Seit ihrer Erfindung in ferner Vergangenheit hat sich die Seife nach und nach zum wohl meistverwendeten alltäglichen Gebrauchsartikel gewandelt. Ja, und noch viel mehr in Zeiten der globalen Corona-Krise, wird sie unverzichtbar und sogar zum potentiellen Lebensretter beim stündlichen Händewaschen. Sie ist so selbstverständlich geworden, dass man kaum darüber nachdenkt, woher sie kommt, wer sie erfunden hat oder wie sie gemacht wird. Alexander und Nadeschda Schukoff schildern in diesem international preisgekrönten Film in duftigen Farben eine junge Szene von Gründern, Quereinsteigern oder traditionellen Familienbetrieben, die erkannt haben, dass gerade dieses Gewerbe in Österreich eine ungeahnte Chance bietet. Die Filmemacher blicken den Meistern über die Schulter, wenn Inhaltsstoffe wie Olivenöl, Tonerde, Schafsmilch, Hopfen oder allerlei Kräuter von unseren Wiesen in die Seife gerührt werden. (Doku 2020)
Die 173. Sendung "Klingendes Österreich" beginnt im Palais Niederösterreich in der Herrengasse im 1. Wiener Gemeindebezirk zwischen Minoriten-Platz und Freyung. Die weltweit wohl schönste Kirche des Jugendstils wurde nach Plänen von Otto Wagner 1903 im Auftrag des Landes Niederösterreich am Steinhof erbaut und bereichert unseren Bilderbogen genauso wie der Blick vom Leopoldsberg auf die Donau oder das Riesenrad. Der Hochkultur der Gegenwart begegnen wir in ihrer edelsten Form im Schlosspark von Grafenegg. Das vornehme Barockschloss Schönborn und im Gegensatz dazu die gemütlichen Kellergassen am Wagram runden unseren Streifzug durch das "große Land" ab.
Die Schritte, mit denen sich Sepp Forcher in dieser Sendung "Klingendes Österreich" dem Hausruckviertel zwischen Schwanenstadt und Peuerbach nähert, sind bedächtiger Natur. Einer oberösterreichischen Landschaft entsprechend, deren Reize und Besonderheiten sich erst bei genauerem Hinsehen offenbaren.
Städte verändern sich im Laufe der Zeit doch aus den historischen Wurzeln einer Stadt kann man deren Geschichte herauslesen. Graz besitzt bereits eine fast 1000-jährige Geschichte, die erstmalige Erwähnung geht auf das Jahr 1128 zurück. Zahlreiche Wahrzeichen zieren die Stadt und zeugen von einer reichen Geschichte, auch einer Geschichte der mittelalterlichen Kriege und Auseinandersetzungen, in der Graz durch die Zeit hindurch immer wieder attackiert wurde - von Ungarn, den Türken und den Franzosen. Einige Bauwerke am Schlossberg blieben nach der französischen Besatzung erhalten. Und auch innerhalb der Stadt erinnern noch einige historische Bauwerke an ihr geschichtsträchtiges Wachstum, wie der Grazer Dom, die Zwillingstreppe in der Grazer Burg oder der spätere Herrschaftssitz Schloss Eggenberg. Mit dem Zeughaus besitzt Graz auch noch die einzige erhaltene Waffenkammer weltweit.
Kultur Heute Weekend präsentiert Themen und Beiträge aus Österreich in einer neuen Bildsprache und Erzählweise - für all jene, die sich auch im digitalen Universum zuhause fühlen. Der Begriff "Kultur" wird weit gefasst: Neben Musik, Serien oder Computerspielen wird auch über die Alltagskultur des Miteinanders, sowie die Kommunikation zwischen den Kulturen in einer pluralen Gesellschaft berichtet.
