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TV Programm für ORF III am 27.01.2026

Am Schauplatz: Schnee von gestern 04:00

Am Schauplatz: Schnee von gestern

Reportage

Eine Reportage über das Sterben der kleinen Skigebiete in Österreich. Während große Wintersportorte wie Schladming immer weiterwachsen und mit immer luxuriöseren Annehmlichkeiten punkten, kämpfen die Skigebiete in kleineren Gemeinden ums Überleben. Hauptursache für das Aus ist der Mangel an Naturschnee und die damit verbundenen hohen Kosten für künstliche Beschneiungsanlagen. Schladming, eines der größten und bekanntesten Schigebiete Österreichs, ist das Paradebeispiel für den Trend zu immer mehr Komfort. Georg Bliem, Geschäftsführer der Planai-Seilbahnen: "Unsere Sessellifte sind gepolstert und beheizt. Man sitzt bei uns eigentlich wie im eigenen Wohnzimmer." Auch in Schladming war der natürliche Schnee diesen Winter Mangelware. Das sei kein Problem: "Wir brauchen keinen Naturschnee, wir haben Kunstschnee", erklärt der steirische Pistenchef, "wichtig für uns ist vor allem, dass es in Wien und Graz ein paar Zentimeter schneit, damit die Menschen wissen, dass Winter ist." Während das Skifahren in Schladming boomt, müssen kleinere Schigebiete hart kämpfen. In Wald am Schoberpass zum Beispiel. Hier betrieb Susi Leitner seit 1972 einen Lift, den ihr Vater 1960 gebaut hatte. "Ab der Jahrtausendwende wurde es immer schwieriger", erinnert sie sich. "Aber bis zuletzt dachte ich, jemand würde den Lift noch kaufen." Doch vor drei Jahren musste der Betrieb Insolvenz anmelden, und trotz zahlreicher Versuche, die Liftanlagen zu retten, wurde der Anlage schließlich vor wenigen Wochen versteigert - für nur 11.000 Euro an einen Unternehmer aus der Slowakei. Ganz anders ist die Situation am Kasberg im oberösterreichischen Almtal. Hier hat sich die gesamte Region zusammengeschlossen, um ihre Lifte zu retten. Die Liftgesellschaft war 2023 in die Insolvenz geschlittert. Durch eine Sammelaktion kamen jedoch 600.000 Euro zusammen und der laufende Betrieb konnte vorerst gesichert werden. Friedrich Drack, der örtliche Malermeister und nun ehrenamtliche Geschäftsführer des Schigebiets, ist überzeugt: "Die großen Schigebiete brauchen uns kleine Schigebiete. Wo sollen denn sonst die Kinder Schifahren lernen? Dann ist bald Schluss mit der Schifahrer-Nation Österreich." Am Schauplatz Reporterin Julia Kovarik hat sich in den vergangenen Wochen angeschaut, wie hart der Konkurrenzkampf heimischer Skigebiete mittlerweile geworden ist.

Sigrid Hauser - Das Beste zum 60. Geburtstag 04:55

Sigrid Hauser - Das Beste zum 60. Geburtstag

Künstlerinnenporträt

Sie ist eine der vielseitigsten Künstlerinnen des Landes, sei es als Schauspielerin, Sängerin oder Kabarettistin. Ob mit Michael Niavarani im Globe Wien, mit Robert Meyer an der Volksoper oder auf der Bühne des Gärtnerplatz Theaters in München, der Applaus ist ihr auf alle Fälle sicher. Anlässlich des 60. Geburtstags hat ORF III Sigrid Hauser höchstpersönlich und langjährige Weggefährten zum Gespräch getroffen und blickt auf die besten, lustigsten und emotionalsten Ausschnitte aus dem Archiv zurück. Happy Birthday, Sigrid Hauser!

MERYN am Montag 06:00

MERYN am Montag: Schilddrüsenerkrankungen - Ihre Fragen

Magazin

Kultur Heute 06:30

Kultur Heute

Magazin

WETTER/INFO 07:00

WETTER/INFO

Nachrichten

WIR - Das Volksgruppenmagazin 08:55

WIR - Das Volksgruppenmagazin

Das Fernsehmagazin für Kroaten, Roma, Slowaken, Slowenen, Tschechen und Ungarn.

