In einem Kurhotel in Bad Gastein wird der junge Designer Berger tot aufgefunden. Der angeblich kerngesunde Berger hatte große gesundheitliche Probleme. Doch weder seine schöne Witwe Cecilia, noch Bergers Geschäftspartnerin wollen davon gewusst haben. Mit außergewöhnlichen Vorgangsweisen muss Stockinger diesen Fall aufklären. Co-Produktion Taurus Film / ORF
Auf Edmund Assigal wird ein Mordanschlag verübt. Doch er überlebt. Stockinger findet ein Foto, auf dem Assiglas Totenschädel abgebildet ist. Demnach müsste Assigal schon vor 12 Jahren beerdigt worden sein. Ein weiterer Anschlag auf Assigal schlägt fehl und Stockinger folgt der Spur des Attentäters, die tief in die Dachsteiner Eishöhlen führt.
Diese ORF-III-Produktion führt ins Hochgebirge im Alpenraum. Noch nie gezeigte Nahaufnahmen porträtieren das Leben unterschiedlichster Tiere in freier Bergnatur. Diese Hochglanz-Reihe aus dem Hause des international beachteten Naturfilmers Hans Jöchler zeigt Winterschläfer wie Murmeltiere beim ersten Frühlingsgruß ebenso wie Gämsen in der Wand oder den beeindruckenden Adlerflug über die Gipfel. Die erste Folge begleitet junge Gämsen auf Schritt und Tritt im unwegsamen Gelände, zeigt spektakuläre Revierkämpfe zwischen Steinböcken, präsentiert Aufnahmen von flinken Eichhörnchen in den Wäldern Tirols. Gegen Ende gewährt diese außergewöhnliche Dokumentation geradezu intime Einblicke in das Fressverhalten eines Bussards, beobachtet von einem imposanten Adler aus der Luft. (2021)
Almen sind tief in der oberösterreichischen Kultur verwurzelt. Sie sind nicht nur wirtschaftliche Produktionsstätten, sondern auch Orte der Begegnung, des Austauschs und des persönlichen Wachstums. Ein besonderer Höhepunkt dieser "Land der Berge"-Neuproduktion ist ein Besuch auf der Hutterer Hös. Die Almbauern haben es sich hier zur Aufgabe gemacht haben, die Pustertaler Sprinzen, eine beinahe ausgestorbene Rinderrassezu, zu erhalten. Auch für Erwin Engleitner, den Almbauern auf der Hinteren Sandlingalm, könnte es keinen schöneren Beruf geben. In seiner Freizeit ist er mit seinen Freunden am liebsten beim "Paschen" - das die Musiker auch schon nach China geführt hat.
Sie sind mitunter die ältesten Begleiter der Menschheit und werden dennoch häufig verkannt: Schafe. Diese "Land der Berge"-Produktion begibt sich auf die Spuren der kleinen Wiederkäuer. Denn ohne sie wären die Winter der vergangenen Jahrhunderte kaum überstehbar gewesen und die Almen in ihrer heutigen Form sogar undenkbar. So verdichten sie mit ihren "goldenen Klauen" auf natürliche Weise den Boden und beugen damit etwa Murenabgängen vor. Und sie fressen - im Gegensatz zu anderen Weidetieren - kleine Büsche und Sträucher und verhindern dadurch das Verbuschen der Almen. Keinesfalls sollten Schafe ausschließlich als Nutztiere unterschätzt werden: Mit ihrer stoischen Art spenden sie Ruhe und Kraft. Nebenbei bemerkt, sind sie überaus soziale Tiere und in der Lage, die Gesichter von 50 Artgenossen und sogar Menschen wiederzuerkennen. Diese "Land der Berge"-Produktion erzählt die Geschichte der heimlichen Helden der Almen, zwischen Vergangenheit und Gegenwart. (Doku 2022)
Das Stubaital südlich von Innsbruch zählt zu den bekanntesten Regionen Tirols - und doch ist es ein Rückzugsort, wo das alpine Leben in Reinkultur zu spüren ist. Kaum jemand kennt die wilde und raue Berglandschaft, mit einen 109 Alpendreitausendern so gut wie die Bergführer aus dem Stubaital. Zu Beginn des alpinen Tourismus sind es vor allem Hirten und Bergbauern, die während der Sommermonate die ersten Touristen im Stubaital in die Berge führen. So auch der heute über achtzig Jahre alte Josef Gleirscher. Aufgewachsen ist der Schmied Johann Hofer auf der Starkenburger Hütte in den Stubaier Alpen. Die Kindheit auf der Alm prägt ihn stark, doch sein Glück findet er schließlich im Tal zwischen Feuer und Amboss, wo er Kuhglocken fertigt. In der kleinen Gemeinde Fulpmes befindet sich die letzte Drechslerei der Region. Christian Meyer hat sich bereits in dritter Generation dem Erhalt dieser alten Handwerkskunst verschrieben. Die hölzernen Webstühle und gusseisernen Maschinen von Martin Stern sind teilweise hundert Jahre und älter. Bereits sein Großvater hat die Weberei im Jahr 1923 gegründet. Gestalter Christian Papke zeigt in dieser ORF III Heimat Österreich Produktion, wie die angestammten Menschen hier leben: ihren Alltag, ihre Wünsche, ihre Träume. Wer von hier ist, den zieht es kaum weg, und wenn dann immer wieder zurück in die Tiroler Heimat.
