04:40
Die Reihe "Sprache der Berge" widmet sich in dieser "Land der Berge" - Neuproduktion, Vorarlberg - einem kleinen Bundesland mit großer sprachlicher Dichte. Zwischen Bergen und Tälern, zwischen Walsergemeinden, dem Bregenzerwald und dem Rheintal entstehen Dialekte auf engstem Raum. Sie erzählen, wo man herkommt, wie man denkt - und manchmal auch, wovon man sich abgrenzt. Persönliche Porträts - etwa von Olympiasieger Johannes Strolz, der im Walser-Dialekt über sein Heimatdorf in den Bergen spricht, oder von der Mundartband Krauthobel - verdeutlichen die Verbindung von Naturraum, Herkunft und sprachlicher Identität. Ob beim Arbeiten, Singen, Dichten oder im familiären Miteinander - Dialekt klingt in Vorarlberg selbstverständlich und vielstimmig. Jede Gegend spricht anders. Und genau darin liegt ihre Besonderheit und Kraft.
05:26
In Österreich gibt es mehr als 50.000 Kilometer Wanderwege, die sich durch üppige Wälder, grüne Täler und charmante Dörfer erstrecken. Die unzähligen Wege und Hütten bilden seit über 150 Jahren das Rückgrat der alpinen Infrastruktur und sind gleichzeitig "Österreichs größter Sportplatz". Wer die Berge und das Wandern liebt, ist sich oft nicht bewusst, dass die Wege und Steige alles andere als naturgegeben sind. Wanderwege anzulegen, sie zu betreuen und zu pflegen ist viel Arbeit, die oft unsichtbar bleibt. Oberhalb von Bludenz und des Klostertals lag beispielsweise der historische Hinterbirgweg über viele Jahre brach, erst vor kurzem wurde er wieder revitalisiert. Von Profis wie auch ehrenamtlichen Wegemachern, die sich dafür extra Urlaub nehmen. Man muss die Berge also schon lieben, um hier oben hart zu arbeiten. Gut gepflegte Wanderwege durch Täler und Almen regeln auch das friedliche Miteinander von Mountainbikern und Wanderern, so gelebt im Tiroler Wipptal. Diese "Land der Berge"-Produktion blickt hinter die Kulissen des Alpenvereins, begleitet Wegewarte bei ihrer Arbeit und zeigt dabei vom Montafon über den Hochschwab in der Steiermark bis ins Tiroler Zillertal einige der schönsten Wanderregionen Österreichs.
06:14
Eisenwurzen - ein Stück Niederösterreich, in dem bis heute starke Traditionen lebendig sind. Das einst prägende Eisen, das hier lange abgebaut wurde, ist nur noch im Namen erhalten. Geblieben ist auch die handwerkliche Geschicklichkeit der Menschen. Etwa bei einer der letzten Mühlen, die übrig geblieben sind: Sie kann einerseits Mehl mahlen und treibt gleichzeitig eine alte Säge an, die Bretter schneidet wie vor hundert Jahren. Michaela und Johann Luga betreiben einen Hof mit Grünland und Forst, mit knapp fünfzig Stück Rind. Auch Karl Schnabler lebt für seine kleine Landwirtschaft, seit Generationen ist seine Familie schon hier ansässig. Hundert Jahre alt ist die Schuhplattlergruppe "D'Gamsstoana", die in Hollenstein an der Ybbs fast alle kennen. Die Familie Landel betreibt eine Lodenweberei, Karl junior hält hier seit dem sechzigsten Geburtstag seines Vaters die Zügel in der Hand. Beim "Hea' Haufn" haben sich sieben Damen zwischen vierzig und siebzig mit viel Herzblut dem Musizieren verschrieben. Zweimal monatlich treffen sie sich im Gasthaus "Zur Traube" zum Üben. R: Patrick Pongratz
07:06