Die Geschichte von Gerlinde Zickler ist ein berührendes Zeugnis von Widerstandskraft, Kreativität und Mitgefühl. 1944 geboren, beginnt ihr Leben mit einer schweren Bürde: Als kleines Mädchen kämpft sie gegen Knochentuberkulose, verbringt über zwei Jahre in einem Gipsbett und leidet ihr Leben lang an den Folgen der Krankheit - Kleinwuchs und einen sichtbaren Buckel. Doch aus diesem schweren Start schöpft sie eine außergewöhnliche Stärke. Trotz körperlicher Einschränkungen und wiederholter gesundheitlicher Rückschläge findet Gerlinde in der Kunst, der Musik und ihrem sozialen Engagement eine tiefe Lebensfreude. Ihr Wunsch, Malerin zu werden, bleibt unerfüllt, doch sie wird Industriekauffrau, zieht nach Niederösterreich und findet später in der Malerei und im Geigenspiel ihre Berufung. Ihre Werke - oft expressive Selbstdarstellungen wie der "Rosenmädchenzyklus" - geben ihrer inneren Welt eine Stimme und rühren viele Menschen. Als Mitbegründerin sozialer Projekte und unermüdliche Kämpferin für ein harmonisches Miteinander zwischen behinderten und nicht behinderten Menschen hinterlässt sie bleibende Spuren. Sie nutzt ihre Kunst und ihre Kreativität, um Gelder für Hilfsprojekte zu sammeln, und begegnet Menschen als "Seelenclown" - mit Wärme, Trost und Humor. Mit Marianne Hengl spricht Gerlinde Zickler über ihr bewegtes Leben.
ORF III überträgt am Palmsonntag die Heilige Messe aus der Stadtpfarrkirche Hartberg in der Steiermark. An diesem letzten Fastensonntag gedenkt die Kirche des umjubelten Einzugs Jesu Christi in Jerusalem. Der Palmsonntag eröffnet die Karwoche, die auch Heilige Woche genannt wird. Es ist die wichtigste Zeit im Kirchenjahr und wird durch eine Vielzahl von Ritualen und Bräuchen begleitet.
ORF III zeigt live und exklusiv die Spielplanpräsentation der Wiener Staatsoper für die Saison 2025/26. Direktor Bogdan Rošcic stellt das Programm vor und Künstlerinnen und Künstler, darunter Pretty Yende, Camilla Nylund, Günther Groissböck, Patricia Nolz und Benjamin Bernheim, präsentieren Auszüge aus Opern der kommenden Saison. Das Orchester der Wiener Staatsoper spielt unter der musikalischen Leitung von Patrick Lange.
Städte verändern sich im Laufe der Zeit doch aus den historischen Wurzeln einer Stadt kann man deren Geschichte herauslesen. Graz besitzt bereits eine fast 1000-jährige Geschichte, die erstmalige Erwähnung geht auf das Jahr 1128 zurück. Zahlreiche Wahrzeichen zieren die Stadt und zeugen von einer reichen Geschichte, auch einer Geschichte der mittelalterlichen Kriege und Auseinandersetzungen, in der Graz durch die Zeit hindurch immer wieder attackiert wurde - von Ungarn, den Türken und den Franzosen. Einige Bauwerke am Schlossberg blieben nach der französischen Besatzung erhalten. Und auch innerhalb der Stadt erinnern noch einige historische Bauwerke an ihr geschichtsträchtiges Wachstum, wie der Grazer Dom, die Zwillingstreppe in der Grazer Burg oder der spätere Herrschaftssitz Schloss Eggenberg. Mit dem Zeughaus besitzt Graz auch noch die einzige erhaltene Waffenkammer weltweit.
Herr Josef ist ein Herrschaftsdiener alten Schlages und arbeitet im Hause des Bankiers Türkheim. Eines Tages verliebt er sich in einen herrenlosen kleinen Hund. Als er das zutrauliche Tier heimlich zu sich nimmt, beginnen für den alten Diener bittere Stunden. Denn Türkheims herrschsüchtige Schwester Auguste will den Hund auf keinen Fall im Haus dulden.
