hat sie gerade verlassen. Da fällt ihr ein Roman in die Hände, durch den all ihr Kummer auf der Stelle verfliegt. Nicht nur das Lokal, in dem sie arbeitet, vor allem sie selbst wird darin äußerst liebevoll charakterisiert. Noch nie hat sich Amelie dermaßen verstanden gefühlt. Sie ist berührt. Jetzt muss es nur noch gelingen, den ebenso charmanten wie scheuen Autor der Zeilen ausfindig zu machen. Unbeirrt geht Aurelie ans Werk!
18:39
Als die quirlige Rosa ihren Job bei einer Werbeagentur verliert, will sie wieder bei ihren Eltern Russel und Edie einziehen. Das passt Russel überhaupt nicht: Denn er möchte - nachdem gerade erst der letzte Familienspross ausgezogen ist - jetzt endlich mit seiner Frau die wieder gewonnene Freiheit genießen. Edie hingegen tut sich sehr schwer damit, nicht mehr für ihre "Kinder" sorgen zu können.
20:15
Die Pianistinnen-Legende Martha Argerich spielt in Hamburg einen Höhepunkt der Klaviermusik: Ludwig van Beethovens Konzert für Klavier und Orchester Nr. 1 C-Dur op.15. In der traditionsreichen Laieszhalle erklingt außerdem Béla Bartóks virtuoses Konzert für Orchester. Am Pult der Symphoniker Hamburg steht Sylvain Cambreling. Hamburg 2026
21:47
Gibt es sie noch, die große Liebe? Aurelie (Melika Foroutan) hegt tiefe Zweifel. Schließlich wurde sie gerade wieder einmal rigoros fallengelassen. Dabei ist alles, was man zum Glück braucht, ein Quäntchen Mut und Vertrauen. Wunderbar facettenreiche, bis in die Nebenrollen großartig besetzte Liebeskomödie, gedreht im Herzen von Paris. Als Vorlage diente der gleichnamige Bestseller von Nicolas Barreau. Todunglücklich verschlägt es die Pariser Köchin Aurelie in eine Buchhandlung. Ihr Freund hat sie gerade verlassen. Da fällt ihr ein Roman in die Hände, durch den all ihr Kummer auf der Stelle verfliegt. Nicht nur das Lokal, in dem sie arbeitet, vor allem sie selbst wird darin äußerst liebevoll charakterisiert. Noch nie hat sich Amelie dermaßen verstanden gefühlt. Sie ist berührt. Jetzt muss es nur noch gelingen, den ebenso charmanten wie scheuen Autor der Zeilen ausfindig zu machen. Unbeirrt geht Aurelie ans Werk!
23:18
Die Neuproduktion von ORF III erzählt die bewegte Geschichte einer der schönsten Regionen im Bundesland Salzburg. Der traditionsreiche Pinzgau zählt heute mit seiner beeindruckenden Berglandschaft zu den international erfolgreichen Tourismusdestinationen Österreichs. Doch das war nicht immer so. Nach dem Ersten Weltkrieg war der Pinzgau von großer Armut betroffen. Hungersnot, Lebensmittelknappheit und Krankheiten trieben viele Menschen zur Auswanderung in die USA. Noch heute besteht in Pennsylvania eine Salzburger Gemeinschaft. Den Menschen, die in der Region blieben, versprach der Nationalsozialismus einen vermeintlichen Ausweg aus der wirtschaftlichen Not. Der Aufstieg der NSDAP (Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei) brachte jedoch auch im Pinzgau Verfolgung und Leid. Besonders die jüdische Bevölkerung war von Ausgrenzung und Entrechtung betroffen. Noch nach Kriegsende spielte der Pinzgau für die Flucht über die Alpen für tausende Menschen eine entscheidende Rolle. Teilweise unterstütze auch die lokale Bevölkerung Holocaust-Überlebende bei der geschützten Ausreise über das Krimmler Aachental, heute eines der beliebtesten Ausflugsziele in der Region. Nach dem Zweiten Weltkrieg erlebte der Tourismus im Pinzgau bald einen großen Aufschwung und etablierte sich in den 1960er Jahren als ganzjähriges Urlaubsziel. Früh setzte die Region auf den Bau von Liften und Seilbahnen und wurde damit symbolisch für den erfolgreichen Wirtschaftswandel der Nachkriegsjahre. Die Auswirkungen des Klimawandels stellen aber auch den Pinzgau vor neue Herausforderungen. Höhere Durchschnittstemperaturen machen schon seit Jahren die Beschneiung der Pisten notwendig. Mit Photovoltaik, Kreislaufwirtschaft und einem speziellen System zur Schneehöhenmessung setzt die Region auf innovative Lösungen, um die Umweltbelastungen möglichst gering zu halten. Von den schwierigen Zeiten der Vergangenheit stellt sich die Region damit den Herausforderungen der Gegenwart.