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TV Programm für ORF III am 01.02.2026

Skilegenden 04:40

Skilegenden: Toni Sailer

Dokumentation

Die ORF-III-Produktion wirft einen Blick auf einen Superstar aus der österreichischen Skigeschichte, der in den letzten Jahren nicht mehr ganz unumstritten war. Toni Sailer (1935-2009) zählt zu den weltweit erfolgreichsten Skirennläufern und wurde 1999 zu Österreichs Sportler des Jahrhunderts gewählt. Durch seine Trainingsmethoden und seinen Rennstil revolutionierte der dreifache olympische Goldmedaillengewinner und siebenfache Weltmeister den Skisport. Toni Sailer ist aber auch eine Ikone des Österreichs der Nachkriegsjahre. Für den Wiener Sporthistoriker Rudolf Müllner verkörpert Sailer "den Wunsch nach Identität, nach Einheit und nach Erfolg". Bei den Olympischen Winterspielen 1956 in Cortina D´Ampezzo holte Toni Sailer Gold in Slalom, Riesenslalom und Abfahrt. Dieser Triumph machte ihn zum österreichischen Nationalhelden. Nach dem Ende seiner aktiven Karriere 1959 war Sailer als Schauspieler und Schlagersänger aktiv. Von 1972 bis 1976 war Sailer Cheftrainer und technischer Direktor des ÖSV. In diese Zeit fallen auch die Vorwürfe aus dem Jahr 1974. In Zakopane soll Toni Sailer eine junge Polin missbraucht haben. Die gegen ihn erstattete Anzeige soll damals bewusst vertuscht worden sein. Anfang 2018 tauchten die Akten des Vorfalls in den heimischen Medien auf und führten zu heftigen Debatten über den Umgang mit dem Skiidol Toni Sailer. "Sailer war nicht nur ein Skirennläufer. Er war eine große Persönlichkeit in der österreichischen Öffentlichkeit mit hohem Symbolwert", so der Sporthistoriker Rudolf Müllner. Die Doku von Robert Altenburger zeichnet ein umfassendes Porträt des Ausnahmeathleten und seines bewegten Lebens.

Fernsehen wie damals 05:30

Fernsehen wie damals: 16mm - Schätze aus dem Fernseharchiv

Dokumentation

Kultur Heute 06:30

Kultur Heute

Magazin

WETTER/INFO 07:00

WETTER/INFO

Nachrichten

Was schätzen Sie..? 08:45

Was schätzen Sie..?

Infomagazin

In dieser Folge "Was schätzen Sie..?" begrüßt Karl Hohenlohe wieder Gäste mit spannenden Kunstgegenständen im Wiener Dorotheum. Die Expertinnen und Experten des Auktionshauses überprüfen wie gewohnt Antiquitäten, Gemälde und Schmuck auf Herkunft und Wert.

Kultur Heute Weekend 09:30

Kultur Heute Weekend

Magazin

Kultur Heute Weekend präsentiert Themen und Beiträge aus Österreich in einer neuen Bildsprache und Erzählweise - für all jene, die sich auch im digitalen Universum zuhause fühlen. Der Begriff "Kultur" wird weit gefasst: Neben Musik, Serien oder Computerspielen wird auch über die Alltagskultur des Miteinanders, sowie die Kommunikation zwischen den Kulturen in einer pluralen Gesellschaft berichtet.

Katholischer Gottesdienst aus der Pfarre Weißenkirchen in der Wachau 10:00

Katholischer Gottesdienst aus der Pfarre Weißenkirchen in der Wachau

Gottesdienst

ORF III überträgt live den katholischen Gottesdienst aus der Pfarre Weißenkirchen in der Wachau (Niederösterreich) unter der Leitung von Pfarrmoderator Przemyslaw Kocjan.

Harrys liabste Hütt'n 11:00

Harrys liabste Hütt'n: Lackenhof am Ötscher - Mostviertel

Landschaftsbild

Der Moderator Harry Prünster wird sich diesmal im südlichen Mostviertel einfinden. Das Skigebiet Lackenhof, eingebettet zwischen großem und kleinem Ötscher ist sein Ziel. Vom Ötscher-Treff in der Talstation kann man auf die beiden Gipfel ausschwärmen. Das Ötscherschutzhaus in fast 1.900 m Höhe krönt das Skigebiet, der Heli ist der Wächter über Hütte und Gäste. In der Eibenhütte am Eibenkogel wird Harry Prünster die Skilegende Michaela Dorfmeister treffen. Sie carvt mit Harry über die Pisten, bevor er sich auf den Weg zu seinem Hotel macht. Das Alpenhotel Gösing ist ein geschichtsträchtiger Ort am östlichen Ende des Naturparks Ötscher-Tormäuer. Dort kann Harry abends vom Balkon aus sehen, wie die Sonne hinter dem Ötscher versinkt.

