15:15
Für Martha hat das Leben nur einen Inhalt: Kochen. In einem französischen Restaurant hat sie sich zur Chefköchin hochgearbeitet und führt dort ein strenges Regiment. Sie ist perfekt in ihrem Beruf - und das weiß sie. Ihr Privatleben ist dagegen eine einzige Katastrophe. Ausgehen tut sie nie, Freunde hat sie auch nicht, nur mit ihrer Schwester hat Martha gelegentlich Kontakt. Als diese bei einem Autounfall ums Leben kommt, ändert sich alles. Marthas Nichte Lina überlebt das Unglück, steht aber ganz allein da. Lina zieht zu Martha, doch sie will unbedingt zu ihrem Vater nach Italien und nervt die überforderte Martha wo es geht. Ausgerechnet in dieser Phase wird ihr im Restaurant auch noch ein zweiter Koch vor die Nase gesetzt. Doch hinter der exzentrischen Fassade von Mario steckt viel Charme und Witz.
17:04
Die Wiener Buchhändlerin Felice Frank hat eine kurze Beziehung zu Alexander Helsing. Alexander verschwindet von einem Tag auf den anderen. Felice bleibt alleine und schwanger zurück, die Tochter Lilli zieht sie alleine auf. Umso größer die Überraschung, als sie nach mehr als zehn Jahren wieder von Alexander hört: Er ist bei einem Autounfall ums Leben gekommen. Kurt Stockmann, ein enger Mitarbeiter und Freund des Verstorbenen beharrt darauf, dass Felice mit Lilli nach Hamburg fliegt und beim Begräbnis dabei ist. Zum Eklat kommt es allerdings erst bei der Testamentseröffnung: Alexander hat seine Anteile an der erfolgreichen Reederei Helsing seiner Tochter Lilli vererbt. Bis zu ihrem achtzehnten Geburtstag soll Felice stellvertretend das Erbe antreten.
18:39
Mit Elmar Wepper und Ann-Kathrin Kramer topbesetztes, berührendes Porträt einer schwierigen Vater-Tochter-Beziehung. Lebenslügen, alte Geheimnisse und Missverständnisse stehen zwischen Anna und ihrem Vater Horst, ehe das Schicksal schlichtend eingreift und entscheidende Weichenstellungen vornimmt. Ihr Lebtag lang hat Anna darauf hingearbeitet, dass es ihren Kindern und ihrem Mann gut geht. Doch dieses Leben, wie sie es kannte, geht in die Brüche, als sie ihre angeblich bessere Hälfte beim Fremdgehen erwischt. Anna braucht Abstand, will zu sich finden. Geradezu ideal scheint dazu das Vorhaben ihres Vaters zu passen, den Jakobsweg entlangzupilgern. In ihrer Not fällt Anna nichts anderes ein, als ihn - in Sommerkleid und Stöckelschuhen - ungefragt auf seiner Wanderung zu begleiten.
20:15
70 Jahre Eurovision Song Contest - unzählige Hits, große Gefühle und legendäre Auftritte! Dafür holt ORF III sogar den Wurlitzer aus der Pension. Ein Abend ganz im Zeichen großer Gefühle, unvergesslicher Melodien und europäischer Musikgeschichte: "Der ORF III Song Contest Wurlitzer" widmet sich ganz den größten Hits aus dem Eurovision Song Contest. Gastgeberin Lizzi Engstler führt mit Charme, Witz und viel Gespür für besondere Momente durch die Sendung und lädt zu einer klingenden Reise durch Jahrzehnte des internationalen Musikbewerbs. Im Mittelpunkt stehen zehn Songs, die allesamt aus dem Eurovision Song Contest stammen und im Vorfeld vom Publikum online ausgewählt wurden. Von legendären Siegertiteln über kultige Auftritte bis hin zu überraschenden Favoriten - die Auswahl spiegelt die Vielfalt und Faszination eines Bewerbs wider, der seit Generationen Menschen in ganz Europa verbindet. Unterstützt wird Lizzi Engstler von einer prominent besetzten Runde: Armin Assinger, Christa Kummer, Alfons Haider und Verena Scheitz bewerten die ausgewählten Songs mit Fachkenntnis, persönlichem Zugang und einer guten Portion Humor. Dabei sorgen nicht nur die musikalischen Darbietungen für Gesprächsstoff, sondern auch die Erinnerungen und Geschichten, die viele dieser Titel bis heute begleiten. Nach jedem Song vergeben die Gäste ihre Punkte und bringen damit Bewegung ins Ranking. Welche Performance überzeugt am meisten? Welche Nummer entfacht die größte Begeisterung? Und welcher Song schafft es, sowohl Jury als auch Publikum zu begeistern? Am Ende des Abends wird schließlich der Sieger des "Song Contest Wurlitzers" gekürt - jener Titel, der sich im spannenden Wettstreit durchsetzen konnte. Ein unterhaltsamer Musikabend voller Nostalgie, Emotionen und überraschender Wendungen.