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In Österreich gibt es mehr als 50.000 Kilometer Wanderwege, die sich durch üppige Wälder, grüne Täler und charmante Dörfer erstrecken. Die unzähligen Wege und Hütten bilden seit über 150 Jahren das Rückgrat der alpinen Infrastruktur und sind gleichzeitig "Österreichs größter Sportplatz". Wer die Berge und das Wandern liebt, ist sich oft nicht bewusst, dass die Wege und Steige alles andere als naturgegeben sind. Wanderwege anzulegen, sie zu betreuen und zu pflegen ist viel Arbeit, die oft unsichtbar bleibt. Oberhalb von Bludenz und des Klostertals lag beispielsweise der historische Hinterbirgweg über viele Jahre brach, erst vor kurzem wurde er wieder revitalisiert. Von Profis wie auch ehrenamtlichen Wegemachern, die sich dafür extra Urlaub nehmen. Man muss die Berge also schon lieben, um hier oben hart zu arbeiten. Gut gepflegte Wanderwege durch Täler und Almen regeln auch das friedliche Miteinander von Mountainbikern und Wanderern, so gelebt im Tiroler Wipptal. Diese "Land der Berge"-Produktion blickt hinter die Kulissen des Alpenvereins, begleitet Wegewarte bei ihrer Arbeit und zeigt dabei vom Montafon über den Hochschwab in der Steiermark bis ins Tiroler Zillertal einige der schönsten Wanderregionen Österreichs.
09:04
Vor 20 Jahren markierte der so überraschend wie mitreißende Besuch von Salman Rushdie, der schon damals einer der prägendsten Erzähler des 20. und 21. Jahrhunderts war, den Beginn von "Literatur im Nebel" in Heidenreichstein. Ihm folgten mit Amos Oz, Jorge Semprún, Margaret Atwood, Hans Magnus Enzensberger, Nuruddin Farah, Ljudmila Ulitzkaja, Louis Begley, Ian McEwan, Christoph Hein, Swetlana Alexijewitsch, Herta Müller, J.M. Coetzee, Liao Yiwu, Vladimir Sorokin, Péter Nádas und Tsitsi Dangarembga weitere herausragende und mannigfach ausgezeichnete internationale Autorinnen und Autoren als Ehrengäste von "Literatur im Nebel". Aus ihren unterschiedlichen Perspektiven und kulturellen Zusammenhängen formen sie alle mit ihrem exzellenten Sensorium für gesellschaftspolitische Themen, genauester seismischer Beobachtungsgabe, einer unaufhörlichen Suche nach der menschlichen psychischen Verfasstheit und übergeordneten Zusammenhängen mit ihrer Kunst einen entscheidenden und bleibenden Beitrag zur Literatur. Dass Salman Rushdie 2026 Heidenreichstein erneut die Ehre gibt, ist ein "full circle moment" für "Literatur im Nebel".
09:36
Bergsteiger Andi Holzer ist blind geboren und doch wuchs er mit einer tiefen Gewissheit auf: : Die Welt ist da, um entdeckt zu werden.. Seine Eltern schenkten ihm das größte Geschenk überhaupt - Vertrauen. Sie sagten: "Wir finden deinen Weg." Und dieser Weg führte ihn dorthin, wo andere vor Ehrfurcht stehenbleiben: in die Berge. Schon als Kind Andi Holzer eine Leidenschaft für das Klettern und diese führte ihn schließlich auf die höchsten Gipfeln der Erde. 2025 stellte ihm das Leben jedoch eine große Prüfung: Er erlitt eine schwere Hirnblutung und verbrachte mehrere Wochen im künstlichen Tiefschlaf und Monate in Kliniken sowie auf Rehabilitation. Sein durchtrainierter Körper und die Liebe und Nähe seiner Familie und seiner Lebenspartnerin Gabi halfen ihm, zu überleben und wieder auf die gesund zu werden. Mit Marianne Hengl spricht Andi Holzer über sein neues Leben - über das Dazwischen, über das Loslassen und über das Wiederankommen im Leben zwischen Tod und Wiederauferstehung.
10:00
ORF III überträgt am Weißen Sonntag den katholischen Gottesdienst live aus der Stiftskirche St. Peter in Salzburg.
