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TV Programm für ORF III am 17.01.2026

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1954: Die größte Lawinenkatastrophe in den Alpen 21:10

1954: Die größte Lawinenkatastrophe in den Alpen

Alpinismus

Es war die größte Lawinen-Katastrophe in den Alpen. Im Jänner 1954 zerstörten insgesamt 13 Lawinen das Dorf Blons im Großen Walsertal. Mehr als 50 Menschen starben unter den Schneemassen. Es war dies die größte Katastrophe in Österreich nach dem Zweiten Weltkrieg. Bei den Rettungsmaßnahmen setzten die französischen Besatzungssoldaten Helikopter ein, auch amerikanische Soldaten halfen bei den Bergungsarbeiten. Mit der Katastrophe von Blons begann die technische Schutzverbauung der Alpen. Jahrhunderte hatten die Bewohner der Alpentäler mit dem "Weißen Tod" gelebt, Lawinen als Schicksal hingenommen. Die hochgelegenen Dörfer des Walsertals bewahren bis heute einen Einblick in ein fast archaisches Leben der Bergbevölkerung. Überlebende der Katastrophe von Blons erzählen über das Leben und Sterben damals, wie Warnungen ignoriert, Gefahren missachtet und das Leid überwunden wurde. Die Dokumentation knüpft an den Buch-Bestseller "Der Atem des Himmels" des einstigen Austro-Pop-Sängers Reinhold Bilgeri an, dessen Mutter damals die Lawinenkatastrophe in Blons überlebte. Eine Dokumentation von Gerhard Jelinek und Sabine Zink.

Danach

Galtür - Die Chronik einer Katastrophe 22:05

Galtür - Die Chronik einer Katastrophe

Geschichte

Vor 20 Jahren ging im Tiroler Bergdorf Galtür eine "Jahrhundertlawine" nieder. Mehr als 300.000 Tonnen Schnee begruben Teile des beliebten Wintersportortes. 31 Menschen starben in Galtür. Diese Gemeinde galt als sicher, Bebauungspläne waren ausgearbeitet worden, die möglichen Lawinenabgänge waren in allen wissenschaftlichen Berechnungen als ungefährlich eingestuft worden. Und dennoch schlug der "weiße Tod" zu. Die Lawine von Galtür führte zu umfangreichen neuen Forschungen über die Entwicklung und Wirkung von Lawinen. In dieser Dokumentation von Claudia Ernstreiter, Gerhard Jelinek und Peter Liska wird ein Protokoll dieser dramatischen Tage gezeigt. Wie kam es zur gefährlichen Situation? Wie haben Behörden reagiert? Und wie erinnern sich Retter und Angehörige von Opfern an die dramatischen Stunden und Tage im Februar 1999?

Die Katastrophe von Kaprun 23:03

Die Katastrophe von Kaprun

Zeitgeschichte

Im November jährt sich zum zehnten Mal die Katastrophe von Kaprun. Bei einem Brand im Tunnel der Gletscherbahn Kaprun kamen am 11. November 2000 150 der 162 Passagiere durch Rauchgasvergiftungen zu Tode. Es handelte sich dabei um den größten Unfall, der sich bis dahin in Österreich seit dem Zweiten Weltkrieg ereignet hat. Insgesamt starben dabei 155 Menschen, so auch der Zugführer und ein Tourist im Gegenzug sowie drei Personen auf der Bergstation. War es grobe Fahrlässigkeit, wie es im Verfahren um die Brandkatastrophe von Kaprun den 16 Beschuldigten vorgeworfen wurde, oder eine Verkettung unglücklicher Umstände? Für die Hinterbliebenen waren die Freisprüche jedenfalls ein harter Schlag. Sie sprechen über ihre Trauer, ihren Schmerz und ihren Zorn. Wie sie damit leben gelernt haben und was ihnen die Katastrophe genommen hat. Auch die Kapruner Bevölkerung trägt schwer an der Katastrophe, sie hat ebenfalls Opfer zu beklagen. Für Günther Brennsteiner, im Prozess freigesprochener ehemaliger Betriebsleiter der Gletscherbahnen Kaprun, ist nichts mehr wie vorher. Ihn quälen Zweifel und Schuldgefühle, die er psychisch nur mit professioneller Hilfe in den Griff bekommen konnte. Er zog sich für einige Zeit in ein Kloster zurück. Traumatisierte Rettungsmannschaften sind auch 10 Jahre nach der Katastrophe in therapeutischer Behandlung. Karo Wolm schildert die Chronologie der Ereignisse und hat Betroffene interviewt, die das Gespräch über ihre verletzte Seele als Therapieform verstehen.

