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TV Programm für ORF III am 28.02.2026

Jetzt

Iran und die Bombe: Vom Partner zum Feind 20:15

Iran und die Bombe: Vom Partner zum Feind

Dokumentation

Baut der Iran an der Atombombe? Diese Sorge treibt die Welt seit Jahrzehnten um. Der Zweiteiler "Iran und die Bombe" zeichnet die Genese des iranischen Atomprogramms nach, das sich trotz massiver Sanktionen immer weiterentwickeln konnte. Der erste Teil der Dokumentation zeigt den Sinneswandel des Westens in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Zu Zeiten des Schahs gilt der Iran noch als verlässlicher Partner und wird aktiv von den USA unterstützt. Das ändert sich, als islamische Fundamentalisten an die Macht kommen und sich das Atomprogramm zu eigen machen. Eine Geschichte voller Lügen und Geheimnisse. Im Film zu Wort kommt unter anderen Mehdi Sarram, der 1967 Irans ersten Nuklearreaktor zum Laufen gebracht hat. Und im Interview mit dem ehemaligen deutschen Außenminister Joschka Fischer geht es um die zentrale Frage, warum internationale Bemühungen um eine Lösung des Konflikts seit Dekaden scheitern.

Danach

Iran und die Bombe: Auf dem Weg zur Atommacht 21:06

Iran und die Bombe: Auf dem Weg zur Atommacht

Dokumentation

Baut der Iran an der Atombombe? Diese Sorge treibt die Welt seit Jahrezehnten um. Und einiges spricht dafür, dass die Mullahs tatsächlich mehr wollen als nur die friedliche Nutzung der Nukleartechnik. Der zweite Teil zeigt eine Entwicklung, die stark abhängig von den Politikwechseln in den USA ist. Während nach Jahren des Stillstands Barack Obama eine Lösung sucht und sein Atomabkommen mit dem Iran feiert, macht Donald Trump dieses mit einer einzigen Unterschrift wieder zunichte. Die zweiteilige Dokumentation "Iran und die Bombe" erläutert, wie europäische Atomhändler und kriminelle Wissenschaftler Irans Atomaufstieg unterstützen. Und sie sucht Antworten auf die Frage, warum ein Land, das mit eigenen Gas- und Ölvorkommen keine Atomenergie benötigt, dennoch ein Atomprogramm aufrechterhält. Und warum internationale Bemühungen um eine Lösung des Konflikts seit Dekaden scheitern.

Irans heimliche Herrscher - Die Revolutionsgarden 21:56

Irans heimliche Herrscher - Die Revolutionsgarden

Auslandsreportage

2016 wird Nazanin Zaghari-Ratcliffe am Flughafen von Teheran verhaftet, als sie gerade nach London zurückkehren will. In einem international kritisierten Scheinprozess wird die iranisch-britische Staatsbürgerin der Spionage beschuldigt und zu jahrelanger Haft verurteilt. Ihr Mann Richard erkennt rasch, dass Nazanin nur eine geopolitische Figur im Machtapparat der allmächtigen Revolutionsgarde ist. Die 1979 gegründete Organisation hat sich in wenigen Jahrzehnten von einer kleinen Truppe an der Front des Ersten Golfkriegs zu einer dominierenden politischen, wirtschaftlichen und militärischen Kraft entwickelt. Mit der Kontrolle über Rüstungsindustrie, Raketen- und Atomprogramme sowie über Bauwirtschaft und Energie errichtete sie ein Imperium, das vom Rückzug ausländischer Firmen während der Sanktionen zusätzlich profitierte. Viele ihrer Mitglieder steigen zu einflussreichen Amtsträgern auf, und selbst Präsident Mahmud Ahmadineschad ging aus ihren Reihen hervor. Kritik und Widerstand lassen die Gardisten kaum zu - ein brutales Beispiel dafür ist das Schicksal des Exil-Dissidenten Ruhollah Zam, der nach einer Falle im Irak sein Engagement mit dem Leben bezahlen musste.