ORF III AKTUELL 09:30

ORF III AKTUELL

Nachrichten

ORF III überträgt alle wichtigen News vom Tag, dazu Interviews, Analysen, Live-Schaltungen, Reportagen und alle wichtigen Pressekonferenzen und Updates live!

Ski Legenden 13:00

Ski Legenden: Stephan Eberharter

Dokumentation

Weltmeister, Olympiasieger, Seriensieger, Sympathieträger. Was es zu gewinnen gab, gewinnt er - Stephan Eberharter. Bei der Ski-WM 1991 in Saalbach Hinterglemm sorgt der damals 21-jährige Stephan Eberharter für eine Sensation. Ohne im Ski-Weltcup je einen Sieg eingefahren zu haben, gewinnt Stephan Eberharter den WM-Super-G. Er fährt allen davon und wird Doppelweltmeister. Ein raketenhafter Aufstieg für den jungen Tiroler Skirennläufer. Am Ende des Jahres wird er zu Österreichs Sportler des Jahres gewählt. Doch schon bald werfen ihn Verletzungen zurück. Zuerst passierte der Innenbandriss. Bei den Olympischen Spielen 1992 in Albertville geht Eberharter leer aus. Dann folgt ein Motorradunfall mit Schlüsselbeinbruch, danach eine Knieverletzung. Er verliert sogar seinen Platz im ÖSV-Team. Doch Stephan Eberharter gelingt, was viele nicht für möglich gehalten hätten. Mit unglaublicher Disziplin kämpft er sich an die Weltspitze zurück, holt Olympisches Gold, einen weiteren Weltmeistertitel und gewinnt insgesamt 29 Weltcuprennen. Sogar seinen schärfsten Konkurrenten Hermann Maier stellt er damals in den Schatten. In dieser Folge der "Österreichischen Skilegenden" von Regisseur Robert Altenburger sprechen Stephan Eberharter, sein ehemaliger Trainer und bester Freund Sepp Hanser, Robert Seeger und Sportfan Peter Filzmaier über diese dramatische Erfolgsgeschichte.

Skilegenden 13:45

Skilegenden: Die "Golden Girls"

Dokumentation

Die Produktion widmet sich drei der großen heimischen Athletinnen. Alexandra Meissnitzer, Renate Götschl und Michaela Dorfmeister zählen zu Österreichs erfolgreichsten Skirennläuferinnen der 1990er Jahre. Sie holten Olympische Medaillen, gewannen Weltmeisterschaften und dominierten alle Weltcup-Disziplinen. Aufgrund ihrer vielen Erfolge erhielten sie von der Presse den Titel der "Golden Girls". Auf der Piste waren Meissnitzer, Götschl und Dorfmeister erbitterte Gegnerinnen, die sich nach Verletzungen und Niederlagen dennoch zur Seite standen. Die drei Skirennläuferinnen verbindet eine jahrelange Laufbahn, die schon in der Skischule Schladming begonnen hat. Gemeinsam traten sie auch aus dem Schatten des damals von den Männern dominierten Skisports. Alexandra Meissnitzer, Renate Götschl und Michaela Dorfmeister sind drei unterschiedliche Charaktere, die sich gegenseitig zu Höchstleistungen motivierten. In dieser neuen Folge der "Österreichischen Skilegenden" traf Regisseur Robert Altenburger die "Golden Girls" und erzählt die Geschichte dreier Karrieren, die bis heute ihresgleichen suchen.

