16:43
1880, ein Spielsalon in Rincon, Colorado: Ein Fremder wird dabei ertappt, wie er beim Pokern betrügt. Erfolglos versucht Van Morgan (Dean Martin), das Leben des Falschspielers zu retten, der von den anderen fünf Spielern brutal gelyncht wird. Doch der Tote hatte mit dem Reverend Jonathan Rudd (Robert Mitchum) einen Bruder, den jetzt die Rache nach Rincon treibt Mit: Dean Martin (Van Morgan), Robert Mitchum (Jonathan Rudd), Inger Stevens (Lily Langford), Roddy McDowall (Nick Evers), John Anderson (Marshall Al Dana), Katherine Justice (Nora Evers), u.a. Regie: Henry Hathaway
18:29
Amerika gegen Ende des 19. Jahrhunderts. Hauptmann Nathan Brittles ist Offizier in einem kleinen Fort im Westen der USA. Kurz vor seiner Pensionierung bekommt er den Auftrag, zwei Frauen zu einer Postkutschen-Station zu begleiten, um sie vor einem drohenden Indianer-Angriff zu schützen. Bei seiner Ankunft muss er jedoch feststellen, dass die Station von den Indianern bereits völlig verwüstet wurde. Brittles eskortiert die Frauen wieder zurück ins Fort und schmiedet Pläne, um weitere Auseinandersetzungen zu vermeiden. Entgegen den Willen seines Kommandanten reitet Brittles nun auf eigene Faust in das Indianer-Reservat, um mit dem Häuptling höchstpersönlich zu verhandeln. Der erfahrene Offizier Brittles schafft es tatsächlich, weiteres Blutvergießen zu verhindern. Der Film von Regisseur John Ford zählt bis heute zu den bekanntesten Klassikern des US-amerikanischen Western-Genres. Besonders bemerkenswert ist die ästhetische Kameraführung von Winton C. Hoch, der dafür auch mit einem Oscar ausgezeichnet wurde. Darsteller: John Wayne (Nathan Brittles), Joanne Dru (Olivia Dandridge), Victor McLaglen (Sgt. Quinncannon), Ben Johnson (Sgt. Tyree), John Agar (Lt. Cohill), Harry Carey (Lt. Penell), Mildred Natwick (Mrs. Allshard), u.v.a. Regie: John Ford (USA, 1949)
20:15
Zwischen sagenumwobenen Burgruinen, üppigen Klöstern und renovierten Höhenburgen - von der Wachau ins Mostviertel wurde alten Gemäuern immer wieder neues Leben eingehaucht. * Hier treffen dunkle Sagen von Raubrittern auf tausendjährige Frömmigkeit und besinnliche Renaissancemusik auf rauschhafte Mittelalterfeste - die Burgen und Schlösser im westlichen Niederösterreich bezeugen die Vielfalt unserer heutigen Faszination für das Mittelalter. * Stift Göttweig in Furth bei Krems blickt auf eine fast tausendjährige Geschichte zurück und ist bis heute ein wichtiges geistliches Zentrum. Als Teil der "Kulturlandschaft Wachau" ist das Stift am Rand des Dunkelsteinerwaldes UNESCO-Weltkulturerbe. Der Film bietet Einblicke in die historischen Prunkräume und das Leben in der Klostergemeinschaft der Benediktinermönche. Danach taucht der Film in die Wachau ein, wo unweit von Krems die Burgruine Dürnstein über der Donau thront. Erbaut wurde sie von den Kuenringern im 12. Jahrhundert. Bekanntheit erlangte Dürnstein, weil hier der englische König Richard Löwenherz auf der Rückreise vom dritten Kreuzzug gefangen gehalten wurde. Zerstört wurde die Burg in der Endphase des Dreißigjährigen Krieges, als die Schweden die Toranlage der Burg in die Luft sprengten. Heute ist das Gelände das Betätigungsfeld des gelernten Rechtsanwalts Gottfried Thiery, der den steilen Burgweingarten am Fuße der Ruine betreibt und ein ehemaliges Kloster zu einem Beherbergungsbetrieb umgebaut hat. Auch die Burgruine Aggstein nur wenige Kilometer flussaufwärts war einst im Besitz der Kuenringer. Um die auf zwei Felsen errichtete Burg ranken sich dunkle Sagen. Mittels