04:26
In dieser Produktion begibt sich der Filmemacher Erich Pröll auf Entdeckungsreise ins idyllische Rodltal in Oberösterreich. Die Große Rodl prägt die Landschaft von Gramastetten. Neben einem kultur- und naturhistorischen Wanderweg gibt es die einzigartige "Jahresstiege". Lose aufeinander geschlichtete Granitsteine, die an die Reste einer gewaltigen Festungsmauer denken lassen, bilden eine Stiege aus 365 Natursteinen. Zählt man für jede Stufe einen Tag, hat man am Ende genau ein Jahr durchstiegen.
05:12
Marlies Raich, einstige Slalomqueen des Skisports, entdeckt in dieser ORF-III-Produktion die Stubaier Alpen und führt in der Begegnung mit Menschen und Geschichten durch diese beeindruckende Bergwelt mit ihren zahlreichen Gletschern und über 100 Dreitausendern. Als erstes erklimmt sie den "Hochaltar von Tirol": Die Serles. Diese gilt als Bergregentin Tirols und führt von den Stubaier Alpen aus mit ihrem dominanten Antlitz die Gipfelwelt bis Innsbruck an. Marlies verbringt auf dem Serles Gipfel eine abenteuerliche Nacht unter freiem Sternenhimmel. Auch für eine ehemalige Spitzensportlerin eine große Herausforderung, die vor allem Mut erfordert. Weiter unten im Tal wandelt sie auf den Spuren des Gletscherpfarrers Franz Senn. Er war einst der Begründer des Deutschen Alpenvereins und gilt als Erfinder des Fremdenverkehrs in Tirol. Er hat seinerzeit auch die ersten Wanderwege markiert - ausgestattet mit Farbkübel und Pinsel tut es ihm Marlies Raich im Stubaital gleich. Weithin bekannt ist das Stubaital bis heute wegen der wilden Wasser, wie sie von den Einheimischen genannt werden: Dazu gehören die glitzernden Gletscherbergseen, der tosende Grawa Wasserfall oder die zahlreichen Bäche. Große und kleine Tiere säumen Marlies Weg: so treibt sie Kühe von der Stöcklenalm in den Stall und beobachtet Köcherfliegenlarven beim Hohen Moos. Der krönende Abschluss dieser Land der Berge Folge ist eine Tour zur Stubaier Wildspitze - mit atemberaubenden Rundblick als Belohnung. ( Doku 2021)
05:58
TV-Chaotikum von Helmut Zenker
06:30
Das wochentägliche Kulturmagazin "Kultur Heute" präsentiert neben den wichtigsten Ereignissen aus den Bundesländern die Top-Themen des Tages - von Hochkultur bis Subkultur.
07:00
09:00
Loriot ist nicht nur die französische Bezeichnung für den Pirol, welcher das Wappen derer von Bülow ziert. Loriot ist auch das Pseudonym Vicco von Bülows, einem der vielseitigsten deutschen Humoristen. Bekannt durch seine Bücher mit Karikaturen und satirischen Prosastücken, die er ab 1954 vorlegte, seine Filmauftritte und Fernsehserien und eigenen Spielfilme, in denen er für Regie, Buch und Hauptdarstellung verantwortlich zeichnete. 1976 entstand die erste Folge der Fernsehserie Loriot, in der er sowohl gezeichnete wie auch selbst gespielte Sketche präsentierte und damit auch seine kongeniale TV- und Filmpartnerin Evelyn Hamann populär machte. ORF III zeigt alle Folgen dieser Kultserie. In Folge 1: Eheprobleme gibt es, solange es Frauen und Männer gibt. Aber Loriot weiß Rat und Hilfe. Konflikte, wie sie wegen der Zubereitung eines Frühstückseis entstehen können, sind lösbar. Notfalls bleibt immer noch die Eheberatung. Und am Ende wird jeder, ob Frau oder Mann, auf ein erfülltes und harmonisches Leben zurückblicken.