21:21
Die Dokumentation zeichnet die genauen Geschehnisse des 5. März 1966 nach, als Udo Jürgens für Österreich den Song Contest gewann. Ein Phänomen, eine Ausnahmeerscheinung, eine Ikone der Unterhaltungsmusik: Wenn es darum geht, eine treffende Bezeichnung für den Künstler Udo Jürgens zu finden, überschlagen sich die Kritiker und Kritikerinnen mit lobenden Worten. Tatsächlich kann kaum ein deutschsprachiger Musiker auf eine ähnlich lange und erfolgreiche Musikkarriere zurückblicken. Klassiker wie "Griechischer Wein" oder "Aber bitte mit Sahne" können selbst heutige Teenager noch mitsummen. 1964 nimmt Udo Jürgens erstmals beim Eurovision Song Contest in Kopenhagen teil. Mit "Warum nur, warum?" erreicht er für Österreich den sechsten Platz. Die englische Version "Walk Away", gesungen von Matt Monroe, stürmt die britischen und US-Charts, wird weltweit 1,5 Millionen Mal verkauft. 1965 tritt Udo Jürgens in Neapel erneut beim Grand Prix an und landet mit "Sag ihr, ich lass sie grüßen" auf Platz vier. Schließlich, 1966 in Luxemburg, der Durchbruch: Mit "Merci Chérie" fährt Jürgens den Sieg für Österreich ein und landet einen Welthit - Startschuss seiner internationalen Karriere. Er erhielt mit 31 Punkten fast doppelt so viele wie die zweitplatzierten Schweden. Italien und Monaco erhielten gar keine Punkte. Der britische Vertreter Kenneth McKellar ist bisher der einzige Interpret, der beim Liederwettbewerb im Kilt aufgetreten ist. Milly Scott, die Vertreterin der Niederlande, war die erste schwarze Sängerin im Wettbewerb. Zu Wort melden sich heimische Stars wie Dagmar Koller, Lizzi Engstler oder Peter Kraus. Außerdem zeigt die Dokumentation das letzte Interview mit der Musiklegende und dem Song Contest-Teilnehmer von 1977 Willi Resetarits.
22:13
Seit fast 70 Jahren ist der Eurovision Song Contest (ESC) die meistgeschaute Fernsehshow in Europa. Jedes Jahr im Mai das gleiche Spiel: Etwa 40 Nationen treten an - von Irland bis Aserbaidschan. Mit Liedern, deren Refrains mitunter wie politische Statements klingen, begeistert der ESC die Europäerinnen und Europäer. Jährlich versammeln sich tausende Musikliebende mit teilweise scharfsinnige Analysen. So zum Beispiel der Präsident des britischen Fanclubs, ein deutscher Journalist, ein schwedischer Musikkritiker, ein in London wohnender amerikanischer Blogger und ein Historiker der Universität Wien, der sich mit der Geschichte des ESC beschäftigt. Was verbirgt sich hinter dem Glitzer und Glamour des Eurovision Song Contest? Die Dokumentation zeigt bisher unveröffentlichte Archivaufnahmen und gibt Einblick in das Leben eines passionierten Fans.
23:11
Er ist nicht nur ein Sonntagskind, nein, er ist auch ein Muttertagskind: geboren an diesem speziellen Sonntag im Mai. Mehr geht nicht. Das ist der Sonntag der Sonntage! Seidls deshalb sehr entspannt-optimistische Betrachtungsweise der Gesellschaft steht aber stets auf dem Prüfstand seiner Frau Andrea. Und seiner Schwiegereltern, die das Leben immer ein bisschen komplizierter machen, als es ohnehin schon ist.