Hermann Maier: Meine Heimat, die Hohen Tauern 11:25

Hermann Maier: Meine Heimat, die Hohen Tauern

Land und Leute

In Rekordzeit vom Start ins Ziel. Dieser Herausforderung stellte sich Skilegende Hermann Maier ein Sportlerleben lang. Umso mehr Zeit nimmt er sich nach dem Ende seiner glanzvollen Karriere, um für "Universum" die Natur seiner Heimat Österreich zu erforschen. Dabei macht er spektakuläre Beobachtungen in der Tierwelt und trifft jene Menschen, die sich dem Schutz und der Bewahrung einzigartiger Naturlandschaften verschrieben haben. Seine erste Expedition führt ihn in die Hohen Tauern, eine Region der Pioniere. Als die ersten Menschen in die Alpen vordrangen, trafen sie auf ausgedehnte, einförmige Urwälder. In Jahrhunderte langer Arbeit rodeten sie den Wald, schufen Äcker und Almen und drangen mit ihren Siedlungen bis in die Hochlagen vor. Den ersten Bauern folgten viele Wildtiere, die in der nun strukturreichen Landschaft Lebensraum fanden: Auerhühner besiedelten die Waldweiden, Steinhühner die Bergmähder und Rothirsche die Almen. Für einige Wildtiere, die in den Urwäldern selten waren, haben die Menschen den Lebensraum beträchtlich erweitert: etwa für die Birkhühner, die Murmeltiere oder die Kreuzotter. So ist im Laufe der Jahrhunderte eine einmalige Lebensgemeinschaft aus Tieren der Kulturlandschaft und speziell angepassten Wildtieren der Hochlagen entstanden. Ein Film von Heinz Leger

Abenteuer im Schloss 12:15

Abenteuer im Schloss

Komödie

Die erfolglose Varieté-Gruppe 'Revue der Sensationen' ist nach einem Unfall auf Herbergssuche. In einem halb verfallenen Schloss finden sie Schutz und Unterkunft. Frau Professor, die etwas wunderliche Besitzerin des Anwesens, ist in finanziellen Nöten. Vom Vorschlag der Künstler ist sie daher hellauf begeistert: Gemeinsam wollen sie das Schloss in ein Hotel umbauen und darüber hinaus die Gäste mit inszenierten Spukgeschichten anlocken.

Workaholic 14:00

Workaholic

Komödie

Herzerfrischend charmante Komödie mit Tobias Moretti, Christiane Paul und Ralf Bauer! Die junge, attraktive Rhoda hat Probleme mit ihrem Freund Max, den sie sehr liebt. Denn Max lebt nur für seine Arbeit. Rhoda beschließt, ihn mit seinen eigenen Waffen zu schlagen. Sie wird selbst zum Workaholic. Außerdem legt sie sich drei Männer zu: einen fürs Bett, einen für die Karriere und einen dritten für den Rest. Rhodas Plan scheint aufzugehen.

Bella Ciao 15:35

Bella Ciao

TV-Komödie

Teresa und ihr Ehemann Adam sind auf romantischer Urlaubsfahrt nach Taormina in Sizilien. Als plötzlich Teresas jugendlicher Liebhaber auftaucht, ist es aus mit der "Hochzeitsreise". Die Ehe scheint verloren, da greift Teresas Mutter höchst eigenwillig in die Geschicke ein.

Muttis Liebling 17:05

Muttis Liebling

TV-Komödie

Wolferl ist ein Muttersöhnchen durch und durch. Mutti Maria hat im Leben des Bankangestellten total das Sagen. Bis Kosmetikerin Eva aus Sachsen ein Auge auf den Musterknaben wirft. Wolferl wäre den Reizen der jungen Frau durchaus zugetan. Nur Mutti wird den Teufel tun, ihren Klammergriff um alles, was Wolferl betrifft, kampflos aufzugeben. Aber Eva hat nicht nur einen Willen, sondern auch die Bereitschaft, ihn durchzusetzen.