Zehn Jahre Kabarett im Turm - Ihre Lieblingssendung! 23:56

Zehn Jahre Kabarett im Turm - Ihre Lieblingssendung!

Kabarettshow

Ein Jubiläum, das sich sehen lassen kann: Vor zehn Jahren ging die erste Ausgabe von "Kabarett im Turm" in ORF III on air, seitdem haben Stars, Publikumslieblinge und Newcomer in über 120 Ausgaben die Bühne im Wiener Ringturm betreten, um ihre Kleinkunstprogramme zu präsentieren. Aus diesem Anlass darf das ORF-III-Publikum entscheiden, welche Lieblingsfolge heute gezeigt wird. Zur Auswahl stehen die drei meistgesehenen Programme der Sendereihe: 1) Gery Seidl - Total Spezial (2018) 2) Angelika Niedetzky - Danach (2022) 3) Stefan Haider - Supplierstunde (2023). Mitgevotet kann bis 13. Jänner 2026 auf tv.orf.at/orf3!

Kabarett im Turm 00:48

Kabarett im Turm: Joesi Prokopetz und Dieter Chmelar - Evergrins

Kabarettshow

Start für die neue Jubiläumsstaffel von Kabarett im Turm! Seit zehn Jahren präsentieren Publikumslieblinge, Stars und Newcomer ihre aktuellen Programme hoch über den Dächern von Wien im Ringturm. Zum Auftakt in die zwanzigste Staffel sind das Joesi Prokopetz und Dieter Chmelar. Richtig gelesen, da haben sich Zwei gefunden: Der eine schrieb den "Hofa", der andere nicht einmal das "Bummerl". Gemeinsam sind sie hartgesottene Chronisten. Die Unzulänglichkeit dieses Landes und die Peinlichkeiten seines Personals gelten ihnen als Weltkulturerbe. Ihr Grinsen ist oft kaum von einem Dritte-Zähne-Fletschen zu unterscheiden. Doch statt viel Ärger empfehlen Prokopetz & Chmelar als Überlebensentwurf: EVERGRINS - Geschichten, Satiren, Episoden von vorgestern, gestern und von heute. Ein Witz jagt den nächsten, eine Pointe die andere - ein Vergnügen!

Tohuwabohu 01:34

Tohuwabohu

Sketch

TV-Chaotikum von Helmut Zenker

Fernsehen wie damals 02:19

Fernsehen wie damals: 16mm - Schätze aus dem Fernseharchiv

Dokumentation

Mit "16mm - Spezialitäten aus dem Fernseharchiv" ist es ORFIII gelungen, besondere Leckerbissen in einem eigenen Format aufzubereiten. In 45 Minuten zeigt "16mm - Spezialitäten aus dem Fernseharchiv" den Zeitgeist vor rund 45 Jahren. Sendung am 31. Jänner 2012: Wir blicken zurück in den "JÄNNER 1972". Bundespräsident Franz Jonas hält seine Neujahrsansprache, das Österreich-Bild zeigt Gastarbeiter-Ehen in Vorarlberg, die Elternschule widmet sich dem Thema "Ehrgeiz". Weiter geht es mit einem Telefonat von Erich Weiss mit Kurt Jeschko über den Olympia-Ausschluss von Karl Schranz und im Seniorenclub werden Gymnastik, Älterwerden und Schönheitsoperationen thematisiert. Ein weiteres Österreich-Bild berichtet vom Fahrscheinchaos in Graz und zum Abschluss zeigen wir "Guten Abend, Nachbar" mit Hans-Joachim Kulenkampff.

