05:31
Gerlinde Kaltenbrunner ist die bekannteste österreichische Bergsteigerin. Sie hat alle 14 Achttausender der Welt bezwungen. Ihre Erfolge haben maßgeblich dazu beigetragen, dass Leistungen von Frauen im männerdominierten Bergsport anerkannt worden sind. Sie selbst meint dazu: "Es gibt immer wieder Männer, die nicht akzeptieren können, dass es auch starke Frauen gibt. Aber, das ist dann ihr Problem, nicht unseres." Bis in die 1990er Jahre hatten es erfolgreiche Bergsteigerinnen nicht leicht. Vielfach wurden ihre Leistungen herabgewürdigt. "Lesbisch zu sein oder gegen Männer zu sein, das war einer dieser Anwürfe, der da gleich kommt. Diese Frauen wollen dorthin, wo die Männer auch sind. Das sind eigentlich Mannweiber, die sind eigentlich auch gegen Männer", erklärt im Film die Historikerin Martina Gugglberger von der Universität Linz. Sie hat das Thema Frauenalpinismus ausführlich erforscht. Die Gesellschaft sah Frauen in der Mutterrolle. Eine Mutter, die auf den Berg klettert, das galt lange Zeit als gesellschaftliches Tabu. Die sechsfache Weltmeisterin im Eisklettern, die Deutsche Ines Papert, kennt die Problematik. Sie selbst ist alleinerziehende Mutter und stellt fest: "Kein Kind der Welt braucht rund um die Uhr seine Mutter." Diese "Land der Berge"-Neuproduktion führt durch die österreichische Geschichte weiblicher Bergsteigerinnen und lässt unterschiedliche Frauen zu Wort kommen.
06:29
Das wochentägliche Kulturmagazin "Kultur Heute" präsentiert neben den wichtigsten Ereignissen aus den Bundesländern die Top-Themen des Tages - von Hochkultur bis Subkultur.
07:06
08:42
Wien war in der Ringstraßenzeit das vielleicht heißeste Pflaster Europas. Die Metropole wuchs in wenigen Jahrzehnten auf zwei Millionen Einwohner, allen war klar, dass sich die Stadt entsprechend rasch modernisieren musste. Umso gewagter waren die Pläne, die damals entstanden. Kaum jemand hätte Wien mehr verändert als Otto Wagner. Seine Visionen ähneln mehr Chicago als dem, was wir heute als Wien kennen. Großflächig und rasterartig bahnen sich seine Ideen ihren Weg, um, wie er damals meinte, bis zu drei Millionen Menschen unterzubringen. Im zweiten und letzten Teil zeigen Judith Doppler und Kurt Mayer, wie Wien heute aussehen könnte, wenn sich diese Ideen damals durchgesetzt hätten. Beeindruckende Computeranimationen visualisieren Otto Wagners Wien, als wäre es tatsächlich gebaut worden.
09:29
ORF III überträgt alle wichtigen News vom Tag, dazu Interviews, Analysen, Live-Schaltungen, Reportagen und alle wichtigen Pressekonferenzen und Updates live!
13:03
Nirgendwo sind Tiere in ihrem Überlebenskampf so exponiert wie in den weiten Ebenen und Wüsten, die keinerlei Unterschlupf bieten. Einige der größten Tierbestände weltweit leben im Flachland, von Afrika bis Amerika, als scheinbar leichte Beute. Doch sie erkennen Gefahren aus kilometerweiter Entfernung. Raubtiere können sich also nicht allein auf ihre Schnelligkeit und Stärke verlassen, sondern müssen bei der Jagd auf geschickte Tarnung, Strategie und Teamarbeit setzen.
13:49
70 % der Erdoberfläche sind heute von Wasser bedeckt. Diese gigantischen Ozeane waren die ersten Schlachtfelder der Erde und sind noch immer ihre größten. Unter Wasser kämpft jedes Lebewesen - vom eindrucksvollen Weißen Hai bis zum winzigen Putzerlippfisch - mit seinem eigenen Waffenarsenal um seine Beute oder darum, nicht selbst zur Beute zu werden. Mit messerscharfen Zähnen, hammerharten Schlägen oder verblüffender Geschwindigkeit treten die Kontrahenten im Wettrüsten gegeneinander an.