Zwei Frauen, ein Mann und ein Baby 18:40

Zwei Frauen, ein Mann und ein Baby

TV-Komödie

Sandra, die erfolgreiche Innenarchitektin und Iris, die zur Romantik neigende Blumenhändlerin, sind seit langer Zeit ein Paar. Um die etwas routiniert gewordene Beziehung neu zu beleben, verfällt Iris auf eine recht herkömmliche Idee: Ein Baby muss her. Ein wahnwitziger Plan, findet Sandra. Doch Iris bleibt hartnäckig und findet sogar einen scheinbar idealen Samenspender. Damit aber bringt sie die humorvolle Romanze von den Irrungen und Wirrungen der Liebe erst so richtig in Schwung und mehr Abwechslung in die Beziehung, als ihr lieb ist. Buchbearbeitung: Uli Brée und Rupert Henning

Erlebnis Bühne 20:15

Erlebnis Bühne: Weltstar Piotr Beczala aus dem Musiktheater Linz

Klassische Musik

Startenor Piotr Beczala ist in der Klassikszene längst nicht mehr wegzudenken, denn seine Stimme hat sich in die ganze Musikwelt verbreitet. Der international gefeierte Sänger wirkte schon in vielen der berühmtesten Spielstätten der Welt. Was viele nicht wissen: Seine Karriere begann 1992 am Landestheater Linz, wohin er für ein Konzert zurückkehrt und mit dem Bruckner Orchester Linz einen Abend mit seinen schönsten Arien und "Hits", die ihn durch seine Karriere begleitet haben, zum Besten gibt. Darunter "Ah, si, ben mio coll'essere" aus Il trovatore oder "Mamma, quel vino é generoso..." aus Cavalleria rusticana. ORF III bringt mit "Great Voices" das Konzert als TV-Premiere in Ihr Wohnzimmer.

Niemand ist eine Insel 21:50

Niemand ist eine Insel

TV-Melodram

Bewegendes Drama nach dem gleichnamigen Erfolgsroman des österreichischen Bestsellerautors Johannes Mario Simmel: Publikumsmagnet Iris Berben (Platin-Romy für ihr Lebenswerk 2018) beeindruckt in der Rolle des gefeierten Filmstars Sylvia Moran, deren nach außen hin perfekte Fassade zusehends zu bröckeln beginnt. Filmdiva Sylvia Moran steht am Zenit ihrer Karriere, als ihr auf einer Benefizgala ein unverzeihlicher Fauxpas passiert. In einem unbedachten Moment lässt sie sich hinter der Bühne zu einer abfälligen Bemerkung über benachteiligte Kinder hinreißen, die ihr bald teuer zu stehen kommt. Zur selben Zeit erkrankt ihre Tochter Nele an Meningitis und droht, bleibende Gehirnschäden davonzutragen. Dennoch schafft es Sylvia nicht, sich mit der Krankheit auseinanderzusetzen und flüchtet sich überfordert in ihre Arbeit.

