Als am 29. März 1973 der letzte US-Soldat Südvietnam verlässt, beschäftigt der Watergate-Skandal die US-Gesellschaft. Präsident Nixon wird zum Rücktritt gezwungen. In Vietnam verschärft sich zeitgleich der brutale Bürgerkrieg. Hunderttausende nordvietnamesische Soldaten marschieren in den Süden ein und die "Ho Chi Minh-Offensive" beginnt. Südvietnam versinkt im Chaos und tausende Menschen versuchen zu fliehen. Nach nur 55 Tagen ist die Hauptstadt Saigon gefallen. Sie wird in Ho-Chi-Minh-City umbenannt. Die Aufarbeitung der dramatischen Kriegserlebnisse auf vietnamesischer als auch amerikanischer Seite dauern bis heute an. Auf eindrucksvolle Art und Weise zeigt diese Dokumentation das dramatische Ende des Vietnamkriegs und dessen Nachwirkungen.
Ein permanent im Stil wechselndes Viermann-Format von und mit Florian Scheuba, Rupert Henning, Thomas Maurer und Erwin Steinhauer. Eine wochenaktuelle Satire zum gesellschaftlichen, politischen und sozialen Zeitgeschehen: komödiantisch, scharf, kritisch - und alle sieben Tage in neuem Gewand.
Satirisches Gag-Feuerwerk rund um Andrea Händler, Sigrid Hauser und Elke Winkens. Mit: Bettina Soriat, Reinhard Novak, Thomas Maurer, Werner Sobotka, Viktor Gernot, Florian Scheuba, Christoph Fälbl, Sigrid Hauser, Andrea Händler, Sigrid Hauser, Elke Winkens, uva. Österreich 1997
Kultur Heute Weekend präsentiert Themen und Beiträge aus Österreich in einer neuen Bildsprache und Erzählweise - für all jene, die sich auch im digitalen Universum zuhause fühlen. Der Begriff "Kultur" wird weit gefasst: Neben Musik, Serien oder Computerspielen wird auch über die Alltagskultur des Miteinanders, sowie die Kommunikation zwischen den Kulturen in einer pluralen Gesellschaft berichtet.
Im Rahmen des Angebotes für österreichische Volksgruppen informiert die Sendung Burgenland-Kroaten über aktuelle Themen aus Politik und Gesellschaft, zeigt aber auch Freizeitangebote und Termine auf.
Diese UNIVERSUM-Dokumentation beobachtet die Störche in ihren Winterquartieren in Afrika, begleitet sie zurück nach Europa und gibt mit Hilfe spezieller Kameratechniken von der Paarung und dem Schlüpfen der Jungen bis hin zum Rückflug der Vögel im Spätsommer hautnahe Einblicke in das Leben der Weißstörche. Die wichtigsten europäischen Schauplätze sind die Marchegger Kolonie in der Nähe Wiens, wo die Störche noch wie einst in den Kronen alter Eichen brüten, und Alfaro im Norden Spaniens. Hier haben die weißgefiederten Vögel eine Kathedrale als Brutplatz erobert, die sie in den Sommermonaten zu Hunderten bevölkern. Eine Dokumentation von Karl Königsberger
Jeder kennt sie, jeder liebt sie: die Blumenwiese. Sie ist wie ein Meer aus leuchtenden Farben und filigranen Formen, ein Paradies für unzählige Tiere. Manche leben unterirdisch, andere im Dickicht der Halme und einige in den bunten, Blüten bestandenen Gipfeln. Auf HD-Cam mit Spezialoptiken, aufwendigen Effekten (Time Slice) und Animationen realisiert, zeigt der Film vor der stets gleich bleibenden Kulisse eines Berges und eines Findlings die Entwicklung des buntesten Lebensraums der Welt von der Eiszeit bis heute. Das Ergebnis: ein ultimativer Film über die verzauberte Wunderwelt Wiese, der die Zuschauer zum Träumen einlädt. Eine Dokumentation von Jan Haft