Irans heimliche Herrscher - Die Revolutionsgarden 22:52

Irans heimliche Herrscher - Die Revolutionsgarden

Auslandsreportage

Im Herbst 2019 wird der im französischen Exil lebende Oppositionelle Ruhollah Zam von der iranischen Revolutionsgarde im Irak in eine Falle gelockt und anschließend in den Iran verschleppt. Sein Fall offenbart die skrupellosen Methoden einer Organisation, die ihren Einfluss längst über die Landesgrenzen hinaus ausgedehnt hat. Über verbündete Milizen in Irak und Syrien, die Huthi im Jemen, die Hisbollah im Libanon und die Hamas im Gazastreifen hat die Revolutionsgarde ein weitreichendes Netzwerk aufgebaut, das sie mit Geld und Waffen versorgt. Mit dieser asymmetrischen Kriegsführung attackiert sie Gegner wie die USA und Israel indirekt, ohne einen offenen Konflikt auf iranischem Boden zu riskieren. Der Westen reagiert darauf mit massiven Sanktionen, der Einstufung der Revolutionsgarde als Terrororganisation durch die USA und einem harten Erdölembargo. Die Dokumentation zeigt, wie die Garde trotz dieser Maßnahmen dank ausgeklügelter Umgehungsstrategien ihr Erdöl global verkauft und damit jedes Jahr Milliarden einnimmt. Diese Schattenwirtschaft finanzierte ihr Milizennetzwerk - ein System, das jedoch spätestens seit dem 7. Oktober 2023 auch das Risiko eines großen Krieges heraufbeschwört, den die Revolutionsgarde eigentlich stets vermeiden wollte.

Die Tafelrunde 23:48

Die Tafelrunde

Kabarettshow

Der satirische Monatsrückblick in ORF III: Einmal im Monat treffen sich einige der besten Kabarettistinnen und Kabarettisten des Landes, um die wichtigsten Themen der vergangenen Wochen satirisch zu beleuchten. Dafür sorgt eine hochkarätige Truppe, diesmal mit Stefan Haider, Christoph & Lollo, Nina Hartmann und Antonia Stabinger.

Pension Schöller 00:47

Pension Schöller: Zu Gast: Viktor Gernot

Lustspiel

In den aus der Zeit gefallenen Räumlichkeiten der Pension Schöller besucht der charmante Hausherr Rudi Schöller seine Gäste in ihren Träumen und verwickelt sie dabei in tiefgehende Gespräche. So mancher wird in skurrilen Szenen aus der Reserve gelockt und zeigt sich von einer neuen Seite. In dieser Folge ist Viktor Gernot zu Gast, einer der Größten und Beliebtesten seines Fachs. Das Multitalent präsentiert sich als Beauty Influencer und muss beim Verzehr von mehreren "Haßen" mit scharfem Senf Qualen erleiden. Alles echt? Lassen sie sich in diesen Traum entführen!

Tohuwabohu 01:15

Tohuwabohu: Folge 7 a

Sketch

TV-Chaotikum von Helmut Zenker

Fernsehen wie damals 01:41

Fernsehen wie damals: 16mm - Schätze aus dem Fernseharchiv

Dokumentation

Mit "16mm - Spezialitäten aus dem Fernseharchiv" ist es ORFIII gelungen, besondere Leckerbissen in einem eigenen Format aufzubereiten. In 45 Minuten zeigt "16mm - Spezialitäten aus dem Fernseharchiv" den Zeitgeist vor rund 45 Jahren.

Heimat Österreich 02:26

Heimat Österreich: Durch den Pinzgau - Vom Rauriser Tal zum Hochkönig

Landschaftsbild

Im Pinzgau sind die Winter noch so, wie man sie von früher kennt: tief verschneit, romantisch, aber entbehrungsreich. Die Rauriser Ache schlängelt sich auf knapp tausend Metern Höhe durch den Nationalpark Hohe Tauern und bietet im weißen Kleid eine perfekte landschaftliche Kulisse. Der Film führt von diesem alten Bergdorf, das in der Goldwäscherzeit entstanden ist, als die Menschen hier die damals goldführenden Flüsse durchkämmt haben, zum Hochkönig, dem mit knapp dreitausend Metern höchsten Gipfel der Berchtesgadener Alpen. Majestätisch erhebt sich diese felsige Spitze aus dem winterlichen Gebirgszug. Die ORFIII Heimat Österreich Neuproduktion portraitiert die Bergdörfer und ihre Einwohner und Einwohnerinnen entlang dieser Strecke.