Österreichs große Skandale - Die Doping-Affäre von Turin 23:20

Österreichs große Skandale - Die Doping-Affäre von Turin

Zeitgeschichte

Turin, im Februar 2006. Für die olympischen Spiele der Superlative aus heimischer Sicht ist alles angerichtet: Im Olympia-Kader Österreichs sind eine ganze Reihe Ausnahme-Athletinnen und Athleten, allesamt in Topform. Auch die Hoffnung, dass Langläufer und Biathleten Medaillen nach Hause bringen, ist mehr als berechtigt. Die Olympischen Spiele von Turin sollten ein Glanzlicht für den österreichischen Sport werden. Und bis zum Abend des 18. Februars 2006 sieht es genau danach aus: Österreicherinnen und Österreicher erkämpfen Medaille um Medaille. Doch von Anfang an liegt ein dunkler Schatten auf einigen der Erfolge. Nach den vier Jahre zuvor abgehaltenen olympischen Spielen in Salt Lake City wurde österreichischen Langläufern und Biathleten Doping unterstellt und ihr Erfolgstrainer Walter Mayer für die Spiele in Turin gesperrt. Als sich Mayer dann in Turin dem heimischen Fernsehpublikum in einem ORF-Interview präsentiert, sieht das IOC rot. Am Abend des 18. Februar 2006 stürmen Carabinieri mit Maschinenpistolen im Anschlag Unterkünfte in Pragelato und San Sicario und durchsuchen österreichische Langläufer und Biathleten. Fest davon überzeugt: hier wird gedopt. Das Österreich-Haus in Sestriere mutiert von einer Heimstätte feucht-fröhlicher Feierlichkeiten in ein Zentrum für Krisenmanagement. Es folgen Jahre der Aufarbeitung des Turiner Doping-Skandals. Am Ende werden zwei Trainer und sieben Athleten gesperrt, manche von ihnen lebenslang. Und drei Beteiligte strafrechtlich verurteilt. Die Dokumentation Österreichs große Skandale - Die Doping-Affäre von Turin rekonstruiert die Ereignisse von damals teils minutiös, beleuchtet die Hintergründe, lässt Involvierte zu Wort kommen. Und gibt den verschiedenen Narrativen und Deutungsmöglichkeiten Raum, sodass das Publikum am Ende selbst entscheiden kann: Wer ist Opfer und wer ist Täter.

Schicksalstage Österreichs 00:05

Schicksalstage Österreichs: Olympia-Skandal um Karl Schranz

Zeitgeschichte

Die ORFIII-Produktion blickt zurück auf jenen Tag, an dem Karl Schranz von seiner als große Ungerechtigkeit empfundenen Olympia-Disqualifikation aus Sapporo zurückkehrt. Der Jubel am 8. Februar 1972 kennt keine Grenzen. 100 000 Menschen rufen auf dem Ballhausplatz in Wien "Karli, Karli". Die Heimkehr von Karl Schranz nach seinem Ausschluss von den Olympischen Spielen in Sapporo, ist vielen Menschen lebhaft im Gedächtnis geblieben. Zeitzeuginnen und Zeitzeugen erinnern sich an seine Ankunft in Schwechat und an das Spektakel in Wien. Es sind Geschichten zwischen Schulschwänzen, nationalem Zusammenhalt und Ernüchterung. So groß die Entrüstung über den Ausschluss auch ist, wird im Rückblick auf diesen Tag auch klar, wie mächtig Medieninszenierung sein kann. Der Tag verändert die Gesellschaft nachhaltig. Er führt weltweit zum Ende der Doppelmoral der Olympischen Spiele und in Österreich zum kritischen Betrachten, wer in Zukunft auf dem Ballhausplatz bejubelt werden soll. In der ORFIII-Dokumentation wird der Tag noch einmal lebendig. Vom morgendlichen Wetterbericht an, mischen sich Amateuraufnahmen aus der Zeit mit heutigen Betrachtungen. Wir blättern in den Tageszeitungen, zeichnen ein Stimmungsbild der österreichischen Gesellschaft und ergründen auf humorvolle Weise, wie dieser Tag sich auf das Land ausgewirkt hat.

Skilegenden 00:55

Skilegenden: Toni Sailer

Dokumentation

Die ORF-III-Produktion wirft einen Blick auf einen Superstar aus der österreichischen Skigeschichte, der in den letzten Jahren nicht mehr ganz unumstritten war. Toni Sailer (1935-2009) zählt zu den weltweit erfolgreichsten Skirennläufern und wurde 1999 zu Österreichs Sportler des Jahrhunderts gewählt. Durch seine Trainingsmethoden und seinen Rennstil revolutionierte der dreifache olympische Goldmedaillengewinner und siebenfache Weltmeister den Skisport. Toni Sailer ist aber auch eine Ikone des Österreichs der Nachkriegsjahre. Für den Wiener Sporthistoriker Rudolf Müllner verkörpert Sailer "den Wunsch nach Identität, nach Einheit und nach Erfolg". Bei den Olympischen Winterspielen 1956 in Cortina D´Ampezzo holte Toni Sailer Gold in Slalom, Riesenslalom und Abfahrt. Dieser Triumph machte ihn zum österreichischen Nationalhelden. Nach dem Ende seiner aktiven Karriere 1959 war Sailer als Schauspieler und Schlagersänger aktiv. Von 1972 bis 1976 war Sailer Cheftrainer und technischer Direktor des ÖSV. In diese Zeit fallen auch die Vorwürfe aus dem Jahr 1974. In Zakopane soll Toni Sailer eine junge Polin missbraucht haben. Die gegen ihn erstattete Anzeige soll damals bewusst vertuscht worden sein. Anfang 2018 tauchten die Akten des Vorfalls in den heimischen Medien auf und führten zu heftigen Debatten über den Umgang mit dem Skiidol Toni Sailer. "Sailer war nicht nur ein Skirennläufer. Er war eine große Persönlichkeit in der österreichischen Öffentlichkeit mit hohem Symbolwert", so der Sporthistoriker Rudolf Müllner. Die Doku von Robert Altenburger zeichnet ein umfassendes Porträt des Ausnahmeathleten und seines bewegten Lebens.