14:35
Pistenbutler Ulrich Knalling empfängt Harry Prünster auf der Turracher Höhe in Kärnten. Der gelernte Schumacher ist durch seinen Beruf weit herumgekommen, die Sehnsucht nach den Bergen hat ihn wieder nach Österreich gebracht. Er ist für die Gäste als Skiguide tätig und er sorgt auch für das richtige Rahmenprogramm. Auf der AlmZeithütte von Thomas Kohlendorfer wird eine Kärntner Spezialität serviert, die "Gelbe Suppe" mit Zuckerranggele, eine traditionelle Kirtagssuppe mit süßem Reinling. Auf der MeiZeit-Hütte arbeiten Isabella und Sepp Bogensperger. Für Sepp ist ein guter Wirt auch jemand der die Gäste unterhalten kann, gesellig ist und Spaß an der Arbeit hat. Er setzt auf eine gutbürgerliche Küche mit Kasnocken, Schweinsbraten aus dem Holzofen, Ripperln und Kaiserschmarren, der hier sogar flambiert wird. Die Sonnalm von Christoph und Christina Brandstätter gibt es schon seit 16 Jahren, früher war hier die Talstation vom Schlepplift. Christoph war schon immer in der Gastronomie tätig, er arbeitete weltweit, seine Spezialität ist eine Kärntner-steirische Speise: Kärntner Kasnudeln, geschwenkt in steirischem Kürbiskernöl. Die K-Alm, erst 2013 eröffnet, ist Harrys letzte Station. Hier sind die beiden leidenschaftlichen Gastronomen Sandra und Rudi Strablegg die Wirtsleute. Fleischhauer Rudi hat Harry eine ganz besondere Überraschung bereit: einen Speckhumidor.
15:02
Harry Prünster startet in die neue Wintersaison und reist dafür nach Südtirol in das Skigebiet Kronplatz, benannt nach dem gleichnamigen Berg. Seine erste Station am Hochplateau in knapp 2300 Meter Seehöhe ist die Coroneshütte von Andy Piok. Der gelernte Betriebswirt ist besonders stolz auf sein neues elektronisches Bestellsystem, mit dem der Gast noch schneller sein Essen serviert bekommt. Am Speiseplan steht eine Mischung aus italienischen und österreichischen Speisen, u. a. selbstgemachte Pasta oder Topfenknödel mit Nougatfülle. Valeria Costa führt die Schnapskurve, eine Hütte die deshalb so heißt weil Valerias Vater dort in den 1960iger Jahren schon Schnaps ausgeschenkt hat. Ein besonderes Angebot und etwas anderes Geschmackserlebnis ist hier die Pizza mit Weizen- und Hanfmehl.
15:28
Nach Kärnten auf die Gerlitzen ist Harry Prünster unterwegs um in der Huaba Hittn die Wirtsleute Willi und Bettina Pilgram zu treffen. Da die beiden im Tal einen Biobauernhof betreiben können sie bei den Speisen viele eigene Produkte verwenden. Es gibt hausgemachten Kakao aus Heumilch, eigenen Speck, und als besonderes Service für Allergiker verwenden sie - da glutenfrei - Buchweizen- und Dinkelmehl für einige Mehlspeisen. Auf der Neugarten Almseehütte hat Wirt Hans Maier wieder jede Menge Neuigkeiten parat und wer Lust auf eine Holzofenpizza hat, kann im Alpengasthof Pacheiner einkehren. In 1900 Meter Seehöhe gelegen, kann man auf der Sonnenterrasse einen Blick in die Kärntner Bergwelt genießen.
15:55
Nach St. Michael und Mauterndorf im Schigebiet Grosseck-Speiereck ist Harry Prünster zu Gast auf der Peterbaueralm. Durch den familieneigenen Bauernhof finden sich auf der Speisekarte fast ausschließlich eigene Produkte Eine besondere Spezialität sind die diversen Würste, wie z. B. Käsekrainer und Currywurst. Besonders beliebt sind die Burger mit dem Faschierten von den Hochlandrindern. Der gebürtige Mauterndorfer Peter Schitter führt die Panorama Alm auf 2000 Meter Seehöhe, direkt neben der Bergstation der Kabinenbahn. Von der Sonnenterrasse hat man einen wunderbaren Ausblick auf die umliegende Bergwelt der Hohen und Niederen Tauern. Neben regionalen Spezialitäten gibt es jeden Montagabend die Möglichkeit zum Ripperl- oder Fondue-Essen beim "Feiern am Berg". In der Neuhauserstubn ist Harry mit den Geschwistern Martina, Simone und Andreas Seewald verabredet. Hier sind die Aufgaben besonders gut aufgeteilt, denn mit Gastwirtschaft, Bauernhof, Kutschenfahrtbetrieb, Fischteichen und Appartements ist genug zu tun. Zum Abschluss des Tages gibt es eine Kutschenfahrt mit Andreas Seewald, der für Harry auch noch ein paar Geschichten aus der Region auf Lager hat.