11:01
ORF III zeigt live und exklusiv die Spielplanpräsentation der Wiener Staatsoper für die Saison 2026/27. Direktor Bogdan Rošcic stellt das Programm vor und Künstlerinnen und Künstler, wie Andreas Schager, Marina Rebeka, Ivan Gyngazov und viele mehr präsentieren Auszüge aus Opern der kommenden Saison. Auch weitere Mitwirkende, wie Franz Welser-Möst, Nikolaus Habjan, Barrie Kosky oder die Direktorin des Wiener Staatsballetts Alessandra Ferri kommen zu Wort.
13:05
Der Tagliamento ist der letzte wilde Fluss in den Alpen. Ungezähmt bricht er sich durch die schroffen Berge im Nordosten Italiens und bahnt sich seinen Weg über 170 Kilometer durch die friulanische Tiefebene bis zu seiner Mündung in die Adria. Die Inseln in seinem Flussbett und die Wälder an seinen Ufern gelten als die artenreichsten Ökosysteme Europas. Die Forschungsergebnisse des Gewässerökologen Klement Tockner und seiner Kolleginnen und Kollegen haben geholfen zu verstehen, wie andere, bereits veränderte Flüsse renaturiert werden können. Vor allem der verzweigte Mittellauf ist der am meisten gefährdete Gewässertypus. Denn am Übergang von den Alpen in das Tiefland haben sich die Menschen schon immer besonders gerne angesiedelt. Zwar kann ein mächtiger Strom bei Hochwasser eine große Gefahr darstellen, aber je natürlicher er bleibt, desto mehr Rückhaltevermögen besitzt er auch. Die Bewohnerinnen und Bewohner im Umfeld des Tagliamento haben ihre Dörfer aus Respekt vor dem Hochwasser-Risiko meist in sicherer Entfernung zum Fluss gebaut und dadurch größere Probleme fast immer vermieden. Seit Jahrhunderten bildet der Tagliamento in erster Linie die Lebensgrundlage für die Menschen an seinen Ufern. Die gesamte Landwirtschaft der friulanischen Tiefebene ist von ihm abhängig. Die Dokumentation führt ihr Publikum durch die variantenreichen Regionen entlang des Tagliamento und eröffnet ein tieferes Verständnis für die ökologischen Zusammenhänge zwischen Mensch und Fluss. Nach einem Film von Björn Kölz und Gernot Stadler Bearbeitung: Henriette Maslo-Dangl
13:26
Vor der Paartherapeutin gesteht Ella Paul, dass sie nicht sicher ist, ob Paul oder Christian der Vater ihres künftigen Kindes ist. Paul reagiert überraschend besonnen. Schließlich könne er ja rechnen. Egal, jedenfalls werde es ihr gemeinsames Baby sein. Und die Therapeutin rät den Beiden, Luis die Wahrheit über die Geschichte mit Lisa zu sagen. Die Wahrheit herausfinden will auch die junge Frau, die in Pauls Praxis auftaucht. Ihr Vater verweigert seit geraumer Zeit jeden Kontakt zu ihr. Sie glaubt, dessen neue, junge Ehefrau verhindert dies. Pauls Versuch Kontakt zu dem Mann zu finden, erweist sich als sehr schwer. Dieser bereitet gerade seinen Selbstmord vor, weil er die Diagnose Alzheimer erhalten hat. Endlich kommt es zur Aussprache Pauls mit Luis. Doch sein Bruder glaubt Paul kein Wort. Luis konfrontiert Lisa mit Pauls Geschichte, sie tischt eine neue Version auf, demnach Paul sie missbraucht hätte. Luis rastet aus.