09:30
Eine nicht unbeträchtliche Anzahl von Menschen schwärmt für das Fliegen. In Segel- oder Motorflugzeugen, in Luftschiffen oder Fesselballons oder gar an Drachenseglern hängend - der Mensch liebt es, durch die Lüfte zu schweben. Nach neuesten Untersuchungen soll es sogar Menschen geben, die gern in Linienmaschinen fliegen. Ihnen widmet Loriot seine Sendung. Loriot zeigt, wie schnell und bequem man per Jet von Stadt zu Stadt und von Land zu Land eilen kann, treulich umsorgt von hübschen Stewardessen, mit kalten und warmen Mahlzeiten verwöhnt und durch geistreiche Gespräche mit kultivierten Mitreisenden unterhalten wird.
09:55
Welcher Musikfreund träumt nicht davon, einmal ein berühmtes Sinfonie-Orchester zu dirigieren? Aber dann bleibt doch nur die Möglichkeit, es heimlich zu Hause vor dem Spiegel zu machen, begleitet vom Plattenspieler. Doch Loriot schafft es, beides gleichzeitig zu tun: Er spielt den Heimdirigenten und leitet dabei quasi heimlich das Berliner Philharmonische Orchester. Aber nicht nur Musik will der Mensch genießen, selbst wenn er die Konzertkarten bei einem Bratfett-Preisausschreiben gewinnt, er will auch gut schlafen. Und dabei ist die Qualität des Bettes ausschlaggebend. Deshalb sollte man einen Bettenkauf sehr ernst nehmen.
10:20
Loriot hat einen nicht unbeträchtlichen Teil seines Lebens in Film- und Fernsehstudios zugebracht. Kein Wunder also, dass er eine Vorliebe entwickelt hat für das, was sich an komischen Szenen hinter den Kulissen ergibt. Dass Schauspieler ihre Texte oft wiederholen müssen, ist für viele eine große Belastung, gehört aber zum Üblichen in einem Studio. Ganz anders sieht es für Laien aus, die mit dieser Praxis konfrontiert werden. Das muss auch der Rentner Erwin Lindemann erfahren, der einem Fernsehteam von seinem Lotto-Gewinn erzählen soll.
10:50
Zu Loriots beliebtesten Fernsehparodien gehört die von Professor Grizmek und der Steinlaus. Aussehen und Stimme waren so perfekt nachgeahmt, dass der berühmte Zoologe beim zufälligen Anschauen der Sendung völlig irritiert gewesen sein soll. Irritation ist ein Grundelement des Loriotschen Humors. So ist Fräulein Hildegard äußerst verwirrt, als ein Bekannter ihr einen Heiratsantrag macht und dabei mit einer Nudel jongliert. Und nicht weniger irritiert sind deutsche Badeurlauber in Spanien, die vor lauter Neubauten den Strand nicht mehr finden.
11:15
Welcher Konzertbesucher hat sie nicht schon verwünscht, jene Banausen, die mitten in ein gefühlvolles Adagio einen Hustenanfall explodieren lassen. Loriot zeigt, wie man solche Störenfriede harmonisch in ein Konzert einbeziehen kann. Auch ein Klaviertransporteur, der ein lästiges Insekt verscheuchen will, kann in einem Konzertsaal ungeahnte musikalische Energien freisetzen. Aber nicht nur kulturellen Fragen geht Loriot nach. Er beschreibt zum Beispiel den beschwerlichen Beruf eines Beamten im Außendienst, der bei dem Versuch, in einem luxuriösen Wohnzimmer ein Bild gerade zuhängen, in eine lebensgefährliche Situation gerät.
11:40
Videokamera und Videogerät gehören heutzutage selbstverständlich zur Ausrüstung medienbewusster Mitbürger. Vor allem bei festlichen Familienanlässen kann eine Videoaufzeichnung viel Freude bereiten. Aber auch dem professionellen Fernsehen widmet Loriot diese Sendung, speziell dem altbewährten Magazin "Panorama" mit dem berühmten Moderator Peter Merseburger. Berichte aus dem Bundestag, über neue Sparmodelle, wissenschaftliche Sensationen und erstaunliche Produktionsverfahren von Süßwaren werden gezeigt. Doch daneben darf der normale Alltag nicht zu kurz kommen: der Kauf eines Anzugs glückt nur dank des überaus partnerschaftlichen Verhaltens von Eheleuten.