Landleben 03:12

Landleben: Rund um Seewiesen

Land und Leute

Winter am Fuß des Hochschwabs. Gerade in der kalten Jahreszeit kommen die Menschen zusammen und die Gemeinschaft spielt eine wichtige Rolle. Am Seeberg fahren die Nostalgie-Skifahrer Skifahrer rund um Hannes Nothnagel noch traditionell mit Holzskiern, Firngleitern oder Fassdauben die Piste hinunter und kleiden sich dabei wie in den 50er und 60er Jahren. Der Schnee spielt auch bei der Jägerin Martina Zisler und ihrem Kollegen Hannes Fraiß eine große Rolle. In der kalten Jahreszeit gehen sie mit Tourenskiern auf die Pirsch. Hans Peter Luckingers größte Leidenschaft spielt sich in den Wintermonaten hingegen drinnen ab. Er ist Obmann der Schuhplattler-Gruppe "Burning Shoes", die einmal in der Woche in seiner Werkstatt probt. Im Winter gibt es auch auf dem Bauernhof allerhand zu tun. Während Robert Grammelhofer in der Früh die Kühe melkt, beginnt seine Frau Christina mit der Herstellung von Joghurt und Frischkäse aus der eigenen Milch. Die Landleben Neuproduktion besucht außerdem die Schneidermeisterin Manuela Metter, den Skiliftbetreiber Erwin Rossmann und die "Tanzlmusi" Gruppe Goaßsteigbuam. R: Michael Weinmann

Land der Berge 03:59

Land der Berge: Von Werfenweng ins Tennengebirge

Land und Leute

In dieser "Land der Berge"- Neuproduktion präsentiert sich die Gemeinde Werfenweng im Salzburger Land als ein stilles Kraftzentrum der Alpen. Eingebettet in eine sanfte Hochebene und umrahmt von einer monumentalen Bergkulisse eröffnet der Ort einen außergewöhnlichen Rundblick - vom Tennengebirge über Hochkönig, Dachstein und Bischofsmütze bis zum Großglockner. Über vier Jahreszeiten begleitet die Produktiom Menschen, die im Rhythmus der Berge leben. Skibergläufer Jakob Hermann startet im Morgengrauen zur Hütte am Bischling, zur Sommersonnenwende lodern die traditionellen Sonnwendfeuer auf den Gipfeln. Die Familie Ganglberger belebt das Hansenbauerngut neu und bringt ihre Angus-Rinder auf die Alm unter dem Hochkönig. Mit Bergführerin Eva Schider führt der Weg zur gemeinschaftlich bewirtschafteten Elmaualm, bevor im Herbst Paragleiter den Himmel über Werfenweng erobern. Und im Winter kehrt der Film zurück in die Stille der verschneiten Bergwelt. Ein filmisches Porträt einer Region, die ihr Naturjuwel bewahren und zugleich weiterdenken will.

Land der Berge 04:45

Land der Berge: Vom Mooserboden auf das Kitzsteinhorn

Land und Leute

Inmitten von gewaltigen Gipfeln und Gletschern, direkt an der Grenze zum Nationalpark Hohe Tauern, liegen die Hochgebirgsstauseen Mooserboden und Wasserfallboden wie Fjorde eingebettet in die Kapruner Berglandschaft. Auf einer weitläufigen Almlandschaft auf über 1800m Seehöhe leben im Sommer über 1000 Tiere auf der Fürthermoa Alm, die mit viel Hingabe von der Familie Aberger-Dick bewirtschaftet wird. All dies inmitten einer der größten aktuellen Hochgebirgsbaustellen in Österreich: Hier entsteht das neue Pumpspeicherkraftwerk Limberg III der Kraftwerksgruppe Kaprun. In einzigartigen Aufnahmen zeigt diese "Land der Berge"-Produktion erstmals eine Hochgebirgsbaustelle in waghalsiger Höhe und in den Tiefen des Berges, durch riesige Kavernen und Schrägschächte durch die vier Jahreszeiten. Nicht weit von Kaprun entfernt, widmet sich der Alpenverein von Leogang und Saalfelden einem der ältesten Bräuche im Gebirge: Die Feier der Sonnenwende, wo die Gipfel und Grate im Steinernen Meer mit Feuern erleuchtet werden. Das Kitzsteinhorn lässt sich schon seit den 60er Jahren, durch die europaweit erste Gondelbahn auf einen Gletscher, ganzjährig erleben. Einer der das Kitzsteinhorn wie kein anderer kennt, ist Berglegende Hans Nindl, der bereits über 800-mal auf seinem Gipfel stand. In einzigartigen Bildern zeigt diese "Land der Berge"-Produktion die facettenreiche Schönheit dieser Berglandschaft, die durch die bewegenden und starken Geschichten der Einheimischen begleitet wird.