19:18
ORF III überträgt alle wichtigen News vom Tag, dazu Interviews, Analysen, Live-Schaltungen, Reportagen und alle wichtigen Pressekonferenzen und Updates live!
19:30
Nachrichten in Einfacher Sprache- das ist das Wichtigste vom Tag in kurzen Sätzen, mit einfachen Wörtern, ohne Fremdwörter und mit Untertitel.
19:40
Das wochentägliche Kulturmagazin "Kultur Heute" präsentiert neben den wichtigsten Ereignissen aus den Bundesländern die Top-Themen des Tages - von Hochkultur bis Subkultur.
20:15
Der Traum vom gesunden Essen - die Ernährungsindustrie lässt ihn in vielfältigen Produkten angeblich wahr werden. Doch machen Produktlinien wie "Lowcarb" unser Leben wirklich gesünder? Oder ziehen sie Kundinnen und Kunden eher das Geld aus der Tasche, ohne spürbaren Mehrwert für unser Wohlbefinden? Gestalterin Liza Enzinger macht in dieser Themenmontag Neuproduktion die Probe auf's Exempel und testet mehrere Produkte auf ihren Preis und ihre Wirkung hin. Als Testpersonen hat sie sich zwei Teilnehmerinnen vom österreichischen Frauenlauf ausgesucht, die einerseits mit vollem Kohlenhydrateneinsatz beziehungsweise andererseits mit Low-Carb-Vorbereitung ins Rennen gehen. Während man früher die Fette zu vermeiden suchte und sich die Energie aus Kohlenhydraten holte, geht der Trend heute in die umgekehrte Richtung. Der Selbstversuch einer Diätologin, die ihren Blutzuckerspiegel in Echtzeit überwacht, bringt allerdings ein überraschendes Ergebnis.
21:07
Viel Gemüse, wenig Zucker, ausreichend Vitamine und Ballaststoffe - was eigentlich ganz einfach klingt, kann im Alltag schnell zur Herausforderung werden. Der Nutri-Score soll Verbrauchern im Supermarkt helfen, anhand der Buchstaben A bis E in Ampelfarben gesunde Produkte von ungesunden zu unterscheiden. Doch mit ein paar Tricks kann die Industrie ihre Produkte schönrechnen, so wird eine wenig gesunde Fertig-Pizza mit zugesetzten Ballaststoffen und ein bisschen Gemüse schnell zu einem positiv bewerteten Lebensmittel. Auch Wellness-Wasser erwecken den Anschein, gesund zu sein. Wer da zu greift, glaubt oft, sich etwas Gutes zu tun. Doch das Gegenteil ist der Fall: In ihnen steckt meistens viel Zucker und eine ordentliche Dosis industriell hergestellter Aromastoffe. Viele Verbraucher haben Sorge, sich nicht gut genug zu ernähren und greifen deshalb in der Drogerie zu Nahrungsergänzungsmitteln. Die klingen oft vielversprechend: "zur Erhaltung der Knochen", "unterstützt das Immunsystem". Mit den Mitteln werden Milliarden umgesetzt, der Markt wächst seit Jahren. Darunter gibt es auch viele schwarze Schafe, die mit fragwürdigen Methoden Werbung für ihre Produkte machen. Die Hürden, um solche Mittel in den Verkauf zu bringen: erschreckend niedrig. Das zeigt ein Selbstversuch von Moderator Jo Hiller.
21:56
Was einst "Bio" war, ist heute "Free from": Frei von Gluten, frei von Laktose … längst greift nicht mehr nur zu solchen Produkten, wer an einer medizinisch nachgewiesenen Unverträglichkeit leidet, sondern ein stetig wachsendes Marktsegment, das generell industriell gefertigter Nahrung misstraut. Die Kommerzialisierung dieses gesundheitsgetriebenen Käuferwunsches spült viel Geld in die Kassen der Hersteller. Doch nützen wir tatsächlich unsere Gesundheit, wenn wir ohne ärztliche Indikation "free from" essen? Der Medizinjournalist Bernhard Hain hat für diese ORF III Themenmontag Produktion mit Expertinnen und Experten gesprochen - der Trend, der Unverträglichkeiten und Allergien zu bekämpfen vorgibt, kann sie gerade auslösen, warnen die Mediziner. Denn die konsequente Weglassung von Gluten, Laktose etc. ist dazu angetan, den Körper für genau diese Stoffe zu übersensibilisieren. Sind diese Zusammenhänge der Nahrungsmittelindustrie und den Konsumentinnen und Konsumenten bewusst?
