13:45
Daniel wird immer mehr zum Ratgeber der Bedrückten und Notleidenden von Pichelshofen. Sein besonderer Liebling ist die Leni, die in den Augen der Kleinstädter einen großen Fehler hat - sie hat ein lediges Kind. Daniel forscht den Vater des Babys aus und zwingt ihn die Leni zu heiraten. So wird die Neugier der Pichelshofener befriedigt und das "Wanderbaby" bekommt ein Zuhause. Mit: Paul Hörbiger, Herbert Probst,Gusti Wolf,, Helma Gautier. Regie: Edwin Zbonek. Österreichische Fernsehserie, 1968
14:51
Pichelshofen ist mit der weiten Welt durch eine kleine Kleinbahn verbunden; aber die Bahn soll zum Leidwesen der Pichelshofener seinen Betrieb einstellen. Daniel greift ein… Mit: Paul Hörbiger, Herbert Probst, Gusti Wolf, Kurt Sowinetz, Franz Stoss. Regie: Edwin Zbonek. Österreichische Fernsehserie, 1968
15:58
Der Gemeindearzt von Pichelshofen ist ein brummiger und unfreundlicher Mensch und die Pichelshofener würden ihn gerne loshaben - aber Dr. Ressl hat einen mächtigen Freund - den Oberlandesgerichtsrat Westermeier... Mit: Paul Hörbiger, Herbert Probst, Gusti Wolf, Fritz Eckhardt. 1968
17:05
Nach einer Fehlgeburt flüchtet sich die junge Tierärztin Christine zu ihrem Vater nach Sachsen. Am benachbarten Reiterhof beobachtet sie den Trainer Markus, der auf recht brutale Weise versucht, das Rennpferd Cupido zu zähmen. Christine und Markus geraten dadurch heftig aneinander. Eine Reihe von mysteriösen Anschlägen auf den Reiterhof stellt das Leben der beiden jedoch plötzlich völlig auf den Kopf............
18:40
Thomas Donnhofers Traum steht vor der Verwirklichung: Sein eigenes Wellness-Hotel. Sonst steht es nicht so gut um ihn. Seine Ehe ist zerbrochen, die 14-jährige Tochter auf Sommerurlaub störrischer denn je. Doch dann treten Ereignisse ein, die das Leben aller innerhalb weniger Tage verändern. Thomas lernt die Tierärztin Bettina kennen und seine Tochter bricht in eine pharmazeutische Versuchsanstalt ein, um geschundene Versuchstiere zu befreien. Das schicke Hotel wird zu einem Tierasyl und Donnhofer zum Prediger für das Recht der Tiere auf ein artgerechtes Leben.
20:15
Diese ORF-III-Produktion setzt sich mit den vier Pflegerinnen aus dem Krankenhaus Lainz auseinander, die medial unter dem Namen "Todesengel von Lainz" in die Geschichte eingegangen sind. Es ist der 7. April 1989, als der junge Kriminalbeamte Robert Jandl und sein Kollege ins Städtische Krankenhaus Lainz gerufen werden. Es geht um einen verdächtigen Todesfall. Noch ahnen sie nicht, dass sie am Beginn einer polizeilichen Untersuchung stehen, die weit über die Grenzen Österreichs für Aufsehen sorgen wird. Vier Stationsgehilfinnen werden in den darauffolgenden Tagen verhaftet. Sie stehen zunächst noch im Verdacht, Medikamente missbraucht zu haben, um Patientinnen und Patienten auf ihrer Station ruhig zu stellen. Schnell steht dann aber das Wort "Mord" im Raum. Wien ist im Schockzustand - Pflegepersonal soll dort getötet haben, wo sich die vulnerabelsten Gruppen sicher fühlen sollen. Niemand schöpfte Verdacht, als über Jahre hinweg nicht verordnete Medikamente verabreicht worden sind. Hat die Spitalaufsicht versagt? Die Wiener Krankenhauspolitik steht unter Beschuss. Eine weitreichende Diskussion über die enormen Missstände im Pflegewesen wird angestoßen. Im Gespräch erzählt der Ex-Kriminalbeamte Robert Jandl über die Einvernahmen mit der Haupttäterin. Der ehemalige Leiter des Sicherheitsbüros Max Edelbacher erinnert sich an TV-Wortgefechte mit dem damaligen Bürgermeister Helmut Zilk. Gerichtsmediziner Christian Reiter berichtet über eine Vielzahl an Exhumierungen und die Beweisbarkeit der sogenannten "Mundpflege". Eine ORF-III-Dokumentation aus der Reihe "Wahre Verbrechen" über die berühmt gewordenen "Todesengel von Lainz" blickt zurück auf ein Wien der 1980er Jahre, das, geschockt von einer Mordserie ungeahnten Ausmaßes, vor einer Gesundheitsreform steht.