12:05
Zu seinem 60. Geburtstag gab sich der wahre Loriot endlich zu erkennen: Ein Herr Blümel verbirgt sich hinter dem Pseudonym. Zusammen mit seiner langjährigen Partnerin Evelyn Hamann und den bekannten Schauspielern seiner Sendungen feierte der Jubilar. Angeregte Gespräche zum Beispiel über die Frage, was Humor ist, begleiten ein buntes Programm und führen schließlich zu einem großen festlichen Finale, in dem der gefeierte Künstler buchstäblich über sich selbst hinauswächst.
12:35
Fernsehansagerinnen haben es nicht leicht, vor allem, wenn sie eine Inhaltsangabe einer englischen Fortsetzungsserie sprechen müssen, aber auch in Politikerrunden fehlt es oft an konkreten Aussagen. Dabei hat die sprachliche Verständigung durchaus ihren Reiz zum Beispiel, wenn sich zwei nackte Herren zufällig in einer Badewanne treffen. Ärgerlich wird es allerdings, wenn die Sprache dazu benutzt wird, einen hungrigen Menschen von Verzehr einer Kalbshaxe abzuhalten. Harmonie aber stellt sich ein, wenn Eheleute beim Frühstück über Abendeinladungen im Zusammenhang mit politischen Parteien diskutieren.
13:00
Einen nicht unwesentlichen Raum in Loriots Schaffen nimmt seine Auseinandersetzung mit der Musik ein, sei es nun die Hausmusik, das Konzertwesen oder auch volkstümliche Varianten wie das Jodeln. Vielen Zuschauern ist es sicher bis heute ein Rätsel, wie man zu dieser speziellen, eher alpinen Begabung kommt. Loriot zeigt zum ersten Mal, wie strapaziös eine Ausbildung zum Diplomjodler sein kann. Schon immer hat sich Loriot unterdrückter Minderheiten angenommen. Vor allem das Schicksal der fast vergessenen Gruppe der Vampire hier in diesem Land beschäftigt ihn. Dass der Kosakenzipfel nicht nur russische Reitervölker ziert, sondern auch die Dessertbüffetts deutscher Spitzengastronomie, wird endgültig klargestellt.
13:25
Dass die öffentliche Ordnung immer wieder gestört wird durch Kriminelle, Falschparker oder rücksichtslose Raser, ist bedauerlich. Umso mehr gehört die Sympathie den freundlichen Polizisten, die sich für den Erhalt der Ordnung einsetzen, auch wenn sich ihr Dienst - vor allem bei der Kontrolle von Parkuhren - als besonders anstrengend erweist. Und der Dank gilt natürlich den mutigen Männern von der Feuerwehr, die unermüdlich für die Sicherheit sorgen, stets Haltung bewahren und auch in brenzlichsten Situationen sich noch die Zeit nehmen, technisch interessierten Brandopfern das Funktionieren einer Hochdruckspritze erklären. Für die öffentliche Ordnung im Weltall sind Astronauten zuständig. Reporter Schmoller hat einen ihrer prominentesten Vertreter als Gast im Studio.
13:50
Schon immer hat das Leben des bayerischen Königs Ludwig II. die Gemüter bewegt. Aber Kenner behaupten, dass erst Loriot dem beliebten Monarchen ein bleibendes Denkmal gesetzt hat. Kulturelle Bestätigung führt jedenfalls immer zu innerer Bereicherung, ob man nun ein Konzert besucht oder sich einen wertvollen Film im Fernsehen anschaut. Sollte der Fernseher allerdings mal streiken, kann der abendliche Ehefrieden in Gefahr geraten. Dann sollte man sich nicht scheuen, andere Abwechslung zu suchen, zum Beispiel mit einem Skatspiel oder bei einem Sprachkurs.
14:20
Die runden Geburtstage haben es in sich, vor allem, wenn man prominent und erforgreich ist. Und als 70-Jähriger hat man nicht unbedingt mehr Freude daran, eine ganze Nacht durchzumachen. So kann man Loriot verstehen, dass er in dem Hotel, in dem ihm zu Ehren gefeiert wird, auf sein Zimmer flieht, um ein bisschen Ruhe zu haben. Aber für Störungen ist gesorgt: Ein aufdringlicher Etagenkellner (auch von Loriot gespielt), ein betrunkener Freund, eine Jugendliebe, die Hoteldirektrice und schließlich sorgar die Polizei lassen es nicht zu, dass der Jubilar zur Besinnung kommt, bis dann um Mitternacht das Feuerwerk gezündet wird als Auftakt für den Tanz in den Morgen.