Diese ORF-III-Produktion führt ins Hochgebirge im Alpenraum. Noch nie gezeigte Nahaufnahmen porträtieren das Leben unterschiedlichster Tiere in freier Bergnatur. Diese Hochglanz-Reihe aus dem Hause des international beachteten Naturfilmers Hans Jöchler zeigt Winterschläfer wie Murmeltiere beim ersten Frühlingsgruß ebenso wie Gämsen in der Wand oder den beeindruckenden Adlerflug über die Gipfel. Die erste Folge begleitet junge Gämsen auf Schritt und Tritt im unwegsamen Gelände, zeigt spektakuläre Revierkämpfe zwischen Steinböcken, präsentiert Aufnahmen von flinken Eichhörnchen in den Wäldern Tirols. Gegen Ende gewährt diese außergewöhnliche Dokumentation geradezu intime Einblicke in das Fressverhalten eines Bussards, beobachtet von einem imposanten Adler aus der Luft. (2021)
Von den schönsten Plätzen der Stadt Salzburg präsentiert Sepp Forcher dieses "Klingende Österreich". Die musikalische Reise beginnt vor dem mächtigen Salzburger Dom, führt über die Salzburger Residenz und ihre Galerie über den Mönchsberg zur Müllner Kirche, zum berühmten Haus der Natur, zum Rathaus und zum Festspielhaus, auf die Festung Hohensalzburg, zum Stift Nonnberg und weiter zur Wallfahrtsbasilika Maria Plain. Aber nicht nur die Stadt Salzburg ist Schauplatz dieser Folge des "Klingenden Österreich". Sepp Forcher lädt uns mit herrlichen Landschaftsaufnahmen und Musikgruppen auch in andere besonders schöne Gegenden ein: in die Nockberge.
Die 173. Sendung "Klingendes Österreich" beginnt im Palais Niederösterreich in der Herrengasse im 1. Wiener Gemeindebezirk zwischen Minoriten-Platz und Freyung. Die weltweit wohl schönste Kirche des Jugendstils wurde nach Plänen von Otto Wagner 1903 im Auftrag des Landes Niederösterreich am Steinhof erbaut und bereichert unseren Bilderbogen genauso wie der Blick vom Leopoldsberg auf die Donau oder das Riesenrad. Der Hochkultur der Gegenwart begegnen wir in ihrer edelsten Form im Schlosspark von Grafenegg. Das vornehme Barockschloss Schönborn und im Gegensatz dazu die gemütlichen Kellergassen am Wagram runden unseren Streifzug durch das "große Land" ab.
Die Dokumentation zeigt die ältesten und beeindruckendsten Osterbräuche der Regionen Innsbruck, Bozen und Trient. Neben kirchlichen Traditionen wie dem Palmenumzug, der Fusswäsche und der Osterwache, steht vor allem auch die reichhaltige Kulinarik im Mittelpunkt.
Von der roten Himmelshenne und anderen Osterbräuchen Nach einem langen Winter die Auferstehung der Natur zu feiern - den Beginn des neuen Lebens - ist mit Glaube, Tradition und Ritus verbunden. Die Dokumentation begibt sich auf eine magische Osterreise zu unbekannten Schauplätzen, vergessenen Traditionen und vor allem zu den Frauen, die dieses Wissen hochhalten. Eine besinnliche Reise durch verschiedenste Osterbräuche aus den Bundesländern und aus Südtirol.