Skilegenden 14:35

Skilegenden: Marlies und Benjamin Raich

Dokumentation

Benjamin Raich ist zweifacher Olympiasieger, dreifacher Weltmeister und mit insgesamt 36 Weltcupsiegen einer der erfolgreichsten Skirennläufer Österreichs. Marlies Raich (geborene Schild) ist zweimalige Weltmeisterin, bei Olympischen Winterspielen gewann sie dreimal Silber und einmal Bronze. Mit 37 Weltcupsiegen zählt sie zu den erfolgreichsten Skirennläuferinnen der Geschichte. Die Geschichte von Marlies und Benni Raich ist nicht nur eine Erfolgsgeschichte, sondern auch die Geschichte einer unglaublichen Beziehung, denn sie kennen sich seit 2004 und haben gemeinsam trainiert und bei ihren großen Erfolgen begleitet. Robert Altenburger erzählt in dieser neuen Folge der ORFIII - Reihe "Österreichische Sportlegenden" die Geschichte dieser unglaublichen Karrieren von Marlies und Benni Raich, die von Erfolgen, schweren Verletzungen und einer tiefen Verbundenheit geprägt ist.

Hermann Maier: Meine Heimat, das Land am Dachstein 15:25

Hermann Maier: Meine Heimat, das Land am Dachstein

Landschaftsbild

Bergwelten, naturbelassen und immer noch verblüffend geheimnisvoll. Hermann Maier entdeckt für "Universum" diesmal ein ganz besonderes Stück Österreich: das Land am Dachstein. Es ist ein wenig Heimat für ihn, da er in Schladming zur Schule gegangen ist. Die Berge entlang des Ennstals, das unweit seines Heimatortes Flachau liegt, ist ihm daher bestens vertraut. Für die Dreharbeiten begab er sich in die schönsten Naturgebiete der Region, erkundete sie von der Luft aus im Segelflugzeug, tauchte hinab in glasklare Gebirgsseen und bestieg mit Skiern den winterlichen Hohen Dachstein. Ein Film von Heinz Leger

Harrys liabste Hütt'n 16:15

Harrys liabste Hütt'n: Wurzeralm - Spital am Pyhrn

Landschaftsbild

Harry Prünster wird seine Brettln auf der Wurzeralm bei Spital am Pyhrn anschnallen. Zwischen Totem Gebirge und den Kalkalpen eingebettet, findet man das Skigebiet in der Pyhrn-Priel-Region im südlichen Oberösterreich. In der Sonn'Alm sorgt die Wirtin Erika für das leibliche Wohl der Gäste. In der Bärenhütte, die genug Platz für Skiclubs und Kindergruppen bietet, erkundigt sich Harry Prünster nach den Vorteilen einer großen Hütte in einem Skigebiet. Die Friederike von der Wiederlechnerhütte weiß schließlich so manche Geschichte über lange Abende zu erzählen. Nach einem Apres Ski-Stopp in der Wurzeralmarena (Arena Treff) macht Harry noch einen Ausflug in den Ort Spital mit seinem barocken Stift, das eine überraschende Sammlung zum Schnuppern und Betrachten bietet.

Harrys liabste Hütt'n 16:40

Harrys liabste Hütt'n: Verditz und Dreiländereck - die Skigebiete rund um Villach/Kärnten

Landschaftsbild

Die Stadt Villach liegt eingebettet zwischen Seen und Skibergen: der Gerlitzen am Fuße des Ossiachersees, dem kleinen Bruder Verditz nebenan und weiter westlich thront der Dobratsch mit herrlichem Blick auf die julischen Alpen. Kommt man schließlich nach Arnoldstein, wartet das Dreiländereck auf die Wintersportler. Die Aloisia von der Loisihütt'n sorgt dort für das Wohl der Skifahrer und das Bergrestaurant "3-Länder-Treff" ist zentrale Hütte und Treffpunkt im Skigebiet. Auf dem kleinen Skiberg Verditz lädt die Lärchenbodenhütte zum Verweilen und die Artlodge zum Übernachten ein. Im Dreiländereck findet Harry schließlich Fritz Strobl, um mit ihm im Bergrestaurant "3-Länder-Treff" über seine Karriere und seine Zukunftspläne zu plaudern. Beim Skifahren mit Fritz hat Harry gleich noch einmal Glück: Er ist Skilehrer und kann daher mit Fritz Strobl so einigermaßen mithalten.

