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TV Programm für ORF III am 19.09.2026

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Jörg Haider - Der letzte Tag 22:01

Jörg Haider - Der letzte Tag

Zeitgeschichte

11. Oktober 2008, 1 Uhr 15. Das Leben des umstrittensten Politikers Österreichs endet auf offener Landstraße: Jörg Haider stirbt bei einem spektakulären Verkehrsunfall auf dem Weg ins Bärental. Wie hat Jörg Haider die letzten Stunden seines Lebens verbracht? Wo ist der Landeshauptmann gewesen? Schon kurz nach seinem Tod beginnt die Legendenbildung. Trotz regem Medieninteresse bleiben die wahren Umstände lange im Dunklen. Birgit Mosser-Schuöcker hat recherchiert und den Ablauf dieser dramatischen Stunden minutiös nachgezeichnet. In der Dokumentation äußert sich Witwe Claudia Haider zu diesen dramatischen Stunden. Ein Zeuge, der zwei Minuten nach dem Unfall vor Ort war, erinnert sich öffentlich an jene Nacht. Familienmitglieder wie die verstorbene Mutter Dorothea Haider, Schwester Ursula Haubner und Nichte Beate Haubner zeichnen den 10. Oktober in sehr persönlichen Worten nach. Weggefährten wie HC Strache, Gerhard Dörfler und Peter Westentahler blicken zurück. Der Journalist Reinhard Dottolo, der Verkehrssachverständige Harald Weinländer und der Pathologe Peter Grabuschnigg ermöglichen einen objektiven Blick auf den Mythos Jörg Haider.

Danach

Die Geschichte des Dritten Lagers 23:00

Die Geschichte des Dritten Lagers

Zeitgeschichte

Das Dritte Lager bezeichnet in Österreich die politischen Bewegungen der deutschnationalen und nationalliberalen Wählerschaft. Die Wurzeln des Dritten Lagers reichen weit in die Zeit der k.u.k. Donaumonarchie zurück, wo alle Bewegungen, von deutschvölkischen bis hin zu deutschfreisinnigen, die Vereinigung aller deutschsprachigen Gebiete in einem Großdeutschen Reich forderten. Die Sehnsucht nach einem Anschluss "Deutschösterreichs" an Deutschland wurde mit Ausnahme weniger verbliebener Monarchisten anfangs in allen Parteien geteilt. Nach der Katastrophe Ende des Zweiten Weltkriegs und des Holocausts wurden bei der ersten Nationalratswahl 1945 rund 700.000 ehemalige österreichische NSDAP-Mitglieder und anderweitig Belastete vom Wahlrecht ausgeschlossen. 1949 wurden sie wieder zur Wahl zugelassen, als Sammelbecken dieser Wählergruppe wurde mit dem Verband der Unabhängigen (VdU) eine "vierte" Partei (neben ÖVP, SPÖ und KPÖ) gegründet. Der Begriff "Drittes Lager" wurde von da an für die Gruppe dieser deutschnationalen und nationalliberalen Wähler verwendet. Nach der Unterzeichnung des Staatsvertrages 1955 erfolgte ein Jahr später die Gründung der Freiheitlichen Partei Österreichs (FPÖ) als Nachfolgeorganisation des in sich zerstrittenen VdU. Der 1986 zum Parteiobmann gewählte Jörg Haider verwandelte die FPÖ zu einer Partei neuen Typs. Mit populistischen Aktionen, dem Kampf gegen Privilegien und Zuwanderung konnte Haider die FPÖ bei Wahlen zu einer (mit-)bestimmenden Größe machen. Die FPÖ wurde zu einer, wie sie sich selbst nennt, "sozialen Heimatpartei". Den von Haider eingeschlagenen rechtspopulistischen Weg setzten Nachfolger wie Heinz Christian Strache oder Herbert Kickl fort. Die Dokumentation von Gerhard Jelinek beschreibt die geschichtlichen Wurzeln des Dritten Lagers in Österreich und ob oder wie sie heute noch nachwirken.

Die Donnerstag Nacht: Oktoberfest mit den Kabarettstars 23:58

Die Donnerstag Nacht: Oktoberfest mit den Kabarettstars

Kabarettshow

Oans, Zwoa...Lachen! Die bayerischen Kabarettstars zählen seit jeher auch in Österreich zu den großen Publikumslieblingen: Von Monika Gruber über Gerhard Polt, Ottfried Fischer, Michael Mittermeier bis Martin Frank und Christine Eixenberger oder Eva Karl-Faltermeier bringen sie verlässlich die größten Kabaretttheater des Landes zum Kochen. Anlässlich des Münchner Oktoberfestes ruft ORF III die Donnerstagnacht mit den bayerischen Kabarettstars aus und zeigt die besten Pointen, die lustigsten Highlights und wahre Schätze aus dem Archiv. Prost!