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TV Programm für ORF III am 13.09.2026

Jetzt

Nicht ohne meine Kinder 17:04

Nicht ohne meine Kinder

TV-Liebesdrama

Sarah, eine junge deutsche Musikstudentin, hat den Amerikaner Bob geheiratet. Die Jahre der glühenden Leidenschaft sind vorbei, die Liebe ist dem Alltag gewichen. Bob macht Karriere in einer Papierfabrik, derweil Sarah im schönen Landhaus im Nordosten der USA die zwei Kinder Nick und Lilly großzieht. In der Abgeschiedenheit der Berkshire Mountains, versucht Sarah mit allen Kräften nach außen hin das aufrecht zu erhalten, was es nicht mehr gibt - die Bilderbuchfamilie. Um nicht auch die Kinder zu verlieren, sträubt sie sich heftig gegen ihre Gefühle zu dem unkonventionellen Wildlife-Forscher David.

Danach

Erlebnis Bühne mit Barbara Rett 20:15

Erlebnis Bühne mit Barbara Rett: Asmik Grigorian in Grafenegg

Konzert

Opernstar Asmik Grigorian brilliert mit Arien aus Bellinis "Norma" und Richard Strauss' "Salome" beim Grafenegg Festival im spektakulären Wolkenturm! Der glanzvolle Abend wird vom Tonkünstler-Orchester Niederösterreich unter der Leitung seines Chefdirigenten Fabien Gabel begleitet. Im stimmungsvollen Ambiente des Wolkenturms entfaltet sich ein farbenreiches Programm der Romantik zwischen orchestraler Pracht, opernhafter Leidenschaft und großer vokaler Ausdruckskraft. Einen der Höhepunkte des Abends bildet Vincenzo Bellinis berühmte Arie "Casta diva" aus "Norma", in der Asmik Grigorian ihre außergewöhnliche Bühnenpräsenz und emotionale Intensität eindrucksvoll zur Geltung bringt. Orchestrale Kontraste setzen unter anderem Werke von Giuseppe Verdi und Richard Strauss.

Nicht ohne meine Kinder 21:39

Nicht ohne meine Kinder

TV-Liebesdrama

Sarah, eine junge deutsche Musikstudentin, hat den Amerikaner Bob geheiratet. Die Jahre der glühenden Leidenschaft sind vorbei, die Liebe ist dem Alltag gewichen. Bob macht Karriere in einer Papierfabrik, derweil Sarah im schönen Landhaus im Nordosten der USA die zwei Kinder Nick und Lilly großzieht. In der Abgeschiedenheit der Berkshire Mountains, versucht Sarah mit allen Kräften nach außen hin das aufrecht zu erhalten, was es nicht mehr gibt - die Bilderbuchfamilie. Um nicht auch die Kinder zu verlieren, sträubt sie sich heftig gegen ihre Gefühle zu dem unkonventionellen Wildlife-Forscher David.

Südtirol - Heimat auf Italienisch 23:16

Südtirol - Heimat auf Italienisch

Geschichte

Der sogenannte "Marsch auf Rom" zwischen 27. und 31.Oktober 1922 bezeichnet die Phase der faschistischen Machtübernahme durch Benito Mussolini in Italien mitsamt folgender, radikal durchgeführter "Italienisierung" Südtirols. "Politischer Notstand" verkoppelt mit (politischen) Konflikten zwischen deutsch-österreichischer und italienischer Identität kennzeichneten die 1920er und 1930er Jahre, dann die "Stahlpakt-Phase" zwischen Hitler und Mussolini mitsamt dem Zweiten Weltkrieg. Moderater dann nach 1945, jedoch zeitweise auch Gewalt besetzt, Stichwort: Bombenanschläge, die Jahrzehnte der Auseinandersetzung und Debatten um Selbstbestimmung und Autonomie. Stetig begleitet von lange gespannten, wenn nicht gestörten Verhältnissen zwischen Wien und Rom. Die Dokumentation von Andreas Pfeifer legt frei, wie das österreichisch-italienische Grenzland mit seiner Sonderstellung in nationalen und europäischen Krisenzeiten umgegangen ist und wie die letztlich erstrittene Autonomie die kulturelle und politische Distanz zu Rom und zu Wien vergrößerte. Viele Südtiroler und Südtirolerinnen beharren mittlerweile auf einem Identitätsgefühl, das weder dem italienischen Zentralstaat noch der österreichischen Schutzmacht zugeneigt ist und sich zwischen Bergeshöhen und Belcanto, Tracht und Trattoria, Speck und Spaghetti einen eigentümlichen Weg bahnt. Das sprachliche Wandern zwischen den beiden Welten kreiert und kreierte häufig den Charme des Unperfekten, den Mangel an fehlerfreiem Deutsch wie fließenden Italienisch. Wie Südtiroler deutscher und italienischer Muttersprache mit- und nebeneinander leben - und wie sich das Lebensgefühl im Land aus alpinen und mediterranen Quellen gleichermaßen speist, spürt Andreas Pfeifer in dieser, auch an wichtigen historischen Orten gedrehten Dokumentation nach. Pfeifer reist durch Südtirol, streift dabei die eigene Lebensgeschichte, seine zweisprachige Kindheit und Jugend, spricht mit Zeitzeugen, die unter dem Faschismus litten und wandert analytisch mit kritischen Zeitgenossen wie Reinhold Messner durch ein Idyll und seine Schattenseiten.