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Queen Elizabeth II. war 13, als England in den Krieg mit Nazideutschland trat. Von den Eltern getrennt, machte sie britischen Kindern Mut. Die Schrecken des Krieges prägten ihr ganzes Leben. Expertinnen und Experten sind sich sicher: Die eiserne Disziplin der Queen hat ihre Wurzeln in jenen Jahren. Wie andere Jugendliche ihrer Altersklasse lebte die Thronfolgerin damals auf dem Land, während die Eltern in London die Stellung hielten. In Windsor wurde sie Zeugin, wie eine Rakete der Deutschen das Schloss nur knapp verfehlte. Trotz der eigenen Ängste und Sorgen spendete sie als 14-Jährige anderen Kindern Trost. "Am Ende wird alles gut", sagte die einst schüchterne Prinzessin in ihrer legendären Radioansprache von 1940. "Und wenn der Frieden da ist, ist es an uns, den Kindern von heute, die Welt von morgen zu einem besseren und glücklicheren Ort zu machen." Kurz vor Kriegsende absolvierte Elizabeth eine Ausbildung als Fahrzeugmechanikerin und Lastwagenfahrerin bei der Armee. Damit schrieb sie Geschichte, ist sie doch das einzige weibliche Mitglied der Königsfamilie, das in der britischen Armee gedient hat. Bei der Siegesfeier mischte sie sich heimlich mit ihrer Schwester unters Volk.
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Queen Elizabeth II. war Geschichte in Person. Ihre Regentschaft ist mit 70 Jahren offiziell die längste der britischen Monarchie. Doch ihr Leben war weder ruhig noch unbeschwert. Besonders in ihren letzten Jahren musste sie sich vielen schmerzhaften Herausforderungen stellen. Zwischen dem Brexit, dem Thronverzicht von Harry und Meghan und den Vorwürfen sexuellen Missbrauchs gegen ihren Sohn Andrew musste die Queen eine Reihe von Krisen meistern. Mithilfe von Archivmaterial, nachgestellter Szenen und Interviews mit Expertinnen und Experten des Königshauses wirft diese Dokumentation einen Blick zurück auf die wichtigsten Meilensteine der letzten Jahre im Leben der Königin.
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Kompromisslos, ehrlich und zum Schreien komisch - das ist Petutschnig Hons, der Kultbauer aus Schlatzing. In seinem fünften Kabarettprogramm "Bauernschlau" führt die wortgewaltige Kraft vom Land einen verbalen Kreuzzug gegen Scharlatane und Betrüger, der Lachfalten und Bauchmuskelkater hinterlässt und seinem Publikum ein Werkzeug gegen ungebetene Eindringlinge in die Hand legt. Frei nach dem Motto: "Hons oder gor nit!" ist sein Wort Gesetz, wenn er bauernschlau über Politiker, Betrüger oder den ganz normalen Wahnsinn unseres Alltags philosophiert. Eine Aufzeichnung aus dem Theater Vindobona in Wien.