Hinter jeder Praline steckt ein Stück Geschichte und Esskultur. Anita Lackenberger begibt sich auf Schatzsuche nach besonderen Pralinen und Schokoladen und ihren Herstellerinnen und Herstellern in Österreich und Südtirol. * Ob nach traditionellen Rezepten oder innovativen Ideen, ob im Burgenland, in Niederösterreich, Kärnten, Vorarlberg, Tirol oder Südtirol, ob Pralinen oder Schokoladen mit und ohne Füllung - die süßen Gaumenfreuden gibt es in unzähligen Geschmacksrichtungen. Regionalität liegt im Trend, und erfinderische Pralinenmacher*innen gehören inzwischen zum Stadtbild von Kleinstädten. * Eine wichtige Zutat, die besonders in den Alpen geschätzt wird, ist die Milch für Milchschokolade-Hüllen von Pralinen oder gefüllten Schokoladetafeln. Entweder stammt sie von autochthonen Rinderrassen wie etwa dem Tiroler Grauvieh oder es wird Ziegenmilch verarbeitet oder einfach die beste Milch von der Alm verwendet, die zur Verfügung steht. Für die Füllungen werden die unterschiedlichsten Gewürze und Lebensmittel zusammengestellt: roter Pfeffer etwa, scharfer Chili, exotische Früchte oder - ganz klassisch - Alkohol in verschiedenen Varianten. In Kärnten gibt es in Friesach Schokolade- und Pralinenwunder: Friesacher Würfel, Friesacher Pfennige und viele Sorten Tafelschokolade mit diversen Füllungen aus regionalen Zutaten. Manchmal widmen ganze Familien ihr Leben der Schokolade und erfinden jedes Jahr neue Pralinen, auch mit Trüffeln. Anita Lackenberger hat im Burgenland solche Pralinenmacher*innen besucht. Ganz modern wird es in Bruneck in Südtirol: Da sind die Pralinen außen mit exotischen Farben in Airbrush-Technik verziert und besitzen Füllungen in ausgefallenen Geschmacksrichtungen. Im niederösterreichischen Waldviertel setzen zwei junge Konditorinnen auf Tafelschokolade mit Füllungen aus regionalen Zutaten wie Powidl, Mohn und Himbeeren. Sie haben aber auch ein traditionelles Pralinenrezept der Großmutter entdeckt und mit ins Sortiment aufgenommen. In Anita Lackenbergers dokumentarischer Schokolade- und Pralinenwunderwelt kommt auch die Kulinarik-Kulturgeschichte nicht zu kurz. Da wird etwa von alten Pralinenformen erzählt, bei denen einfach Früchte in Schokolade getaucht werden; oder von Jean Neuhaus, der das Hohlformen-Verfahren für die Pralinenproduktion erfunden hat; oder vom französischen Marschall César de Choiseul, dem Grafen von Plessis-Praslin, dessen deutscher Koch seine Konfekt-Kreation aus Mandeln und Zucker nach seinem Herrn "Praslin" genannt hat und als Erfinder und Namensgeber der Praline gilt. Eine Dokumentation von Anita Lackenberger
Er ist wohl der berühmteste Vertreter aus der Familie der Rosengewächse und gehört zu den beliebtesten Obstsorten: Der Apfel. Die Dokumentation zeigt den Weg von der Blüte bis zur Ernte und ergründet dessen Geschichte und Verarbeitung quer durch Europa. *** Von Calvados bis Apfelstrudel, von Apfelwein bis zum Most. Die Dokumentation thematisiert die Geschichte des Apfels, einer der ältesten domestizierten Obstsorten, und zeigt die unterschiedlichsten Verarbeitungsformen. Ob im Strudel, Saft, oder Wein: Die paradiesische Versuchung ist seit Jahrhunderten eine beliebte Kochzutat. *** In dem Film "Äpfel - Paradiesische Versuchung" begibt sich Anita Lackenberger auf eine "Apfel-Reise" quer durch Europa. Domestizierte Äpfel gab es bereits vor mehr als zwei Jahrtausenden in Südeuropa, im Kaukasus und Mittleren Osten wurden bereits vor vier Jahrtausenden Äpfel angebaut. Die heutigen Sorten sind das Ergebnis von Vermischung und Veredelung und seit Jahrhunderten eine geschätzte Zutat für unzählige Kochrezepte. Manfred Putz, Geschäftsführer des Verbandes der Tiroler Obst- und Gartenbauvereine und Chefredakteur der Fachzeitschrift "Grünes Tirol" ist Apfel-Experte und weiß nicht nur über die Entstehungsgeschichte, sondern auch über die