04:15
In dieser Produktion tauchen die beiden Kabarettisten Viktor Gernot und Wolfang "Fifi" Pissecker ins Abenteuer Weitwandern ein. Auf unterschiedlichen Wegen und mit unterschiedlichen Herangehensweisen wandern sie von der Bundeshauptstadt Wien bis hin zum Wallfahrtsort Mariazell. Viktor Gernot wandert die "Via Sacra", einen alten und geschichtsträchtigen Pilgerweg, der an den Grenzen von Wien beginnt und durch das Mostviertel bis nach Mariazell führt. Er trifft dabei auf den Abt in Heiligenkreuz, besucht den Theaterbahnhof in Altenmarkt, erkundet die Araburg in Kaumberg, gelangt in das Stift Lilienfeld, fährt mit dem Sessellift auf den Muckenkogel und erreicht schließlich Annaberg, wo er die Zipline austestet. Dass er den richtigen Weg manchmal nicht auf Anhieb findet, scheint ihn nicht weiter zu stören. Wolfgang "Fifi" Pissecker, ist derweil am etwas anspruchsvolleren Wiener Wallfahrerweg 06 unterwegs. In Kaumberg trifft er - fit und weitwandererprobt - auf den etwas geschafften Viktor Gernot, bevor er über St. Aegyd und die Mariazeller Bürgeralpe ans Ziel gelangt. (2021)
05:01
Das Osterfest in der Steiermark ist von viel Tradition und Brauchtum geprägt. In Fischbach findet seit über 20 Jahren der Osterhasenkirtag statt. Die Fischbacher Tanzlmusi sorgt für gute Stimmung, während Robert Haider ein 15kg schweres Osterkipferl bäckt und an die Besucher des Kirtags verteilt. Charakteristisch für Fischbach sind auch die hunderten Holzosterhasenfiguren, die durch den Ort verteil aufgestellt sind. Erika Schöngrundner stellt seit den Anfangstagen des Kirtags solche her. In Stübing in der Steiermark befindet sich eines der größten Freilichtmuseen Europas. Hier wird auch Brauchtum gelebt. Am schmerzhaften Freitag, dem Freitag vor dem Palmsonntag, treffen sich hier jedes Jahr um fünf Uhr in der Früh Menschen, um gemeinsam Palmbuschen zu binden. Der Volksmund spricht den Palmbuschen, die noch vor Sonnenaufgang gebunden werden, besondere Kraft zu. Der Heimatdichter Peter Rinner aus Gratkorn weiß einige Bräuche mit viel Ironie zu erzählen. Als Kind konnte er sich schwer vorstellen, dass die Glocken am Gründonnerstag nach Rom fliegen würden. Sie seien doch viel zu schwer - und außerdem: Was hätten sie dort verloren? Osterfleisch, Weihfeuer und Fleischweihe, Palmkätzchen und Ostereier sind heute vielen Menschen ein Begriff, die Geheimnisse, die sie umgeben, sind aber vielerorts vergessen.
