19:30
Nachrichten in Einfacher Sprache- das ist das Wichtigste vom Tag in kurzen Sätzen, mit einfachen Wörtern, ohne Fremdwörter und mit Untertitel.
19:40
Das wochentägliche Kulturmagazin "Kultur Heute" präsentiert neben den wichtigsten Ereignissen aus den Bundesländern die Top-Themen des Tages - von Hochkultur bis Subkultur.
20:15
Viel malerischer als Heiligenblut kann sich ein Bergdorf eigentlich nicht präsentieren. Umrahmt von einem bestechenden Alpenpanorama reckt sich in der Mitte der Kirchturm der kleinen Gemeindekirche himmelwärts. Hier am Großglockner auf 1.300 Meter Seehöhe öffnet sich einem die gewaltige Kärntner Bergwelt. Der Film portraitiert die Menschen, die hier in der imposanten Natur seit Generationen verwurzelt sind, und ebenso in anderen Orten entlang dem Drau- und Lesachtal: Bad Bleiberg, Irschen, Mallnitz und Maria Luggau. Hier hat sich eine bergbäuerliche Lebenskultur erhalten, die fest in den Traditionen der Eltern und Großeltern wurzelt. R: Alfred Ninaus, Buch: Fritz Aigner
21:06
Was den Sommer betrifft, ist der Burgenland dem Rest Österreichs stets voraus. So etwa am sogenannten "Darscho", einer geheimnisvollen Wasserfläche mit jahrhundertealter Geschichte. Der Name, aus dem Ungarischen stammend, bedeutet "Warmsee". Wer sich das flache, steppenhafte Land zu Ross oder in einer Kutsche erschließen möchte, für den haben Sonja Kögl und ihr Reit- und Fahrverein Apetlon die passende Möglichkeit. Seit über zwanzig Jahren spielt die Blaskapelle Blecheranka mit ihren schwungvollen Melodien auf. Ursprünglich aus elf jungen Musikern des Seewinkels entstanden, bringen sie Stimmung in die Region, ob bei Dorffesten oder anderen Anlässen. Zwischen Wind und Wasser, in der einzigartigen Atmosphäre des Seebads Illmitz, versammeln sich die Mitglieder des Pétanque-Clubs Seewinkel. Jeder in der Region kennt den Winzer Christian Tschida, der rund um das Weinmachen seine eigene Philosophie entwickelt hat. Und am Ufer des Neusiedler Sees, wo das Schilf sanft im Wind rauscht, lädt der Yachtclub Weiden am See dazu ein, die die Weite des Wassers segelnd zu erkunden.
21:54
Die Rax ist so etwas wie der Hausberg der Wiener und der Niederösterreicher. Sie bietet für alle etwas: für Spaziergänger, für Skifahrer und auch für Kletterer. Unter den Ortsansässigen haben sich trotz der starken touristischen Nutzung die Werte der bäuerlich geprägten Gesellschaft früherer Jahrzehnte erhalten. Dazu zählt auch die Gams-Jagd, die hier verbreitet ist. Die Rax gilt als erstklassiges Gämsen-Revier im Voralpengebiet. Regisseur Wolfgang Winkler porträtiert diese Bergregion und zeigt den traditionellen Umgang der Menschen mit der Natur und der Tierwelt.
22:30
Ein Herbst der Ergebnisse soll Handlungsfähigkeit demonstrieren - so hat die Regierungs-Koalition das angekündigt. Am zurückliegenden Wochenende sind tatsächlich einige Projekte präsentiert worden - von der Finanzierung der Hochschulen bis zur Medienförderung. Gleichzeitig bleibt aber viel an Verunsicherung: Wie stabil ist die SPÖ nach ihrer jüngsten Neuaufstellung - und spekulieren Teile der ÖVP mit dem Absprung aus der Koalition? Die Nervosität ist vor allem in den Bundesländern groß - dort stehen im kommenden Jahr Landtagswahlen an. So auch in Tirol, dort will der amtierende Landeshauptmann mehr Distanz zur Bundespartei - auch kein Zeichen von überbordendem Vertrauen Richtung Regierung? Hält diese Koalition wie geplant bis 2029? Und schafft sie wirklich große Reformen, von der Bildung bis zum Gesundheitssystem? Gelingt der Aufstieg aus dem Umfragekeller? Darüber diskutieren bei Wolfgang Geier unter anderem die Kommunikationsberaterin Heidi Glück, Chefredakteur der Kronen Zeitung Klaus Herrmann, die stellvertretende Büroleiterin der Wochenzeitung "Die Zeit" in Österreich Katharina Mittelstaedt und der Politikberater Thomas Hofer.
23:21
Zulaufend auf die Wahlen in Israel am 27.Oktober ist die im September 2024 von dem Land gestartete Militäroffensive gegen die Hisbollah im Libanon noch immer nicht beendet. Sie wurde mit dem Ziel begonnen die schiitische Miliz zu "Enthaupten". Die Hisbollah hatte zuvor, nur einen Tag nach dem Terrorangriff vom 7. Oktober 2023, ihre Unterstützung der Hamas bekundet. Der Krieg begann mit dem Einsatz von Präzisionsraketen und sogenannten bunkerbrechenden Bomben, die ganze Wohnhäuser zerstören können. Im Südlibanon ging die israelische Militäroffensive am Boden weiter: Mit dem Ziel der Vernichtung von Waffenverstecken und Tunneln der Hisbollah zerstörten israelische Streitkräfte ganze Dörfer. Diese Strategie wurde bereits im vorherigen Konflikt zwischen Israel und der Hisbollah im Jahr 2006 angewandt. Damals hatten die Israelis einen Teil des im Süden von Beirut gelegenen Vororts Dahieh zerstört, einer Hochburg der Hisbollah. Obwohl diese sogenannte Dahieh-Doktrin gegen das Kriegsrecht verstößt, wendete Israel sie wieder an. Über den militärischen Sieg hinaus beleuchtet der Dokumentarfilm die Folgen dieser "Strategie der verbrannten Erde", die das Risiko birgt, dass die nächste Generation wieder zu den Waffen greift. Während Israel auf sein Recht auf Selbstverteidigung besteht, wird die Frage nach der Missachtung humanitärer Standards durch die israelische Armee immer lauter. Anhand von Berichten betroffener Libanesen und Israelis beiderseits der Grenze sowie Einschätzungen von Kriegsrechtsexperten analysiert der Film die Strategie der israelischen Armee.