04:15
An den Ufern des Wiener Donaukanals stand eins ein imposantes Gebäude, prachtvoll ausgestattet wie ein Palais: die Zentrale der Donau-Dampfschiff-Fahrtsgesellschaft (DDSG), einst eine der größten und mächtigsten Schifffahrtsgesellschaften der Welt. Die Routen der Wiener Liner führten über die Weltmeere, sogar bis ans Kap von Afrika. Das weltumspannende Liniennetz ist ebenso Geschichte wie der Prunkbau am Donaukanal - eine mittlerweile fast vergessene Geschichte einstiger österreichischer Größe. Jonathan Vaughan ist dem versunkenen Reich der DDSG auf den Grund gegangen.
05:01
Karl Hohenlohe widmet sich der Geschichte der Feuerwehr in Wien und besucht das Feuerwehrmuseum am Hof. Am Gründungsort der ersten Berufsfeuerwehr der Welt wird die Entstehung der Feuerbekämpfung mit historisch bedeutsamen und teilweise skurrilen Objekten nähergebracht. Die ersten Löschschläuche, Helme und Anzüge erzählen von dem gefährlichen Kampf mit dem Feuer, genauso wie die historischen Darstellungen von geschichtsträchtigen Bränden in Wien. Einen Überblick über die Entwicklung der Einsatzfahrzeuge liefert die Hauptfeuerwache Floridsdorf, mit ihrer Sammlung an historischen Fahrzeugen aus mehreren Jahrhunderten.
05:49
Ein Bahnhof direkt hinter dem Stephansdom? Eine Oper auf dem Kahlenberg? Viele Ideen wurden für Wien gewälzt - einige davon aus heutiger Sicht skurril, andere aufschlussreich für die Ideenwelt vergangener Epochen. In einer mehrjährigen Arbeit hat Gestalterin Judith Doppler gemeinsam mit Produzent Kurt Mayer die außergewöhnlichsten Stadtplanungen aufwändig mit Computertechnik animiert. Ihr neuer Zweiteiler in Erbe Österreich zeigt das reale Bild dieser Stadt, wie sie niemals war. Den Anfang machen der Bahnhof am Stephansplatz, die alternativen Pläne für Schönbrunn und der Karlsplatz, der heute nach dem römischen Petersplatz aussehen könnte, wenn sich die Ideen von damals durchgesetzt hätten. Visuell einzigartig gelingt es, mit phantastischen Drohnenflügen über die Stadt und mit den grafischen Animationen die Pläne von damals wiederauferstehen zu lassen.
07:06
08:58
In allen Religionen gibt es bestimmte Speisen, die zu Fastentagen oder -zeiten zubereitet werden. ORF-Regisseurin Gundi Lamprecht hat Menschen aus verschiedenen Religionen gebeten, Einblicke in ihre Fastentraditionen zu geben. Für "kreuz & quer" ist daraus eine "Koch-Show" der besonderen Art geworden: Es geht nicht nur um Rezepte zur Fastenkulinarik, sondern auch um die religiösen und spirituellen Hintergründe der Kochkünste in Judentum, Christentum und Islam, in Buddhismus und Hinduismus. "kreuz & quer plus" begleitet Mustafa Kaymaz, IT-Manager aus Wien-Liesing, durch einen Tag im Ramadan.
09:29
ORF III überträgt alle wichtigen News vom Tag, dazu Interviews, Analysen, Live-Schaltungen, Reportagen und alle wichtigen Pressekonferenzen und Updates live!
13:10
In detailreichen Porträts erzählt die Reihe Helden der Evolution bildstark und packend vom Leben unterschiedlichster Spezies. Dabei bietet jede einzelne Folge erstaunliche Einblicke in das Verhalten faszinierender Arten und taucht stets unmittelbar ein in die Lebensräume der jeweiligen tierischen Protagonisten. Es geht um Erfolgsmodelle der Evolution, in dieser Folge zeigen wir atemberaubenden Bilder von Huftieren und ihren großen Herdenverbänden.
14:04
Harry Prünster führt durch einzigartige Wintergebiete in Österreich. Ob mit Wander- oder Skistöcken, untermalt mit Bildern von der Landschaft und anderen Besonderheiten der Gegend macht Harry den Zusehern Lust auf Bewegung in der Natur und macht Lust aufs Einkehren, indem er interessante Hütten vorstellt. Traumhafte Landschaften, kulinarische Genüsse, kulturelle Schmankerln, Wellness- und Freizeitangebote, gastfreundliche Menschen und extravagante Besonderheiten der Region werden im Mittelpunkt der Sendung stehen.
