04:06
Das ORFIII-Erfolgsformat "Bei uns daham" geht in die zweite Staffel. Die Reportage-Sendereihe besucht Grätzel und Orte und schaut genau hin, was die Menschen dort bewegt. Den Anfang macht die Wiener Donauinsel, berühmt nicht zuletzt dank Toni Spiras "Donauinsulanern". Treten hier noch immer Originale und schräge Zeitgenossen in gehäufter Zahl auf? Was denken und was reden die Leute, die sich hier die heißen Tage vertreiben? Wie schafft es die Wasserrettung, ein so großes Gebiet zu überwachen? Und wie laufen die Bauarbeiten rund um den gelben Fahrradsteg, der die Brigittenau mit der Donaustadt verbindet? Gestalter Christian Papke hat das Treiben für diese Neuproduktion über den Sommer begleitet.
04:51
Kitzbühel - das ist bei weitem nicht nur ein Winterparadies. Auch im Sommer sind die Almen und Berge um Kitzbühel sind eine Welt für sich. Fernab von Schickimicki und Prominenz meistern hier Menschen ihr Leben im Bewusstsein, dass nicht sie die Herren der Natur sind. In den Orten Reith, Aurach und Jochberg gibt es nach wie vor eine starke bäuerliche Kultur. Der ehemalige Biathlet Hans-Peter Foidl betreibt in Reith eine Imkerei und musste seine Völker heuer bis in den Juni hinein füttern, damit sie nicht verhungerten. Seine Bienenstöcke stehen in den Bergen über Reith verteilt. Der Bauer Jürgen Stelzhammer erfuhr aus Facebook, dass auf seinem Grund im Winter eine gewaltige Lawine niedergegangen ist. Die Aufräumarbeiten dauern noch an. Michael Obernauer ist Waldaufseher und gelangt an Orte, die selbst die hiesige Bevölkerung nicht kennt. Sie alle haben sich schon als Kind gewünscht, das zu werden, was sie jetzt sind.
05:39
Ausgehend vom legendären Großglockner, lädt diese "Land der Berge"-Produktion zu einer bildgewaltigen Reise mit einzigartigen Aufnahmen aus der Luft ein. Den höchsten Berg Österreichs zu erklimmen ist wohl der Wunsch von vielen heimischen BergsteigerInnen. Murmeltiere balgen sich hier ohne Scheu in den sattgrünen Wiesen. Und die imposanten Steinböcke im Hochgebirge wirken nahezu stoisch. Dazwischen zieren einige silbrig leuchtende Edelweiße den Weg. Über glitzernde Eisfelder, vorbei an einigen Wasserfällen, wird der Margaritzensee erreicht, der am Fuße des größten Gletschers Österreichs, der Pasterze, liegt. Der Nationalpark Hohe Tauern ist als gigantisches Wasserreservoir bekannt; so dient er Mensch, Tier und Pflanzenwelt seit jeher als Quelle des Lebens. Auf der kärntnerischen Seite des Großglockners liegt Heiligenblut. Die Gemeinde wird für ihre Wallfahrtskirche geschätzt, die mit ihrem geschnitzten, dreiflügeligen Hochaltar ein wahres Meisterwerk der Spätgotik darstellt. Im naheliegenden Fleißtal wurde einst mit Stockmühlen das Tauerngold gewonnen. Interessierte können hier erfahren, wie das glänzende Edelmetall aus dem Flusssand gesiebt wird. Und mit viel Glück wird man auch heutzutage noch fündig. Anschließend geht es weiter über Mallnitz. Zu bewundern gibt es hier eine der eindrucksvollsten Schluchten Österreichs: die Raggaschlucht. Das Naturdenkmal gleicht einem Nadelöhr; die tosenden Wasserfälle können aufgrund der Enge nur in eine Richtung begangen werden. Vorbei am 3.252 Meter hohen Ankogel, geht es abschließend ins Maltatal - das Tal der stürzenden Wasser. Dokumentarfilmer Hans Jöchler fängt in der Neuproduktion zahlreiche spektakuläre Eindrücke zwischen dem Großglockner und den Karnischen Alpen ein. Durch atemberaubende Aufnahmen tauchen die Zuschauer und Zuschauerinnen in heimisches Brauchtum, Geschichte und Natur ein, die allzu oft den idyllischen Szenerien aus Bildbänden gleicht. (Dokumentation 2021)
06:20
Prominente Begleiter erhält Harry Prünster bei seiner Wanderung durch die Steiermark rund um Kindberg: Die Edlseer. Doch bevor es soweit ist, besucht Harry Fritz und Petra Illmaier vom Ochnerbauer. Vor 20 Jahren haben sie auf Hochlandrinder in Mutterkuhhaltung umgestellt, als Spezialität gelten Beiried und Rinderbraten. Das Gasthaus Ochensberger war 1952 eine Jausenstation, Hubert hat sie mit 22 Jahren zu einem stattlichen Betrieb ausgebaut. Sohn Bernhard ist in der Küche tätig, besonders beliebt bei den Gästen ist das steirische Backhendl und die Wildgerichte - das Fleisch dazu kommt aus der eigenen Rotwildzucht. Am Weg zum Schwammerlwirt trifft Harry die Edlseer, die in zwei Wochen ihren traditionellen Fan-Wandertag mitsamt Konzert abhalten werden. Hansi Teubenbacher ist der Wirt des Alpengasthofes Pölzl, vulgo Schwammerlwirt, und er ist ein begeisterter Schwammerlsucher. Die Spezialität des Hauses ist ein Parasol-Cordon-Bleu. Für den Höhepunkt des Tages sorgen die Edlseer - unplugged und steirisch!