Sortenvielfalt, insbesondere der alten Sorten, Bescheid. Auch er meint: "An apple a day keeps the doctor away. " Die kulinarische Reise beginnt beim "Apfelhof" der Familie Sturl in Abetzberg/Aschbach-Markt im Mostviertel. Auf ihrem seit mehreren Generationen bewohnten Vierkanthof produzieren Thomas und Anna Sturl seit 1995 Äpfel in unterschiedlichster Form und verkaufen ihre daraus entstandenen Produkte im hauseigenen Hofladen. In Frasdorf, Bayern, wohnen Johann und Margarita Huber. Ihre Streuobstwiese ist bestückt mit vielen, teilweise vor über 60 Jahren gepflanzten Obstbäumen, von denen alljährlich über 20 alte und neue Apfelsorten geerntet werden. Beim "Anderlbauer" wird unter anderem Apfelsaft mit einer alten, von Hand betriebenen Presse gewonnen. Eine Spezialität der Familie ist, dass zum Apfelsaft immer auch ein kleiner Anteil Mostbirnen - von der eigenen Streuobstwiese - hinzugefügt wird. Ein kulinarisches Highlight ist die "Apfel-Weintorte" von Margarita Huber. Von Bayern aus geht es weiter in die Normandie auf einen der schönsten Märkte nach Lisieux und ins Château du Breuil, eine der berühmtesten Calvados-Brennereien Frankreichs, die namensgebend für diesen dort produzierten, mehrfachen ausgezeichneten Apfelbranntwein ist. Aus Calvados-Äpfeln verarbeitet, gelagert in Eichholzfässern für zwei bis sechs Jahre, passt das Getränk hervorragend zu einem Stück Brie. Bei Familie Steinwender in ihrem 1848 erbauten 4-Generationen-Schloss Lerchenhof in Hermagor in Südkärnten werden, neben anderen selbstproduzierten Produkten, alle im Schlosshof gewachsenen Äpfel komplett verwertet, sei es in Form von Saft, Most oder Strudel oder, eine Hausspezialität, "Apfelradln". Die Reste bekommen die hauseigenen Schweine als Schmankerl. Der "Apfelhof Gatterbauer" von Magdalena und Georg Gatterbauer in Thalheim bei Wels ist seit 200 Jahren in Familienbesitz. Ihr Obstgarten beherbergt viele verschiedene Apfelbäume mit Sorten wie Jonagold, Golden Delicious oder James Grieve. Magdalena Gatterbauers Apfelkrapfen sind ein Fest für Gaumen und Augen, ebenso wie ihre aromatische, eingekochte Apfel-Himbeer-Marmelade. In Slavonice/Tschechien präsentiert Jana Zoglauer ein Gericht mit dem Titel "Apfel-Baba", so nennt man die tschechische Antwort auf die bekannte Mehlspeise "Scheiterhaufen". In Weerberg in Tirol, auf über 1000 Metern, gibt es überraschend viele, über Jahrhunderte bestehende Streuobstwiesen. Beim "Schwannerwirt" wird ein spezielles Apfelmenü zubereitet, inklusive und einer Graukäsesuppe, die durch einen Apfel noch einen kulinarischen "Kick" bekommt. Eine Dokumentation von Anita Lackenberger
Brauchtum und gelebte Frömmigkeit haben gerade um große Feiertage wie Allerheiligen einen hohen Stellenwert bei den Menschen. In Oberösterreich pilgern die Menschen zu solchen Anlässen zum Beispiel ins Stift St. Florian. Hier finden sie ein geistiges Zentrum, das dem gemeinschaftlichen Leben Halt und Struktur gibt. Regisseur Peter Beringer zeigt, wie vor allem die bäuerliche Bevölkerung die Verbundenheit mit dem Jahreszyklus der Natur und mit dem Festtagskalender im Umkreis um St. Florian lebt und welche Rolle das Stift dabei spielt.
Die Karlskirche ist eines der großen Wahrzeichen Wiens. Der mächtige und prachtvolle Barockbau ist das Gravitationszentrum des Karlsplatzes. Anfang des 18. Jahrhunderts gelobte Kaiser Karl VI. während der letzten großen Pestepidemie in Wien seinem Namenspatron Karl Borromäus zum Dank eine Kirche zu errichten, sollte die Pest von der Stadt abgewendet werden können. Ihr heutiges Erscheinungsbild verdankt die Karlskirche ihrem Architekten, dem Erbauer Schloss Schönbrunns, Johann Fischer von Erlach, der mit dem Sakralbau eine Verbindung zwischen Rom und Byzanz verdeutlichen wollte und sich darum an Elementen der Hagia Sophia, sowie der Trajansäule des römischen Forums bediente.
