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TV Programm für ORF III am 30.05.2026

Jetzt

Die Slupetzkis 18:40

Die Slupetzkis: Urlaub wider Willen

TV-Komödie

Jetzt sind sie pleite, die Slupetzkis. Und die Taubers, die ehemaligen Proleten von nebenan, schwimmen nach einem Lottosieg im Geld. Früher hatten die Slupetzkis Personal. Jetzt schleppt er in einem Nobelhotel die Koffer während sie die Böden schrubbt. Dann tauchen auch noch die Taubers auf. Sofort geben sich die Slupetzkis als Hotelgäste aus. Aber wie soll das gehen ohne dass der oberschlaue Hotelbesitzer Verdacht schöpft?

Danach

Marilyn Monroe - Vom Star zur Ikone 20:15

Marilyn Monroe - Vom Star zur Ikone

Künstlerinnenporträt

Im Februar 1954 unterbrach Marilyn Monroe ihre Flitterwochen in Japan mit Joe DiMaggio und flog auf Einladung der amerikanischen Armee in das vom Krieg zerrüttete Korea, um dort eine Tournee zu absolvieren, die die GIs aufmuntern sollte. Während dieser vier Tage sang sie vor mehr als 100.000 Soldaten, die von drei Jahren Kampf gegen die kommunistischen Truppen erschöpft waren. Sie überwand die eisige Kälte und ihr Lampenfieber und sang in zehn Shows ihre bekanntesten Lieder, darunter "Diamonds are a Girl's Best Friend". Für Marilyn Monroe war dies ein entscheidender Moment. Durch ihren ersten Bühnenauftritt lernte sie nicht nur ihr amerikanisches Publikum kennen, sondern offenbarte auch sich selbst. Später sagte sie, dass sie sich dabei zum ersten Mal "wie ein Star gefühlt" habe. Dank vollständig restauriertem Archivmaterial taucht diese Dokumentation in eine wenig bekannte, aber entscheidende Episode im Leben und in der Karriere von Marilyn Monroe ein. Auf dieser Reise werden auch die Geschichte des Koreakriegs und das Porträt eines zutiefst antikommunistischen Amerikas offenbart.

Glanz und Elend: Marilyn Monroe & Elizabeth Taylor 21:17

Glanz und Elend: Marilyn Monroe & Elizabeth Taylor

Künstlerinnenporträt

Für die eine sollte es ein monumentaler Triumph werden, für die andere ein überwältigendes Comeback - doch auch wenn es nicht der Genrebezeichnung entspricht: Das Sandalen-Opus "Cleopatra" und die Screwball Comedy "Something´s Got to Give" wurden für die beiden größten Diven ihrer Zeit zu Katastrophenfilmen, die für den Irrsinn Hollywoods stehen und die Produktionsfirma an den Rand des Bankrotts brachten. Elizabeth Taylor als Cleopatra schien eine sichere Bank zu sein, doch der Streifen verschliss drei Regisseure und überzog das Budget bei einer fast einjährigen Drehzeit um ein Vielfaches. Zudem begann Taylor ihre skandalträchtige Affäre mit dem walisischen Raubein Richard Burton. Marilyn Monroe hatte eine Scheidung und mit "Misfits" einen Flop hinter sich. Mit dem Remake einer Komödie sollte sie wieder an glanzvollere Tage anschließen. Als erster Filmstar von Weltrang war sie zu einer Nacktszene bereit. Doch weil sie sich einerseits zu krank für die Dreharbeiten fühlte, andererseits stark genug, um John F. Kennedy "Happy Birthday, Mr. President" zu hauchen, wurde sie gefeuert - und auf Betreiben von Filmpartner Dean Martin wieder geheuert. Wenig später starb die Monroe an einer Überdosis Barbiturate. Der Film wurde nie fertiggestellt.

