22:32
Die heimische Politik wird weiterhin von den Verhandlungen zum Doppelbudget für die Jahre 2027 und 2028 geprägt. Nachdem sich die Regierung aus ÖVP, SPÖ und NEOS auf einen Budgetpfad verständigt hat, wird jetzt in den Detailverhandlungen um jeden Euro gerungen. Das belastet einerseits immer mehr das Koalitionsklima, andererseits sind die Fragen der Finanzierung von Pensionen, Bildung und Gesundheitswesen weiter ungeklärt. Und auch die Verurteilung von Ex-ÖVP-Klubobmann Wöginger wirft weiter ihre Schatten: Welche Lehren muss die Politik aus der Causa Wöginger ziehen? Wer wird den Sparkurs der Regierung tragen müssen? Und wie steht es um den Zustand der Koalition aus ÖVP, SPÖ und NEOS? Darüber diskutieren in einer Runde der ChefredakteurInnen bei ORF-III-Chefredakteurin Lou Lorenz-Dittlbacher: Klaus Herrmann (Kronen Zeitung), Petra Stuiber (Der Standard), Florian Asamer (Die Presse) und Eva Konzett (Falter).
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Ein neues Bündnis verändert Ostasien und wirft drängende Fragen über Frieden, Macht und Konfliktrisiken auf. Während die globale Aufmerksamkeit weiterhin auf die Ukraine, den Nahen Osten und die US-Handelspolitik gerichtet ist, vollziehen sich in Ostasien bedeutende Veränderungen. Die langjährigen Erzfeinde Japan und Südkorea rücken näher zusammen und suchen ein Bündnis mit Taiwan. Es entsteht eine Achse, die sich gemeinsam mit den USA gegen China positioniert. Doch fördert dieses entstehende Bündnis die Stabilität oder verwandelt es Ostasien in ein Pulverfass? Wie verlässlich sind die Vereinigten Staaten unter Präsident Trump? Und was würde eine Eskalation in Ostasien für den globalen Frieden und die wirtschaftliche Prosperität bedeuten? Diese Dokumentation geht diesen drängenden Fragen vor Ort in Japan und Südkorea nach und bietet seltene Einblicke in eine Region, die sich inmitten eines rasant fortschreitenden Machtkampfes befindet. Die geopolitischen Verschiebungen könnten weitreichende Folgen für die internationale Ordnung haben. Die Allianzbildung zwischen demokratischen Staaten im pazifischen Raum markiert möglicherweise einen Wendepunkt in der regionalen Sicherheitsarchitektur - mit ungewissen Auswirkungen auf die globale Stabilität und wirtschaftliche Verflechtungen.