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Seit dem Jahr 1987 präsentiert das kompakte Format bereits die neuesten Stories der "Schickeria" im In- und Ausland. Ob Oscar oder Opernball - gesellschaftliche Ereignisse aller Art werden thematisiert.
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Vor einem Jahr, am 10. Juni 2025 sterben bei einem Amoklauf an einer Schule in Graz elf Menschen - Schülerinnen und Schüler, eine Lehrerin und der Täter selbst. Zurück bleiben tiefe Trauer, Erinnerungen und ein Alltag, der neu gefunden werden muss. Hinterbliebene, Betroffene und Einsatzkräfte erzählen, wie sie ihren Weg weitergehen - vereint durch Erlebnisse, die sich tief eingebrannt haben. Ein Film über Verlust, Zusammenhalt und das Leben danach - und das Zeitdokument einer bisher beispiellosen Gewalttat in der Geschichte der zweiten Republik.
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Eingemauerte Leiche - Rätsel um Tote in Münchendorf Im November wäre sie 100 Jahre alt geworden. Ein Bekannter wollte aus diesem Anlass eine Frau in ihrem Haus nahe Wien besuchen. Als niemand öffnet, alarmiert er die Polizei. Spürhunde finden die offenbar schon vor Jahren verstorbene, mumifizierte Frau eingemauert hinter einer Wand. Wer hat die Frau dort versteckt, was ist das Motiv dafür und wer hat in all den Jahren den Garten gepflegt? Die zuständige Staatsanwaltschaft Wien gibt dazu bisher kaum Auskünfte. Doch es soll nach ihrem im Ausland lebenden Sohn gesucht und in Richtung Sozialleistungsbetrug ermittelt werden. Das wäre kein Einzelfall, berichtet Markus Waibel. Getötete Katze - Aufruhr im Dorf nach Tierquäler-Video "Es war einfach so grauslich und arg. Ich hab nicht ausgehalten, dass diesen Männern nach so einer Tat nichts passiert". Es ist die Erklärung der Frau, die ein verstörendes Video veröffentlicht hat: Es zeigt, wie vier junge Männer aus Brixen im Thale eine Katze zu Tode quälen. Das Video geht auf Social Media viral und zieht eine Welle von Hass und Gewaltandrohungen gegen die Tierquäler nach sich. Menschen veröffentlichen online Namen, Adressen und Kontaktdaten der angeblichen Täter und deren Familienangehörigen. Dabei trifft es auch Unbeteiligte. Laura Mlakar und Andrea Poschmaier über einen Vorfall, der einen ganzen Ort zur Zielscheibe macht. Mehr als Überlebenshilfe - 80 Jahre Care-Paket "Die Care-Pakete waren ein Lichtblick", erinnert sich die 91-jährige Wienerin Christa Chorherr. 1946, als die österreichische Bevölkerung nach dem Krieg Hunger leidet, bringen die Hilfspakete aus den USA dringend benötigte Nahrungsmittel. Und sie geben auch Hoffnung auf bessere Zeiten sowie das Gefühl, von der Welt nicht ganz vergessen zu sein. Silvia Heimader hat für THEMA mit Zeitzeuginnen über ihre Kindheit in der Nachkriegszeit gesprochen und im ORF-Archiv kaum bekanntes historisches Material gefunden. Vatertag - Vater sein einst und heute "Es war für mich von vornhinein klar, dass Kinderbetreuung nicht Sache der Frau allein sein sollte", sagt 1984 der Jungvater Erwin Greiner im Interview für die ORF-Sendung "Wir: Die neuen Väter". 42 Jahre später sind Väter wie er noch immer die Ausnahme. Österreich ist europäisches Schlusslicht in Sachen Väterkarenz. Im Schnitt bleiben Väter neun Tage zuhause, Mütter länger als ein Jahr. Jakob Steiner hat die Väter von damals wieder besucht und mit ihnen über ihre Alltagskämpfe, aber auch über ihren Blick auf heutige Rollenbilder gesprochen.
22:00
Die Nachrichtensendung informiert über das aktuelle Geschehen in Politik, Wirtschaft, Sport und Gesellschaft. Täglich wird außerdem über Neues aus der Kulturszene berichtet.
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Polarisieren/Provozieren/Investieren Auf die wohl berühmteste Operette der Welt wirft die Wiener Volksoper im Pride Month einen queeren Blick. Mit dabei ist Tom Neuwirth in der legendären Rolle des "Frosch". Während die österreichische Bundesregierung seit Monaten über eine mögliche Streaming-Abgabe diskutiert, um die finanzielle Lage von heimischen Filmschaffenden wieder zu stärken, hat Frankreich die sogenannte "Streaming Tax" längst eingeführt. Die Steuern, die Plattformen wie Netflix & Co zahlen müssen, bringen Frankreichs Filmproduktionen jährlich zwischen 120 und 150 Millionen ein. Moderation: Clarissa Stadler
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Der kleine beschauliche Ort Maria Gugging in Niederösterreich soll schon David Bowie als Inspirationsquelle gedient haben: genauer gesagt das dort angesiedelte Art Brut Center, das 2026 einige Jubiläen feiert: Die 1986 von Johann Feilacher in "Haus der Künstler" umbenannte Institution bietet schon seit den 1950er-Jahren künstlerisch talentierten Menschen mit Behinderung ein Zuhause. Damals ließ Leo Navratil die ausschließlich männlichen Patienten der "Heil- und Pflegeanstalt Gugging" erstmals Zeichnungen anfertigen und schrieb so Geschichte: Heute zählt Gugging zu den wichtigsten Art Brut Einrichtungen der Welt und umfasst neben der künstlerischen Wohngemeinschaft eine Galerie, ein Forschungszentrum sowie ein Museum. Thomas Fürhapters Dokumentation begleitet die heutigen BewohnerInnen Guggings durch ihren Tagesablauf und erzählt von der Geschichte dieser einzigartigen Institution sowie von seinen berühmtesten Bewohnern wie August Walla und Johann Hauser.