21:05
Diese Folge der ORF-III-Reihe "Wahre Verbrechen" zeichnet eine der spektakulärsten Mordserien der österreichischen Geschichte nach - die um die sogenannte "Schwarze Witwe" Elfriede Blauensteiner. Sie tötete in den 1990er-Jahren mehrere Personen durch eine Überdosierung des Medikaments Euglucon. Erst als sich ein Hinterbliebener um sein Erbe betrogen fühlte, wurde die Polizei auf die Serientäterin aufmerksam. Mittels Kontaktanzeigen suchte Elfriede Blauensteiner nach wohlhabenden, pflegebedürftigen und einsamen Opfern, die sie bei sich aufnahm. Nachdem sie deren Testamente von ihrem Anwalt fälschen ließ, wodurch Eigentum und Liegenschaften auf sie übergingen, mischte sie ihren Opfern große Mengen eines blutzuckersenkenden Medikamentes in die Nahrung. Als sie durch die Intoxikation ihr Bewusstsein verloren, rief Elfriede Blauensteiner den Notdienst. Der Tod sollte schließlich erst im Krankenhaus eintreten, sodass kein Verdacht auf sie zurückfiel. Elfriede Blauensteiner zeigte nie Reue für ihre Taten. "Es ist um keinen Mann schade, wenn er stirbt" lautete eine ihrer aufsehenerregendsten Aussagen. Nach ihrer Verhaftung gestand sie mehrere Morde, nur um das Geständnis wenig später zu widerrufen. 1997 wurde die - von der Presse mittlerweile als "schwarze Witwe" titulierte - Pensionistin in Krems in einem Mordfall schuldig gesprochen. Das Urteil lautete auf lebenslange Freiheitsstrafe. In Wien wurde sie im Jahr 2001 in zwei weiteren Fällen ebenfalls wegen Mordes verurteilt.
21:57
Diese Folge der ORF-III-Serie "Wahre Verbrechen" erzählt die unglaubliche Geschichte des "Gasmanns" Harald Sassak. Wien - 1971. Die Hauptstadt wird von einer Serie von Raubmorden heimgesucht. Alte, zumeist weibliche Personen werden in ihrer Wohnung überrascht, überwältigt und ausgeraubt. Viele der Opfer überleben den Überfall nicht. Ein Phantom wird über Jahre dort morden, wo man sich eigentlich am sichersten fühlt: In den eigenen vier Wänden. Als Gasmann verkleidet verschafft er sich Zugang zu den Wohnungen seiner Opfer. Doch wer ist der Mann, der als "Würger von Wien" die Titelblätter der Zeitungen füllt? Obwohl er Fingerabdrücke und Zigarettenstummel an den Tatorten zurücklässt, ist es den besonderen Talenten einer älteren Frau zu verdanken, dass er schließlich überführt wird. Harald Sassak wird als prominentester Raubmörder der Zweiten Republik in die österreichische Geschichte eingehen.
22:49
Die Doku zeigt einen der spektakulärsten Justizskandale der Zweiten Republik - die Verurteilung und Flucht eines Mannes, der bis heute Österreichs "Most Wanted" ist - Tibor Foco. Linz, am 14. März 1986: Neben den Gleisen der Westbahn wird früh am Morgen der Körper einer Frau entdeckt. Schon am Folgetag führen die Ermittlungen der Polizei zu einem gewissen Tibor Foco, Inhaber der "Bunny Bar", 29 Jahre alt, ehemaliger Champion des Motorradsports, ein Newcomer im Rotlichtmilieu. Im Verhör bestreitet Foco die Tat. Was folgt, ist eine Ermittlung voller widersprüchlicher Zeugenaussagen, das Verschwinden von Beweismitteln sowie Anschuldigungen gegen Polizei und Justiz.
23:38
Es war eines der größten Liebesdramen des 20. Jahrhunderts: Tankerkönig Onassis heiratet 1968 Jackie Kennedy und verlässt seine langjährige Geliebte, die Operndiva Maria Callas. Nach der Ermordung von Präsident Kennedy und seines Bruders Robert flieht Jackie aus den USA in die Arme des Selfmade-Milliardärs, doch die Ehe scheitert. Und auch für Weltstar Maria Callas gibt es kein Happy End: Verlassen stirbt sie im Alter von nur 53 Jahren in Paris an einem Herzinfarkt.