14:30
Harry Prünster führt durch einzigartige Wintergebiete in Österreich. Ob mit Wander- oder Skistöcken, untermalt mit Bildern von der Landschaft und anderen Besonderheiten der Gegend macht Harry den Zusehern Lust auf Bewegung in der Natur und macht Lust aufs Einkehren, indem er interessante Hütten vorstellt. Traumhafte Landschaften, kulinarische Genüsse, kulturelle Schmankerln, Wellness- und Freizeitangebote, gastfreundliche Menschen und extravagante Besonderheiten der Region werden im Mittelpunkt der Sendung stehen.
14:56
Auf den ersten Blick scheint die 167. Sendung Klingendes Österreich ein "weinseliges" Schwergewicht zu bekommen. Die Namen: Stainz, Arnfels, Leutschach und Gamlitz stehen dafür. Allerdings besteht der Reichtum des Rebenlandes auch aus vielen großartigen kulturellen Schätzen, wie die hallstattzeitlichen Fürstengräber und das Museum von Großklein, den Schlössern Gleinstätten, Ottersbach und Ehrenhausen, den Ausgrabungen aus der Römerzeit von Flavia Solva und Seggauberg bei Leibnitz. Ein Film von Elisabeth Eisner.
16:00
"ORF III AKTUELL am Nachmittag"verstärkt jeweils montags und mittwochs um 16.00 Uhr die bereits etablierte Infoleiste von ORF III. Mit vertiefenden Analysen, spannenden Diskussionen und fundierter Berichterstattung begleitet die Sendung die politischen Entwicklungen in & um Österreich. Eine breite Palette an Hintergrundberichten, Meinungen von Expertinnen und Experten bzw. Live-Interviews geben einen umfassenden Überblick über die relevanten Geschehnisse im In- und Ausland.
17:03
In eines der größten Seitentäler Südtirols, in das Tauferer Ahrntal, ist Harry Prünster dieses Mal unterwegs. Am Gipfel des Skigebietes Speikboden steht die Sonnklarhütte, und hier trifft Harry nicht nur Wirt Hans Steger, sondern auch Extrembergsteiger Hans Kammerlander. Beide erzählen ihm von ihrer Verbundenheit zu den Bergen. Mit Tourenski gelangt Harry auf die Knuttenalm wo die Geschwister Michael und Verena Niederkofler ihre Gäste mit regionalen Köstlichkeiten wie den Schlutzkrapfen verwöhnen.
17:33
Ein Unbekannter hat sich allem Anschein nach vor einen Zug geworfen. Richie Moser und Rex finden in der Nähe des Bahndammes Hinweise, dass der Mann bereits vor dem Unglück tot war. Weder die Ehefrau, noch die Geliebte haben ein Alibi. Moser und Rex finden ein neues Zuhause am Stadtrand von Wien. Dieses dürfen sie aber erst beziehen, nachdem Rex den hundefeindlichen Vermieter vor einer Katastrophe rettet.
18:24
Im FKK-Gebiet der Donauauen wird ein Liebespaar ermordet aufgefunden. Auf der Brust der Toten hat der Mörder ein blutiges Zeichen hinterlassen. Stockinger stößt bei seinen Ermittlungen auf Erich Musil. Er wird verdächtigt der "Liebespaarmörder" zu sein, doch nachweisen kann man ihm nichts. Als Liebespaar getarnt, versuchen Kommissar Moser und seine Kollegin Elisabeth Böhm dem Mörder eine Falle zu stellen. Auch Rex versteckt sich in der Nähe, als der Täter abermals zuschlägt.
19:18
ORF III überträgt alle wichtigen News vom Tag, dazu Interviews, Analysen, Live-Schaltungen, Reportagen und alle wichtigen Pressekonferenzen und Updates live!
19:30
Nachrichten in Einfacher Sprache- das ist das Wichtigste vom Tag in kurzen Sätzen, mit einfachen Wörtern, ohne Fremdwörter und mit Untertitel.
19:40
Das wochentägliche Kulturmagazin "Kultur Heute" präsentiert neben den wichtigsten Ereignissen aus den Bundesländern die Top-Themen des Tages - von Hochkultur bis Subkultur.
