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Lukas Resetarits nimmt das Publikum in seinem 29. Soloprogramm mit auf eine Zeitreise in die 1950er und 1960er Jahre. Denn mit den sich rasch verändernden Zeiten könne man nicht mehr Schritt halten. So erzählt er etwa Geschichten aus dem Südburgendland, wo die Nachrichten noch ausgetrommelt wurden, der Pfarrer einen der wenigen Telefonanschlüsse hatte und erfolgreiche Amerikaauswanderer daheim mit Dollars um sich warfen. Sein Programm heißt nichts anderes als dem Schmäh wieder die Ehre zu geben. In liebevoller Verzweiflung. Denn der Schmäh stirbt nie.
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"Wenn Worte verändern" ist eine dokumentarische Serie, die einen seltenen Einblick in die Welt der Psychotherapie ermöglicht. Im Mittelpunkt stehen vier Menschen und zwei Therapeuten, die über eine Staffel hinweg auf ihrem persönlichen Weg als KlientInnen und TherapeutInnen begleitet werden. Die Kamera ist dort, wo Veränderung beginnt - im geschützten Raum der Therapiesitzung. Wie unterschiedlich diese Prozesse sein können, zeigen die Geschichten der Betroffenen: Tamara möchte eigene Grenzen besser wahrnehmen und weniger streng mit sich selbst sein: "Paradoxerweise möchte ich daran arbeiten, nicht immer an mir arbeiten zu müssen." Daniel hingegen möchte lernen, öfter Nein zu sagen: "Ich will es allen recht machen und dadurch sage ich leider zu oft Ja." Auch Paarbeziehungen sind Teil der Reihe: Miriam und Thomas sprechen über Nähe, Eifersucht, unterschiedliche Wahrnehmungen und Verantwortung für die Grenzen in ihrer Beziehung - und zeigen dabei zugleich, wie stark ihre Verbundenheit ist. Authentisch, respektvoll und mit großer Empathie erzählt die Serie von Ängsten, Konflikten, Hoffnung und persönlichem Wachstum - ohne Inszenierung oder Voyeurismus. Die Therapiesitzungen werden von den Psychotherapeuten Bianca Kraml und Franz Horacek abwechselnd gehalten. Die systemische Psychotherapeutin Monika Wogrolly übernimmt dabei die übergeordnete Expertinnenperspektive und ist in ausgewählten Supervisionssituationen zu sehen. "Wenn Worte verändern" verbindet persönliche Geschichten mit gesellschaftlicher Relevanz. Die Serie trägt zur Enttabuisierung psychischer Gesundheit bei, fördert Verständnis für therapeutische Prozesse und vermittelt alltagsnahe Impulse zu Kommunikation, Emotionsregulation und zwischenmenschlichem Miteinander. So entsteht ein berührendes dokumentarisches Format, das Psychotherapie als Teil unserer Lebensrealität zeigt - nahbar, authentisch und kulturell in Österreich verankert.
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Diese "treffpunkt medizin"-Produktion taucht tief in die bewegenden Lebensgeschichten von Menschen ein, die nach Krisen und Schicksalsschlägen wieder zurück ins Leben und zur Freude gefunden haben. Getragen von den Erzählungen, Emotionen und Erkenntnissen der Protagonist:innen zeigt der Film die breite Palette menschlicher Erfahrungen und lädt zugleich die Zuseherinnen und Zuseher zur Selbstreflexion ein: Welche Bedeutung hat Seelsorge für mich und wie beeinflussen meine Gedanken mein Wohlbefinden? Auf ihrer Reise durch das weite Land der Seele eröffnen sich den Betroffenen ganz unterschiedliche Wege. Mit einem einfühlsamen Blick beleuchtet der Film die vielfältigen Aspekte der Seelsorge und die Orte, an denen sie Gestalt annimmt - sei es innerhalb der vertrauten Familie, in spirituellen Räumen wie der Kirche oder unterstützenden Organisationen. Anhand von Lebenswegen und Schauplätzen stellt sich die grundlegende Frage - was ist eigentlich unsere Seele? Und welchen Anteil hat sie an unserer Gesundheit. Für ein tieferes Verständnis erläutern u.a. der Psychiater Michael Musalek, der Theologe Paul Zulehner sowie die Psychotherapeutin und Theologin Rotraud A. Perner die Funktionen der Seelsorge und widmen gleichzeitig der tiefen emotionalen Komplexität des Menschen Aufmerksamkeit.