einer eisernen Kette, die über die Donau gespannt wurde, soll Hadmar III. von Kuenring Handelsschiffe gekapert haben. Dem späteren Burgherren Jörg Scheck von Wald wird nachgesagt, Gefangene besonders grausam hingerichtet zu haben. Ausgesetzt auf einer Steinplatte, die wie ein Balkon aus der Burg ragte, mussten sie selbst zwischen Verhungern oder dem Sprung in den Tod abwägen. Die Märchenerzählerin Dena Seidl führt durch die Burg und klärt über die wahren Hintergründe diesen schaurigen Geschichten auf. Die Geschichte der Schallaburg begann vor rund 1000 Jahren, als sich Sieghard Graf von Schala eine Wohnburg mit Wehrcharakter errichten ließ. Unter Hans Wilhelm von Losenstein erfolgte der Ausbau zu einem Renaissanceschloss. Heute ist das Schloss im öffentlichen Besitz und ein weit über die Grenzen des Landes hinaus bekanntes Ausstellungszentrum. Der Geschäftsführer und Historiker Peter Fritz zeigt die historischen Gemäuer und den einzigartigen Arkadenhof, den 1600 majestätische Terrakotten-Figuren zieren. Weiter südlich im Mostviertel hat sich der Unternehmer Erich Podstatny einen Jugendtraum erfüllt. 2010 übernahm er die damals weitgehend verfallene Höhenburg Plankenstein und baute sie als klassische Ritterburg wieder auf. In der Mittelaltercommunity ist die Burg äußerst beliebt. 1975 hat der damals 22-jährige Wirtschaftsmathematiker Stefan Zapotocky die völlig verfallene Weissenburg im Pielachtal aus dem 13. Jahrhundert gemeinsam mit seiner Schwester erworben. In jahrzehntelanger Arbeit hat die Familie die bis zu 4 Meter tief verschüttete Burgruine freigelegt und in großen Teilen wiederaufgebaut. Heute dreht sich auf der Burg alles um Musik. Eine Dokumentation von Valentin Badura
21:06
Intendant und Publikumsliebling KS Michael Schade eröffnet heuer die Internationalen Barocktage Stift Melk mit einem Leckerbissen der Barockmusik: Das Oratorium "Il trionfo del tempo" von Georg Friedrich Händel - eine Allegorie über die Zeit und deren Einfluss auf das menschliche Leben. Unter der musikalischen Leitung von Stefan Gottfried sind hochkarätige Sängerinnen und Sänger, wie Giulia Semenzato, Patricia Nolz, Mara Gaudenzi und natürlich KS Michael Schade zu hören. Es spielt der Concentus Musicus Wien.
23:03
Amerika gegen Ende des 19. Jahrhunderts. Hauptmann Nathan Brittles ist Offizier in einem kleinen Fort im Westen der USA. Kurz vor seiner Pensionierung bekommt er den Auftrag, zwei Frauen zu einer Postkutschen-Station zu begleiten, um sie vor einem drohenden Indianer-Angriff zu schützen. Bei seiner Ankunft muss er jedoch feststellen, dass die Station von den Indianern bereits völlig verwüstet wurde. Brittles eskortiert die Frauen wieder zurück ins Fort und schmiedet Pläne, um weitere Auseinandersetzungen zu vermeiden. Entgegen den Willen seines Kommandanten reitet Brittles nun auf eigene Faust in das Indianer-Reservat, um mit dem Häuptling höchstpersönlich zu verhandeln. Der erfahrene Offizier Brittles schafft es tatsächlich, weiteres Blutvergießen zu verhindern. Der Film von Regisseur John Ford zählt bis heute zu den bekanntesten Klassikern des US-amerikanischen Western-Genres. Besonders bemerkenswert ist die ästhetische Kameraführung von Winton C. Hoch, der dafür auch mit einem Oscar ausgezeichnet wurde. Darsteller: John Wayne (Nathan Brittles), Joanne Dru (Olivia Dandridge), Victor McLaglen (Sgt. Quinncannon), Ben Johnson (Sgt. Tyree), John Agar (Lt. Cohill), Harry Carey (Lt. Penell), Mildred Natwick (Mrs. Allshard), u.v.a. Regie: John Ford (USA, 1949)