Hallo, Hotel Sacher ... Portier 17:10

Hallo, Hotel Sacher ... Portier: Das Mädchen Lilian

Familienserie

Das Mädchen Lilian ist ein ehemaliges Stubenmädchen einer Baronin, die Stammgast im 'Sacher' war und ihr als sie starb ein kleines Vermögen vermachte. Lilian zieht nun ihrerseits ins Sacher und wird nach einigen anfänglichen Schwierigkeiten eine der vielen, denen Huber hilft. DarstellerInnen: Fritz Eckhardt (Oswald Huber), Elfriede Ott (Resi Huber), Maxi Böhm (Blecha), Ossy Kolmann (Maler Kerzl), Fritz Muliar (Herr Waczek), Reinhold Tischler (Max), Marianne Schönauer (Gnädige Frau), Manfred Inger (Breuer), Josef Hendrichs (Siegfried Hrdlicka), Robert Werner (Inspektor Sykora), Brigitte Neumeister (Ilona Lebzelte), Dolores Schmidinger (Stubenmädchen Johanna), Heinz Reincke (Manager Horst Schulz). Regie: Hermann Kugelstadt. Österreich, 1973

Hallo, Hotel Sacher ... Portier 18:15

Hallo, Hotel Sacher ... Portier: Happy-End mit Hindernissen

Familienserie

Hrdlicka lernt durch Huber eine Beamtin des Rathauses kennen, in die er sich verliebt. Resi wieder trifft ihren alten Bekannten und Verehrer, den Installateur Wazek, und zwischen ihnen funkt es auch. Die Sache wäre einfach, wenn nicht jeder vom anderen denken würde, dass es ihn schwer treffen wird, wenn er die Verlobung auflöst. Als dann aber Bruder Oswald eingreift, kommt alles ins rechte Lot und einem Happy End steht nichts mehr im Wege. DarstellerInnen: Fritz Eckhardt (Oswald Huber), Elfriede Ott (Resi Huber), Maxi Böhm (Blecha), Ossy Kolmann (Maler Kerzl), Fritz Muliar (Herr Waczek), Reinhold Tischler (Max), Marianne Schönauer (Gnädige Frau), Manfred Inger (Breuer), Josef Hendrichs (Siegfried Hrdlicka), Robert Werner (Inspektor Sykora), Brigitte Neumeister (Ilona Lebzelte), Dolores Schmidinger (Stubenmädchen Johanna), Heinz Reincke (Manager Horst Schulz). Regie: Hermann Kugelstadt. Österreich, 1973

ORF III AKTUELL am Abend 19:18

ORF III AKTUELL am Abend

Nachrichten

ORF III überträgt alle wichtigen News vom Tag, dazu Interviews, Analysen, Live-Schaltungen, Reportagen und alle wichtigen Pressekonferenzen und Updates live!

Nachrichten in einfacher Sprache 19:25

Nachrichten in einfacher Sprache

Nachrichten

Nachrichten in Einfacher Sprache- das ist das Wichtigste vom Tag in kurzen Sätzen, mit einfachen Wörtern, ohne Fremdwörter und mit Untertitel.

Kultur Heute 19:40

Kultur Heute

Magazin

Das wochentägliche Kulturmagazin "Kultur Heute" präsentiert neben den wichtigsten Ereignissen aus den Bundesländern die Top-Themen des Tages - von Hochkultur bis Subkultur.

Winter in Wien damals 20:15

Winter in Wien damals

Zeitgeschichte

Unter einem "strengen Winter" verstand man vor hundert Jahren noch etwas anderes als heute. Eisige Kälte und Schnee hatten Wien fest im Griff, die Schneeräumung hielt sich vor der Motorisierung in Grenzen, und an der auch noch unregulierten Donau bildeten sich gefährliche Eisstöße, die die Brücken bedrohten. Viele Menschen vor allem aus den niedrigen Schichten waren für Wetterkapriolen auch nicht hinreichend bekleidet. Diese Erbe Österreich Neuproduktion zeigt anhand alter Aufnahmen, was die weiße, kalte Kaiserstadt für die Bewohnerinnen und Bewohner bedeutete. Die kalte Jahreszeit brachte auch Freuden mit sich: im Wienerwald fanden Rodelpartien statt und auch die ersten Skifahrer machten die Hügel unsicher.

