Nicht verpassen! Erlebe die komplette Fußball-WM 2026 in unserer TV.de WM App und hier auf TV.de. Die Fußball-WM 2026 auf TV.de
Jetzt 20:15 22:30
Zeit auswählen
Datum auswählen
Mo Di Mi Do Fr Sa So 08 09 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28

TV Programm für ORF III am 13.06.2026

Jetzt

Filmlegenden - Romy Schneider 20:15

Filmlegenden - Romy Schneider

Film/Kino/TV

Die ORF-III-Produktion widmet sich dem Leben der wohl bekanntesten österreichischen Schauspielerin aller Zeiten: Romy Schneider. Sie ist die süße Sissi gewesen und später die zerbrechliche Schönheit, der ganz Frankreich zu Füßen lag. Sie war die folgsame Tochter daheim und die "Femme fatale" in ihren französischen Filmen. Sie wollte aus dem starren Korsett ausbrechen, in das Familie und Kostümfilme sie gesteckt hatten, und wurde zur Gefangenen im Netz großer Emotionen. Für Orson Welles war sie die beste Schauspielerin ihrer Generation. Hollywood jubelte, vierzig Jahre nach Greta Garbo und Marlene Dietrich, fünfzehn Jahre nach Marilyn Monroe hätte die Leinwand wieder einen großen Star. Ihr Lächeln, ihre geheimnisvollen Blicke bleiben unvergessen. Und auch das Rätsel um den mysteriösen Tod von Romy Schneider ist auch nach mehr als 40 Jahren immer noch ungelöst. Der Grund dafür ist die fehlende Autopsie, denn die Ärzte wollten keine durchführen. Die Todesursache erschien ihnen klar: Herzversagen in Folge einer Überdosis! Romy Schneider, da waren sich damals viele einig, konnte einfach nicht mehr. Um Romy Schneider und der Lösung der vielen Rätsel rund um sie möglichst nahezukommen, kommen in der neuen Dokumentation von Regisseurin Gabriele Flossmann Menschen zu Wort, die man bisher kaum oder noch nie gehört hat - obwohl jeder und jede Einzelne von ihnen eine höchst eigene Expertise hat. Wie Mathieu Carriére, Romys Filmpartner in ihrem letzten Film "Die Spaziergängerin von Sans-Souci". Als enger Freund und Vertrauten war Carriére drei Tage vor ihrem Tod bei Romy zu Gast. Zu Wort kommt auch Gertraud Jesserer, die Jugendfreundin, mit der Romy Schneider bis zuletzt in engstem Briefkontakt stand. Weitere Gesprächspartner sind Günter Krenn, Autor mehrere Romy-Schneider-Biografien, der international renommierte Psychiater Alfried Längle, Ariane Rykov, die Leiterin des Romy-Schneider-Archivs sowie Romys Tochter Sarah Biasini, die sich in ihrem Buch "Die Schönheit des Himmels" erstmals öffentlich mit ihrer früh verstorbenen Mutter auseinandergesetzt hat.

Danach

Romy Schneider und Alain Delon - Eine dauerhafte Leidenschaft 21:08

Romy Schneider und Alain Delon - Eine dauerhafte Leidenschaft

Dokumentation

Er war erstaunlich gutaussehend. Sie war wunderschön, aufgeweckt und fröhlich. Sie war Kaiserin Sissi, er war der Leopard. Und sie waren verrückt verliebt ineinander. Dank seltener Archivmaterialien, Fotos und Interviews mit jenen Menschen, die sie am besten kannten, erzählt der Film die außergewöhnliche Beziehung zwischen Romy Schneider und Alain Delon, die bis zu Romys Tod andauerte. Die Dokumentation schafft ein ungewöhnlich intimes Porträt des legendären ikonischen Paares und führt dabei durch ihre bemerkenswerten Filmkarrieren in Europa und Hollywood.

Legendäre Filmdynastien - Die Albach-Retty-Schneiders 22:07

Legendäre Filmdynastien - Die Albach-Retty-Schneiders

Porträt

Die ORFIII-Produktion widmet sich der österreichischen Künstler- und Schauspielerdynastie der Albach-Retty-Schneiders, deren berühmtester Spross die Filmlegende Romy Schneider ist. Die Angehörigen des Familienclans nahmen mehrere Generationen hindurch wichtige Rollen im deutschsprachigen Kulturleben ein. Schon Romy Schneiders Ururgroßvater war Schauspieler, Großmutter Rosa Albach-Retty war seit 1905 Hofschauspielerin, ihr Vater Wolf Albach-Retty schon mit 20 Jahren am Wiener Burgtheater engagiert. Während der Zeit des Nationalsozialismus bildete Romys Mutter Magda Schneider mit Wolf Albach-Retty eines der Traumpaare des deutschen Unterhaltungsfilms. Insbesondere Magda Schneider verhielt sich sehr ideologiekonform und fand auch Eingang in die NS-Liste der "Gottbegnadeten". Romy Schneider identifizierte sich niemals mit der nationalsozialistischen Vergangenheit ihrer Eltern. Nichtsdestotrotz wurde sie von dieser Vergangenheit geprägt.