05:47
Der Hallstättersee bietet ein einzigartiges Naturerlebnis inmitten der beeindruckenden Kulisse des Salzkammerguts. In Bad Goisern versammeln sich Boots-Enthusiasten im Verein "Plättenfreunde", um die traditionellen Holzboote, genannt Plätten, zu bauen und zu restaurieren. Peter Elmer hat sich die Erhaltung dieses regionalen Kulturguts zur persönlichen Aufgabe gemacht. Oben auf den Bergen gehen die Wegewarte des Alpenvereins regelmäßig auf Inspektionen und überprüfen und reparieren die Beschilderungen und Markierungen. Am Hallstättersee ist das Weisenblasen mehr als Brauchtum, es ist spirituelle Klangkultur. Die Musiker spielen bei Festen, aber auch zum Tagesausklang für die Gäste am Ufer. Magdalena Melitta Moser aus Reindlmühl hat im Schneidern ihre große Leidenschaft gefunden. Hier möchte sie noch viele Jahre weiterarbeiten. R: Markus Fischer
06:35
Lienz im sonnigen Osttirol: Manch ausgefallene Ostertraditionen machen Ostern hier zu einem wahrhaft magischen Fest. Schon im 19. Jahrhundert wurden hier traditionelle Osterspiele abgehalten, die bis heute fortleben. Das Angebot des Stadtmarkts spiegelt ebenfalls lebendige Traditionen wider: kunstvoll geflochtene Körbe aus Haselstreifen, naturbelassene Kräuter vom Kräuterdorf Irschen, Ziegenkäse aus altbewährter manueller Herstellung, österliches Flechtgebäck von Riesenbrezen bis Osterhasen, Osterschinken und vieles mehr. Ein ganz besonderes Erlebnis ist das Schwingen der Osterratschen: Im Osttiroler Thurn wurden um 1870 erstmals Riesenratschen mit bis zu 10 kg Gewicht hergestellt. Bis heute werden diese Ratschen von kräftigen jungen Männern am Karfreitag und Karsamstag geschwungen.
07:00
08:40
Tosende Wasserfälle und sattgrüne Almwiesen säumen das Landschaftsbild des Salzburger Großarltals. Von Frühjahr bis Herbst gibt es hier etwa vierzig bewirtschaftete Almhütten. Und bis heute wird hier der für die Region typische "Sauerkas" nach traditioneller Art hergestellt: Von Hand abgeschöpft, mit hohem Kraftaufwand geknetet und in hölzerne Formen gehoben. Im Hauptort Großarl thront die spätbarocke Pfarrkirche weithin sichtbar über den alten Steinhäusern des Marktes. Musikalisch umrahmt wird die Sendung von der Pongauer Sonntagsmusi, Die Vielsaitigen, Orig. Mitterling Buam, Blühmbacher Zwoagsong, Heimatlandecho, Pflerer Gitschn und Plankenauer Tanzlmusi.
09:25
Mit seinem Buch "Wer bin ich und wenn ja, wieviele?" wurde Richard David Precht vor bald 20 Jahren zum Shooting-Star der jungen Philosophen. Mittlerweile hat er über 20 Bücher veröffentlicht und ist heute auch erfolgreicher Podcaster, öffentlicher Intellektueller und streitbarer Talkshowgast. In seinem neuen Buch "Angststillstand" beschreibt er, warum aus seiner Sicht die Meinungsfreiheit immer mehr schwindet. Im ORF-III-Künstlergespräch mit Peter Fässlacher spricht Precht im Hotel Sacher in Wien darüber, warum es immer seltener Künstler gibt, die wirklich provozieren, er erklärt, warum er mit der Psychologie auf Kriegsfuß steht und gibt Einblick, wieviel Geld er im Jahr für juristische Auseinandersetzungen ausgibt.
10:00
ORF III überträgt den evangelischen Gottesdienst am Ostermontag live aus der Kreuzkirche in Graz.
11:00
Die Vorbereitung auf die Auferstehung und das beginnende Leben in der Natur sind wohl die zentralen Botschaften der Osterzeit. Wird Palmsonntag noch mit einem Umzug und den verschiedensten Palmbuschen begangen, sollte die restliche Karwoche zurückhaltend gefeiert werden. Im Zentrum der Traditionen stehen hier Fastenspeisen in den verschiedensten Formen: Griesknödel, Wildkräuterspinat oder eine Kärntner Fastensuppe mit viel Zimt. Ein wesentlicher Bestandteil im Brauchtum sind die Kulte rund um das Ei. So lüftet die Dokumentation das Geheimnis des Gründonnerstagseis und zeigt eine Vielzahl von "Eigeheimnissen" - die man nur in der Karwoche findet. Ob Kresse oder Bärlauch - aus den verschiedensten Wiesenkräutern lässt sich der Spinat für den Gründonnerstag herstellen. Wichtig ist die Farbe: so richtig grün soll der Spinat der Karwoche sein - wie die Felder, die auch bald grün sprießen sollen.