Wiener Plätze - Wien damals 21:05

Wiener Plätze - Wien damals

Stadtbild

Es ist noch nicht so lange her, da war Wien eine recht graue und abweisende Stadt. Außer der inneren Stadt und ein paar begrünten Außenbezirken bot sich dem Auge wenig Erfreuliches. Das hat sich in den letzten Jahrzehnten radikal geändert. Selbst einstige No-Go-Zonen wie der Gasometer oder der Donaukanal sind heute städtisch belebte Areale, die die Leute zum Verweilen schätzen. Patrice Fuchs hat das ORF-Archiv nach älteren Aufnahmen von Wiener Ecken durchforstet und zeigt, wie stark sich die Stadt an diesen Punkten verändert hat. Kaum vorstellbar heute, wie der Verkehr vor dem U-Bahn-Bau funktioniert hat, als die Autos noch über die Kärntnerstraße und den Stephansplatz brausten.

Wiener Plätze - Wien damals 21:55

Wiener Plätze - Wien damals

Stadtbild

Wien ist anders - diesen Slogan haben Befürworter und Kritiker der Stadt stets beide im Mund geführt, einmal ohne und einmal mit Ironie. Wien war tatsächlich anders: Wenn man sich die Aufnahmen aus den sechziger und siebziger Jahren ansieht, kann man kaum glauben, dass sie von derselben Stadt stammen, in der wir heute leben. Im zweiten Teil dieser Wien-Serie setzt Regisseurin Patrice Fuchs ihre Erkundung durch das Wien der letzten Jahrzehnte fort und vergleicht ikonische Orte von heute mit ihrem Archiv-Erscheinungsbild damals. Selbst heute so beliebte und teure Gegenden wie die Mariahilferstraße oder der Spittelberg waren lange triste und heruntergekommene Ecken, wo die Stadtpolitik vor Spekulanten und anderen Geschäftemachern kapituliert hatte.

Was schätzen Sie..? 22:45

Was schätzen Sie..?

Infomagazin

In dieser Folge "Was schätzen Sie..?" begrüßt Karl Hohenlohe wieder Gäste mit spannenden Kunstgegenständen im Wiener Dorotheum. Die Expertinnen und Experten des Auktionshauses überprüfen wie gewohnt Antiquitäten, Gemälde und Schmuck auf Herkunft und Wert.

Winter in Wien damals 23:35

Winter in Wien damals

Zeitgeschichte

Unter einem "strengen Winter" verstand man vor hundert Jahren noch etwas anderes als heute. Eisige Kälte und Schnee hatten Wien fest im Griff, die Schneeräumung hielt sich vor der Motorisierung in Grenzen, und an der auch noch unregulierten Donau bildeten sich gefährliche Eisstöße, die die Brücken bedrohten. Viele Menschen vor allem aus den niedrigen Schichten waren für Wetterkapriolen auch nicht hinreichend bekleidet. Diese Erbe Österreich Neuproduktion zeigt anhand alter Aufnahmen, was die weiße, kalte Kaiserstadt für die Bewohnerinnen und Bewohner bedeutete. Die kalte Jahreszeit brachte auch Freuden mit sich: im Wienerwald fanden Rodelpartien statt und auch die ersten Skifahrer machten die Hügel unsicher.

Wiener Plätze - Wien damals 00:20

Wiener Plätze - Wien damals

Stadtbild

Es ist noch nicht so lange her, da war Wien eine recht graue und abweisende Stadt. Außer der inneren Stadt und ein paar begrünten Außenbezirken bot sich dem Auge wenig Erfreuliches. Das hat sich in den letzten Jahrzehnten radikal geändert. Selbst einstige No-Go-Zonen wie der Gasometer oder der Donaukanal sind heute städtisch belebte Areale, die die Leute zum Verweilen schätzen. Patrice Fuchs hat das ORF-Archiv nach älteren Aufnahmen von Wiener Ecken durchforstet und zeigt, wie stark sich die Stadt an diesen Punkten verändert hat. Kaum vorstellbar heute, wie der Verkehr vor dem U-Bahn-Bau funktioniert hat, als die Autos noch über die Kärntnerstraße und den Stephansplatz brausten.