07:06
08:52
Das Abschlusskonzert der Obertöne 2025 - Ein Muss für alle Kammermusikfans! Das vielfältige Programm mit Werken von Antonio Vivaldi und Louis Spohr oder Girolamo Frescobaldi.
10:00
ORF III überträgt den katholischen Gottesdienst live aus der Pfarrkirche Sallapulka in Niederösterreich.
11:01
Sonnendurchflutete Olivenhaine, märchenhafte Felsbuchten - Apulien kann so schön sein! Gemeinsam mit ihrem italienischen Mann verirrt sich Martina (Tanja Wedhorn) in diese märchenhafte Gegend. Das in Deutschland lebende Paar will sich von Paolos sterbender Mutter verabschieden. Doch es kommt alles anders als gedacht. Bezaubernde Culture Clash-Komödie mit TV-Star Tanja Wedhorn. Martina weiß wenig über die italienischen Wurzeln ihres Mannes. Er stammt aus Apulien und hat sich inzwischen perfekt in Deutschland eingelebt - fast schon zu perfekt. Paolo hat nur Augen für seine Arbeit, weshalb Martina überlegt, ihn zu verlassen. Da erreicht Paolo ein Anruf aus der Heimat: Angeblich liegt seine Mutter im Sterben. Mit dieser Notlüge will ihn sein Bruder nach Italien lotsen. Dem Familienbesitz droht der Ruin. Nichtsahnend macht sich Paolo mit Frau und Kind auf den Weg, um ein ihm fremd gewordenes Stück Land neu zu entdecken - und vielleicht auch seine kaputte Ehe zu retten.
12:30
Gioia Altenburger soll als Steuerberaterin in die Kanzlei ihres Vaters Georg eintreten und den Sohn des Notars Dr. Winkler heiraten. Doch Gioia verliebt sich in einen Fremden namens Max und verbringt eine Nacht mit ihm. Als sie aber vor der Entscheidung steht, mit ihm gemeinsam Wien zu verlassen, ist sie zu feige - die Pflicht geht vor. Gioias Mutter Serafina, die seit Jahren getrennt von Georg im fernen Italien lebt, betreibt dort das familiäre Weingut. Weil Nonno, der Großvater Gioias, zu seinem 80. Geburtstag noch einmal ein großes Familienfest feiern möchte, fährt die Familie nach Italien.Dort trifft Gioia ihren Max wieder.
14:00
Für Caroline kann ein angeborener Herzfehler jederzeit Lebensgefahr bedeuten. Ein Herzchirurg empfiehlt eine neuartige Operation. Der Eingriff gelingt. Danach ist Caroline wie ausgewechselt. Sie, die immer zurückhaltend war, ist nun spontan bis ins Irrationale. Ihr altes Leben, ihre Ehe scheinen sie nicht mehr zu interessieren. Sie ist getrieben von der Sehnsucht nach dem Arzt, der sie operiert und dabei ihr Herz berührt hat.
15:33
Die 35-jährige Hannah, geschieden, Geschäftsfrau in Deutschland, macht mit ihrer etwas jüngeren Freundin Marie Urlaub in Italien. Marie verliebt sich dort in den schönen Schwerenöter und Chirurgen Xaver, der ihr aber nach der Liebesnacht die Visitenkarte des in Wien lebenden Automechanikers Xavier gibt, den er zufällig kennen gelernt hat.
