21:07
Das Kärntner Maltatal mit seinen schroffen Felsen und seinen langen Wasserfällen ist nicht nur ein touristisches Paradies für den alpinen Wander- und Wassersport, sondern auch die Heimat zahlreicher alteingesessener Menschen. Im Schatten von bis zu zweitausend Meter hohen Bergen und der höchsten Staumauer Österreichs gehen sie in der kargen, aber beeindruckenden Landschaft ihrer Arbeit nach. Die neue Ausgabe von Landleben begleitet die Maltertaler Bevölkerung bei ihrem Alltag und in der Freizeit und zeigt ein Stück uriges Österreich.
21:57
Das steirische Hügelland ist für viele Menschen der passendste Ort zum Herunterkommen. Die Leute leben hier in einer entschleunigten Welt und genießen das Jetzt und Heute. So etwa der Schafzüchter Bernd Prettenthaler, der im Nebenberuf eine Musikkapelle leitet. Dabei ist sein Nebenberuf mittlerweile größer geworden als sein Broterwerb - Bernd gilt mittlerweile als echte Nummer in der echten Volksmusik. Auch im örtlichen Schnitzverein sowie bei der Freiwilligen Feuerwehr werden alte Freundschaften gepflegt. Sonst trifft man sich im Generationenhaus Gratwein. Auch das Stift Rein ist ein wichtiger integrativer Faktor dieser Region - ist doch der Abt sehr umtriebig und gesellschaftlich gut vernetzt.
22:31
Medienmanager Gerhard Zeiler will Parteichef Andreas Babler an der Spitze der SPÖ ablösen. Eine Ankündigung, die in der SPÖ bisher vor allem eines ausgelöst hat: Schockstarre. Die Bekenntnisse zu Babler bleiben überschaubar, für Zeiler haben sich bis dato auch nur einige ehemalige Parteigrößen ausgesprochen. In den Bundesländern rumort es, die beiden SPÖ-Landesorganisationen Steiermark und Kärnten wollen alle an einen Tisch bringen. Wer soll die Partei wohin führen? Droht der SPÖ jetzt ein monatelanger Machtkampf - und was heißt das für die Arbeit der Bundesregierung? Darüber diskutieren bei Wolfgang Geier Christina Aumayr-Hajek (Kommunikationsberaterin), Yussi Pick (PR- und Kommunikationsberater), Petra Stuiber (Der Standard) und Oliver Pink (Die Presse).
23:24
Die Dokumentation untersucht, warum Donald Trump trotz seines Wahlversprechens, keine neuen Kriege zu beginnen, in seiner zweiten Amtszeit verstärkt auf militärische Einsätze setzt. Im Zentrum steht der inzwischen seit drei Monaten andauernde Konflikt mit dem Iran, der internationale Politik und Finanzmärkte erschüttert und die republikanische Partei vor den Zwischenwahlen belasten könnte. Anhand von Interviews mit Trump-Verbündeten, früheren Regierungsmitarbeitern, Diplomaten, Militärexperten und Journalisten zeichnet der Film nach, wie Trump ein loyales Kabinett um Marco Rubio, Pete Hegseth, Stephen Miller, Susie Wiles, Tulsi Gabbard und JD Vance formte. Dieses unterstütze seine Strategie, amerikanische Stärke international zu demonstrieren. Die Dokumentation kontrastiert das neue Team mit Trumps erster Regierung, deren Mitglieder ihn laut Kritikern häufiger bremsten. Sie beleuchtet Einsätze im Jemen, in Venezuela und im Iran sowie Vances anfängliche Vorbehalte gegen den Iran-Krieg. Zugleich fragt sie nach den langfristigen Folgen dieser Entscheidungen für Trumps politisches Vermächtnis und die weltweite Ordnung.