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Die ORF-III-Produktion wirft einen Blick auf die Geschichte der isoliertesten Region Österreichs - dem Kleinwalsertal. Die Region und die Bewohner des Kleinwalsertals sind historisch und geografisch in einer besonderen Situation. Aufgrund der außergewöhnlichen Lage ist das Kleinwalsertal über Vorarlberg nicht erreichbar, sondern nur über die Bayerische Nachbargemeinde Oberstdorf. Die Bewohner waren im 13. Jahrhundert aus dem Schweizer Kanton Wallis in das abgelegene Tal gezogen und gaben ihm seinen Namen. Der Dialekt der rund 5000 Bewohner unterscheidet sich bis heute noch von dem der Bewohner der umliegenden Gemeinden. Diese Abgeschiedenheit des Tals prägt die als besonders innovativ und fleißig geltenden Bewohnerinnen und Bewohner des Kleinwalsertals bis heute. Die ungewöhnliche Lage des Tals führte auch zu Kuriositäten. Beispielsweise war bis zur Einführung des Euro die offizielle Währung im Kleinwalsertal die Deutsche Mark. Noch heute haben die Häuser im Tal zwei verschiedene Postleitzahlen: eine Österreichische und eine Deutsche.
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Das Waldviertel ist heute eine ruhige, in den meisten Teilen stark ländlich geprägte Region, die für viele Großstädter als beliebter Rückzugsort dient. Dabei blickt hier vor allem die Textilindustrie auf eine lange und zum Teil höchst erfolgreiche Geschichte zurück, die sich unter anderem am ehemaligen K.&K. Hoflieferanten Backhausen dokumentieren lässt. Der Kulturwissenschaftler und Regisseur Martin Vogg geht der Frage nach, wie die Menschen abseits von der Landwirtschaft im 20. Jahrhundert ihr wirtschaftliches Auskommen im Waldviertel finden konnten. Dabei berichtet er nicht nur von den zahlreichen Textilfirmen und Webereien, sondern auch von den Uhrenproduzenten in Karlstein, den Bergleuten unter anderem in der Braunkohlenförderung oder den Knopferzeugern in Hardegg. Auch geht er der Frage nach, warum sich manche Unternehmen ausgerechnet im Waldviertel teilweise fernab öffentlicher Verkehrsverbindungen angesiedelt haben, welche Rolle sie zum Teil in der NS-Zeit gespielt haben, und was letztlich zum wirtschaftlichen Niedergang vieler Betriebe im ausgehenden 20. Jahrhundert geführt hat. In diesem Zusammenhang beleuchtet Vogg auch die Rolle des "Eisernen Vorhangs" für die Region, und wie sich diese Grenze zum "Ostblock" auf manche Unternehmen und deren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unmittelbar ausgewirkt hat. Letztlich entführt der Film auch in die Gegenwart und zeigt an ausgewählten Beispielen, wie Betriebe im 21. Jahrhundert auch in entlegenen Gebieten des Waldviertels erfolgreich sein können.
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Ohne ihn wäre das heimische Kabarett nicht vorstellbar: Er war Mitbegründer der legendären Kabarettgruppe "Schlabarett" ("Muttertag", "Atompilz von links"), schrieb mit Josef Hader "Indien", sorgt mit seinen Soloprogrammen für ausverkaufte Häuser und schafft es wie wenige, mit seinen satirischen Beobachtungen politisches wie gesellschaftliches Unheil zu entlarven. Zum 65. Geburtstag lässt ORF III den Kabarettisten, Schauspieler, Autor und Regisseur Alfred Dorfer mit zahlreichen Highlights und den lustigsten Momenten aus seinen Bühnenprogrammen sowie Anekdoten von prominenten Wegbegleiterinnen und Wegbegleitern wie Josef Hader, Andrea Händler, Andreas Vitásek, Florian Scheuba, Ingrid Thurnher, Eva Billisich oder Reinhard Nowak hochleben.