16:11
Harry Prünster startet seine Wandertour vom Schlossberg in Neuhaus am Klausenbach. Hier an der Grenze zu Slowenien liegt das 1469 erbaute Schloss Tabor, das im Sommer Schauplatz von Opernaufführungen war. Mit dem Fahrrad geht es nach Mogersdorf, wo der 4 Kilometer lange Friedensweg an den Sieg eines christlichen Heeres über die Türken 1664 erinnert. Türkenwirt Reinhard Fasching erzählt Harry die Geschichte des Hauses und dessen Bezug zur Schlacht von Mogersdorf. Die Spezialiät des Hauses sind Pilz- und Schwammerlgerichte für die Reinhard selbst in den Wald geht. Zu Fuß wandert Harry weiter zum Gasthaus Gibiser in Heiligenkreuz. Gerlinde Gibiser ist nach einigen Jahren in Graz 1999 wieder zu den Wurzeln ihrer Kindheit zurückgekehrt und hat den Familienbetrieb übernommen. Seit diesem Zeitpunkt gibt sie im Gasthof den Ton an und sorgt für ein schönes Miteinander. Harrys letzte Station ist die Waldschenke von Christian und Waltraud Knobloch. Der leidenschaftliche Winzer Christian hat sich den Weinanbau selbst beigebracht, Ehefrau Waltraud ist für das leibliche Wohl zuständig und serviert Harry einen Lumpensalat und eine Uhudlersalami.
16:40
Traditionsreiches Schmiedehandwerk, die eisenverarbeitende Industrie und unberührte Naturlandschaften mit hohem Freizeitwert prägen den Verlauf der Ybbs. Der Fluss entspringt im niederösterreichisch-steirischen Grenzgebiet bei Mariazell, fließt durch das westliche Mostviertel und mündet nach rund 130 km bei der gleichnamigen Stadtgemeinde Ybbs in die Donau. Die Dokumentation von Thomas Zeller begleitet die Ybbs in ihrem Verlauf. Der Film erzählt von altem Handwerk, moderner Industrie, historischen Stadtkernen und vielfältigen Freizeitangeboten im Ybbstal.
17:29
Die Vier lernen Luca kennen, der ihnen sogleich seine Hilfe anbietet. Joe zieht sich in die Berge zurück, um zu malen. An seine Stelle als Vierter im Bunde tritt der kleine elternlose Dusco. Er unterstützt die Aussteiger bei ihrem ersten Geschäft, einem Melonentransport. Leider geht die Hälfte der Fracht auf hoher See verloren. Währenddessen versucht Joes ehemaliger Kunstprofessor seinen verschwundenen Lieblingsschüler zu finden.
18:24
Während Wickerl, Dr. Zack, Meckelfeld und Dusco versuchen, die an der Wasseroberfläche treibenden Melonen wieder ins Boot zu bringen, haben sie die Idee, die Früchte als "berühmte albanische Salzwassermelonen" zu verkaufen. Trotz Schwierigkeiten mit der Hafenpolizei erweist sich die Idee als großer Schlager - bis sie vielfach kopiert wird. Nach dem glücklichen Wiedersehen mit dem Professor und Dunja beschließen Joe und Dunja zusammenzubleiben.
19:18
ORF III überträgt alle wichtigen News vom Tag, dazu Interviews, Analysen, Live-Schaltungen, Reportagen und alle wichtigen Pressekonferenzen und Updates live!
19:30
Nachrichten in Einfacher Sprache- das ist das Wichtigste vom Tag in kurzen Sätzen, mit einfachen Wörtern, ohne Fremdwörter und mit Untertitel.
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Das wochentägliche Kulturmagazin "Kultur Heute" präsentiert neben den wichtigsten Ereignissen aus den Bundesländern die Top-Themen des Tages - von Hochkultur bis Subkultur.
20:15
Der Tempel in der Seitenstettengasse ist aus dem Wiener jüdischen Leben nicht wegzudenken. Am Vorabend seiner Wiedereröffnung gibt Erbe Österreich exklusiv erste Einblicke in das aufwändig restaurierte Haus. Die Neuproduktion unter der Regie von Christian May erzählt den Werdegang dieses Hauses, das wie kein anderes von der wechselhaften und tragischen Geschichte des Wiener Judentums im 19. und 20. Jahrhundert erzählt. Von allen jüdischen Gotteshäusern, die einst zu Hochblüte der Gemeinde in der Stadt existiert hatten, überstand nur das Gebäude in der Seitenstettengasse die Reichspogromnacht, weil es baulich an die umliegenden Wohnhäuser grenzte. Seine Eröffnung jährt sich heuer zum 200. Mal. Der Film begleitet unter anderem Vertreter von Familien, die seit Jahrhunderten in der Gemeinde aktiv sind, und zeigt den gesellschaftlichen Wandel, in dem sich jüdisches Leben hier abgespielt hat.