20:15
Auf über 2.700 Meter führt der Spitzkofel in den Lienzer Dolomiten, eine urige Landschaft, die die Menschen rundherum geprägt hat. Am Fuß des Bergs besucht diese neue Landleben-Ausgabe den Hauger Schützenverein bei einer festlichen Exerzierübung. Der gelernte Zimmermann Manfred Wendlinger ist vor drei Jahren dazu übergegangen, auch das Schindelmachen zu erlernen, eine alte Technik, die sich heute wieder großen Zuspruchs erfreut. Harald Tiefenbacher baut als Jäger gemeinsam mit zwei Kollegen den neuen Hochstand fertig, bevor sich die Gruppe in der Hütte zu einer geselligen Runde zusammensetzt. Veronika Petutschnig hat sich vor einigen Jahren eine Werkstatt für Glasbläserei eingerichtet. R: Patrick Pongratz
21:05
Wer die Region um Lech einmal im Sommer erlebt hat, versteht, dass hier viel mehr zu finden ist als nur ein Wintersportort. Zwischen 1.400 und 1.700 Metern Seehöhe steigt der Weg von Lech nach Zürs an, ein hochalpines Terrain, wie es typisch ist für den Arlberg. Landwirtschaft wird hier seit Ewigkeiten betrieben, bis heute nach bergbäuerlichen Maßstäben, weil hier oben im steilen Gelände viele Maschinen nichts vermögen. Nach getaner Arbeit trifft man sich in der Gemeinde bei einem geselligen Spiel, einer Musi oder einfach im Wirtshaus. Christian Papke hat das gemeinschaftliche Treiben und den Alltag der Menschen hier für Landleben porträtiert.
21:56
Ein richtiger Blumenschmuck gehört zu jedem Dorf, und manche übertreffen sich dabei. Auf jeden Balkon, in jeden Kreisverkehr gehören Blumen, in abgestimmter Farbenpracht, stets frisch und leuchtend. Unter den heimischen Gemeinden hat sich ein regelrechter Wettbewerb entwickelt, wessen Schmuck der schönste sei. Hinter dem perfekten floralen Erscheinungsbild steckt viel Arbeit, die schon früh im Jahr einsetzt und viel Hingabe und Zeit erfordert. Heimat Österreich portraitiert einige der Orte, die alles tun, damit es bei ihnen kräftig blüht.
22:31
Seit einem Jahr regieren ÖVP, SPÖ und NEOS gemeinsam in der ersten Dreierkoalition der Geschichte. Was ist gelungen und wo gibt es dringenden Handlungsbedarf? In "zur SACHE" ziehen Vertreterinnen und Vertreter der Parlamentsparteien bei Reiner Reitsamer Bilanz - Julia Herr (stv. Klubvorsitzende SPÖ), Sigrid Maurer (stv. Klubobfrau Die Grünen), Andreas Hanger (Nationalratsabgeordneter und Budgetsprecher ÖVP), und Claudia Gamon (stv. NEOS-Vorsitzende).
23:22
Baut der Iran an der Atombombe? Diese Sorge treibt die Welt seit Jahrzehnten um. Der Zweiteiler "Iran und die Bombe" zeichnet die Genese des iranischen Atomprogramms nach, das sich trotz massiver Sanktionen immer weiterentwickeln konnte. Der erste Teil der Dokumentation zeigt den Sinneswandel des Westens in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Zu Zeiten des Schahs gilt der Iran noch als verlässlicher Partner und wird aktiv von den USA unterstützt. Das ändert sich, als islamische Fundamentalisten an die Macht kommen und sich das Atomprogramm zu eigen machen. Eine Geschichte voller Lügen und Geheimnisse. Im Film zu Wort kommt unter anderen Mehdi Sarram, der 1967 Irans ersten Nuklearreaktor zum Laufen gebracht hat. Und im Interview mit dem ehemaligen deutschen Außenminister Joschka Fischer geht es um die zentrale Frage, warum internationale Bemühungen um eine Lösung des Konflikts seit Dekaden scheitern.
00:05
Baut der Iran an der Atombombe? Diese Sorge treibt die Welt seit Jahrezehnten um. Und einiges spricht dafür, dass die Mullahs tatsächlich mehr wollen als nur die friedliche Nutzung der Nukleartechnik. Der zweite Teil zeigt eine Entwicklung, die stark abhängig von den Politikwechseln in den USA ist. Während nach Jahren des Stillstands Barack Obama eine Lösung sucht und sein Atomabkommen mit dem Iran feiert, macht Donald Trump dieses mit einer einzigen Unterschrift wieder zunichte. Die zweiteilige Dokumentation "Iran und die Bombe" erläutert, wie europäische Atomhändler und kriminelle Wissenschaftler Irans Atomaufstieg unterstützen. Und sie sucht Antworten auf die Frage, warum ein Land, das mit eigenen Gas- und Ölvorkommen keine Atomenergie benötigt, dennoch ein Atomprogramm aufrechterhält. Und warum internationale Bemühungen um eine Lösung des Konflikts seit Dekaden scheitern.