Seit ihrer Erfindung in ferner Vergangenheit hat sich die Seife nach und nach zum wohl meistverwendeten alltäglichen Gebrauchsartikel gewandelt. Ja, und noch viel mehr in Zeiten der globalen Corona-Krise, wird sie unverzichtbar und sogar zum potentiellen Lebensretter beim stündlichen Händewaschen. Sie ist so selbstverständlich geworden, dass man kaum darüber nachdenkt, woher sie kommt, wer sie erfunden hat oder wie sie gemacht wird. Alexander und Nadeschda Schukoff schildern in diesem international preisgekrönten Film in duftigen Farben eine junge Szene von Gründern, Quereinsteigern oder traditionellen Familienbetrieben, die erkannt haben, dass gerade dieses Gewerbe in Österreich eine ungeahnte Chance bietet. Die Filmemacher blicken den Meistern über die Schulter, wenn Inhaltsstoffe wie Olivenöl, Tonerde, Schafsmilch, Hopfen oder allerlei Kräuter von unseren Wiesen in die Seife gerührt werden. (Doku 2020)
Ein Wahrzeichen der Stadt, Schauplatz politischer Entscheidungen und Sitz der Verwaltung - aber auch Bühne für rauschende Bälle, große Empfänge und besinnliche Feste: das Wiener Rathaus. Jeder kennt den Platz davor mit seinen unzähligen Veranstaltungen - vom Eistraum bis zum Sommerfestival, vom Zirkus bis zum Adventmarkt. Doch was geschieht hinter seiner - gerade erst sanierten - Fassade? Alexander und Nadeschda Schukoff nehmen das Publikum mit auf eine spannende Entdeckungsreise durch das Innere des Rathauses und blicken jenen über die Schultern, die es mit Leben füllen: Hausmitarbeiter, Handwerker, Techniker, Restauratoren und Verwaltungsangestellte. Sie pflegen die historischen Strukturen, halten sie instand, restaurieren oder bringen sie mit modernster Technologie auf den neuesten Stand. Der Film öffnet Türen, die sonst verschlossen bleiben, und enthüllt verborgene Details dieses einzigartigen Bauwerks - von den "sprechenden Steinen" der Fassade bis zur genialen "Fernkältetechnik" des Architekten Friedrich Schmidts aus dem 19. Jahrhundert. Die Kamera folgt stillgelegten Schienen im Keller, führt durch verborgene Gänge unter dem Rathaus, entlang weitläufiger Lüftungsschächte und über schmale Holzstege zum imposanten Dachstuhl und darüber hinauf aufs Dach. Zu Wort kommen in diesem Film Mitarbeiter des Rathauses, Wiener Handwerksmeister, Historiker und politische Würdenträger.
Der Volksschullehrer August Bröseke und sein Freund Ferdinand Walzl haben einen Toto-Zwölfer. Da mehrere richtige Tipps abgegeben worden sind, reicht der Gewinn nur für ein klappriges Vehikel. Selbst für die ersehnte Reise nach Portofino fehlt ihnen das Geld für Treibstoff und Bereifung. Die bezaubernde Lisa Krüger meldet sich auf die Annonce der beiden, gerät aber mit dem charmanten Georg Schmittlein an den falschen Mann. Turbulente Verwechslungen sind dabei vorprogrammiert.
