21:50
Gregory Tuttle, Dozent am Konservatorium einer amerikanischen Kleinstadt, ist Vater dreier sehr musikalischer und noch dazu hübscher Töchter im heiratsfähigen Alter. Nachdem sich Fran gerade verlobt hat, taucht der erfolgreiche und weltgewandte Komponist Alex Burke im Haus der Tuttles auf. Er verdreht den beiden anderen Schwestern, Laurie und Amy, den Kopf.
23:49
Der schüchterne Professor Julius F. Kelp verliebt sich in das begehrteste Mädchen der Universität. Seine Liebe zu der schönen Stella scheint jedoch hoffnungslos. Um sie dennoch zu erobern, verwandelt er sich mit einem Zauberelixier in den attraktiven, selbstbewussten Sänger Buddy Love, dem alle Mädchenherzen zufliegen. Die Wirkung des Wundermittels hält allerdings nur eine bestimmte Zeit an.
01:35
Eigentlich hat Mr. T.P. (Brian Donlevy), der mächtige Boss der "Paramutual" Filmstudios, keinen Grund zur Klage. Seit Jahren klingelt die Kasse, denn seine Filme zählen regelmäßig zu den großen Welterfolgen. Wenn nur nicht das Heer seiner Angestellten unablässig immense Summen zum Fenster hinauswerfen würde. Um verschwenderische Mitarbeiter gezielt ausfindig zu machen, beschließt Mr. T.P. einen Spion zu engagieren: Nach Möglichkeit jemand Unbekannten, der unter den Bespitzelten keinen Verdacht erregt. Gerade der Richtige scheint der unfähige Plakatankleber Morty S. Tashman (Jerry Lewis) zu sein. Als Bürobote eingestellt, kommt Morty auf dem Studiogelände herum - lässt dabei allerdings keine Gelegenheit aus, um die Filmproduktion ins Chaos zu stürzen. Die Verwechslung der Stechuhr mit einem "einarmigen Banditen" zählt noch zu seinen harmlosen "Irrtümern". Schlimmer kommt es, als der trottelige Laufbursche sich bei Dreharbeiten unter einige Komparsen mischt: Ein gefeierter Kunstfilmregisseur erleidet daraufhin beinahe eine Herzattacke - denn während der Mustervorführung seines neuesten Werks grinst ihn das Gesicht des trotteligen Laufburschen von der Leinwand herunter an. Und nachdem Morty einige wichtige Dokumente in der Kopierabteilung abgegeben hat, sieht es dort aus, als hätte eine Bombe eingeschlagen. Außer sich vor Wut, feuert Mr. T.P. seinen unfähigen Spion. Doch die Entlassung erweist sich als großer Fehler, denn inzwischen lacht das halbe Studio über den tollpatschigen Morty, dem eine steile Karriere als Komiker bevorsteht. Mit: Jerry Lewis (Morty S. Tashman), Brian Donlevy (Mr. T. Paramutual), Isobel Elsom (Irma Paramutual), Sig Ruman (Baron Elston Carteblanche), Fritz Feld (Wabenlottnee), Howard McNear (Dexter Sneak), u.A. Drehbuch: Jerry Lewis und Bill Richmond Regie: Jerry Lewis
03:06
Der 3. März 1986 markiert einen der wichtigsten Schicksalstage der Zweiten Republik. Mit dem Erscheinen des profil-Artikels über die Kriegsvergangenheit Kurt Waldheims beginnt eine Auseinandersetzung, die Österreich nachhaltig verändert. Die neue ORF-III-Dokumentation von Judith Doppler bleibt nicht bei diesem Moment stehen. Sie folgt den Linien, die sich bereits zuvor abzeichnen, greift den ersten öffentlichen Vorwurf auf und erzählt von einer Gesellschaft im Wandel, von Medien, die beginnen, anders zu arbeiten, und von einem Generationenkonflikt, der zunehmend sichtbar wird. Archivmaterial und Gespräche mit Zeitzeuginnen und Zeitzeugen wie Erwin Pröll, Marika Lichter, Monika Sommer und Eva Novotny machen den Moment zum Brennglas der Geschichte und zeigen, was dieser Aufbruch ausgelöst hat und was davon geblieben ist.
03:54
Sieben Jahre lang, von 1938-1945, war Österreich Teil des Deutschen Reichs unter dem NS-Regime Adolf Hitlers. Es war eine Schreckensherrschaft, doch viele Österreicherinnen und Österreicher waren selbst Mitglieder der NSDAP und auch aktiv an den Verbrechen der NS-Zeit beteiligt. Nach Kriegsende 1945 versuchte Österreich zunächst, diese Zeit weitgehend zu verdrängen. Nationalsozialismus und Holocaust blieben viele Jahre ein Tabu. Die These von Österreich als "erstem Opfer Hitler-Deutschlands" wurde übernommen und prägte das Selbstverständnis des Landes. Erst die Affäre um die Kriegsvergangenheit Kurt Waldheims und seine persönliche Verantwortung brachte die Aufarbeitung der NS-Zeit ins Rollen. Der Film geht der Frage nach, wie der Umgang mit dem Nationalsozialismus nach 1945 vollzogen wurde - vonseiten der Republik, aber auch von den Österreicherinnen und Österreichern selbst.
04:41
4. November 1988. Es ist ein ungewöhnlich kalter Tag. Ganz Österreich schnippt zum Dauerbrenner "Don´t worry be Happy". Am Abend steht die Premiere von Thomas Bernhards "Heldenplatz" am Programm des Burgtheaters. Das Stück ist eine Abrechnung mit der Nachkriegsgeschichte, die seit Wochen die Gemüter erregt. Dazu kommt ein Bundespräsident, der sich - wie eine Bernhard-Figur - wehrhaft gegen die Erinnerung stemmt. Kurt Mayer dokumentiert die Geschehnisse um die heiß umkämpfte Theater-Aufführung als Denkstück verweigerter historischer Wahrheit.