16:25
Beide Täler hatten in früheren Zeiten eines gemeinsam: sie waren vom Salzachtal aus nur über Höhenwege zugänglich. Die unbezwingbaren Schluchten der Liechtensteinklamm und der Gasteinerklamm erlauben nur dem Wasser ein Durchkommen. Für unser "Klingendes Österreich" beginnt die Großarler Welt demnach bei der "Alten Wacht", jener Stelle an der sich die Landschaft taleinwärts zu weiten beginnt. Talaus beeindrucken die großen Hotelpaläste um den Gasteiner Wasserfall, das Weitmoser Schlössl in Bad Hofgastein und in Dorfgastein wiederum die Höhenwelt der Almen. Ein Film von Elisabeth Eisner.
17:33
Vor den Augen ihres Bruders bricht eine junge Frau vergiftet beim Eislaufen zusammen. Auch ein Mann, der scheinbar bei einem Straßenbahn-Unfall ums Leben kam, starb in Wirklichkeit durch Gift. Moser und sein Team ermitteln fieberhaft: Präparierte Getränkedosen wurden in der ganzen Stadt deponiert. Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt.
18:24
Eine Fotografin findet bei Tieraufnahmen in den düsteren Hallen des Naturhistorischen Museums einen Beutel mit Diamanten. Sie entnimmt ein paar Steine und versteckt ihn wieder an seinem Platz. Kurz darauf stürzt ein Mann über das Geländer der Kuppelhalle. Mosers Team stellt die Tat spektakulär nach: Es war Mord. Inmitten ausgestopfter Tiere muss Rex den Täter stellen. Co-Produktion Taurus Film/ORF
19:18
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19:30
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19:40
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20:15
Ein Briefträger findet die Rentnerin Gertrude Klenner erstochen in ihrer Wohnung auf. Kommissar Kottan entdeckt, dass die Frau, die als arm galt, zwei Häuser als Gastarbeiterunterkünfte vermietet hat. Von Mietern, die den Zins nicht aufbringen konnten, hat sie sich angeblich mit Liebesdiensten bezahlen lassen. Zu diesen Mietern führt Kottans Spur.
21:53
Mehrere Beamte des Sicherheitsbüros haben sich vor langer Zeit Grundstücke im Augebiet um Tulln gekauft und Wochenendhäuser gebaut. Kottan will dort am Wochenende seinen Geburtstag mit Kollegen und der Familie feiern. Trotz der winterlichen Jahreszeit sitzen sie am Lagerfeuer und braten Würstel und Erdäpfel. Kottans Tochter Sissi unterhält sich in der Zwischenzeit mit Freunden in dem nahe gelegenen Gasthaus. Das fröhliche Feiern findet ein schreckliches Ende, als ein Mädchen aus dieser Runde ermordet aufgefunden wird.
23:27
Rien ne va plus - Nichts geht mehr in der Wirtschaft. Die Welt ist ein finsteres Loch aus Krisen und Konkursmassen. Doch im Polizeiapparat hat jeder Aufstiegsphantasien. Nur Major Adolf Kottan nicht, denn der ist suspendiert. Auf unbestimmte Zeit. Als ihm aber aus heiterem Himmel eine Leiche aufs Autodach knallt, ist es mit dem Frieden vorbei. Neben dem Toten liegt eine Karte. Auf der steht "Rien ne va plus" und auf der Rückseite sieben Familiennamen. Drei Morde in 24 Stunden - Polizeipräsident Heribert Pilch ist verzweifelt. Er fleht Kottan um Hilfe an. Schließlich will er ins Innenministerium aufsteigen. Da müssen Ermittlungserfolge her. Kottan lässt sich breit schlagen. Er übernimmt den Fall und damit ist klar: Kottan ermittelt wieder! Eine erste Spur führt zu einem Kreis von Geschäftsleuten, die an einem mysteriösen Pyramidenspiel beteiligt sind. Sieben Lebensmüde zahlen je 500.000 Euro ein, dafür bekommen sie die Namen ihrer Mitspieler. Ziel ist, zu töten bevor man selber getötet wird. Wer überlebt, bekommt den gesamten Einsatz. Dreieinhalb Millionen. "Rien ne va plus" - Nichts geht mehr. Entweder tot oder Millionär Hergestellt in Zusammenarbeit mit dem ORF Film/Fernseh-Abkommen
01:10
Der Mann in der Krise ist Florestan, dem urplötzlich sein ganzes Leben zerbröselt: Sein Theater, seit 1848 im Familienbesitz, löst sich auf, seine Rechnungen kann er nicht bezahlen, seine Tochter schwänzt seit einem Jahr die Schule, um Schauspielerin zu werden. Die Spiegeleier geraten zu hart, die Angst vor einer Premiere ist so groß wie noch nie...bei so viel Unglück kann es sich nur um eine turbulente, pointierte Komödie handeln.
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