22:44
Diese "treffpunkt medizin"-Neuproduktion hinterfragt gängige Mythen rund um den beliebten, aber hochwirksamen Suchtstoff Nikotin. Gemeinsam mit Fachleuten aus Medizin und Psychologie - darunter Suchtexpertin Dr. Gabriele Fischer, Lungenfacharzt Dr. Lukasz Antonievicz, Gefäßspezialist Dr. Thomas Maca und Psychologin Dr. Alexandra Beroggio - geht die Dokumentation wissenschaftlichen Falschannahmen auf den Grund. Beleuchtet werden unter anderem die tatsächlichen Ursachen von Tabakerkrankungen, die oft unterschätzten Gefahren neuer Trendprodukte wie Vapes oder Nikotinbeutel sowie die psychologischen Hürden beim Rauchstopp.
23:38
Wir verbringen rund 90 Prozent unseres Lebens in geschlossenen Räumen und atmen dort die Luft ein, die uns umgibt und in der wir leben. Diese "treffpunkt medizin"-Produktion in zwei Teilen untersucht, wie Luft uns gesund oder krank machen kann, denn jeder einzelne Atemzug bringt die Stoffe aus der Raumluft nicht nur in die Lunge, sondern hat potenziell Auswirkungen auf den ganzen Körper und sogar die Psyche. Durch die Corona-Pandemie ist vielen Menschen erst bewusst geworden, welchen Unterschied es macht, ob man sich im Freien oder in Innenräumen mit Sauerstoff versorgt. In schlechter Luft wird die Infektionsgefahr auch deshalb größer, weil unsere Schleimhäute und die Zellen des Immunsystems ihre Funktion nicht mehr so gut erfüllen können. Die berühmt-berüchtigten Aerosole, an die sich Viren heften, sind längst nicht die einzigen Problemstoffe, die von der Innenraumluft ins Innere unseres Körpers gelangen. Die Bandbreite reicht von winzigen radioaktiven Partikeln, die Krebs erzeugen können, über Schimmelsporen und Bakterien bis hin zu eigentlich harmlosen Gasen, wie etwa CO2, das nicht nur unser Klima ruiniert, sondern auch unsere intellektuellen Fähigkeiten am Arbeitsplatz oder in der Schule. Das Problem hat sich in den letzten Jahren und Jahrzehnten dramatisch verschärft, nicht nur weil die Aufenthaltsdauer in Innenräumen stark gestiegen ist, sondern auch, weil diese Innenräume durch bauliche Maßnahmen immer dichter werden und damit der Luftaustausch geringer. Das führt unter anderem dazu, dass Stoffe, wie das Edelgas Radon sich in Häusern stärker anreichern können als früher. Dadurch wird Radon zu einem gravierenden Gesundheitsproblem, das noch dazu den wenigsten Menschen bekannt ist, obwohl gerade in Mitteleuropa Radon in relativ hohen Dosen aus dem Gestein entweicht und über die Keller in die Wohnräume eindringt. Die Zukunft bringt für die Innenraumluft noch weitere Herausforderungen: Menschengemachte Verbrennungsprozesse aber auch Waldbrände machen die Luftqualität immer problematischer und jede Luft im Innenraum kommt letztlich von außen und wird innen meist noch verschlechtert. Diese negativen Effekte werden durch die beginnende Klimakatastrophe noch deutlich größer werden: Der Aufenthalt im Freien wird bei steigenden Temperaturen tendenziell weniger und dazu kommt noch, dass viele Allergene und Krankheitserreger bei Trockenheit und Hitze mehr Krankheitspotenzial aufweisen. Die gute Nachricht: den allergrößten Teil der krankmachenden Faktoren kann man mit technischen Hilfsmittel aus der Luft entfernen. Luftreinigung und Filterung funktionieren allerdings nur dann, wenn sie technisch hochwertig sind sowie richtig und konsequent eingesetzt werden. Manche halbherzigen Lösungen können Probleme noch verschlimmern. Diese Dokumentation zeigt anhand eindrucksvoller Beispiele und Patientengeschichten welche gesundheitlichen Risiken die Luft, in der wir leben belasten und wie diese Risiken vermieden werden können. Experimente und Interviews mit Experten machen Probleme und Lösungen sichtbar und einfach verständlich.