19:18
ORF III überträgt alle wichtigen News vom Tag, dazu Interviews, Analysen, Live-Schaltungen, Reportagen und alle wichtigen Pressekonferenzen und Updates live!
19:30
Nachrichten in Einfacher Sprache- das ist das Wichtigste vom Tag in kurzen Sätzen, mit einfachen Wörtern, ohne Fremdwörter und mit Untertitel.
19:40
In dieser Folge von Kultur Heute erLesen Spezial begrüßt Heinz Sichrovsky Bestsellerautor Bernhard Aichner zum Gespräch. Im August veröffentlicht er seine lang erwartete Fortsetzung der Totenfrau-Krimis "Die Rückkehr". Wieder geht es um Rache, Schuld und die dunklen Abgründe des Menschen. Und ebenfalls zu Gast ist die Anna Baar, die endlich wieder einen Roman veröffentlicht hat: "Amseln" lautet der Titel. Mit sprachlicher Präzision und großer poetischer Kraft erzählt sie von Beziehungen, Erinnerungen und den feinen Rissen, die sich durch ein Leben ziehen. Ein literarischer Blick auf das, was Menschen verbindet - und was sie voneinander trennt.
20:15
In einem abgebrannten Gebäude wird Mordwerkzeug sichergestellt. Noch fehlen allerdings die Opfer. Die Polizei glaubt, dass es sich um Obdachlose handelt, da niemand sie vermisst. Da alle Maßnahmen, den Täter zu fassen, nicht greifen, wird Friederike zu Hilfe gerufen. Aus einer Chiffre, die der Mörder am Tatort hinterlässt, zieht die erfahrene Profilerin den Schluss, dass dieser sich in einem genau abgegrenzten Gebiet aufhalten muss. Undercover macht sich ihr Kollege Marcello auf die Suche.
21:22
Dr. Görtz, eine Koryphäe auf dem Gebiet der Kriminalpsychologie, wird während eines Fachvortrags aus dem Hinterhalt erschossen. Der Täter scheint sich die kaltblütigen Morde des einsitzenden Lars Keller zum Vorbild genommen zu haben, der vor Jahren von Görtz und Kommissarin Friederike hinter Gitter gebracht wurde. Als der Häftling nach Rom überstellt wird, um bei den laufenden Ermittlungen zu helfen, gelingt ihm - sehr zu Friederikes Entsetzen - die Flucht.
22:29
Die einst etablierten Volksparteien erleben einen beispiellosen Vertrauensverlust. Die AfD feiert den nächsten Wahlsieg in Deutschland, auch die Linke triumphiert, die CDU fliegt erstmals aus einem Landtag. Hierzulande dominiert die FPÖ die Umfragen, bei ÖVP und SPÖ stürzen die Umfragewerte in den Keller. Gleichzeitig wackelt die oft beschworene "Brandmauer" zum rechten Lager immer heftiger. Es scheint, die Politik schafft es nicht, Antworten auf die brennenden politischen Fragen zu finden - von Teuerung bis Sicherheit. Haben die traditionellen Parteien den Kontakt zu den Bürgern verloren? Hat die politische Mitte abgedankt? Und was haben rechte Parteien, was andere nicht haben? Bei Reiner Reitsamer zu Gast sind Andreas Mölzer (ehem. EU-Abgeordneter, FPÖ, und Publizist), Barbara Blaha (Leiterin Momentum Institut), Alexander Haneke (Frankfurter Allgemeine Zeitung, Korrespondent Wien) und Wolfgang Rosam (PR-Berater und Herausgeber).
23:22
Die Béliers haben einen Bauernhof in der Provinz. Die Eltern und der kleine Quentin sind gehörlos. Tochter Paula ist als Dolmetscherin für ihre Eltern unersetzlich. An der Schule entdeckt ein Lehrer Paulas großes Gesangstalent. Sie soll in Paris für die Akademie vorsingen. Doch wenn Paula nach Paris ginge, müssten die Béliers ohne sie auskommen. - Die berührende Komödie war ein Riesenhit in französischen Kinos. Lassay, in der französischen Provinz. Hier betreiben die Béliers, Vater Rodolphe (François Damiens) und Mutter Gigi (Karin Viard) einen Bauernhof mit Milchvieh und eigener Käserei. Den Käse verkaufen sie auf dem Markt. Die beiden haben zwei Kinder, Paula (Louane Emera) und den etwas jüngeren Quentin (Luca Gelberg). Alles ganz normal? Eigentlich schon, bis auf die Tatsache, dass außer Paula alle Familienmitglieder gehörlos sind. Neben dem normalen Teenager-Leben hat Paula daher viele zusätzliche Aufgaben, die andere Kinder in ihrem Alter so nicht haben. Sie hilft auf dem Bauernhof, verkauft auf dem Markt und muss dauernd für ihre Eltern übersetzen. Kurzum: Nichts geht bei den Béliers ohne Paula. Paula ist tief in der Pubertät, wird gerade flügge. An der Schule verliebt sie sich in einen Jungen namens Gabriel (Ilian Bergala). Nur wegen ihm meldet sich Paula bei der Auswahl von AGs für den Chor unter Leitung von Musiklehrer Thomasson (Éric Elmosnino) an. Gabriel erzählt Paula von einer berühmten Pariser Gesangsschule. Dort will er in drei Monaten an der Aufnahmeprüfung teilnehmen. Doch dann erscheint Gabriel nicht mehr zu den Proben. Von ihrem Lehrer erfährt Paula, dass Gabriel in Paris nicht mehr zur Prüfung zugelassen wird, da er bereits im Stimmbruch war. Doch Fabien ermutigt Paula, selbst zu versuchen, in Paris an der Musikakademie aufgenommen zu werden. Fabien hält Paula für ein Ausnahmetalent. Paula jedoch glaubt, ihre Familie nicht alleinlassen zu können. Erst in letzter Minute entschließt sie sich, begleitet von der Familie, nach Paris zu fahren. In einer bewegenden Performance singt sie vor dem Auswahlgremium den Chanson "Je vole" ("Ich fliege") von Michel Sardou. Für ihre Eltern und den Bruder begleitet Paula ihren Gesang mit Gebärdensprache. "Je vole" wird in Paulas Interpretation eine Hymne an das Leben als ein Prozess ständiger Veränderung. Aber auch eine Hymne an die Liebe zu ihrer Familie. Ein Umzug bedeutet nicht, die Familie zu verlassen. Denn jeder, der eine hat, weiß, dass Blut dicker als Wasser ist und man Familie so schnell nicht loswird. Die warmherzige Familienkomödie erhielt das Prädikat "Besonders wertvoll". Mit: Karin Viard (Gigi Bélier), Francois Damiens (Rodolphe Bélier), Eric Elmosnino (Monsieur Thomasson), Louane Emera (Paula Bélier), Roxane Duran (Mathilde) u.v.A. Drehbuch: Victoria Bedos, Stanislas Carré de Malberg, Thomas Bidegain, Eric Lartigau Regie: Eric Lartigau 106 Min. F 2014