21:08
Mit der Landwirtschaftskrise strömen Ende des 19. Jahrhunderts verarmte Kleinbürger aus dem Osten nach Wien. Der Großteil der galicischen Flüchtlinge sind sogenannte Stetl-Juden. Sie sind in der Regel frommer als die weitgehend assimilierten Wiener Juden. Die einen sehen auf die armen orthodoxen Neuankömmlinge herab und fürchten, dass durch ihre Gegenwart der Antisemitismus der Wiener erstarken könnte, andere idealisieren ihre Religiosität. Während es damals in ganz Wien jüdische Wirtshäuser gibt, ist heute kaum noch etwas vom jüdischen Einfluss in die Wiener Küche geblieben. Ganz anders mit der ungarischen Lebenskultur: Sie wird in der Hauptstadt gezähmt und verniedlicht. Sogar das pikante ungarische Pörkölt wird nur in seiner zwiebelsüß weichgekochten Form in den Kanon der Wiener Küche aufgenommen. Dort läuft es unter dem Namen "Gulasch nach ungarischer Art". R: Patrice Fuchs
21:57
Ein wichtiger Zweig der Familie Rothschild residierte in Wien - Karl Hohenlohe geht ihren zahlreichen Spuren nach: Er besucht unter anderem den Prachtbau der ehemaligen "Creditanstalt" am Schottenring - die Nachfolgerin der früheren Rothschild-Bank. Hier lag die Machtzentrale dieser Familie, die sich mit viel Geld in die Gunst des ständig defizitären Kaiserhauses einkaufte. Auf dem heutigen Grund der Wiener Arbeiterkammer in der Prinz-Eugen-Straße stand einst das Palais Rothschild - weit genug entfernt von der Ringstraße, um nicht mit den dortigen Neureichen assoziiert zu werden. Die Nähe zum Kaiserhaus brachte den österreichischen Rothschilds die Erhebung in den Adelsstand und Konzessionen wie für die Eisenbahn der nördlichen Kronländer. R: Gigga Neunteufel und Patrick Pleisnitzer
22:46
Die Suche nach einem sagenhaften Geist führt Sagenjäger Max Müller in dieser Ausgabe der Reihe nach Berwang im Tiroler Außerfern. Als es um die Heiterwanger Hochalpe bei Berwang noch ruhiger war und die Hirten und Bauern die auffälligen Geräusche in der Natur zu deuten wussten, soll ein Geist in Gestalt eines Senners dort sein Unwesen getrieben haben. Wenn sich in der Nacht die große Stille über das Gebirge legte, begann der Unruhige sein Werk. Glaubten die Einheimischen früher fest an diesen Geisterspuk, so verlor sich in späterer Zeit seine Spur und heute hört man auch vom Hochalpgeist nichts mehr. Auch der zweite Fall des Sagenjägers spielt in Tirol: Hoch über Innsbruck türmt sich ein alleinstehender Felsen, bei dem es sich um die versteinerte Riesenkönigin Frau Hitt handeln soll. Laut den Sagenexperten Wolfgang Morscher und Berit Mrugalska ist es in der einen Fassung die Verschwendung von Lebensmitteln, in der anderen Ausgabe Hartherzigkeit, die Verderben über die Riesenkönigin brachte. Mit Rainer Brandner, Professor für Geologie, macht Max Müller eine Reise durch die Jahrmillionen der Erdgeschichte, bevor er im Peter-Anich-Haus in Oberperfuss Johanna Obojes-Rubatscher trifft, um nach einer alten Karte zu suchen, in der das Schloss von Frau Hitt eingezeichnet ist.
23:41
Der Tempel in der Seitenstettengasse ist aus dem Wiener jüdischen Leben nicht wegzudenken. Am Vorabend seiner Wiedereröffnung gibt Erbe Österreich exklusiv erste Einblicke in das aufwändig restaurierte Haus. Die Neuproduktion unter der Regie von Christian May erzählt den Werdegang dieses Hauses, das wie kein anderes von der wechselhaften und tragischen Geschichte des Wiener Judentums im 19. und 20. Jahrhundert erzählt. Von allen jüdischen Gotteshäusern, die einst zu Hochblüte der Gemeinde in der Stadt existiert hatten, überstand nur das Gebäude in der Seitenstettengasse die Reichspogromnacht, weil es baulich an die umliegenden Wohnhäuser grenzte. Seine Eröffnung jährt sich heuer zum 200. Mal. Der Film begleitet unter anderem Vertreter von Familien, die seit Jahrhunderten in der Gemeinde aktiv sind, und zeigt den gesellschaftlichen Wandel, in dem sich jüdisches Leben hier abgespielt hat.