Marilyn Monroe - Ihr letztes Geheimnis 22:09

Marilyn Monroe - Ihr letztes Geheimnis

Dokumentation

John F. Kennedy, Henry Miller, Frank Sinatra: Die Liste der Männer im Leben Marilyn Monroes ist lang. Doch es gab einen, den sie nie finden konnte, obwohl sie ihr Leben lang nach ihm suchte - ihren Vater. Jahre nach ihrem Tod scheint die Suche so fruchtlos wie zu ihren Lebzeiten, aber die moderne Technik könnte dies jetzt möglich machen. Ein paar Haarsträhnen von Marilyn Monroes berühmtem blonden Schopf könnten nun die entscheidenden Hinweise auf ihre Abstammung geben. Die Suche führt von der USA über die grünen Hänge Englands bis nach Frankreich. Ein genetischer Vergleich mit den Familien der Männer, die Marilyns Mutter zur Zeit ihrer Zeugung traf, könnte nun eines der großen Geheimnisse ihres Lebens lüften.

Kim Novak - ehemals Marilyn 23:08

Kim Novak - ehemals Marilyn

Künstlerinnenporträt

Verführerisch, rebellisch - und unvergesslich: Kim Novak, der Star des Hitchcock-Films "Vertigo - Aus dem Reich der Toten" gehört zu den berühmtesten Schauspielerinnen der 50er Jahre. In über 25 Filmen hat sie gespielt. Mittlerweile ist sie 93 und zählt damit zu den letzten Überlebenden des Goldenen Zeitalters von Hollywood. In dieser Dokumentation erzählt sie offen und ehrlich über ihre damalige Karriere und von Widerständen, gegen die sie im System Hollywood zu kämpfen hatte. Als Marilyn Pauline Novak ist sie in einem populären Viertel von Chicago aufgewachsen. Ihre Eltern waren tschechischer Abstammung und in ihrem Umfeld war sie nicht prädestiniert dazu, Schauspielerin zu werden. Filme wie "Der Mann mit dem goldenen Arm" oder "Vertigo - Aus dem Reich der Toten" machten sie jedoch zu einer der berühmtesten Schauspielerinnen ihrer Zeit. In Hitchcocks Psychothriller habe sie in ihrer Rolle genau das gespielt, sagt sie in einem Interview, was sie seit Beginn ihrer Schauspielkarriere erleben musste: ihre von außen gelenkte Metamorphose zum Sexsymbol und den Verlust ihrer eigenen Identität. Harry Cohn, Präsident von Columbia Pictures, wollte sie als Rivalin von Marilyn Monroe aufbauen - so musste sie ihren Taufnamen Marilyn ablegen und sich in die platinblonde Kim verwandeln. Von einigen der größten Regisseure der damaligen Zeit - wie etwa Otto Preminger, Billy Wilder oder Alfred Hitchcock - als Hauptdarstellerin heiß begehrt, drehte sie einen Kassenerfolg nach dem anderen. Die Rollen, die ihr zugewiesen wurden, waren immer glamouröse und kühle Frauenrollen. Die Hollywood-Regisseure setzten alles auf ihr Äußeres, ihre Aura und ihre Schönheit. Sie hingegen war eine starke Frau, die zunehmend mit den Konventionen ihrer Zeit brach. Zwei ihrer Kämpfe waren für die damalige Zeit besonders riskant: Als ihr die Hauptrolle in Alfred Hitchcocks "Vertigo" angeboten wurde, verlangte sie vom Studio eine höhere Gage - Schauspielerinnen erhielten damals nur ein Zehntel dessen, was ihre männlichen Partner verdienten. Einige Monate später weigerte sie sich, ihre Beziehung zu dem afroamerikanischen Schauspieler und Sänger Sammy Davis Jr. zu beenden, was in den USA damals noch einen Skandal darstellte. Mit 33 Jahren verließ sie schließlich Los Angeles, um ihrem eigentlichen Traum zu folgen: Malerin zu werden. Eine freie und emanzipierte Frau, die ihrer Zeit weit voraus war. Heute ehrt sie ein Stern auf dem Hollywood Walk of Fame; auf der Berlinale wurde sie 1997 mit dem Goldenen Ehrenbären für ihr Lebenswerk ausgezeichnet.