14:50
Familie Hoppenstedt ist modernen Strömungen und technischen Neuerungen gegenüber durchaus aufgeschlossen. So interessiert sich Frau Hoppenstedt leidenschaftlich für den neuen Einhand-Saugblaser "Heinzelmann", Opa Hoppenstedt für das Kinderspiel "Wir bauen uns ein Atomkraftwerk", das er seinem Enkelkind schenkt, während Vater Hoppenstedt dafür sorgt, dass der Weihnachtsbaum naturgrün und umweltfreundlich bleibt. Der Heilige Abend vereint die Familie in Glück und Harmonie, und Vater Hoppenstedt lässt es sich nicht nehmen, das kleine Atomkraftwerk eigenhändig zusammenzubauen, bis es das tut, was es eigentlich nicht tun soll, aber gelegentlich eben doch macht: es explodiert!
15:20
Der attraktive Torfbauer Hannes Gerhards möchte, dass seine Freundin Helen Dahms aus der Stadt zu ihm aufs Land zieht. Da wird bei Torfabbauarbeiten der Schädel einer Moorleiche gefunden. Der kurz vor seiner Pensionierung stehende Polizeikommissar Lorenz Keller hat mit seiner Karriere bereits abgeschlossen, doch mit dem Knochenfund sieht Keller endlich seine Chance, einen alten Fall zu Ende bringen. Vor 15 Jahren war die damals 18-jährige Fee, eine Schulkameradin seiner Tochter Jutta, spurlos aus dem Dorf verschwunden. Ihre Leiche wurde nie gefunden. Keller musste seinerzeit den Fall ungeklärt ad acta legen. Sein "Versagen" hat ihn über all die Jahre verfolgt. Wie besessen stürzt er sich nun erneut in die Aufklärung des alten Falls und stellt kurzerhand auch Hannes unter Mordverdacht. Mit seiner Versessenheit bringt Keller nicht nur die Dorfbewohner, sondern auch seine eigene Familie gegen sich auf. (Text: ZDF). Mit: Robert Atzorn (Lorenz Keller), Alexandra Neldel (Jutta Keller), Noah Kraus (Jonas Keller), Hedi Kriegeskotte (Klara Keller) u.v.a. Regie: Axel Barth. DE 2016
16:55
Lilli wird von ihrer Mutter, die ein Landgasthaus führt, zur 'Meisterköchin' ausgebildet. Um die große weite Welt kennenzulernen, geht sie nach Berlin. Dort beeindruckt den amerikanischen Chef ihres Hausherrn ihre Kochkunst derart, dass er 'den' Koch abwirbt und für seinen Haushalt in New York engagiert. Lilli fliegt mit dem Privatsekretär William nach New York, wo sie ihren unbekannten Chef nach allen Regeln der Kunst 'bekocht'. Bei einem Spaziergang lernt sie einen jungen Mann kennen, in den sie sich schließlich verliebt. Hergestellt in Zusammenarbeit mit dem ORF Film/Fernseh-Abkommen
18:35
Sophie, Anfang 40, erfolgreiche Lektorin eines Hamburger Verlags lernt Fritz kennen: Zahnarzt, ebenfalls Anfang 40, frisch geschieden und offen für eine neue Beziehung. Alles erscheint perfekt. Doch Fritz ist desillusioniert vom Modell "Familie" - sein zwölfjähriger Sohn Vincent ist seit der Trennung seiner Eltern ein Kind mit Vielflieger-Status. Fritz glaubt mit Sophie eine Frau ohne Kinderwunsch gefunden zu haben. Selbst Partner- und kinderlos beobachtet sie, wie um sie herum an Familienplanung und der Optimierung von Lebensentwürfen gefeilt wird: Männer, wie ihr Chef, die mit über 60 noch mal Vater werden, Frauen um die 50, die ihre Familien verlassen, um mit einem jüngeren Mann noch mal ganz neu anzufangen oder Kolleginnen, die sich mit über 40 ihren Kinderwunsch auch ohne Partner mit Hilfe von Samenbanken erfüllen. Dafür hat Sophie kein Verständnis. Auch wenn sie es nie zugeben würde, hegt sie doch insgeheim den Wunsch, irgendwann einmal Kinder zu haben, aber nur mit dem Mann, den sie liebt. Als dem ungleichen Paar klar wird, wie unterschiedlich sie ticken, stellt sich die entscheidende Frage: Gibt es eine gemeinsame Zukunft? Und wenn ja, wer gibt nach? (Text: 3sat) Mit: Christiane Paul (Sophie Mehnert), Fritz Karl (Fritz Mertens), Ursula Strauss (Nina) u.v.a. Regie: Lars Jessen. DE 2015