Kaiserin der Leinwand - Die Geschichte der Sissi-Trilogie 22:57

Kaiserin der Leinwand - Die Geschichte der Sissi-Trilogie

Film/Kino/TV

Bis heute sind sie die Klassiker des Fernsehprogramms - die drei Teile der "Sissi"-Filme von Ernst Marischka locken seit fast 70 Jahren die Menschen vor die Fernsehgeräte. Alle Jahre wieder überrumpelt Franz Joseph seine Sissi mit der Verkündung, sie heiraten zu wollen und bringt damit das Publikum zum Seufzen. Die ORF-III-Dokumentation bietet erstmals einen Blick hinter die Kulissen und auf die Entstehungsgeschichte dieses Klassikers der Habsburgerromantik. Die Kostüme der jungen Kaiserin können auch heute noch bestaunt werden und auch sonst hat die Trilogie so allerhand Spuren hinterlassen. Untrennbar verbunden mit dem Erfolg der "Sissi"-Filme ist der Aufstieg seines größten Stars - Romy Schneider. Katapultartig schwang sich die gerade 16-Jährige in den Olymp der heimischen Schauspielriege empor, litt aber zeitlebens unter der Verschmelzung ihrer Person mit dem Mythos der verstorbenen Kaiserin. Ihre Jugend fiel den Filmen zum Opfer, ihr Leben und ihre Karriere standen unter der strengen Kontrolle ihrer Mutter Magda Schneider - in den Filmen ebenfalls ihre Mutter. Im Fahrwasser des eskapistischen Heimatfilmbooms der Nachkriegszeit schlingerte das ganze Filmprojekt von Anfang an. Ursprünglich hatte Ernst Marischka vorgehabt, ein existierendes Singspiel zu verfilmen: Mit seinem Bruder Hubert Marischka brachte er das Stück als Operette unter dem Titel "Sissy" auf die Bühne. Das Stück lief mit großem Erfolg. Die erste "Sissy"-Darstellerin war Paula Wessely, ihre zweite Besetzung war Hedy Lamarr. Später kaufte die amerikanische Produktionsfirma Columbia die Rechte an Stück und Musik, Joseph von Sternberg verfilmte den Stoff 1936 unter dem Titel "The King Steps Out" mit Grace Moore als junger Kaiserin. In den 1950er Jahren versuchte sich Marischka wieder an dem Stück, ließ die Musik weg und machte österreichische Filmgeschichte. Nach außen bezauberte die junge Kaiserin ganz Europa: Mitte 1956, ein halbes Jahr nach der Wien-Premiere, kamen aus Schweden, Spanien, Norwegen und den Niederlanden die Erfolgsmeldungen ausverkaufter Vorstellungen. Elf Jahre nach Kriegsende konnte sich das europäische Publikum auf eine zwar geschichtsverfälschende, aber umso tröstlichere Version einer Vergangenheit einigen, in der politische Figuren aus Österreich nicht bedrohlich, sondern herzig sind.

Die Tafelrunde - Classics 23:50

Die Tafelrunde - Classics: Früher war alles besser!

Kabarettshow

Die Tafelrunde Classics präsentieren die Highlights aus der Satireshow, diesmal mit einem ganz besonderen Thema - Früher war alles besser! Mit Auftritten von u.a. Alex Kristan, Gery Seidl, Viktor Gernot, Andreas Vitásek, Gernot Kulis, Thomas Maurer, Gregor Seberg, Angelika Niedetzky, Caroline Athanasiadis, Lydia Prenner-Kasper uvm. So schwelgt zum Beispiel Alex Kristan in den guten alten Zeiten: "Früher, da bin ich beim ADEG rein und bin mit einem Kaugummi, einem Raider und zwei Micky-Maus-Heften wieder raus. Heute? Überall Kameras!" Aber nicht alles war besser: Die Heilige Dreifaltigkeit des Krankseins als Kind seien damals Essigpatscherl, "Am Dam Des" und Zapferl gewesen. "Die Essigpatscherl waren so schnell dran, so schnell habe ich gar nicht schauen können. Beim Zapferl war's anders, da haben sie meine Mitarbeit gebraucht. Und ich war ein sehr verschlossenes Kind." Viktor Gernot erinnert sich an Telefonate aus der Jugend, Gery Seidl sehnt sich nach seiner analogen Zeit als Bauleiter, Caroline Athanasiadis will "Helmi" zurück und Lydia Prenner-Kasper wünscht sich ein Leben, in dem sie keine Gesichtserkennung für ihr Mobiltelefon braucht. Andreas Vitásek findet, dass das Witzeerzählen früher leichter und Gernot Kulis, dass die die Werbung besser war. Und Gregor Seberg spricht ohnehin nur von der glorreichen "Maggi-Zeit". Eine nostalgische Zeitreise voller Humor, bei der kein Auge trocken bleibt.