14:17
Doppelhochzeit im Hause Kemp steht vor der Türe. Franziska und Hermann, Luis und Lisa. Da steht Ella mit Sack und Pack bei Pauls Mutter in der Türe. Sie behauptet, Paul habe sie wegen Lisa verlassen. Pauls Mutter ist fassungslos, Hermann skeptisch. Er nimmt sich Ellas an, ahnend, dass da etwas nicht stimmt. Lisa erfährt von Franziska, dass Paul sich von seiner Frau getrennt hat. Lisa, mitten in den Hochzeitsvorbereitungen, sieht sich knapp vor dem Ziel ihrer Hoffnungen. Bedenkenlos folgt sie einer Einladung Pauls zu ihm ins Haus. Dort gesteht sie ihm ihre Liebe, und dass alles mit Luis nur ein Spiel war. Luis und Ella hören heimlich mit. Und auch ihre Eltern, die laut Lisa vor Jahren bei einem Flugzeugabsturz zu Tode kamen, sind im Haus. Nun ist Luis überzeugt. Paul rät Lisa zu einem Klinikaufenthalt, um ihre psychischen Schäden therapieren zu lassen. Scheinbar einsichtig, willigt Lisa ein. Zumindest eine Hochzeit findet statt. Und da hinein platzt Ellas Baby.
15:12
Der Mathematikprofessor Stieglitz findet im Roman einer seiner Schülerinnen einen Liebesbrief. Als er deren Mutter, Frau Schneider, damit konfrontieren will, trifft er auf das Dienstmädchen und vergisst den Brief. Damit löst er allerdings eine Kette von Missverständnissen aus, die bei mehreren Personen zu turbulenten Eheproblemen führt.
16:42
Der Zauberladenbesitzer und ehemalige Musikclown Teddy Lemke hat seinen Sohn schon früh verloren. Umso mehr ist ihm der kleine Ulli, der bei seiner Zimmerwirtin in Pflege steht, ans Herz gewachsen. Aber jetzt will die Mutter des Jungen ihr Kind zu sich nach Amerika holen. Teddy tritt mit Ulli die Flucht an. In einem Artistenwagen geht es auf in die Schweiz. Dort wollen die beiden ihr Glück als Clowns versuchen.
18:21
Strumpffabrikant Dünkelberg hat es auf ein viel versprechendes Grundstück in Bayern abgesehen. Den zukünftigen Besitzer des Terrains, Großvater Köberl, den er ahnungslos wähnt, kauft er gleich mit. Der Großvater ist aber ein richtiges Schlitzohr und legt den Preußen ganz tüchtig herein.
20:01
Zubin Mehta feiert seinen 90. Geburtstag! Als Dirigent hat er in seiner Karriere mit den wichtigsten Orchestern und an den großen Häusern der Welt gearbeitet, dabei aber immer eine besondere Beziehung zu Wien und den Wiener Philharmonikern gepflegt. Barbara Rett trifft dazu jemanden, der viel und gerne mit ihm zusammenarbeitet: Philharmoniker-Vorstand Daniel Froschauer zum Gespräch im Musikverein Wien.
20:15
Musiklegenden, die miteinander harmonieren im prunkvollsten und schönsten Konzertsaal der Welt, dem Goldenen Saal im Wiener Musikverein. Zubin Mehta am Pult der Wiener Philharmoniker und Martha Argerich am Klavier geben zwei Meisterwerke der Romantik zum Besten. Das Konzert für Klavier und Orchester in a-Moll von Robert Schumann und Anton Bruckners Symphonie Nr. 4 machen die romantischen Klänge im ganzen Raum spürbar. Dirigent Zubin Mehta Klavier Martha Argerich Wiener Philharmoniker Musikverein Wien 2022
22:10
Hofrat Geiger entdeckt durch Zufall, dass die Musikstudentin Mariandl seine uneheliche Tochter ist. In Dürnstein sucht er die Mutter Marianne zu einer Aussprache auf. Die Gastwirtin hat vorerst jedoch mit ganz anderen Problemen zu kämpfen.
23:41
Mariandl und ihre Mutter ziehen aus der Wachau zum Hofrat Geiger nach Wien. Schon bald ergeben sich die ersten Probleme. Geigers eifersüchtige Haushälterin Franzi macht Marianne das Leben schwer, Mariandls Verlobter Peter scheint anderen Frauen nicht abgeneigt zu sein. Mutter und Tochter fliehen daher in ihre alte Heimat und finden bei Opa Windischgruber Zuflucht.