Wiener Plätze - Wien damals 01:10

Wiener Plätze - Wien damals

Stadtbild

Wien ist anders - diesen Slogan haben Befürworter und Kritiker der Stadt stets beide im Mund geführt, einmal ohne und einmal mit Ironie. Wien war tatsächlich anders: Wenn man sich die Aufnahmen aus den sechziger und siebziger Jahren ansieht, kann man kaum glauben, dass sie von derselben Stadt stammen, in der wir heute leben. Im zweiten Teil dieser Wien-Serie setzt Regisseurin Patrice Fuchs ihre Erkundung durch das Wien der letzten Jahrzehnte fort und vergleicht ikonische Orte von heute mit ihrem Archiv-Erscheinungsbild damals. Selbst heute so beliebte und teure Gegenden wie die Mariahilferstraße oder der Spittelberg waren lange triste und heruntergekommene Ecken, wo die Stadtpolitik vor Spekulanten und anderen Geschäftemachern kapituliert hatte.

Was schätzen Sie..? 01:55

Was schätzen Sie..?

Infomagazin

In dieser Folge "Was schätzen Sie..?" begrüßt Karl Hohenlohe wieder Gäste mit spannenden Kunstgegenständen im Wiener Dorotheum. Die Expertinnen und Experten des Auktionshauses überprüfen wie gewohnt Antiquitäten, Gemälde und Schmuck auf Herkunft und Wert.

Winter in Wien damals 02:45

Winter in Wien damals

Zeitgeschichte

Unter einem "strengen Winter" verstand man vor hundert Jahren noch etwas anderes als heute. Eisige Kälte und Schnee hatten Wien fest im Griff, die Schneeräumung hielt sich vor der Motorisierung in Grenzen, und an der auch noch unregulierten Donau bildeten sich gefährliche Eisstöße, die die Brücken bedrohten. Viele Menschen vor allem aus den niedrigen Schichten waren für Wetterkapriolen auch nicht hinreichend bekleidet. Diese Erbe Österreich Neuproduktion zeigt anhand alter Aufnahmen, was die weiße, kalte Kaiserstadt für die Bewohnerinnen und Bewohner bedeutete. Die kalte Jahreszeit brachte auch Freuden mit sich: im Wienerwald fanden Rodelpartien statt und auch die ersten Skifahrer machten die Hügel unsicher.

Wiener Plätze - Wien damals 03:30

Wiener Plätze - Wien damals

Stadtbild

Es ist noch nicht so lange her, da war Wien eine recht graue und abweisende Stadt. Außer der inneren Stadt und ein paar begrünten Außenbezirken bot sich dem Auge wenig Erfreuliches. Das hat sich in den letzten Jahrzehnten radikal geändert. Selbst einstige No-Go-Zonen wie der Gasometer oder der Donaukanal sind heute städtisch belebte Areale, die die Leute zum Verweilen schätzen. Patrice Fuchs hat das ORF-Archiv nach älteren Aufnahmen von Wiener Ecken durchforstet und zeigt, wie stark sich die Stadt an diesen Punkten verändert hat. Kaum vorstellbar heute, wie der Verkehr vor dem U-Bahn-Bau funktioniert hat, als die Autos noch über die Kärntnerstraße und den Stephansplatz brausten.

Wiener Plätze - Wien damals 04:15

Wiener Plätze - Wien damals

Stadtbild

Wien ist anders - diesen Slogan haben Befürworter und Kritiker der Stadt stets beide im Mund geführt, einmal ohne und einmal mit Ironie. Wien war tatsächlich anders: Wenn man sich die Aufnahmen aus den sechziger und siebziger Jahren ansieht, kann man kaum glauben, dass sie von derselben Stadt stammen, in der wir heute leben. Im zweiten Teil dieser Wien-Serie setzt Regisseurin Patrice Fuchs ihre Erkundung durch das Wien der letzten Jahrzehnte fort und vergleicht ikonische Orte von heute mit ihrem Archiv-Erscheinungsbild damals. Selbst heute so beliebte und teure Gegenden wie die Mariahilferstraße oder der Spittelberg waren lange triste und heruntergekommene Ecken, wo die Stadtpolitik vor Spekulanten und anderen Geschäftemachern kapituliert hatte.