19:40
Den Abschluss der Museumswoche bildet KULTUR HEUTE aus dem Schloss Belvedere, dem barockem Schloss mit 800 Jahre alter Kunstgeschichte mit Meisterwerken von Klimt, Schiele, Funke, Messerschmidt und van Gogh. Gemeinsam mit Generaldirektorin Stella Rollig besucht Moderator Patrick Zwerger-Holder die bedeutendsten Werke der Sammlung, darunter natürlich Gustav Klimts weltberühmten "Kuss". Außerdem führt eine Schaltung ins Wiener Fälschermuseum, wo die Museumsleitung Diane Grobe einige der raffiniertesten Kunstfälschungen präsentiert und erzählt, wie sie entstanden sind, warum sie täuschend echt wirken und welche spannenden Geschichten sich hinter ihnen verbergen.
20:15
Gerhard Höllerich träumt von einer Karriere als Rockstar. Durch Zufall wird er unter dem Namen Roy Black als Schlagersänger entdeckt. In kurzer Zeit wird Roy zum Schwarm der Frauen. Der sensible Star ist innerlich zerrissen zwischen seinen eigenen musikalischen Ambitionen und dem Anspruch seiner Fans. Roy greift zum Alkohol. Als Schauspieler schafft der totgesagte Sänger ein großes Comeback. Nach einem einsamen Tod wird Roy Black zum Mythos. Regie: Peter Keglevic. DarstellerInnen: Christoph Waltz (Roy Black), Jenny Schily (Silke), Mariella Ahrens (Nadine), Wolfgang Bathke (Bertram), Jens Eulenberger (Helmut), Rudolf Kowalski (Kaminski), Guntbert Warns (Burda), George Kranz (Schlagzeuger). Deutschland 1996
21:56
Die Wege von gut einem Dutzend Singles kreuzen sich auf wundersame Weise in Deutschlands Metropole München. Gleich einer Kettenreaktion verknüpfen sich die Schicksale der Protagonisten. So gibt die überlastete Mutter ihre Tochter in die Obhut einer Freundin. Deren Nachbar borgt sich das Kind aus, weil angeblich verheiratete Männer mit Kind Eindruck auf Frauen machen. Sein Plan funktioniert. Die Frau, die er kennen lernt, ist allerdings die echte Mutter seines Leihkindes.
23:28
Eine geschwollene Lippe, zwei abgebrochene Schneidezähne - das Resultat eines Zwistes unter Elfjährigen. Dass die Sache ein Nachspiel hat, dafür sorgen ihre Eltern. Nancy und Alan Cowan finden sich in der New Yorker Wohnung der Longstreets ein, um die Angelegenheit zu klären. Es dauert nicht lange, bis sich der höfliche Small Talk in einen - nicht nur verbalen - Krieg der Eitelkeiten verwandelt. Je länger die beiden gegensätzlichen Paare über den eher harmlosen Zwist ihrer heranwachsenden Sprösslinge debattieren und dabei auf individuelle moralische Aufarbeitung pochen, desto mehr Schärfe schleicht sich in die Auseinandersetzung ein. Die konträren Meinungen verhärten sich ebenso, wie eine gegenseitige Antipathie das geschmackvolle Design des Wohnzimmers erfüllt. Es dauert nicht lange, bis sich der aufgesetzt höfliche Small Talk als das erweist, was er in Wirklichkeit ist: hohles Gerede. Angestachelt von Alans ständigen Handy-Gesprächen kippt die Stimmung zusehends - wobei die Tatsache, dass sich die gestresste Nancy auf den Wohnzimmertisch der Longstreets übergibt, nicht gerade zur allgemeinen Beruhigung beiträgt. Als dann auch noch Alkohol ins Spiel kommt, fallen endgültig die Masken: Anfänglich noch hochgehaltene zivilisierte Umgangsformen geraten in Vergessenheit, gegenseitige Beleidigungen münden in Handgreiflichkeiten. Gesunder Menschenverstand? Fehlanzeige. Das Treffen der beiden Ehepaare verwandelt sich in einen - immerhin wohldekorierten - Albtraum. Mit: Kate Winslet (Nancy Cowan), Christoph Waltz (Alan Cowan), Penelope Lonstreet (Jodie Foster) und John C. Reilly (Michael Longstreet). Regie: Roman Polanski. Frankreich, Deutschland, Polen, Spanien 2011