Gerechte unter den Völkern - Ella Lingens 01:45

Gerechte unter den Völkern - Ella Lingens

Zeitgeschichte

Die studierte Rechtswissenschaftlerin und Medizinerin Ella Lingens (1908-2002) versteckt während der Reichspogromnacht Juden und wird aus diesem Grund verhaftet, vier Monate im Gestapohauptquartier auf dem Wiener Morzinplatz interniert und danach ins Konzentrationslager Auschwitz deportiert. Als Häftlingsärztin nutzt sie ihre privilegierte Stellung und versucht ihre Mithäftlinge vor der Vernichtung zu bewahren. Nur knapp entrinnt sie dem Tod, als sie an Flecktyphus erkrankt. Ellas Sohn, der Journalist Peter Michael Lingens, ist Hauptinterviewpartner der berührenden Dokumentation.

Winter in Wien damals 02:35

Winter in Wien damals

Zeitgeschichte

Unter einem "strengen Winter" verstand man vor hundert Jahren noch etwas anderes als heute. Eisige Kälte und Schnee hatten Wien fest im Griff, die Schneeräumung hielt sich vor der Motorisierung in Grenzen, und an der auch noch unregulierten Donau bildeten sich gefährliche Eisstöße, die die Brücken bedrohten. Viele Menschen vor allem aus den niedrigen Schichten waren für Wetterkapriolen auch nicht hinreichend bekleidet. Diese Erbe Österreich Neuproduktion zeigt anhand alter Aufnahmen, was die weiße, kalte Kaiserstadt für die Bewohnerinnen und Bewohner bedeutete. Die kalte Jahreszeit brachte auch Freuden mit sich: im Wienerwald fanden Rodelpartien statt und auch die ersten Skifahrer machten die Hügel unsicher.

Wiener Plätze - Wien damals 03:20

Wiener Plätze - Wien damals

Stadtbild

Es ist noch nicht so lange her, da war Wien eine recht graue und abweisende Stadt. Außer der inneren Stadt und ein paar begrünten Außenbezirken bot sich dem Auge wenig Erfreuliches. Das hat sich in den letzten Jahrzehnten radikal geändert. Selbst einstige No-Go-Zonen wie der Gasometer oder der Donaukanal sind heute städtisch belebte Areale, die die Leute zum Verweilen schätzen. Patrice Fuchs hat das ORF-Archiv nach älteren Aufnahmen von Wiener Ecken durchforstet und zeigt, wie stark sich die Stadt an diesen Punkten verändert hat. Kaum vorstellbar heute, wie der Verkehr vor dem U-Bahn-Bau funktioniert hat, als die Autos noch über die Kärntnerstraße und den Stephansplatz brausten.

Wiener Plätze - Wien damals 04:10

Wiener Plätze - Wien damals

Stadtbild

Wien ist anders - diesen Slogan haben Befürworter und Kritiker der Stadt stets beide im Mund geführt, einmal ohne und einmal mit Ironie. Wien war tatsächlich anders: Wenn man sich die Aufnahmen aus den sechziger und siebziger Jahren ansieht, kann man kaum glauben, dass sie von derselben Stadt stammen, in der wir heute leben. Im zweiten Teil dieser Wien-Serie setzt Regisseurin Patrice Fuchs ihre Erkundung durch das Wien der letzten Jahrzehnte fort und vergleicht ikonische Orte von heute mit ihrem Archiv-Erscheinungsbild damals. Selbst heute so beliebte und teure Gegenden wie die Mariahilferstraße oder der Spittelberg waren lange triste und heruntergekommene Ecken, wo die Stadtpolitik vor Spekulanten und anderen Geschäftemachern kapituliert hatte.