"Unter dem breiten Dach des Stephansdoms ist für viele und vieles Platz.", sagt der Wiener Erzbischof Kardinal Christoph Schönborn über das Wahrzeichen von Wien. In der Kathedrale finden Menschen ihren Arbeitsplatz, hier kommen Menschen her um ihre Bitten und ihren Dank auszusprechen oder um von ihrer Schuld losgesprochen zu werden. In den Stephansdom kommen Menschen mit ihren Kindern um sie taufen zu lassen, aber auch um sich von geliebten Verstorbenen zu verabschieden. Der Stephansdom ist Gebetshaus, Sehenswürdigkeit und ein Haus für Kunst und Musik gleichzeitig. Der Film begleitet interessante Persönlichkeiten, die mit je anderen existentiellen Anliegen in den Dom kommen. Gleichzeitig erläutert die Doku anhand dieser Themen geschichtliche Bezüge dieses identitätsstiftenden Wahrzeichens von Wien und Österreich.
Prof. Siegfried Meryn, ORF-III-Gesundheitsexperte, rückt in "Meryn am Montag" Gesundheitsthemen in den gesellschaftlichen Fokus. Gemeinsam mit einem Experten oder einer Expertin zum aktuellen Thema beantwortet Prof. Meryn wöchentlich und live konkrete Publikumsfragen. Die Themenpalette reicht dabei von A wie Alzheimer bis Z wie Zappelphilipp. Volkskrankheiten wie Diabetes oder Rheuma werden ebenso "behandelt", wie saisonale Krankheiten, Kinderkrankheiten oder neueste Forschungsansätze in der Krebsmedizin. Ihre Fragen werden vor der Sendung unter medizin@orf.at oder telefonisch unter +43/1/87878-25614 entgegengenommen.
Die wichtigsten Nachrichten des Tages aus dem In- und Ausland, kurz zusammengefasst und eingeordnet.
Nachrichten in Einfacher Sprache- das ist das Wichtigste vom Tag in kurzen Sätzen, mit einfachen Wörtern, ohne Fremdwörter und mit Untertitel.
Das wochentägliche Kulturmagazin "Kultur Heute" präsentiert neben den wichtigsten Ereignissen aus den Bundesländern die Top-Themen des Tages - von Hochkultur bis Subkultur.
Osterschinken, Ostereier, Schokohasen - auch heuer wieder ruft es aus allen Ecken des Supermarktes "kauf mich". Das Osterfest ist als Umsatz-Booster fix eingeplant, greifen wir doch anlassbedingt zu Verlockungen, deren Strahlkraft im Rest des Jahres überschaubar ist. Die Themenmontag-Neuproduktion hat sich den österreichischen Osterkonsum kritisch angesehen - was kosten die Dinge, welchen österlichen Preisaufschlag zahlen wir, und wie sieht es mit der Qualität der Waren aus? Gerade angesichts des Bio-Eier-Mangels im heurigen Frühjahr stellt sich die Frage, wie viele Eier diesmal importiert werden müssen, um die Nachfrage zu erfüllen, und zwar von wo und aus welchen Produktionsbedingungen? Kommt der Osterhase heuer gar aus einer niederländischen Legebatterie?
