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Das Palais Erzherzog Wilhelm am Wiener Parkring, landläufig auch das Deutschmeisterpalais genannt, war schon zu Lebzeiten seines Besitzers ein verborgener Geheimtipp. Denn als Hochmeister des Deutschen Ordens blieb der Erzherzog unverheiratet und ohne Familie. Daher gab es in diesem Palais nicht nur keinen Damentrakt, sondern auch kaum Veranstaltungen. Im dritten und letzten Teil dieser ORF III Erbe Österreich Produktion besucht Karl Hohenlohe dieses Kleinod, in dem heute die zweihundert Mitarbeiter des OPEC Funds for International Development arbeiten und zu dem die Öffentlichkeit daher keinen Zutritt hat. Außerdem lässt sich Karl Hohenlohe vom Besitzer des Palais Rasumofsky vom Festsaal bis in den Keller führen. Hier residierte einst der geheime Botschafter des Zaren beim Wiener Hof, Andrei Kirillowitsch Rasumofsky. Und wir statten der französischen Botschaft am Wiener Schwarzenbergplatz einen Besuch ab, die die meisten Menschen ebenfalls nur von außen kennen. R: Nina Dallos
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So manche Wiener Namensgebung wirkt überraschend, die Blutgasse hat gar nichts mit Blut zu tun und am Schottentor war nie ein Schotte anwesend. Ob Hirnbrecherstiege, Habe-die-Ehre-Gasse oder Planetenviertel, hinter jeder dieser Bezeichnungen verbirgt sich eine eigene Geschichte. Aber wer entscheidet überhaupt, wie eine Straße benannt wird? Kari Hohenlohe begibt sich auf einen Spurensuche durch die Gassen Wiens und fragt unter anderem nach, was es brauchen würde, damit Wien eine "Hohenlohe-Gasse" bekommt. Auch auf skurrile Lösungen, wie sie vielleicht typisch für Wien sind, stößt er. Der Schlesingerplatz im achten Bezirk zum Beispiel heißt auch nach seiner Umbenennung Schlesingerplatz - es wurde nur eine andere Person namens Schlesinger hinterlegt. Warum und viele andere Fragen klärt Kari Hohenlohe in dieser Erbe Österreich Neuproduktion. R: Isabel Gebhart