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TV Programm für ORF III am 22.02.2026

Jetzt

Erlebnis Bühne 20:15

Erlebnis Bühne: Aida aus der Wiener Staatsoper

Klassische Musik

"Opernherz, was willst du mehr?" - Die Wiederaufnahme von Giuseppe Verdis "Aida" im Haus am Ring 2023 brachte erstmals in Wien drei Weltstars gemeinsam auf eine Bühne: Anna Netrebko war in der Titelpartie zu sehen, Elina Garanca gab ihr langersehntes Debüt als Amneris und Jonas Kaufmann sang seinen ersten Radames an der Wiener Staatsoper! In der Rolle von Aidas Vater Amonasro war der international gefeierte italienische Bariton Luca Salsi zu sehen. Ein Opernabend der Extraklasse! Mit "Aida" schuf Giuseppe Verdi eine seiner berühmtesten Opern. Das Werk vereint auf grandiose Weise persönliche Tragödien, Einzelschicksale in Kriegszeiten, die sich im Hintergrund opulenter Prozessionen und Triumphszenen abspielen. Die Uraufführung fand am 24. Dezember 1871 im Khedivial-Opernhaus in Kairo statt. Wiener Staatsoper 2023

Danach

Familie mit Hindernissen 23:03

Familie mit Hindernissen

TV-Komödie

Katrin würde für ihre Kinder alles tun. Sogar ein Fest zur Konfirmation ihrer Tochter organisieren, mit allen Partnern und Ex-Partnern und Eltern und Ex-Schwiegereltern und angeheirateten Cousins und Beinahe-Stiefgeschwistern. Aber wer sich auf Patchwork einlässt, muss damit rechnen, dass das Chaos ausbricht. Und so endet der familiäre Hindernislauf für Katrin in einer Gefängniszelle - wo sie dann endlich entspannen kann.

Baumeister der Republik 00:34

Baumeister der Republik: Victor Adler

Zeitgeschichte

Diese neue ORF-III-Dokumentation beschäftigt sich mit dem Begründer der Sozialdemokratie Österreichs Victor Adler. Neben seiner Tätigkeit als Vorsitzender der Sozialdemokratischen Arbeiterpartei prägte er als erster Chefredakteur der Arbeiter-Zeitung maßgeblich eine der auflagenstärksten Tageszeitungen der Zwischen- und Nachkriegszeit. Unter anderem setzte er sich in seiner journalistischen Tätigkeit für das allgemeine Wahlrecht und die innerparteiliche Einigung der Bewegung ein. In einer investigativen Reportage deckte er die Not der Arbeiter in den Ziegelfabriken auf. Einen Tag vor der Ausrufung der Republik, für die er sich zeitlebens eingesetzt hatte, starb Victor Adler. Der Film zeigt, wie der jüdische Arzt großbürgerlicher Herkunft, welcher Mitglied einer deutschnationalen Burschenschaft war, zum wichtigsten Fürsprecher der Arbeiterschaft am Ende der Habsburgermonarchie wurde.

Baumeister der Republik 01:22

Baumeister der Republik: Ignaz Seipel

Zeitgeschichte

Eine der schillerndsten und zugleich umstrittensten Figuren österreichischen Zwischenkriegszeit war Ignaz Seipel, Priester, Prälat und zweimaliger Bundeskanzler. In einer neuen TV-Dokumentation im Rahmen der Serie "Baumeister der Republik" beleuchtet der ORF das Leben und Wirken dieses mächtigen Politikers, der von seiner Anhängerschaft als Stabilisator gefeiert und von seiner Gegnerschaft als "Prälat ohne Milde" und Inbegriff der Reaktion verteufelt wurde. Die Dokumentation wirft einen detaillierten Blick auf einen Mann, dessen Entscheidungen die politische Landschaft Österreichs nachhaltig geprägt haben. Die Doku zeichnet Seipels Aufstieg vom Sohn eines Fiakers zum Universitätsprofessor für Moraltheologie und schließlich an die Spitze der Christlichsozialen Partei und zum Bundeskanzler nach. Im Fokus stehen Seipels Kanzlerschaften (1922-1924 und 1926-1929), in denen er die Währungsstabilisierung durch die Einführung des Schillings vorantrieb und internationale Anleihen zur Sanierung des Staatsfinanzen aushandelte. Gleichzeitig thematisiert die Dokumentation seine kompromisslose Haltung gegenüber den Sozialdemokraten, die zur unheilvollen Polarisierung des Landes beitrug. Anhand von Archivmaterial, zeitgenössischen Karikaturen und Experteninterviews bietet die Dokumentation ein umfassendes und differenziertes Bild einer Schlüsselfigur der österreichischen Geschichte.