20:15
Die 1960er-Jahre, auch in Österreich ein wildes Jahrzehnt, waren geprägt von Höhenflügen, sportlichen Triumphen, frechem Kabarett und einer Jugend, die sich nichts mehr sagen lässt. Gleich zu Beginn der Dekade bringt das Gipfeltreffen von John. F. Kennedy und Nikita Chruschtschow in Wien internationale Aufmerksamkeit, die am Ende mit dem Staatsbesuch von Queen Elizabeth II. ausklingt. Aber auch persönliche Siege wie von Christl Haas bei den Olympischen Winterspielen in Innsbruck oder der Sieg von Udo Jürgens beim Eurovision de la Chanson prägen die Zeit und bleiben bis heute in Erinnerung. Vier Pilzköpfe aus Liverpool, die Beatles, verändern den kleinen Skiort Obertauern maßgeblich und vertreiben mit ihrem Sound den Mief der 50er Jahre. Eine Jugend, die sich nichts mehr sagen lässt, fordert auch in Österreich alte Strukturen heraus, wo Proteste im Hörsaal 1 der Universität Wien zum Symbol des gesellschaftlichen Wandels werden. Und gleichzeitig brennen sich auch dramatische Bilder ins kollektive Gedächtnis ein: Die Panzer in Prag 1968 und die vielen Flüchtlinge, die in Österreich Schutz finden. Mit der Mondlandung von Apollo 11 muss auch der ORF eine Herausforderung meistern und überträgt die längste Dauersendung, die es bis heute gegeben hat. Für Fußballtrainer Ernst Happel markiert das Ende der Swinging Sixties den Beginn seiner legendären Trainer-Karriere. Diese und viele weitere ikonische Fotografien verdichten sich zu einem lebendigen Porträt eines Österreichs im Spannungsfeld von Tradition und Moderne. Zeitzeuginnen und Zeitzeugen sowie Expertinnen und Experten ordnen all diese Ereignisse ein, schaffen neue Blickwinkel und zeigen, warum die 1960er in unserem Land bis heute nachwirken.
21:10
Die ORF-III-Produktion "Große Momente - Bilder, die Österreich bewegten: Die 1970er Jahre" feiert ikonische Fotografien, die entscheidende Augenblicke der 1970er Jahre einfingen und zeichnet so ein faszinierendes Bild dieser Zeit. Neben den abgebildeten Personen beleuchten prominente Persönlichkeiten, Zeitzeuginnen und Zeitzeugen, Journalistinnen und Journalisten sowie Fotografen die Hintergründe und Geschichten hinter den bekannten Fotos und teilen ihre persönlichen Erinnerungen. Es ist eine Zeitreise, die das kollektive Gedächtnis Österreichs neu belebt und wichtige Momente der Vergangenheit in eindrucksvoller Weise zum Leben erweckt. Bruno Kreisky, Karl Schranz, Konrad Lorenz und Franz Klammer: Diese Folge der Reihe "Große Momente - Bilder, die Österreich bewegten" spannt einen Bogen über prägende Augenblicke der 1970er Jahre, Momente des Aufbruchs und der Veränderung in Österreich. Die Autoren und Regisseure Josef Pallwein-Prettner und Norman Vaughan haben diese erinnerungswürdigen Momente liebevoll kuratiert und durch die Augen derer erzählt, die diese Zeit miterlebt haben. Ob sportlicher Triumph, musikalischer Hit, politische Krise oder kulturelles Highlight: Diese Momente haben das Land bewegt und ein Jahrzehnt mitgeprägt.