00:50
2016 wird Nazanin Zaghari-Ratcliffe am Flughafen von Teheran verhaftet, als sie gerade nach London zurückkehren will. In einem international kritisierten Scheinprozess wird die iranisch-britische Staatsbürgerin der Spionage beschuldigt und zu jahrelanger Haft verurteilt. Ihr Mann Richard erkennt rasch, dass Nazanin nur eine geopolitische Figur im Machtapparat der allmächtigen Revolutionsgarde ist. Die 1979 gegründete Organisation hat sich in wenigen Jahrzehnten von einer kleinen Truppe an der Front des Ersten Golfkriegs zu einer dominierenden politischen, wirtschaftlichen und militärischen Kraft entwickelt. Mit der Kontrolle über Rüstungsindustrie, Raketen- und Atomprogramme sowie über Bauwirtschaft und Energie errichtete sie ein Imperium, das vom Rückzug ausländischer Firmen während der Sanktionen zusätzlich profitierte. Viele ihrer Mitglieder steigen zu einflussreichen Amtsträgern auf, und selbst Präsident Mahmud Ahmadineschad ging aus ihren Reihen hervor. Kritik und Widerstand lassen die Gardisten kaum zu - ein brutales Beispiel dafür ist das Schicksal des Exil-Dissidenten Ruhollah Zam, der nach einer Falle im Irak sein Engagement mit dem Leben bezahlen musste.
01:40
Im Herbst 2019 wird der im französischen Exil lebende Oppositionelle Ruhollah Zam von der iranischen Revolutionsgarde im Irak in eine Falle gelockt und anschließend in den Iran verschleppt. Sein Fall offenbart die skrupellosen Methoden einer Organisation, die ihren Einfluss längst über die Landesgrenzen hinaus ausgedehnt hat. Über verbündete Milizen in Irak und Syrien, die Huthi im Jemen, die Hisbollah im Libanon und die Hamas im Gazastreifen hat die Revolutionsgarde ein weitreichendes Netzwerk aufgebaut, das sie mit Geld und Waffen versorgt. Mit dieser asymmetrischen Kriegsführung attackiert sie Gegner wie die USA und Israel indirekt, ohne einen offenen Konflikt auf iranischem Boden zu riskieren. Der Westen reagiert darauf mit massiven Sanktionen, der Einstufung der Revolutionsgarde als Terrororganisation durch die USA und einem harten Erdölembargo. Die Dokumentation zeigt, wie die Garde trotz dieser Maßnahmen dank ausgeklügelter Umgehungsstrategien ihr Erdöl global verkauft und damit jedes Jahr Milliarden einnimmt. Diese Schattenwirtschaft finanzierte ihr Milizennetzwerk - ein System, das jedoch spätestens seit dem 7. Oktober 2023 auch das Risiko eines großen Krieges heraufbeschwört, den die Revolutionsgarde eigentlich stets vermeiden wollte.
02:30
Auf über 2.700 Meter führt der Spitzkofel in den Lienzer Dolomiten, eine urige Landschaft, die die Menschen rundherum geprägt hat. Am Fuß des Bergs besucht diese neue Landleben-Ausgabe den Hauger Schützenverein bei einer festlichen Exerzierübung. Der gelernte Zimmermann Manfred Wendlinger ist vor drei Jahren dazu übergegangen, auch das Schindelmachen zu erlernen, eine alte Technik, die sich heute wieder großen Zuspruchs erfreut. Harald Tiefenbacher baut als Jäger gemeinsam mit zwei Kollegen den neuen Hochstand fertig, bevor sich die Gruppe in der Hütte zu einer geselligen Runde zusammensetzt. Veronika Petutschnig hat sich vor einigen Jahren eine Werkstatt für Glasbläserei eingerichtet. R: Patrick Pongratz
03:15
Wer die Region um Lech einmal im Sommer erlebt hat, versteht, dass hier viel mehr zu finden ist als nur ein Wintersportort. Zwischen 1.400 und 1.700 Metern Seehöhe steigt der Weg von Lech nach Zürs an, ein hochalpines Terrain, wie es typisch ist für den Arlberg. Landwirtschaft wird hier seit Ewigkeiten betrieben, bis heute nach bergbäuerlichen Maßstäben, weil hier oben im steilen Gelände viele Maschinen nichts vermögen. Nach getaner Arbeit trifft man sich in der Gemeinde bei einem geselligen Spiel, einer Musi oder einfach im Wirtshaus. Christian Papke hat das gemeinschaftliche Treiben und den Alltag der Menschen hier für Landleben porträtiert.
04:00