Heimat Österreich 03:06

Heimat Österreich: Winter im Paznaun

Landschaftsbild

Das Tiroler Paznaun ist bekannt für seine festen Winter - liegt es doch auf über tausend Meter Seehöhe. Die kalte Jahreszeit beginnt hier bald nach dem Almabtrieb und dauert weit in das Frühjahr hinein. Die Menschen haben sich auf diesen eigenen Rhythmus der Jahreszeiten eingestellt und nützen den Winter für die Dinge, für die über das sonstige Jahr wenig Zeit bleibt. Elisabeth Aloys verbringt ihre Freizeit am liebsten im Pferdestall. Die ehrenamtlichen Jägerinnen und Jäger füttern während der langen Wintermonate das Wild. Im hohen Schnee hätten die Tiere sonst Notzeit. Paul Kathrein wiederum drechselt bereits an neuen hölzernen Weihnachtskugeln. Kunstvoll gefertigte Holzarbeiten kommen aus der Werkstatt von Paul Kathrein. Der Paznauner Paul Zangerl kennt nichts Schöneres, als im Winter in der Stube neue Gedichte im Paznauner Dialekt zu verfassen und sie dann einem großen interessierten Publikum vorzutragen. R: Dominik Walser

Land der Berge 03:54

Land der Berge: Winter im Schatten des Großglockners

Land und Leute

Der Mythos um den höchsten Berg Österreichs, dem Großglockner, ist nach wie vor ungebrochen und zieht jährlich tausende Bergbegeisterte in seinen Bann. Mächtige Hochebenen und tiefe Talschnitte prägen die Gebirgsgruppen in Oberkärnten. Diese "Land der Berge"-Produktion nimmt aber nicht vorrangig den Großglockner als Wahrzeichen Österreichs, sondern vielmehr die Regionen und Täler in den Blick, die im Schatten dieses mächtigen Berges stehen. So ist das malerische Astental einer breiten Öffentlichkeit weitestgehend unbekannt. In der atmosphärischen Stille der Berge portraitieren Gedanken und Worte der Bergbauernfamilien und Bergführer, im Wechselspiel mit einer tiefwinterlichen Landschaft, das Verhältnis von Mensch und Natur: Der Bergführer Ernst Rieger ist ein wahrer Kenner dieser Hochgebirgsgegenden und führt hier schon seit Jahrzehnten Touren. Als ehemaliger Leiter der Heiligenbluter Bergführer war er zwar schon zig hunderte Mal am Glockner, den Massenansturm auf den Glockner sieht er aber kritisch. Für die Wegeräumung im Winter ist der alteingesessene Bergbauer Anton Suntinger als Obman der örtlichen Wegegenossenschaft verantwortlich. Gemeinsam mit seiner Frau Irene und seinem Sohn betreibt er außerdem den Auernighof. Christoph Brandstätter lebt ebenfalls in der Asten, er hat sich mit seiner Frau erst vor kurzer Zeit auf dem elterlichen Hof niedergelassen. Mit seiner Erdbewegungsfirma hat er die nötige Expertise, um in so steilen Lagen, wie man sie in der Asten vorfindet, arbeiten zu können. Friedl Fleissner, ein 84-jähriger Mölltaler Urgestein, Bergführer und ehemaliger Chef der Bergrettung Heiligenblut, gibt Einblick in die Anfänge des Bergsports als sogenannten Modesport. Er führt uns in die Weiten des Astentals, hinauf zum Mohar Gipfel. Dieser ist der Übergang in die Zirknitz. Das Zirknitztal ein beeindruckendes Hochgebirgstal mit Wasserfällen und Zirbenwäldern. Hier leben und arbeiten Helene und August Zirknitzer in einem der höchstgelegenen Bergbauernhöfen Kärntens.

Land der Berge 04:39

Land der Berge: Die Seiser Alm - Gipfel der Gegensätze

Land und Leute

Diese "Land der Berge"-Neuproduktion entführt auf Europas größtes Hochplateau und zeigt die Seiser Alm in all ihren Facetten: als schneebedecktes Naturparadies, als Heimat prägender Persönlichkeiten, lebendiger Traditionen - und als Bühne für ein Spannungsfeld zwischen Naturschutz und Tourismus. Von einem der letzten ganzjährig wirtschaftenden Bauern auf der Alm über eine Trachtenschneiderin bis hin zum Luxushotel mit internationalen Gästen spannt der Film den Bogen zwischen Bodenständigkeit und Glamour. Auch die Rückkehr des Wolfes, der Kampf gegen Borkenkäfer und Debatten um neue Liftverbindungen und den Übertourismus rücken ins Bild. Mit packenden Geschichten und atemberaubenden Aufnahmen offenbart diese Ausgabe von "Land der Berge" eine Bergwelt im empfindlichen Gleichgewicht zwischen Schutz und Nutzung, Bewahren und Verändern.