17:04
Sarah, eine junge deutsche Musikstudentin, hat den Amerikaner Bob geheiratet. Die Jahre der glühenden Leidenschaft sind vorbei, die Liebe ist dem Alltag gewichen. Bob macht Karriere in einer Papierfabrik, derweil Sarah im schönen Landhaus im Nordosten der USA die zwei Kinder Nick und Lilly großzieht. In der Abgeschiedenheit der Berkshire Mountains, versucht Sarah mit allen Kräften nach außen hin das aufrecht zu erhalten, was es nicht mehr gibt - die Bilderbuchfamilie. Um nicht auch die Kinder zu verlieren, sträubt sie sich heftig gegen ihre Gefühle zu dem unkonventionellen Wildlife-Forscher David.
20:15
Opernstar Asmik Grigorian brilliert mit Arien aus Bellinis "Norma" und Richard Strauss' "Salome" beim Grafenegg Festival im spektakulären Wolkenturm! Der glanzvolle Abend wird vom Tonkünstler-Orchester Niederösterreich unter der Leitung seines Chefdirigenten Fabien Gabel begleitet. Im stimmungsvollen Ambiente des Wolkenturms entfaltet sich ein farbenreiches Programm der Romantik zwischen orchestraler Pracht, opernhafter Leidenschaft und großer vokaler Ausdruckskraft. Einen der Höhepunkte des Abends bildet Vincenzo Bellinis berühmte Arie "Casta diva" aus "Norma", in der Asmik Grigorian ihre außergewöhnliche Bühnenpräsenz und emotionale Intensität eindrucksvoll zur Geltung bringt. Orchestrale Kontraste setzen unter anderem Werke von Giuseppe Verdi und Richard Strauss.
21:39
Sarah, eine junge deutsche Musikstudentin, hat den Amerikaner Bob geheiratet. Die Jahre der glühenden Leidenschaft sind vorbei, die Liebe ist dem Alltag gewichen. Bob macht Karriere in einer Papierfabrik, derweil Sarah im schönen Landhaus im Nordosten der USA die zwei Kinder Nick und Lilly großzieht. In der Abgeschiedenheit der Berkshire Mountains, versucht Sarah mit allen Kräften nach außen hin das aufrecht zu erhalten, was es nicht mehr gibt - die Bilderbuchfamilie. Um nicht auch die Kinder zu verlieren, sträubt sie sich heftig gegen ihre Gefühle zu dem unkonventionellen Wildlife-Forscher David.
23:16
Der sogenannte "Marsch auf Rom" zwischen 27. und 31.Oktober 1922 bezeichnet die Phase der faschistischen Machtübernahme durch Benito Mussolini in Italien mitsamt folgender, radikal durchgeführter "Italienisierung" Südtirols. "Politischer Notstand" verkoppelt mit (politischen) Konflikten zwischen deutsch-österreichischer und italienischer Identität kennzeichneten die 1920er und 1930er Jahre, dann die "Stahlpakt-Phase" zwischen Hitler und Mussolini mitsamt dem Zweiten Weltkrieg. Moderater dann nach 1945, jedoch zeitweise auch Gewalt besetzt, Stichwort: Bombenanschläge, die Jahrzehnte der Auseinandersetzung und Debatten um Selbstbestimmung und Autonomie. Stetig begleitet von lange gespannten, wenn nicht gestörten Verhältnissen zwischen Wien und Rom. Die Dokumentation von Andreas Pfeifer legt frei, wie das österreichisch-italienische Grenzland mit seiner Sonderstellung in nationalen und europäischen Krisenzeiten umgegangen ist und wie die letztlich erstrittene Autonomie die kulturelle und politische Distanz zu Rom und zu Wien vergrößerte. Viele Südtiroler und Südtirolerinnen beharren mittlerweile auf einem Identitätsgefühl, das weder dem italienischen Zentralstaat noch der österreichischen Schutzmacht zugeneigt ist und sich zwischen Bergeshöhen und Belcanto, Tracht und Trattoria, Speck und Spaghetti einen eigentümlichen Weg bahnt. Das sprachliche Wandern zwischen den beiden Welten kreiert und kreierte häufig den Charme des Unperfekten, den Mangel an fehlerfreiem Deutsch wie fließenden Italienisch. Wie Südtiroler deutscher und italienischer Muttersprache mit- und nebeneinander leben - und wie sich das Lebensgefühl im Land aus alpinen und mediterranen Quellen gleichermaßen speist, spürt Andreas Pfeifer in dieser, auch an wichtigen historischen Orten gedrehten Dokumentation nach. Pfeifer reist durch Südtirol, streift dabei die eigene Lebensgeschichte, seine zweisprachige Kindheit und Jugend, spricht mit Zeitzeugen, die unter dem Faschismus litten und wandert analytisch mit kritischen Zeitgenossen wie Reinhold Messner durch ein Idyll und seine Schattenseiten.