11:30
Das Osterfest in der Steiermark ist von viel Tradition und Brauchtum geprägt. In Fischbach findet seit über 20 Jahren der Osterhasenkirtag statt. Die Fischbacher Tanzlmusi sorgt für gute Stimmung, während Robert Haider ein 15kg schweres Osterkipferl bäckt und an die Besucher des Kirtags verteilt. Charakteristisch für Fischbach sind auch die hunderten Holzosterhasenfiguren, die durch den Ort verteil aufgestellt sind. Erika Schöngrundner stellt seit den Anfangstagen des Kirtags solche her. In Stübing in der Steiermark befindet sich eines der größten Freilichtmuseen Europas. Hier wird auch Brauchtum gelebt. Am schmerzhaften Freitag, dem Freitag vor dem Palmsonntag, treffen sich hier jedes Jahr um fünf Uhr in der Früh Menschen, um gemeinsam Palmbuschen zu binden. Der Volksmund spricht den Palmbuschen, die noch vor Sonnenaufgang gebunden werden, besondere Kraft zu. Der Heimatdichter Peter Rinner aus Gratkorn weiß einige Bräuche mit viel Ironie zu erzählen. Als Kind konnte er sich schwer vorstellen, dass die Glocken am Gründonnerstag nach Rom fliegen würden. Sie seien doch viel zu schwer - und außerdem: Was hätten sie dort verloren? Osterfleisch, Weihfeuer und Fleischweihe, Palmkätzchen und Ostereier sind heute vielen Menschen ein Begriff, die Geheimnisse, die sie umgeben, sind aber vielerorts vergessen.
12:20
Conny und Peter sind die Stars der Band im Landschulheim. Für die Musikliebe der Teenager haben nicht alle Lehrer Verständnis, da sie um die schulischen Leistungen fürchten. Als Peters Mutter erkrankt, nimmt dieser einen Job als Eisverkäufer an. Aber auch seine Freunde bleiben nicht untätig. Sie schleichen sich nachts zu bezahlten Bandauftritten aus dem Haus, um das Geld für die Operation aufzubringen.
14:05
Bei einem Fahrradunfall lernt Conny den Kellner Peter kennen, der sie netterweise bis zur Bushaltestelle mitnimmt. Doch als der Kavalier zu spät bei seinem Arbeitsplatz eintrifft, bezahlt er diese Unpünktlichkeit mit seinem Job. Mit einem kleinen Schwindel verschafft ihm Conny eine Anstellung als Detektiv, der im berühmten Palace-Hotel mysteriöse Diebstähle aufdecken soll.
15:35
Der junge Pfarrer Hell nimmt das Waisenmädchen Annerl bei sich auf. Er rechnet nicht mit dem Dorftratsch. Die neidischen Dörfler sehen darin nämlich bald mehr als einen Akt reinster Nächstenliebe. Noch dazu, wo Annerl ihrem Wohltäter in schwärmerischer Verehrung zugetan ist.
17:15
Hofrat Geiger entdeckt durch Zufall, dass die Musikstudentin Mariandl seine uneheliche Tochter ist. In Dürnstein sucht er die Mutter Marianne zu einer Aussprache auf. Die Gastwirtin hat vorerst jedoch mit ganz anderen Problemen zu kämpfen.
18:45
Mariandl und ihre Mutter ziehen aus der Wachau zum Hofrat Geiger nach Wien. Schon bald ergeben sich die ersten Probleme. Geigers eifersüchtige Haushälterin Franzi macht Marianne das Leben schwer, Mariandls Verlobter Peter scheint anderen Frauen nicht abgeneigt zu sein. Mutter und Tochter fliehen daher in ihre alte Heimat und finden bei Opa Windischgruber Zuflucht.