Eine starbesetzte Komödie von Harald Sicheritz, nach dem Roman von Kurt Palm. Im österreichischen Dorf "Bad Fucking" hat jeder ein schmutziges Geheimnis - Ehebruch, Korruption, Mord und Totschlag, da ist für jeden was dabei. Mittendrin die junge Souvenirgeschäft-Besitzerin Veronika, die versucht dem Wahnsinn zu entkommen. Hergestellt in Zusammenarbeit mit dem ORF Film/Fernseh-Abkommen
Jetzt ist schon wieder was passiert ... Ein Mann namens Horvath ist verschwunden, und die einzige Spur führt zum "Löschenkohl", einer weithin bekannten "Backhendlstation" in der Provinz. Und es wäre nicht der Brenner, wenn ihm in Löschenkohls Keller die Knochenmehlmaschine nicht einige düstere Rätsel aufgäbe. Bei denen spielt der kleine "Grenzverkehr" und ähnlich Menschliches eine wichtige Rolle: Die junge Wirtin hat ihm so den Kopf verdreht, dass er am Ende froh sein muss, diesen noch am Hals zu haben. Hergestellt in Zusammenarbeit mit dem ORF Film/Fernseh-Abkommen
Die zwei Kleinganoven Tom und Richy wollen sich mit einem letzten Coup aus Europa absetzen ins tropische Paradies. Leider geht die Sache schief. Auf der Flucht kapern sie einen Reisebus. Die Insassen sind als Teilnehmer einer Trauerreise mit der Verarbeitung eines großen Verlusts beschäftigt. Es wird viel geweint an Bord. Allerdings aus höchst unterschiedlichen Gründen.
Erstmals im deutschsprachigen Fernsehen zeigt ORF III Riccardo Mutis vielbeachtetes Konzert aus der Basilika von Aquileia mit den jungen Musikerinnen und Musiker des Orchestra Giovanile Luigi Cherubini, das der italienische Maestro selbst 2004 gegründet hat. Auf dem Programm stehen Schuberts "Unvollendete", Mozarts berühmtes Konzert für Klarinette mit Publikumsliebling Daniel Ottensammer und Alfredo Catalanis "Contemplazione". Aquileia 2024
Jetzt ist schon wieder was passiert ... Ein Mann namens Horvath ist verschwunden, und die einzige Spur führt zum "Löschenkohl", einer weithin bekannten "Backhendlstation" in der Provinz. Und es wäre nicht der Brenner, wenn ihm in Löschenkohls Keller die Knochenmehlmaschine nicht einige düstere Rätsel aufgäbe. Bei denen spielt der kleine "Grenzverkehr" und ähnlich Menschliches eine wichtige Rolle: Die junge Wirtin hat ihm so den Kopf verdreht, dass er am Ende froh sein muss, diesen noch am Hals zu haben. Hergestellt in Zusammenarbeit mit dem ORF Film/Fernseh-Abkommen
Jetzt ist schon wieder was passiert. Und das im Schoße der Kirche und im Milieu der Salzburger Kulturszene! Brenner und Berti ermitteln hinter den Kulissen der bürgerlich-anständigen Bischofsstadt und stoßen dabei auf mancherlei weniger Anständiges. Hergestellt in Zusammenarbeit mit dem ORF Film/Fernseh-Abkommen
In "Die großen Weltkonflikte - Vietnam" erklärt ORF-III-Zeitgeschichte-Moderator und ORF-Korrespondent Andreas Pfeifer die Hintergründe eines Konfliktes, der sich wie kaum ein zweiter in das kollektive Gedächtnis der USA eingebrannt hat: der Vietnamkrieg. Zu Beginn war dieser noch ein begrenzter Konflikt zwischen Vietnam und der Kolonialmacht Frankreich. Die radikal antikommunistische Ausrichtung der USA führt dann jedoch dazu, dass sich die USA ab Mitte der 1960er Jahre an der Seite ihres Verbündeten Südvietnams