Für Caroline kann ein angeborener Herzfehler jederzeit Lebensgefahr bedeuten. Ein Herzchirurg empfiehlt eine neuartige Operation. Der Eingriff gelingt. Danach ist Caroline wie ausgewechselt. Sie, die immer zurückhaltend war, ist nun spontan bis ins Irrationale. Ihr altes Leben, ihre Ehe scheinen sie nicht mehr zu interessieren. Sie ist getrieben von der Sehnsucht nach dem Arzt, der sie operiert und dabei ihr Herz berührt hat.
Am Ufer eines Baches wird die Leiche von Gräfin van Voorst gefunden. Stockingers Ermittlungen bringen immer mysteriösere Vorgänge aus dem Leben des Grafenpaares zu Tage. Im Schloss des Grafen wird alles für die endgültige Abreise vorbereitet, als ein grausiger Fund gemacht wird.
Der deutsche Parteimanager Eiernhoff und sein ehemaliger Leibwächter Eikel werden in der Nähe des Attersees tot aufgefunden. Kurz darauf stirbt ein weiterer Mann. Zusammenhänge zwischen den Toten gibt es offensichtlich nicht. Jetzt ist Stockingers kriminalistische Fantasie gefragt. Co-Produktion Taurus Film / ORF
Mitten in einem Narzissenfeld wird der Bauer Grasmuck erschlagen aufgefunden. Bei seinen Ermittlungen stößt Stockinger auf die benachbarte Familie Triftschwabel, die seit Jahrzehnten mit den Grasmucks verfeindet ist. Alle Indizien weisen darauf hin, dass der alte Triftschwabel den Mord begangen hat. In letzter Minute kann Stockinger eine Katastrophe verhindern. Co-Produktion Taurus Film / ORF
Johann Pachernegg wird in seiner Villa von einem Einbrecher tödlich verletzt. Der Schwiegersohn behauptet, dass ein wertvolles Bild verschwunden sei. Stockinger findet heraus, dass bei dem Einbruch gar nichts gestohlen wurde. Als er das Bild schließlich entdeckt, entpuppt es sich als Fälschung. Stockinger kann einen weiteren Mord verhindern. Co-Produktion Taurus Film / ORF
In "Die großen Weltkonflikte - Vietnam" erklärt ORF-III-Zeitgeschichte-Moderator und ORF-Korrespondent Andreas Pfeifer die Hintergründe eines Konfliktes, der sich wie kaum ein zweiter in das kollektive Gedächtnis der USA eingebrannt hat: der Vietnamkrieg. Zu Beginn war dieser noch ein begrenzter Konflikt zwischen Vietnam und der Kolonialmacht Frankreich. Die radikal antikommunistische Ausrichtung der USA führt dann jedoch dazu, dass sich die USA ab Mitte der 1960er Jahre an der Seite ihres Verbündeten Südvietnams in einen unübersichtlichen Krieg gegen die vietnamesischen Kommunisten stürzen - der Krieg wird so zum Konflikt der herrschenden Ideologien des Kapitalismus und des Kommunismus. Hunderttausende junge amerikanische Männer kämpfen nun am anderen Ende der Welt im undurchdringbaren vietnamesischen Dschungel gegen die Vietnamesen und die schwierigen Bedingungen. Doch trotz massiver Flächenbombardements, Kriegsverbrechen und dem Einsatz von Chemiewaffen, wie dem berüchtigten Entlaubungsmittel Agent Orange, gelingt es den Amerikanern nicht, den Krieg für sich zu entscheiden. Die hohen Kosten und Verluste sowie die humanitäre Katastrophe, die der Krieg mit sich bringt, führen in den USA und weltweit dazu, dass sich eine breite Widerstandsbewegung gegen den Vietnamkrieg formt. Millionen gehen auf der ganzen Welt auf die Straße, um ein Ende des Krieges zu fordern. Letzten Endes mit Erfolg - die Supermacht USA ist gezwungen, den Rückzug anzutreten. Moderator und Auslandsexperte Andreas Pfeifer erläutert mittels packender Originalaufnahmen die Geschichte dieses ikonischen Konflikts.