22:00
"Wer sich an die 80er erinnern kann, hat sie nicht erlebt", sagte Hans Hölzl alias Falco. Auch dieser Teil der ORF-III-Produktion "Große Momente - Bilder, die Österreich bewegten" feiert die Macht des Moments anhand ikonischer Fotografien und macht sich daran, die Erinnerung an große Ereignisse und entscheidende Augenblicke der 1980er Jahre aufzufrischen. Annemarie Moser-Pröll, Niki Lauda, Falco, Ulla Weigerstorfer und Alois Mock sind nur einige der Hauptdarstellerinnen und Hauptdarsteller in dieser ORF-III-Produktion, mit denen prägende Ereignisse dieses Jahrzehnts der Umbrüche, Veränderungen und Revolutionen in Erinnerung gerufen werden. Neben den abgebildeten Personen beleuchten prominente Persönlichkeiten, Zeitzeuginnen und Zeitzeugen, Journalistinnen und Journalisten sowie Fotografen die Hintergründe und Geschichten hinter den bekannten Fotos und teilen ihre persönlichen Erinnerungen. Die Autoren und Regisseure Josef Pallwein-Prettner und Norman Vaughan haben diese erinnerungswürdigen Momente liebevoll kuratiert und durch die Augen derer erzählt, die diese Zeit miterlebt haben. Ob sportlicher Triumph, musikalischer Hit, politische Krise oder kulturelles Highlight: Diese Momente haben das Land bewegt und ein Jahrzehnt mitgeprägt. "Große Momente - Bilder, die Österreich bewegten" ist eine Sammlung von einzigartigen Momenten die Österreich geprägt haben - festgehalten in ikonischen Bildern.
22:50
Publikumsliebling und Charakterdarstellerin Adele Neuhauser erinnert sich gemeinsam mit Christian Reichhold und Regina Nassiri an die Highlights ihres bisherigen Schaffens und gibt Einblicke in zukünftige Rollen und Pläne. Es gibt sie, die Einzigartige. Bei ihr reichen sich bemerkenswertes Talent, unvergleichliche Ausstrahlung und authentisches Menschsein die Hand. In ihr toben Stürme und gleichzeitig lässt ihr strahlendes Lachen jeden Sommertag verblassen. Ihre Figuren sind wild und selbstbestimmt, zerbrechlich und gleichzeitig unzerstörbar, manchmal in sich gekehrt, aber immer blitzt da auch noch eine ihr innewohnende Komödiantik durch. Adele Neuhauser schafft es, in all ihren Darstellungen kaleidoskopisch bunt und unvorhersehbar zu bleiben und ihr Publikum doch immer bei der Hand zu nehmen. Woher nimmt sie diese Gabe? 2019 lässt sie sich in ihrer Autobiografie "Ich war mein größter Feind" in die Karten schauen. Aus Griechenland als Kind entwurzelt, eine zerrissene Familie, ein schwerer Kampf gegen die inneren Dämonen, aber offenbar ein tiefer Wille, durchzuhalten, niemals aufzugeben. Diese Kraft gibt sie ihren Figuren mit, ob es die eigenwillige, urkomische Julie Zirbner in "Vier Frauen und ein Todesfall" ist, die sie in kürzester Zeit in die Herzen des österreichischen Fernsehpublikums katapultierte, oder die Transfrau Josefa Beckmann in "Ungeschminkt", die nach dem Tod der Mutter ins Dorf zurückkehrt und dem alten Leben ins Gesicht blicken muss - eine Rolle übrigens, für die Adele Neuhauser 2025 den New York Festivals TV & Film Award in Gold in der Kategorie "Best Performance by an Actress" erhielt. Und dann ist da die Bibi Fellner. Betrachtet man Adele Neuhausers bewegtes Leben, hört man ihr zu, wenn man das Geschenk eines Kaffeeplausches mit ihr bekommt, dann kann man nicht anders, als zu denken: Diese Figur ist die Essenz. Das ist sie, von Mephisto bis Maria Callas, von "Doctor's Diary" bis zur "letzten Walküre", von der überraschenden Nebenrolle in "Love Machine" bis zum Cameo-Auftritt in "How to Be Normal and the Oddness of the Other World", von der suizidalen jungen Frau zur Frau mit unbändiger Lebensneugier, von der Mutter zur Großmutter: Es ist immer alles da. Adele Neuhauser macht sich die Lebensenergie zu eigen und transformiert sie zu all diesen Figuren, mit denen sie ihr Publikum immer aufs Neue überrascht und begeistert. Sie ist eine Große ihrer Generation - und nicht zuletzt ein ganz besonderer Mensch.