Ostern steht für Frühling, für Erneuerung und für ein positives Lebensgefühl. Das Schönste für viele Kinder ist in diesen Tagen die Suche nach einem Schokoladenhasen. Zu Ostern wird annähernd so viel Schokolade verkauft wie zu Weihnachten, für Süßwarenhersteller zählt es zur umsatzstärksten Zeit. Die Schokoladenindustrie hat sich vor über zwanzig Jahren vertraglich verpflichtet, bis 2007 keine Kinderarbeit mehr auf den Kakaoplantagen zuzulassen. Doch halten sich die Konzerne daran? Der heurige Schoko-Boom zu Ostern ist ein Anlass, um nachzusehen, was die Besserungsgelöbnisse bisher bewirkt haben
Nutella ist von kaum einem Familientisch wegzudenken. Vor allem Kinder lieben die Nuss-Nougat-Creme, mit der Ferrero eine eigene Produktsorte begründet hat. Wie gesund sie ist, darüber kann man angesichts des hohen Zuckergehalts kaum streiten. Wenige wissen jedoch, dass Ferrero als Hauptabnehmer türkischer Haselnüsse maßgeblich den Einkaufspreis dieser Ware und damit auch die dortigen Arbeitsbedingungen prägt. Lohndumping und Kinderarbeit sind dort an der Tagesordnung, berichten Kritiker. Also Ausbeutung für unser Sonntagsfrühstück? Auch ein anderes Paradeprodukt des Konzerns wirft sonderbare Fragen auf: "Mon Chéri mit der Piemont-Kirsche" - einer der einprägsamen Slogans des Ferrero-Konzerns. Doch im Piemont in Italien staunt man über dieses Versprechen. In dieser Region werden praktisch keine Kirschen angebaut. Woher sie dann wirklich stammen, das deckt Produkttester Sebastian Lege auf. R: Christian David
Die Industrie setzt bei den bunten Ostereiern vor allem auf Bodenhaltung. Gefärbte Bioeier haben sich für die Branche in der Vergangenheit nicht gelohnt. Die Farben der Ostereier gelten als Lebensmittel und unterliegen daher einer strengen EU-Verordnung. Das Mindesthaltbarkeitsdatum ist auf den bemalten Schalen nicht mehr zu erkennen. Deshalb kontrolliert der Verbraucherschutz per Stichproben. Ab der zwanzigsten Lebenswoche der Hennen haben ihre Eier die härteste Schale, ab der dreißigsten Woche ist die Legeleistung am besten. Nach dem ersten Lebensjahr sind ihre Eier dann in der Regel zu groß und die Eierschale zu porös für die Färbereien. Ein Einblick in die Wirklichkeit der Ostereier-Produktion. R: Timo Gramer, Veronika Loepp
Osterschinken, Ostereier, Schokohasen - auch heuer wieder ruft es aus allen Ecken des Supermarktes "kauf mich". Das Osterfest ist als Umsatz-Booster fix eingeplant, greifen wir doch anlassbedingt zu Verlockungen, deren Strahlkraft im Rest des Jahres überschaubar ist. Die Themenmontag-Neuproduktion hat sich den österreichischen Osterkonsum kritisch angesehen - was kosten die Dinge, welchen österlichen Preisaufschlag zahlen wir, und wie sieht es mit der Qualität der Waren aus? Gerade angesichts des Bio-Eier-Mangels im heurigen Frühjahr stellt sich die Frage, wie viele Eier diesmal importiert werden müssen, um die Nachfrage zu erfüllen, und zwar von wo und aus welchen Produktionsbedingungen? Kommt der Osterhase heuer gar aus einer niederländischen Legebatterie?
Ostern steht für Frühling, für Erneuerung und für ein positives Lebensgefühl. Das Schönste für viele Kinder ist in diesen Tagen die Suche nach einem Schokoladenhasen. Zu Ostern wird annähernd so viel Schokolade verkauft wie zu Weihnachten, für Süßwarenhersteller zählt es zur umsatzstärksten Zeit. Die Schokoladenindustrie hat sich vor über zwanzig Jahren vertraglich verpflichtet, bis 2007 keine Kinderarbeit mehr auf den Kakaoplantagen zuzulassen. Doch halten sich die Konzerne daran? Der heurige Schoko-Boom zu Ostern ist ein Anlass, um nachzusehen, was die Besserungsgelöbnisse bisher bewirkt haben