20:15
"Rosenheim-Cop" Max Müller begibt sich auf die Spuren von Österreichs Sagenwelt. In Folge eins verschlägt es ihn zuerst nach Kärnten und dann an den Arlberg. So geht es um einen stummen Pilger, der im Jahr 1081 im Kloster Ossiach um Unterschlupf gebeten hat ("Der stumme Büßer zu Ossiach"), und um den Schnanner Drajer, einen gefürchteten sogenannten Schwarzkünstler aus dem 18. Jahrhundert. Er soll einen Pakt mit dem Teufel geschlossen und Baumstämme gestreckt sowie wilde Stiere gezähmt haben.
21:10
In Folge zwei seiner Reise durch Österreichs Sagenwelt kommt "Rosenheim-Cop" Max Müller nach Bad Goisern am Hallstättersee. Hier auf der oberösterreichischen Seite des Dachsteins soll einst, so will es eine Sage, eine ganze Stadt versunken sein. Und auf seinem zweiten Schauplatz Tirol macht er sich auf die Suche nach Beweisen für eine verschwundene Siedlung im Zugspitzgebiet am Fuß des Drachensees. Auch wenn Sagen wie diese im Reich der historischen Phantasie zu verorten sind, erzählen sie doch oft von einer höheren Wahrheit, die die Menschen früher beschäftigt hat.
22:05
In Lermoos in Tirol wird seit fast vierhundert Jahren kein Fasching mehr gefeiert. Ein Holzkreuz am Rand des Talkessels erinnert an das Ereignis, nach dem Schluss mit lustig war. Dort soll zwölf jungen Männern der Teufel erschienen sein. Was war auf dem Heimweg von einem Wirtshaus geschehen, dass der Fasching für Jahrhunderte verbannt wurde? Max Müller erfährt, dass nicht nur der Teufel, sondern auch die Kirche ihre Hand im Spiel hatte. Und Im steirischen Joglland erinnert der Teufelstein an eine andere Geschichte: Der Teufel wollte zurück in den Himmel und sollte dafür zwischen dem ersten und zweiten Glockenläuten einen Turm zum Himmel bauen. Der Versuch schlug fehl. Aber wenn das Gestein aus drei übereinanderliegenden Felsklötzen nicht vom Teufel dorthin geschafft wurde - von wem dann? Der Sagenjäger erfährt, in welcher Verbindung der Teufelstein zu heidnischen Kultstätten steht und ob er ein Kraftplatz ist.
23:00
Die Karlskirche ist eines der großen Wahrzeichen Wiens. Der mächtige und prachtvolle Barockbau ist das Gravitationszentrum des Karlsplatzes. Anfang des 18. Jahrhunderts gelobte Kaiser Karl VI. während der letzten großen Pestepidemie in Wien seinem Namenspatron Karl Borromäus zum Dank eine Kirche zu errichten, sollte die Pest von der Stadt abgewendet werden können. Ihr heutiges Erscheinungsbild verdankt die Karlskirche ihrem Architekten, dem Erbauer Schloss Schönbrunns, Johann Fischer von Erlach, der mit dem Sakralbau eine Verbindung zwischen Rom und Byzanz verdeutlichen wollte und sich darum an Elementen der Hagia Sophia, sowie der Trajansäule des römischen Forums bediente.
23:50
"Rosenheim-Cop" Max Müller begibt sich auf die Spuren von Österreichs Sagenwelt. In Folge eins verschlägt es ihn zuerst nach Kärnten und dann an den Arlberg. So geht es um einen stummen Pilger, der im Jahr 1081 im Kloster Ossiach um Unterschlupf gebeten hat ("Der stumme Büßer zu Ossiach"), und um den Schnanner Drajer, einen gefürchteten sogenannten Schwarzkünstler aus dem 18. Jahrhundert. Er soll einen Pakt mit dem Teufel geschlossen und Baumstämme gestreckt sowie wilde Stiere gezähmt haben.