Der Vietnamkrieg. Eine Nation kämpft gegen einen vermeintlich übermächtigen Gegner um seine Souveränität. Hinter dem Mythos vom Sieg einer Nation, die für ihre Freiheit kämpfte, steckt jedoch die Geschichte eines tragischen Bürgerkriegs. Freunde, Nachbarn und Verwandte wurden verbitterte Feinde. Es war ein brudermörderischer Kampf, der Familien auseinanderriss und kollektive Trauma verursachte. Die Dokumentation behandelt eindrucksvoll die schreckliche Realität, vor welche die vietnamesische Bevölkerung gestellt wurde.
Der Kalte Krieg wird 1964 in Vietnam heiß. Amerika greift nach dem sogenannten Tonkin-Zwischenfall direkt in den Konflikt zwischen Nord- und Südvietnam ein, der bereits seit 1956 andauert. Damit stellen sich die USA auf die Seite Südvietnams, während die Sowjetunion das kommunistische Nordvietnam unterstützt. Die Kriegsparteien kämpfen mit unterschiedlichen Waffentechnologien. Infolge dessen gab es zwei bis fünf Millionen vietnamesische Kriegsopfer. Die Dokumentationsreihe "Der Preis des Krieges" hinterfragt die Kosten und Folgen des Krieges für Wirtschaft, Gesellschaft, Umwelt - und ungezählte Menschen. Erstmals setzen die USA im Kampf gegen den kommunistischen Vietcong Hunderttausende Tonnen des Brennstoffs Napalm und Millionen Liter Herbizide ein, mit verheerenden Folgen für Mensch und Natur bis heute.
Als am 29. März 1973 der letzte US-Soldat Südvietnam verlässt, beschäftigt der Watergate-Skandal die US-Gesellschaft. Präsident Nixon wird zum Rücktritt gezwungen. In Vietnam verschärft sich zeitgleich der brutale Bürgerkrieg. Hunderttausende nordvietnamesische Soldaten marschieren in den Süden ein und die "Ho Chi Minh-Offensive" beginnt. Südvietnam versinkt im Chaos und tausende Menschen versuchen zu fliehen. Nach nur 55 Tagen ist die Hauptstadt Saigon gefallen. Sie wird in Ho-Chi-Minh-City umbenannt. Die Aufarbeitung der dramatischen Kriegserlebnisse auf vietnamesischer als auch amerikanischer Seite dauern bis heute an. Auf eindrucksvolle Art und Weise zeigt diese Dokumentation das dramatische Ende des Vietnamkriegs und dessen Nachwirkungen.
Florian Scheuba ist die Speerspitze der österreichischen Satire: Der vielfach ausgezeichnete Kabarettist, Kolumnist und Autor kann auf 44 Bühnenjahre zurückblicken, zuerst als Popstar des heimischen Kabaretts mit den Hektikern, danach als Solo-Künstler, in diversen TV-Formaten (Die Kranken Schwestern, Dorfers Donnerstalk, Die 4 da, Wir Staatskünstler, Die Tafelrunde) und in den verschiedensten Formationen auf den Bühnen dieses Landes. Anlässlich des 60. Geburtstags von Florian Scheuba blickt ORF III in das umfassende Fernseharchiv und lässt die Highlights Revue passieren - von unbekannten Juwelen bis zu Klassikern des heimischen Kabaretts.
Der Dokuzweiteiler "Feinde und Verbündete - Der Adel und die Nazis" untersucht die Rolle der europäischen Königshäuser vor und während des Zweiten Weltkriegs. Der Zweite Weltkrieg brachte eine Welle der Zerstörung über Europa. Die Königshäuser Europas standen nun vor einer wegweisenden Entscheidung. Wer würde sich gegen die neuen Machthaber und ihre übermächtig erscheinenden Maschinerien des Krieges auflehnen, wer würde sie unterstützen? Italiens König Viktor Emanuel war ein hilfloser Unterstützer Benito Mussolinis. Die Transformation in eine Diktatur wurde teilweise durch königliche Dekrete oder Erlasse mitgetragen und somit toleriert. Der König stellte Mussolini aus Angst vor einem Bürgerkrieg nichts entgegen. Viktor Emanuel war zwar de jure das Staatsoberhaupt, wurde aber politisch von Mussolini völlig in den Hintergrund gedrängt. Der "Duce" herrschte uneingeschränkt. Nach Beginn des Zweiten Weltkriegs im September 1939 sprach sich Viktor Emanuel gegen einen Kriegseintritt aus, da das Land für einen europäischen Krieg nicht vorbereitet sei. Trotz dieser Warnung erklärte Mussolini den Westmächten am 10. Juni 1940 den Krieg, und die italienischen Streitkräfte kämpften fortan an der Seite des Deutschen Reiches. Der Krieg entwickelte sich für Italien zum Fiasko.