23:40
Nach zweijähriger Pause ist dem Wiener Opernball wieder der Hauptabend von ORF 2 gewidmet. Von den Vorbereitungen in der Oper sowie der Ankunft der Gäste und ihrem Einzug auf der Feststiege, über die Eröffnung des Jungdamen- und Jungherrenkomitees bis zur Mitternachtsquadrille: Das TV-Publikum erlebt ab 20.15 Uhr wieder alle Höhepunkte live aus der Wiener Staatsoper. Der mit vielen Neuerungen versehene Ballabend steht in diesem Jahr ganz im Zeichen der Solidarität und unterstützt ÖSTERREICH HILFT ÖSTERREICH, eine gemeinsame Initiative von Österreichs führenden Hilfsorganisationen in Kooperation mit dem ORF. Durch den diesjährigen Opernball-TV-Abend führen Mirjam Weichselbraun und Andi Knoll, das ZIB-Moderationspaar Nadja Bernhard und Tarek Leitner, Karl Hohenlohe und Christoph Wagner-Trenkwitz sowie Teresa Vogl. Eröffnet wird der Opernball-Abend mit "Wiener Opernball 2023 - Die Verwandlung". Der erste Programmpunkt des Ballabends erlaubt einen Blick hinter die Kulissen des prestigeträchtigen Events und zeigt, wie die Wiener Staatsoper Schritt für Schritt für den Opernball bereit gemacht wird - vom Parkett, über den Blumenschmuck bis hin zu den Speisen.
00:30
Zum ersten Mal steht heurige Dokumentation zum Opernball 2019 ganz im Zeichen des Tanzes. Getanzt wird am Opernball bekanntlich überall - von der Eröffnungspolonaise, über die künstlerischen Eröffnung bis zur Mitternachtsquadrille. Die Doku gibt Einblicke, wer bei "Alles Walzer" ganz offiziell die Tanzfläche stürmt und welcher Promi nur heimlich zur Musik swingt. Von Astrid Brunnbauer
01:10
Ein Film von Lisbeth Bischoff Sie stehen nicht im Rampenlicht, und trotzdem sind sie die wahren Stars: die vielen kleinen und großen Helferlein, die zum Gelingen des Wiener Opernballes beitragen. Sie werken hinter den Kulissen, helfen beim Frackanziehen, wissen, mit welcher Kost sich das Ballvergnügen ungetrübt genießen lässt, chauffieren die Ballbesucher mehr oder minder nobel zum Staatsgewalze und besitzen die Schlüssel, wenn die Besucher vor verschlossenen Türen stehen.
01:55
Extravagante Outfits, Haute Couture und Modesünden - der Wiener Opernball ist nicht nur der Jahrmarkt der Eitelkeiten, sondern auch der Ort, wo am genauesten hingeschaut wird, wer was auf welchem Körperteil trägt (oder eben nicht). Wenige Tage, bevor es wieder "Alles Walzer" heißt, ist der Gestalter Christian Papke der Ballmode auf der Spur. Erstmals hat die Wiener Staatsoper einen eigenen Wettbewerb für das schönste Ballkleid ins Leben gerufen. Die Designer:innen kommen genauso zu Wort wie die Jury und die Prima Ballerinas, die die gekürten Roben vorführen. Tipps gibt es vom traditionellen Herrenaustatter Knize, der zeigt, was alles zum Frack dazugehört. Im Hotel Bristol erfahren wir, was einen perfekten Ballschuh ausmacht. Wir lernen welches Make-Up und welcher Schmuck zu welchem Kleid passt. Star-Designer Thang De Hoo, die ehemalige Ballmutter Desirée Treichl-Stürgkh und Schauspielerin Lilian Klebow plaudern im Couture Salon buchstäblich aus dem Nähkästchen. Die Geigerin Lidia Baich gewährt Einblicke in ihren Kleiderschrank. Auch im Archiv hat Papke gestöbert und so manch interessanten Ausschnitt gefunden. Und nicht fehlen dürfen Karl Hohenlohe und Christoph Wagner-Trenkwitz, die beiden Opernball-Faktota erzählen beim Einkleiden über ihr ganz persönliches Verhältnis zum Frack.