Nutella ist von kaum einem Familientisch wegzudenken. Vor allem Kinder lieben die Nuss-Nougat-Creme, mit der Ferrero eine eigene Produktsorte begründet hat. Wie gesund sie ist, darüber kann man angesichts des hohen Zuckergehalts kaum streiten. Wenige wissen jedoch, dass Ferrero als Hauptabnehmer türkischer Haselnüsse maßgeblich den Einkaufspreis dieser Ware und damit auch die dortigen Arbeitsbedingungen prägt. Lohndumping und Kinderarbeit sind dort an der Tagesordnung, berichten Kritiker. Also Ausbeutung für unser Sonntagsfrühstück? Auch ein anderes Paradeprodukt des Konzerns wirft sonderbare Fragen auf: "Mon Chéri mit der Piemont-Kirsche" - einer der einprägsamen Slogans des Ferrero-Konzerns. Doch im Piemont in Italien staunt man über dieses Versprechen. In dieser Region werden praktisch keine Kirschen angebaut. Woher sie dann wirklich stammen, das deckt Produkttester Sebastian Lege auf. R: Christian David
Die Industrie setzt bei den bunten Ostereiern vor allem auf Bodenhaltung. Gefärbte Bioeier haben sich für die Branche in der Vergangenheit nicht gelohnt. Die Farben der Ostereier gelten als Lebensmittel und unterliegen daher einer strengen EU-Verordnung. Das Mindesthaltbarkeitsdatum ist auf den bemalten Schalen nicht mehr zu erkennen. Deshalb kontrolliert der Verbraucherschutz per Stichproben. Ab der zwanzigsten Lebenswoche der Hennen haben ihre Eier die härteste Schale, ab der dreißigsten Woche ist die Legeleistung am besten. Nach dem ersten Lebensjahr sind ihre Eier dann in der Regel zu groß und die Eierschale zu porös für die Färbereien. Ein Einblick in die Wirklichkeit der Ostereier-Produktion. R: Timo Gramer, Veronika Loepp
Osterschinken, Ostereier, Schokohasen - auch heuer wieder ruft es aus allen Ecken des Supermarktes "kauf mich". Das Osterfest ist als Umsatz-Booster fix eingeplant, greifen wir doch anlassbedingt zu Verlockungen, deren Strahlkraft im Rest des Jahres überschaubar ist. Die Themenmontag-Neuproduktion hat sich den österreichischen Osterkonsum kritisch angesehen - was kosten die Dinge, welchen österlichen Preisaufschlag zahlen wir, und wie sieht es mit der Qualität der Waren aus? Gerade angesichts des Bio-Eier-Mangels im heurigen Frühjahr stellt sich die Frage, wie viele Eier diesmal importiert werden müssen, um die Nachfrage zu erfüllen, und zwar von wo und aus welchen Produktionsbedingungen? Kommt der Osterhase heuer gar aus einer niederländischen Legebatterie?
Ostern steht für Frühling, für Erneuerung und für ein positives Lebensgefühl. Das Schönste für viele Kinder ist in diesen Tagen die Suche nach einem Schokoladenhasen. Zu Ostern wird annähernd so viel Schokolade verkauft wie zu Weihnachten, für Süßwarenhersteller zählt es zur umsatzstärksten Zeit. Die Schokoladenindustrie hat sich vor über zwanzig Jahren vertraglich verpflichtet, bis 2007 keine Kinderarbeit mehr auf den Kakaoplantagen zuzulassen. Doch halten sich die Konzerne daran? Der heurige Schoko-Boom zu Ostern ist ein Anlass, um nachzusehen, was die Besserungsgelöbnisse bisher bewirkt haben
Nutella ist von kaum einem Familientisch wegzudenken. Vor allem Kinder lieben die Nuss-Nougat-Creme, mit der Ferrero eine eigene Produktsorte begründet hat. Wie gesund sie ist, darüber kann man angesichts des hohen Zuckergehalts kaum streiten. Wenige wissen jedoch, dass Ferrero als Hauptabnehmer türkischer Haselnüsse maßgeblich den Einkaufspreis dieser Ware und damit auch die dortigen Arbeitsbedingungen prägt. Lohndumping und Kinderarbeit sind dort an der Tagesordnung, berichten Kritiker. Also Ausbeutung für unser Sonntagsfrühstück? Auch ein anderes Paradeprodukt des Konzerns wirft sonderbare Fragen auf: "Mon Chéri mit der Piemont-Kirsche" - einer der einprägsamen Slogans des Ferrero-Konzerns. Doch im Piemont in Italien staunt man über dieses Versprechen. In dieser Region werden praktisch keine Kirschen angebaut. Woher sie dann wirklich stammen, das deckt Produkttester Sebastian Lege auf. R: Christian David