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Adolf Eichmann gilt als einer der Hauptorganisatoren des Holocaust. Als SS-Obersturmbannführer koordinierte er die Deportation von Millionen Jüdinnen und Juden in die nationalsozialistischen Vernichtungslager und trug maßgeblich zur Ermordung von rund sechs Millionen Menschen bei. Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs gelingt ihm die Flucht nach Argentinien, wo er unter falscher Identität ein unauffälliges Leben führt und sich jahrelang dem Zugriff der Justiz entzieht. Doch Hinweise von Überlebenden und aufmerksamen Zeuginnen und Zeugen bringen den israelischen Geheimdienst Mossad auf seine Spur. Es beginnt eine der spektakulärsten Geheimdienstoperationen des 20. Jahrhunderts: Unter höchster Geheimhaltung observieren Agenten Eichmann über Wochen, bestätigen seine Identität und entführen ihn schließlich nach Israel - ein Einsatz voller Risiken, der internationales Aufsehen erregt. Die Dokumentation rekonstruiert die Jagd auf einen der meistgesuchten NS-Verbrecher der Nachkriegszeit.
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Schillernd und zugleich bis heute umstritten: Josip Broz "Tito". Menschen aus dem ehemaligen Jugoslawien erinnern sich an seine Präsidentschaft. Und damit an ein Land, das es nicht mehr gibt. Die erste Episode erzählt den Aufstieg des jungen Tito, der 1892 als Bauernsohn im heutigen Kroatien zur Welt gekommen ist. In jungen Jahren schließt er sich der Kommunistischen Partei Jugoslawiens an. Als der Zweite Weltkrieg Jugoslawien erreicht, organisiert Tito einen bewaffneten Widerstand gegen die faschistische Besatzung. Seine Partisanenbewegung ist anfangs klein, aber findet bald großen Anklang unter den Menschen in Jugoslawien.