02:40
Der Erlaufsee zählt zu den großen steirischen Naturjuwelen. Auf über achthundert Metern gelegen, beeindruckt er durch sein kristallklares Wasser und durch seine topaz-farbene Wirkung. Im Winter zeigt sich das nahe dem Wallfahrtsort Mariazell gelegene Gewässer als schlafende Schönheit, mit fest zugefrorenem Wasser und einer tiefweißen alpinen Umrahmung. Die Heimat Österreich Neuproduktion erzählt anhand mehrerer Mitwirkender das Leben der Menschen hier in der kalten Jahreszeit, die von Entbehrungen, aber auch von einzigartigen Naturerlebnissen geprägt ist, etwa die Eisstock-Schieß-Gruppe rund um Franz Wiedner oder die Alpaka-Landwirtin Alexandra Sabath oder den Eisfischer Peter Lechner. R: Patrick Pongratz
03:25
Eine Zauberlandschaft im Winterkleid - Alfred Ninaus und sein Team streifen mit der Kamera durch den Lungau und zeigen, wie sich das typische Leben in den Bergdörfern Tamsweg, Tweng und Lessach abspielt. Etwa am Bergbauernhof der Martina Brugger auf über 1.400 Metern, wo noch der achtzigjährige Altbauer lebt, der seine Erfahrungen bis heute in den bergbäuerlichen Alltag einbringt. Oder Franz Kaml, der mit seiner Familie auf über 1.200 Metern in dritter Generation eine Landwirtschaft betreibt. Daneben führt er noch ein kleines Sägewerk. Sein Sohn präpariert nebenbei die Langlaufloipe der Gemeinde Tweng. Der Film zeigt die winterliche Seite des alpinen Lebens hier, wo die Arbeit nur äußerlich ruht.
04:10
Die 1960er-Jahre, auch in Österreich ein wildes Jahrzehnt, waren geprägt von Höhenflügen, sportlichen Triumphen, frechem Kabarett und einer Jugend, die sich nichts mehr sagen lässt. Gleich zu Beginn der Dekade bringt das Gipfeltreffen von John. F. Kennedy und Nikita Chruschtschow in Wien internationale Aufmerksamkeit, die am Ende mit dem Staatsbesuch von Queen Elizabeth II. ausklingt. Aber auch persönliche Siege wie von Christl Haas bei den Olympischen Winterspielen in Innsbruck oder der Sieg von Udo Jürgens beim Eurovision de la Chanson prägen die Zeit und bleiben bis heute in Erinnerung. Vier Pilzköpfe aus Liverpool, die Beatles, verändern den kleinen Skiort Obertauern maßgeblich und vertreiben mit ihrem Sound den Mief der 50er Jahre. Eine Jugend, die sich nichts mehr sagen lässt, fordert auch in Österreich alte Strukturen heraus, wo Proteste im Hörsaal 1 der Universität Wien zum Symbol des gesellschaftlichen Wandels werden. Und gleichzeitig brennen sich auch dramatische Bilder ins kollektive Gedächtnis ein: Die Panzer in Prag 1968 und die vielen Flüchtlinge, die in Österreich Schutz finden. Mit der Mondlandung von Apollo 11 muss auch der ORF eine Herausforderung meistern und überträgt die längste Dauersendung, die es bis heute gegeben hat. Für Fußballtrainer Ernst Happel markiert das Ende der Swinging Sixties den Beginn seiner legendären Trainer-Karriere. Diese und viele weitere ikonische Fotografien verdichten sich zu einem lebendigen Porträt eines Österreichs im Spannungsfeld von Tradition und Moderne. Zeitzeuginnen und Zeitzeugen sowie Expertinnen und Experten ordnen all diese Ereignisse ein, schaffen neue Blickwinkel und zeigen, warum die 1960er in unserem Land bis heute nachwirken.