Kampf um Österreich - Februar 1934: Ausbruch der Gewalt 02:11

Kampf um Österreich - Februar 1934: Ausbruch der Gewalt

Geschichte

Die ORF-III-Produktion beschreibt die dramatischen Tage der Februarkämpfe 1934. Im Februar 1934 überschlagen sich in Österreich die Ereignisse. Die beiden Großparteien, die nur wenige Jahre zuvor gemeinsam die Erste Republik begründeten, lassen die Waffen sprechen und somit der Gewalt freien Lauf. Der politische Konflikt zwischen den Christlich-Sozialen und den Sozialdemokraten mündet in eine gewaltvolle Konfrontation - in Österreich herrscht Bürgerkrieg, der hunderte Todesopfer fordert. Die Lagerbildung in der jungen österreichischen Demokratie beginnt bereits in den 1920er Jahren. Während die Bürgerlichen eine "Diktatur des Proletariats" fürchten, sprechen sich prominente Vertreter der Christlich-Sozialen für einen autoritär geführten Staat aus. Mit den Heimwehren auf der einen und dem Republikanischen Schutzbund auf der anderen Seite unterhalten zudem beide Parteien paramilitärische Einheiten - der Weg zur bewaffneten Auseinandersetzung ist schon früh geebnet. Am 12. Februar 1934 nimmt nach einer Waffensuche im Linzer Hotel Schiff, der Parteizentrale der oberösterreichischen Sozialisten, die Eskalationsspirale ihren Lauf: Polizei, Bundesheer und Heimatwehr werden unter Beschuss genommen, diese reagieren mit voller Härte. Nur kurze Zeit später brechen auch in Wien, Graz, Steyr und anderen Orten Kämpfe aus. Doch die Kämpfe dauern nur drei Tage, zu groß ist die Übermacht des Regimes gegenüber den Aufständischen. Drei Tage jedoch, die tiefe Narben hinterlassen. Die Dokumentation "Februar 1934 - Ausbruch der Gewalt" beleuchtet ein Kapitel der österreichischen Zeitgeschichte, das, trotz der kurzen Dauer der Ereignisse, sowohl Politik als auch Gesellschaft wie kaum ein anderes geprägt hat. Die Dokumentation thematisiert den Konflikt der beiden Großparteien, der in eine mit Waffen ausgetragene Konfrontation ausartete, und das Verhältnis zwischen ÖVP und SPÖ bis heute beeinflusst.

Der Traum von Europa - Das Leben des Richard Coudenhove-Kalergi 03:00

Der Traum von Europa - Das Leben des Richard Coudenhove-Kalergi

Porträt

Er war ein Mann seiner Zeit - und seiner Zeit weit voraus: Richard Coudenhove-Kalergi, geboren 1894 in Tokio als Sohn eines österreichischen Diplomaten und einer japanischen Mutter, wurde zum Begründer der Idee eines vereinten Europas. Zwischen zwei Weltkriegen kämpfte er unermüdlich für ein Europa der Demokratie, des Friedens und der Menschenrechte. 1923 gründete er die Paneuropa-Union - die erste Bewegung, die die europäische Einheit politisch zu verwirklichen suchte. Der Dokumentarfilm zeichnet den Lebensweg dieses außergewöhnlichen Visionärs nach: vom kosmopolitischen Intellektuellen über den Exilanten in den USA bis zum politischen Vordenker der Nachkriegszeit. Mit rekonstruierten Szenen, seltenen Archivaufnahmen und Interviews mit Expertinnen und Experten wird Coudenhove-Kalergis Denken in den Kontext der heutigen europäischen Krisen gestellt. "Der Traum von Europa" erinnert an den fast vergessenen Vordenker, dessen Vision von Freiheit, Demokratie und Menschenwürde aktueller ist denn je.

Land der Berge 03:49

Land der Berge: Mein Pitztal mit Marlies Raich

Land und Leute

Diese "Land der Berge"-Produktion portraitiert das Tiroler enge und zugleich malerische Pitztal im Wandel der vier Jahreszeiten. Den Auftakt macht eine Frühjahrsskitour mit den Ex-Ski-Assen Marlies und Benni Raich auf die knapp 3800 Meter hohe Wildspitze, Aufbruch bei Sonnenaufgang inklusive. Man spürt die Energie zwischen den beiden und welchen Reiz das Pitztal auf sie ausübt und warum es ihr Lebensmittelpunkt ist. Mit majestätischen Steinböcken und deren Wiederansiedlung, Almwanderungen zu hochgelegenen Berghütten und waghalsigen Felsklettereien von Marlies im Eis geht es durch den Sommer. Der "Zirbensepp" erzählt Wissenswertes über diese einzigartige Baumart und bei einem Gebirgsritt durch den herbstlich verfärbten Mischwald trifft Marlies Tirols erste Pferdeflüsterin, Bea Eiter. Am Ende des Jahreszyklus steht der nahende Winter: Ist es im vorderen Tal noch grün, so erlebt man weiter hinten schon eine traumhafte Kulisse aus Tiefschnee, Sonne und blauem Himmel: Das enge Tal liegt vor einem wie ein Gemälde . (2021)

Land der Berge 04:34

Land der Berge: Winter im Kaisergebirge mit Marlies Raich

Land und Leute

Tief verschneit und winterlich präsentiert sich St. Johann in Tirol in dieser "Land der Berge"-Produktion. Marlies Raich begibt sich auf sportliche Abenteuer im Kaisergebirge und lernt die Menschen der Region besser kennen. Eingebettet in die herrliche Winterlandschaft, bietet diese Dokumentation einen bunten Themenmix. Dabei stellt Marlies Raich etwa ihre Treffsicherheit am Biathlon Schießstand unter Beweis oder schnallt sich - ganz im Stile der 80er Jahre - sogenannte "Pommes-Skier" an, um gemeinsam mit einer Gruppe bunter Vögel die Pisten unsicher zu machen. Neben landschaftlichen Höhepunkten und sportlichen Abenteuern bietet diese Produktion vor allem einen Einblick in das Leben und Denken der Menschen zwischen Wildem Kaiser und Kitzbüheler Horn.