in einen unübersichtlichen Krieg gegen die vietnamesischen Kommunisten stürzen - der Krieg wird so zum Konflikt der herrschenden Ideologien des Kapitalismus und des Kommunismus. Hunderttausende junge amerikanische Männer kämpfen nun am anderen Ende der Welt im undurchdringbaren vietnamesischen Dschungel gegen die Vietnamesen und die schwierigen Bedingungen. Doch trotz massiver Flächenbombardements, Kriegsverbrechen und dem Einsatz von Chemiewaffen, wie dem berüchtigten Entlaubungsmittel Agent Orange, gelingt es den Amerikanern nicht, den Krieg für sich zu entscheiden. Die hohen Kosten und Verluste sowie die humanitäre Katastrophe, die der Krieg mit sich bringt, führen in den USA und weltweit dazu, dass sich eine breite Widerstandsbewegung gegen den Vietnamkrieg formt. Millionen gehen auf der ganzen Welt auf die Straße, um ein Ende des Krieges zu fordern. Letzten Endes mit Erfolg - die Supermacht USA ist gezwungen, den Rückzug anzutreten. Moderator und Auslandsexperte Andreas Pfeifer erläutert mittels packender Originalaufnahmen die Geschichte dieses ikonischen Konflikts.
Der Vietnamkrieg. Eine Nation kämpft gegen einen vermeintlich übermächtigen Gegner um seine Souveränität. Hinter dem Mythos vom Sieg einer Nation, die für ihre Freiheit kämpfte, steckt jedoch die Geschichte eines tragischen Bürgerkriegs. Freunde, Nachbarn und Verwandte wurden verbitterte Feinde. Es war ein brudermörderischer Kampf, der Familien auseinanderriss und kollektive Trauma verursachte. Die Dokumentation behandelt eindrucksvoll die schreckliche Realität, vor welche die vietnamesische Bevölkerung gestellt wurde.
Der Kalte Krieg wird 1964 in Vietnam heiß. Amerika greift nach dem sogenannten Tonkin-Zwischenfall direkt in den Konflikt zwischen Nord- und Südvietnam ein, der bereits seit 1956 andauert. Damit stellen sich die USA auf die Seite Südvietnams, während die Sowjetunion das kommunistische Nordvietnam unterstützt. Die Kriegsparteien kämpfen mit unterschiedlichen Waffentechnologien. Infolge dessen gab es zwei bis fünf Millionen vietnamesische Kriegsopfer. Die Dokumentationsreihe "Der Preis des Krieges" hinterfragt die Kosten und Folgen des Krieges für Wirtschaft, Gesellschaft, Umwelt - und ungezählte Menschen. Erstmals setzen die USA im Kampf gegen den kommunistischen Vietcong Hunderttausende Tonnen des Brennstoffs Napalm und Millionen Liter Herbizide ein, mit verheerenden Folgen für Mensch und Natur bis heute.
Als am 29. März 1973 der letzte US-Soldat Südvietnam verlässt, beschäftigt der Watergate-Skandal die US-Gesellschaft. Präsident Nixon wird zum Rücktritt gezwungen. In Vietnam verschärft sich zeitgleich der brutale Bürgerkrieg. Hunderttausende nordvietnamesische Soldaten marschieren in den Süden ein und die "Ho Chi Minh-Offensive" beginnt. Südvietnam versinkt im Chaos und tausende Menschen versuchen zu fliehen. Nach nur 55 Tagen ist die Hauptstadt Saigon gefallen. Sie wird in Ho-Chi-Minh-City umbenannt. Die Aufarbeitung der dramatischen Kriegserlebnisse auf vietnamesischer als auch amerikanischer Seite dauern bis heute an. Auf eindrucksvolle Art und Weise zeigt diese Dokumentation das dramatische Ende des Vietnamkriegs und dessen Nachwirkungen.