Endlich! Die Staatskünstler greifen erstmals aktiv in den politischen Wettbewerb der Republik Österreich ein. Im Wechselspiel zwischen harter Satire und leichtfüßigem Witz erarbeiten Florian Scheuba, Thomas Maurer und Robert Palfrader ein Parteiprogramm, das die Bürgerinnen und Bürger aus der Politverdrossenheit holen will. Erleichterungen bei der Inseratenkorruption, Bürgerstammtische im Steirereck, die landesweite Verschönerung von Hausfassaden durch Abriss und ein Ende der Bodenversiegelung sind die erklärten Ziele. Und um dem Wahlvolk auch etwas fürs Herz zu bieten, sind sie auf den besten Freund des Menschen gekommen. Leinen an, die Hunde sind los!
Ein permanent im Stil wechselndes Viermann-Format von und mit Florian Scheuba, Rupert Henning, Thomas Maurer und Erwin Steinhauer. Eine wochenaktuelle Satire zum gesellschaftlichen, politischen und sozialen Zeitgeschehen: komödiantisch, scharf, kritisch - und alle sieben Tage in neuem Gewand.
In praktisch allen politischen und lobbyistischen Gruppierungen in Österreich wird aufgeregt über den Plan des ORF diskutiert, eine neue, wirklich kritische Satire-Reihe auszustrahlen. Wie es "die 4 da" trotz massiver Widerstände schließlich doch schafften, ins Fernsehen zu kommen, zeigt diese Folge, eine Wiederholung aus der ersten, zum Start der neuen Staffel.
Satirisches Gag-Feuerwerk rund um Andrea Händler, Sigrid Hauser und Elke Winkens. Mit: Bettina Soriat, Reinhard Novak, Thomas Maurer, Werner Sobotka, Viktor Gernot, Florian Scheuba, Christoph Fälbl, Sigrid Hauser, Andrea Händler, Sigrid Hauser, Elke Winkens, uva. Österreich 1997
Seit ihrer Erfindung in ferner Vergangenheit hat sich die Seife nach und nach zum wohl meistverwendeten alltäglichen Gebrauchsartikel gewandelt. Ja, und noch viel mehr in Zeiten der globalen Corona-Krise, wird sie unverzichtbar und sogar zum potentiellen Lebensretter beim stündlichen Händewaschen. Sie ist so selbstverständlich geworden, dass man kaum darüber nachdenkt, woher sie kommt, wer sie erfunden hat oder wie sie gemacht wird. Alexander und Nadeschda Schukoff schildern in diesem international preisgekrönten Film in duftigen Farben eine junge Szene von Gründern, Quereinsteigern oder traditionellen Familienbetrieben, die erkannt haben, dass gerade dieses Gewerbe in Österreich eine ungeahnte Chance bietet. Die Filmemacher blicken den Meistern über die Schulter, wenn Inhaltsstoffe wie Olivenöl, Tonerde, Schafsmilch, Hopfen oder allerlei Kräuter von unseren Wiesen in die Seife gerührt werden. (Doku 2020)
Die 173. Sendung "Klingendes Österreich" beginnt im Palais Niederösterreich in der Herrengasse im 1. Wiener Gemeindebezirk zwischen Minoriten-Platz und Freyung. Die weltweit wohl schönste Kirche des Jugendstils wurde nach Plänen von Otto Wagner 1903 im Auftrag des Landes Niederösterreich am Steinhof erbaut und bereichert unseren Bilderbogen genauso wie der Blick vom Leopoldsberg auf die Donau oder das Riesenrad. Der Hochkultur der Gegenwart begegnen wir in ihrer edelsten Form im Schlosspark von Grafenegg. Das vornehme Barockschloss Schönborn und im Gegensatz dazu die gemütlichen Kellergassen am Wagram runden unseren Streifzug durch das "große Land" ab.